„Ich wollte nie ein normaler Friseur werden" – Michael Wesselmann über Friseursalons, Journalismus und ein Leben aus dem

Shownotes

00:00 Intro – Wer ist Michael Wesselmann? 00:34 Kindheit im Friseurhaushalt – kein Plan, kein Talent, kein Problem 02:00 Die Lehrzeit bei Lauscher – Pappe verbrennen als Hauptaufgabe 03:48 Mit 18 fertig: Verkürzung dank Schulleistung 04:31 Wella – Ein Weltkonzern als erste Station 06:23 Vom Versuchslabor zum Studiofriseur: die erste Bühne 07:19 Das Geheimnis des Erfolgs: erklären, nicht können 08:00 Köln, Wolfgang Schmitz und die Flucht durchs Fenster 09:55 Erwin Michaelis – der Mensch, der alles veränderte 13:08 Was einen echten Mentor ausmacht 14:22 Bühne, Begeisterung und 20.000 Zuschauer in der Westfalenhalle 17:29 Der Wunsch nach dem Eigenen – wie er entstand 18:00 Meisterprüfung mit dem präparierten Kopf in der falschen Toilette 20:00 Mit 24 zurück nach Ibbenbüren – Vaters Tod ändert alles 21:00 Moderator für Wella: Las Vegas, Kenia, ganz Europa 22:20 Erster eigener Salon: Dielinger Straße Osnabrück 24:00 Inhabergeführte Salons übernehmen – seine Methode 25:23 Ulrike Bogh – die Mitarbeiterin, die alles trug 27:15 9 Salons, 120 Mitarbeiter: die Friseurkette wächst 28:40 Friseurschule mit Udo Lindemann – und das Ende davon 30:00 Das Fotostudio: nachts produzieren, tagsüber Friseure 32:00 Henna-Vertrieb und der nächtliche Einbruch in Holland 36:49 Mit blauem Auge davon – die Zollgeschichte 37:30 Was ihn wirklich antreibt: die Angst vor Armut 39:08 Azubis nach Duisburg schicken – sein Ausbildungsmodell 41:57 Mitarbeiterbindung als Erfolgsstrategie 44:07 Eigenmarke Shampoo – bis heute existiert sie 46:18 Ledermöbel, Porzellan, 42 Holzpferde: der Unternehmer als Händler 49:05 Seine operative Rolle: nicht Friseur, sondern Motivator 52:23 Premium-Positionierung: der Name Wesselmann als Marke 55:09 Warum er mit 50 alles sukzessive verkaufte – an seine Mitarbeiter 57:05 Das Stammhaus in der Münsterstraße: letzter Salon, letzter Schritt 58:49 Journalist, Gagschreiber, Kolumnist: das Leben nach dem Friseur 01:02:25 Würdest du alles wieder genauso machen? Seine Antwort 01:03:07 Was Unternehmer wirklich brauchen: Empathie, Vorbild, Feuer 01:05:26 Schlussworte – Danke, Michael

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00:00:01: Willkommen bei Scale and Help, dem Podcast für Unternehmensnachfolge,

00:00:05: Transformation und echten Impact.

00:00:07: Mit Carlo Jesse triffst du die spannendsten Unternehmer- und Nachfolger im deutschsprachigen Raum!

00:00:13: Hier erfährst

00:00:13: Du wie Unternehmen erfolgreich übergeben, skaliert und neu gedacht werden – unsere Mission One

00:00:18: Business,

00:00:19: one School Let's Go.

00:00:23: Heute zu Gast im Scale Under Help Podcast ist Michael Wesselmann.

00:00:26: Michael hat ein außergewöhnliches Unternehmerleben geführt, vom Friseurhandwerk über den Aufbau einer Friseurekette mit über hundertundzwanzig Mitarbeitern die Arbeit mit einigen der besten Friseuren Deutschlands seine Zeit als Moderator für Weller auf internationalen Bühnen von Las Vegas über Europa seiner journalistische Tätigkeit einen Fotostudio was er parallel noch mit einem Kompagnon aufgebaut und viele weitere Stationen.

00:00:50: vor allem aber ist Michael jemand der unglaublich viele Geschichte erlebt hat und Menschen über Jahrzehnte inspiriert hat.

00:00:55: Herzlich willkommen, Michael!

00:00:57: Ja, Carlo vielen Dank.

00:00:58: Ich freue mich, dass ich hier sein kann und ein bisschen über mein Leben zu erzählen war sicherlich als Friseur sehr ungewöhnlich begann und auch über die ganze Zeit so weiter lief.

00:01:08: also es ist sicher nicht kein normaler Werdegang und ich war auch nie einer maler Friseure denn der wollte ich nie werden.

00:01:21: Realschule gesucht, die höhere Handelsschule und stand da und wusste nicht was ich machen wollte.

00:01:25: Und auch sollte!

00:01:26: Denn zu der Zeit waren so Traumjobsfeuerwehrmann, Polizist, Architekt... ...und was weiß ich also, typische Männerberufe oder jungen Berufe wenn man nicht wusste was man machen sollte.

00:01:36: Dann habe ich meinen Vater nach Borkum quasi entführt und hat mir mitgeteilt Also dein Weg ist ja vorgezeichnet.

00:01:44: Wir beide deine Mutter und ich sind ja Friseuremeister und du wirst jetzt auch Friseur.

00:01:49: Ich war baff, aber es war auch für mich relativ einfach, ja zu sagen.

00:01:52: Weil ich ja ohnehin wusste was ich machen sollte und eigentlich war ich zu der Zeit auch nichts zu gebrauchen.

00:01:58: Handwerklich nagel in die Wand schlagen war vollkommen unmöglich und auch sonst also wenn ich zu Hause etwas machen sollte.

00:02:04: meine Mutter hat die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und sagt lass mich das mal machen.

00:02:08: Ich hab also sehr schnell erkannt, wie einfach das ist.

00:02:10: Wenn im Leben sich dumm stellt und sagt man kann es nicht, dann übernehmen die Arbeit andere.

00:02:15: Das kam mir später in meinem Leben immer gut so gute, wenn's schwierig

00:02:19: wurde.".

00:02:20: So, dann habe ich meine Lehre gemacht.

00:02:24: Es gab damals noch diese Beziehungen.

00:02:26: Meine Eltern hatten zu einem Preisfrisör ... Das muss ich kurz erklären was ein Preisfriseur ist.

00:02:30: Früher hat man irgendwelche Modelle frisiert.

00:02:33: Die sahen so schaudehaft aus, wenn sie mit den Frisuren auf die Straße gegangen wären.

00:02:37: Da hätten die Eltern ihre Kinder ins Haus geholt.

00:02:41: Sonntags wurde dann eine lange Reihe mit Spiegel aufgebaut, da saßen dann die armen Modelle und dann wurden gekämmt usw.

00:02:47: und frisiert und dann wurde nachher bewertet wer der beste Preisfriseur war.

00:02:54: Und meine Eltern haben also gedacht das war damals Lauscher in Neuenkirchen.

00:02:58: Lass unseren Michael mal da die Lehre machen und dass wird was!

00:03:01: Das Wort Leere kann man eigentlich wörtlich nehmen Es war nur eine Lehre.

00:03:07: Dieser Horst Lauscher war ein ganz, ganz toller Mensch und sehr erfolgreicher Preisfriseur.

00:03:12: Aber er duldete keinen fremden Götter neben sich sondern er war der Star und es durfte auch keiner an seinem Nimmmuster irgendwie ran kratzen.

00:03:20: Wir auszubildenden standen da.

00:03:22: früher gab's noch diese schönen Neilunkittel wo man sich todschwitze und im Sommer auch so roch Und wir hatten also drei Aufgaben Dauerwell wickeln Lockenwickel anreichen und in den Keller geben, die Pappe verbrennen.

00:03:36: Das war übrigens der beste Job, den ich da hatte.

00:03:40: Also ich war Spezialist für Pappeverbrennen.

00:03:43: Ansonsten haben wir nichts gelernt, gar nix.

00:03:47: Wir waren also billige Hilfsarbeiter.

00:03:50: Damals traute man sich natürlich auch nicht etwas dagegen zu sagen Was der Fahrer sagte.

00:03:54: Die Polizei oder der leer her In dem Sinne leerher immer noch mit doppel E geschrieben wie das Medizin geboten.

00:04:03: Das

00:04:04: war Gesetz?

00:04:05: Ja, ich habe dann aufgrund meiner schulischen Leistung gezeugt, die ganz gut waren eine verkürzte Lehrzeit gemacht.

00:04:13: Ich war also mit achtzehn schon fertig.

00:04:16: Normalerweise machte man eine Lehrzeit mit drei Jahren und konnte dann abschließen.

00:04:23: So jetzt stand ich natürlich da was machen wir mit dem?

00:04:26: Michael hat mein Vater gesagt als Friseur wird er wahrscheinlich nie etwas werden aber Dann schicken wir aufgrund unserer Verbindung ihn mal zu Weller.

00:04:35: Ja?

00:04:35: Es gab damals diesen Begriff die große Wellerfamilie, also die Weller-Familien.

00:04:39: das waren Friseurunternehmen, die bei Wellerkunden waren, die sich dann quasi durch Umsätze da profilierten bei der Welle.

00:04:46: Die haben dann Vergünstigungen wie dolle Rabatte reisen Unterstützung in jeglicher Art...

00:04:54: Aber Weller ist ja ... Oder war auch immer ein Hersteller von...

00:04:58: Harcos Frittigard weltweit sehr erfolgreich, ganz toll.

00:05:03: Und es gab eben wie gesagt den Begriff die Weller-Familie und jeder was stolz wäre.

00:05:07: zur Wellerfamilien Ich hatte damals noch Schwarzkopf Es gab auch dort Dralle Es gab noch Goldwell Aber die spielten so.

00:05:13: Die zweite geige Welle war der Marktführer unter Platz hier.

00:05:17: So dann kam ich zur Welle und dann sollte ich da mal vorarbeiten.

00:05:22: Das war so ein Desaster, ich höre heute noch das Lachen der Juren die mich da begutachtet haben und haben gesagt was ich denn gelernt habe.

00:05:29: Ich habe gesagt nix hab' ich gelernt.

00:05:32: Ja dann haben sie gesagt dann gehen wir ins Versuchslabor oder in die Versuchsabteilung von Weller.

00:05:37: das muss man sich so vorstellen.

00:05:39: In einem ganz geheimen Trakt saßen dann so ein paar Friseure Und haben dann geguckt was die Konkurrenz macht d.h.

00:05:46: Dann wurden Modelle genommen Rechte Seite wurde Wellerhauffarbe aufgetragen linke Seite zum Beispiel schwarz Kopf.

00:05:52: Dann standen da ganz schlaue Leute rum und dann haben sie nachher beurteilt, was war nun besser?

00:05:57: Das waren nur die drei Monate oder vier Monate, die ich da verbringen sollte.

00:06:01: Das war ja schon in der Industrie, das war nicht mehr im Friseursalon, sondern bei Weller im Prinzip in einer Forschungsabteilung oder in Industrie

00:06:08: wo die

00:06:09: Tests gemacht haben...

00:06:11: Das war auch egal, wie die Leute anschießen.

00:06:12: Die mussten ja auffrisiert werden aber das war den Vollkommen egal.

00:06:15: da kamen so nur Verhüchte hin.

00:06:17: Sie wussten aus lauter Langeweile was sie machen sollten und haben sich für diese Versuche dann immer zur Verfügung gestellt.

00:06:23: Mein Glück war aber dann dass einer der Studiefriseure im gegenüberliegenden großen Fachstudio diese Fachtrainer nannte man die damals oder Studiefriseure Ausfiel aus Krankheit längere Zeit und sie suchten jetzt Händeringe Friseur.

00:06:37: so schnell hatten sie keinen gefunden.

00:06:39: Also haben sie mich gefragt, ob ich das wohl übernehmen würde.

00:06:43: Ich war natürlich ganz stolz und wusste aber, dass ich kaum was kannte.

00:06:47: Du bist ja gerade außer Ausbildung im Prinzip gekommen?

00:06:49: Das war aber damals gar nicht so schlimm!

00:06:52: Wenn du Studiefriseur oder Fachtrainer warst dann warst du wie Gott für die anderen Teilnehmer, die dahin kamen, dann war es zu per se schon der größte Friseur.

00:07:01: Ob du was konntest oder nicht spielte gar keine Rolle fiel auch gar nicht auf.

00:07:04: Schwierige Sachen habe ich da schnell abgegeben an andere.

00:07:07: Und es war so, man musste dann auch erklären was man da eigentlich macht.

00:07:12: Wenn ich eins gut konnte damals war, erklären fachlich konnte ich nix aber erklären konnte ich's gut nicht weil ich nicht konnte und das war einfach so... Ich konnt's einfach nicht Aber das war nicht wichtig!

00:07:24: Ich hab' also sehr schnell gemerkt dass die Leute an meinen Lippen hingen wenn ich denen etwas erklärte Weil du warst ja per siv schon ein Friseur Gott weil du ja Fachtrainer warst Du musstes ja was besonderes sein um anderen Leuten was zu zeigen und zu erklären.

00:07:37: Die Friseure kamen aus ganz Deutschland, haben dann diese Fachseminare.

00:07:41: Und dann merken die anderen ... Das

00:07:42: war alles bei Weller noch?

00:07:44: Es war also eine ganz tolle Zeit.

00:07:48: mit der Zeit, wo ich auch als Friseur einigermaßen tauglich ... Ich hab selber nach Feierabend versucht, wenn das Studio schon geschlossen war, mir ein paar Modelle bestellt und hab da mit Unteranleitungen von meinem damaligen Mentor bei der Welle Versuch, dass sie einigermaßen akzeptabler Friseur war.

00:08:09: Das habe ich eine ganze Zeit lang gemacht und dann wurde es mir auch etwas langweilig da.

00:08:17: Es wiederholte sich jede Woche.

00:08:19: Jede Woche hast du das Gleiche erzählt, jede Woche das gleiche gemacht.

00:08:23: Ich hatte eine Freundin, die wollte nach Köln ziehen.

00:08:26: Und ich wollte dann auch mitziehen.

00:08:29: Weil damals wie das so ist ... Mit zwanzig Jahren ist man verliebt und es gibt nur Freunde auf dieser Welt.

00:08:36: Die haben wir noch feucht.

00:08:37: Dann hab ich mich in Kölnen bei Wolfgang Schmitz nicht beworben.

00:08:44: Ich dachte, dass wäre ein Friseur.

00:08:46: Das war aber der friseure Geschäfte hatte auch wie ich wenig Ahnung vom Friseurantwerk und war aber bekannt dafür, dass er die Bundesligaspiele verschoben hat.

00:08:56: Das wusste ich damals nicht.

00:08:57: Ich hab gedacht Wolfgang Spitz das ist der Friseure und habe mich dann da vorgestellt.

00:09:02: Die Frau war da, hat mich auch eingestellt.

00:09:05: Ich habe ihr erzählt, wie das so alles bei mir gelaufen ist.

00:09:07: Das fand sie ganz spannend, fand sie gut Und ich glaube Sie wollte auf mehr so ein Entertainer im Laden haben als den Friseurer.

00:09:13: Da war ich ja richtig.

00:09:15: Dann bin ich am Samstag angefangen, bin also nach Köln gezogen.

00:09:20: Ich bin gleich bei Wolfgang Schmitz in diesem Laden, den ich übrigens dann auch nicht gesehen habe und hab da eine Woche gearbeitet.

00:09:26: Dieser Laden war sowas von langweilig weil überhaupt keine Kunden da waren Das scheint heute würde man sagen so ein Geldwäscheladen gewesen Und an einem Samstag eskalierte das wieder nach der ersten Woche mit der Cheffel.

00:09:37: Das war also so einen Drachen wie man sie sich vorstellen kann.

00:09:42: Jetzt habe ich gedacht, wie kommt es aus diesem Laden raus?

00:09:44: Da bin ich durchs Fenster im Pausenraum oder Personalraum, wie wir das damals sagte.

00:09:49: Raus geklettert hat, stand im wahrsten Sinne auf der Straße und wusste gar nicht, was ich jetzt machen sollte!

00:09:54: Wie ist der Zufall?

00:09:55: war, war auf der anderen Seite in Braunzfeld in Köln Michaelis... Joa, hab' ich gedacht.

00:10:02: Sprachst du da mal.

00:10:03: Erb Michaelis, auf den ich gleich noch zu sprechen komme, war also nicht da.

00:10:07: aber die Rezeptionistin sagt zu mir, er ist am Sonntag da.

00:10:10: Dann komm mal um vierzehn Uhr und dann kannst du dich mit dem unterhalten.

00:10:14: So, dann war es Sonntag, vierzehnt Uhr.

00:10:17: ich in das Büro von Erwin Michaelis... Das ist

00:10:19: ja eine ungewöhnliche Zeit.

00:10:20: also der Laden war ja nicht offen?

00:10:21: Ja!

00:10:22: Ich ganz stolz was meine Eltern mein größter Traum ich hatte damals spielen wir das Lüts vom Tod die hatten so lange Staubmängel an Den hatte ich auch, das war mein ganzer Stolz aus Leder.

00:10:35: Es war Hochsommer sicherlich dreißig Grad und ich rauschte bei Elfin Michaelis mit meinem Mantel auf den ich so stolz war ins

00:10:41: Büro.".

00:10:43: Dann saß er da, der hat aber gar nicht über Friseur oder sowas erzählt und meine Person hat ihn auch nicht erzählt.

00:10:48: Er hat glaube ich einen Monolog mit sich selber geführt, hat mir erzählt dass sie ihm gerade den Führerschein abgenommen haben weil er besoffen Auto gefahren ist.

00:10:55: Das war für mich natürlich eine ganz andere Welt.

00:10:59: Ich hab gedacht, musst du mal irgendwas übernommen?

00:11:00: Ja, sag doch.

00:11:02: Ich hab jetzt auch keinen Lust und keine Zeit mehr ... Mir ist schlecht.

00:11:05: heute von gestern Abend, bin ich auch versackt.

00:11:07: So war das Gespräch!

00:11:08: Ich fand es unheimlich lustig.

00:11:10: Hab aber nicht gewusst oder geahnt was dieser Mensch Erwin Michaelis für einen Einfluss auf mein ganzes Leben hat und bis heute noch hat.

00:11:21: Dann wurde ich also eingestellt bei Erwin-Michaelis.

00:11:24: Das war damals der Popstar unter den Friseuren.

00:11:27: Also... Der bekannteste Friseur Deutschland, ein Ur-Köllner kannte jeden alles.

00:11:32: Dem war alles scheißegal!

00:11:34: War unglaublich erfolgreich.

00:11:36: Wir hatten eine Gemeinsamkeit.

00:11:38: Beides waren keine guten Friseure Aber beide konnten wir unheimlich gut reden Leute begeistern und mit Leuten umgehen.

00:11:45: So dann bin ich bei Erwin Michlitzern angefangen Und es stellte sich schnell heraus dass Erwin und ich die gleiche Wellenlänge hatten Die gleiche Ansichtssache.

00:11:55: Ich war damals muss ich sagen eigentlich ein verschüchterter und verklemmter Junge Mann, ich war ja auch nicht gewohnt.

00:12:02: Im Büren leere in Reine gemacht.

00:12:04: was willst du da groß im Leben?

00:12:06: Mein Eltern hatten viel Geld.

00:12:07: Ich hab wieder Reisen gemacht noch konnte ich mich weiterbilden und sonst was nichts.

00:12:11: das war alles so Alles sehr flach.

00:12:15: Und auf einmal habe ich gemerkt mit Erwin Michalis hast du den Mann gefunden dessen leben möchtest Du auch mal haben.

00:12:22: und alles was der machte wurde wirklich sagt man so schön zu puhrem gold.

00:12:26: Der war sehr erfolgreich.

00:12:29: Eines habe ich von ihm übernommen und das hatten wir beide.

00:12:31: Beide wollten aber keine normalen Friseure werden.

00:12:34: Das Wort Friseur hat mich damals schon nicht besonders begeistert Und Erwin hat sich immer verbeten, dass man ihn Friseuren nannte.

00:12:40: Das fand ich gut.

00:12:42: Seine ganze Art was der so machte Der baute zum Beispiel ein Haus.

00:12:47: Wenn er war damals auch noch Reiter Dann saß er mit dem Funkgerät auf dem Pferd hat den Bauarbeitern über Funk auf dem Pferd Anweisungen erteilt.

00:12:56: Das war schon sehr ungewöhnlich, also alles was der Machte war entsprach nicht der Norm.

00:13:02: er hatte einen unglaublichen Erfolg.

00:13:05: ich habe an seinen Lippen gehangen und für mich war Erwin das war für mich der Gott.

00:13:09: da hab' ich den Menschen gefunden den ich eigentlich brauchte für mein weiteres Vorkommen.

00:13:15: Und alles, was ich später erreicht habe in meinem Leben, hab ich diesem Menschen Erwin Michaelis mit seinem unkonventionellen Leben Stil und seiner großen Klappe zu verdanken.

00:13:27: Kein Mensch hat mich so geprägt nicht mal meine Eltern wie dieser Erwin-Michaelis!

00:13:31: Also heute wird man ja sagen ein Mentor mit einer Vorbildfunktion der einen der erst mal vorlebt und einfach eine unglaubliche Inspiration für das ist, was möglich ist.

00:13:44: Also alles das, was vielleicht so ein bisschen hochtrammt in mich schlummerte, wenn ich Talent gehabt habe hat er geweckt!

00:13:52: Es war relativ einfach... Ich wollte ja mehr werden.

00:13:55: Ich wollte genau wie Erwin kein normaler Friseur werden.

00:13:59: Aber meine handwerklichen Fähigkeiten, wie ich eben schon erwähnte, reichen dafür nicht aus.

00:14:03: also muss sich etwas anderes machen Und das kam mir also gut.

00:14:07: Erwin Micheles hatte auch damals schon mehrere Geschäfte, hat auch unglaublich viele Mitarbeiter und war Fachtrainer bei Schwarzkopf.

00:14:15: Das muss man wissen weil das sehr wichtig ist warum sich das bei mir dann drehte irgendwann?

00:14:21: Und ich habe meine Zeit bei Erwin genossen.

00:14:23: War sehr viel mit ihm unterwegs.

00:14:25: Der war jede Woche auf irgendeiner Veranstaltung und ich war dann so Kursprecher von ihm.

00:14:31: Ich weiß noch wir haben in der Dortmund- oder Westfalenhalle vor Ich glaub, da waren ca.

00:14:35: fifteen Tausend Leute oder zwanzigtausende Leute und das war also einer meiner ersten Auftritte, wo ich mit dem Mikrofon ... Und ich hab gemerkt, dass funktioniert hervorragend!

00:14:44: Aber er dich dann ja auch wirklich so an seine Seite genommen?

00:14:47: Da war ja dann von seiner Seite scheinbar irgendwie eine Verbindung weil der hatte viele Mitarbeiter die er in dir gesehen hat und sagt komm den nehm' ich mal mit jetzt an die Seite Der soll mich begleiten.

00:14:58: Ich will mir alles zeigen, was ich

00:15:00: mache.".

00:15:01: Ihr habt euch wahrscheinlich gut verstanden?

00:15:03: Da war eine Verbindung zwischen euch beiden.

00:15:05: Also

00:15:05: die Chemie stimmte zwischen Erwin und mir hervorragend!

00:15:09: Ich wollte viel von ihm und Erwin wusste er hatte sich jemand auf den er verlassen kann.

00:15:14: Egal was Erwin machte, ich fand alles ohne wenn und aber immer ganz toll.

00:15:19: also Erwin war für mich der Gott.

00:15:24: Das war auch toll, dass ich diesen Menschen kennengelernt habe.

00:15:28: Es gibt ja so Zufälle im Leben, das weißt du selber ... Da muss man zur richtigen Zeitung am richtigen Ort sein und das war ich damals.

00:15:35: Der

00:15:35: War ja wirklich aus der Situation heraus, es war sein Solon auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

00:15:40: Man hatte seinen Namen noch gar nicht so auf dem Schier.

00:15:43: Man kam ja aus Bürden, eher aus dem Nordwestlichen Teil Deutschlands, wusste gar nicht, wer er eigentlich ist, was er da aufgebaut hat?

00:15:52: Ich kannte er, wenn Michaeli sagte mir gar nichts!

00:15:54: Ich habe ja auch während des Einstellungsgesprächs nichts von seinem Friseurladen gehört oder was er überhaupt machte, richtig.

00:15:59: Das wusste ich alle gar nicht!

00:16:01: Da hatten wir nur das Erzähl für seine privaten Sachen, sondern es kapartentiger Machte und irgendwie haben wir uns da schon gut verstanden.

00:16:07: Es war also vorgezeichnet dass das wohl klappen könnte.

00:16:11: Auch Erwin, wie mein Darmelger Lehrmeister, duldete natürlich auch keine Fremdengatter neben sich.

00:16:17: Das gab es nicht.

00:16:17: also er stand ganz oben und dann kam alle unten.

00:16:20: vielleicht war ich so ein bisschen stückchen drunter aber das wars auch schon.

00:16:24: Erwin war schon eine sehr spezielle Person.

00:16:28: Wenn Du mit dem irgendwo hingegangen bist nach fünf Minuten kann alle Erwin Michaelis Der war auch sehr radikal in allen Geschichten.

00:16:35: wenn er mich leiden mochte hat er's gleich merken lassen.

00:16:37: Ich werde mich an einem Seminar noch gut erinnern.

00:16:40: Das war in der Nähe von Köln, das waren dreihundertfünfzig Friseure die da waren.

00:16:46: Wenn ich sage Friseures schließe sich natürlich Friseurin auch gleich ein.

00:16:50: aber es spricht sich schneller oder einfacher wenn ich jetzt immer nur Friseüre sagen.

00:16:55: und dann war einer der hatte ihn während des Seminars mit irgendwelchen unangenehmen Fragen gelöckert und das wollte er wenig also der so in die Tiefe geht das wollte auch nicht.

00:17:04: das war mehr Oberfläche das war alles ein Spiel für den Und dann hat er alle Friseure, die da waren.

00:17:10: Alle Teilnehmer dieses Konkretes eingeladen auf seine Kosten aus in eine Bar zu kommen.

00:17:15: Er stand an der Tür und alle konnten rein bis dieser besagte Friseur den so geärgert hatte, bei dem sie mit Namen seinen düsseligen Fragen kamen und wollte auch rein – und er will mir hier Alice Sie nicht!

00:17:26: Ja, so gesagt, wieso ich nicht?

00:17:29: Nein das muss ich hier nicht begründen, Sie kommen mir nicht rein.

00:17:32: Seine Frau war schon drin, jetzt stand dieser gute Mann vor der Tür Wie bestellt

00:17:38: und nicht abgeholt?

00:17:39: Ja, das so war Erwin Michels.

00:17:41: Er war auch sehr radikal.

00:17:42: Wenn man mit ihm einmal sich angelegt hat über Kreuzheit – Das wars!

00:17:46: Also ein zweites Chance kriegt er mein Beerwin nicht.

00:17:48: Man muss immer aufpassen... dass man schon auf seiner Welle Länge war.

00:17:52: Wie ist dann irgendwann der Wunsch entstanden, doch was Eigenes aufzubauen?

00:17:56: So jetzt hatte man da schon mal einigen Erfahrungen gesammelt, einen ganz tollen Mentor, tolle Persönlichkeit.

00:18:01: aber er hat ja auch einiges in dir geweckt wo sagt ich will irgendwann genau so etwas aufformt was er gemacht hat.

00:18:08: wie kam es denn dazu?

00:18:09: wann ist dieser Wunsche entstanden?

00:18:10: also irgendwann fand ich das war sich Früher nicht wollte die Friseurszene auf einmal spannend, weil ich ja auch merkte Applaus macht ja süchtig auf der Bühne und man verkennt natürlich die Realität.

00:18:23: Ich bin ja kein besserer Friseur handwerklich gesehen geworden.

00:18:26: aber ich wollte das was Erwin gemacht hat wollte eigentlich für mich auch fortsetzen Und Evan hatte, was mir gefallen hat so eine Leichtigkeit.

00:18:34: Nicht so wie heute wo alles geplant wurde.

00:18:37: Der hat alles aus dem Bauch herausgemacht und wenn ihm das morgens in den Kopf kam dann hat er irgendwie ne neue Idee und es funktionierte auch alles.

00:18:44: Das hat mich imponiert!

00:18:46: Dann ging ich von Köln weg musste ja meine Meisterprüfung machen.

00:18:50: Ich hatte also Glück dass sich durch verschiedene Umstände meine Meisterprüfung sehr früh machen konnte mit jungen Jahren und war eine jungsten Friseurmeister Deutschlands, aber der Friseuremeister an sich ist ja keine Qualifikation.

00:19:04: Das ist nur ein Titel.

00:19:05: man machte eine Prüfung was auch sehr schwierig war bei meiner prüfung.

00:19:09: wir mussten damals an so Puppenköpfen bestimmte Wellen legen.

00:19:13: also was ich nicht konnte waren die Welle legen.

00:19:15: Also habe ich eine Kommilitonin in diesem Kurs oder wenn meisterschule gebeten mir einen Kopf vorzubereiten und dieser Kopf sollte in die Toilette oben gab es damals diese Spülkästen hingestellt werden.

00:19:29: Und ich würde den irgendwann umtauschen.

00:19:32: So, jetzt war es so... Ich finde an mit meiner Welle und der Prüfer schon, oh was soll das nur geben?

00:19:39: Krumm und schief alles also dass ... ich sehe wo das wird nichts.

00:19:42: Aber das habe gesagt du kannst ruhig reden ist mir vollkommen egal!

00:19:45: Ich hatte ja mal meisterstück in einer Toilettestehen, hatte ich gedacht Wir hatten aber abgemacht, dass der Kopf in der Männertoilette sein sollte.

00:19:56: Aber die den Kopf, den ich präpariert hatte, hat ihn in die Damen Toilette reingestellt, wo ich auch nicht rein mochte Also war kein Kopf da.

00:20:03: Ja dann wurde die Kommission strahtern zusammen und hat überlegt lassen wir durchfallen weil dies Wellen legen damals vollkommen antiquiert im Vergleich zu heute.

00:20:13: was gemacht wird War also ganz ganz wichtig.

00:20:16: Und mit ach und krach weil alle anderen arbeiten wohl einigermaßen waren Hab er mich durchgekommen lassen.

00:20:20: Jedenfalls habe ich dann eine Meisterprüfung bestanden und war aber, weil Erwin Michaelis ja Schwarzkopf war und das wollte die Weller wieder nicht haben.

00:20:31: Die Welle wollte sich ihre Freunde sichern und hat mich da nochmal eingeladen und hat gesagt Herr Wissler man können Sie sich vorstellen freier Mitarbeiter bei uns zu werben.

00:20:40: Sie können gut regnen sie brauchen auch keine Haare schneiden sie brauchen noch nichts handwerklich machen.

00:20:44: den Hinweis hatte ich von verstandenen.

00:20:47: Sie brauchen nur erzählen.

00:20:48: Sind sie Moderator, hätten sie los?

00:20:50: Das können sie ja ganz

00:20:51: gut.".

00:20:51: Das war für mich natürlich eine tolle Geschichte!

00:20:54: Mit vierundzwanzig Jahren starb dann mein Vater und meine Mutter fragte ob ich nach Hause komme.

00:21:00: Ja, nun stand ich hier in Ibenbüren.

00:21:03: War für mich stehenlangweilig.

00:21:05: Ich wusste auch wenn ich das so weitermache mit meinen Fähigkeiten... ...das wird nichts als Friseur da werde ich auch kein Geld mit verdienen.

00:21:12: Und dann habe ich zu meiner Mutter einen Agreement getroffen, dass sie den Laden weiterführt.

00:21:17: Ich war zwar zu Hause aber ich war nur ein bis zwei Tage in der Woche da.

00:21:22: Den Rest war ich mit Weller unterwegs durch ganz Europa gereist als immer als Moderator für deutsche Friseure.

00:21:30: Man muss dazusagen diese Seminare bekam die Friseur von der Welle geschenkt an den tollsten Orten wie die Ärzte, die natürlich immer an der Weinstraße und überall ihre Konkretze machten.

00:21:40: Damals ging das noch bei dem Finanzamt, also dass Seminare, sagen wir mal, dreitausend Euro kostet, kriegten die Wellerfriseure.

00:21:46: Das für tausende Euro hatten so eine Anwesenheitspflicht.

00:21:49: Das hat natürlich jeder gemogelt.

00:21:51: Die haben sie immer geschrieben am ganzen Tag beim Seminar.

00:21:54: Und die waren nur shoppen in Einkaufskrasen.

00:21:56: Also ich hab dann da so erzählt... ...und ein spannendes Leben!

00:22:01: Wir waren, ich war in Las Vegas für die Welle Ich war selbst in Kenia, das muss ich mir vorstellen.

00:22:09: Man hat die Welle wirklich nach Kenien eingeladen?

00:22:11: Hatte alles gesponsert und so weiter.

00:22:14: Dann kam ein paar Fachtrainer und ich habe das moderiert.

00:22:17: Das fiel mir relativ einfach.

00:22:18: Theoretisch wusste ich das alle nur in der Praxis.

00:22:22: Das wollte ich auch gar nicht sagen!

00:22:25: Dann hab ich das also ein paar Jahre gemacht, war wirklich spannend.

00:22:30: Ich konnte mir auch im Leben nichts anderes vorstellen.

00:22:33: Zwei Tage zu Hause gewesen, meine Mutter unterstützt ... Die hat ja so einen Laden geführt und ich war noch in Newcomer.

00:22:40: Die Mutter war operativ?

00:22:42: Die hat

00:22:43: den Laden geleitet mit dem Rücken freigehalten.

00:22:45: Und er hat gesagt, übernimm's das irgendwann!

00:22:48: Meine Mutter machte das auch gerne, die war sehr fit, war auch sehr fleißig immer ganz toll Und ich bin in der Gegend rumgeschwiert und bin dann zwei Tage einer Woche zu Hause gewesen.

00:22:59: So, und dann merkte ich wie ich Zuhause war dass ich das mit den Mitarbeitern ganz gut hin bekam.

00:23:07: Ich konnte die begeistern.

00:23:10: Damals war es noch eine andere Zeit.

00:23:12: Es gab genug Manpower also Bewerbung gab es genug.

00:23:16: Es gab auch keine Barbershops Es gab diese Billigfrisöre nichts.

00:23:20: Wir waren damals noch ein gelobtes Land mit sehr vielen Bewerbungen, auszubildenden und alle hatten den Ehrgeiz tolle Friseure zu werden.

00:23:27: Das war ein bisschen anders als heute.

00:23:31: Und dann hab ich gedacht was machst du nun um größer zu werden?

00:23:34: Ich habe ja immer an Erwin Michaels der spürte ja vierundzwanzig Stunden um meinen Kopf herum so und dann hab Plan B hast du nicht?

00:23:42: Jetzt gehst da einfach mal hin und probier's mal was.

00:23:45: Ich in den Laden, das war mein erster Laden in der Dillinger Straße aus Nahrbrück.

00:23:50: Der sah so ein bisschen aus wie heute die Ukraine nach einem Bombenangriff von Russland.

00:23:56: Zumindest war es dekoration anbelangt von aus ich da rein und hab gesagt sagen Sie mal Rotz Frech hat meine Karte gegeben.

00:24:04: Sie sehen so aus als wenn sie ihren Laden bald aufgeben.

00:24:06: Ich würde ihn wohl übernehmen.

00:24:09: Ein großes Gebrüll.

00:24:10: So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie die mich aus dem Laden geschmissen haben.

00:24:14: Aber ich wusste, dass sie anrufen.

00:24:15: Es hat keine zwei Tage gedauert.

00:24:17: Dann riefen die an und sagten, wir haben uns das überlegt.

00:24:20: Wir sind auch jetzt in einem Alter, wo wir nicht mehr können oder wollen ... Oft

00:24:25: waren ja so Salons innerbar geführt.

00:24:29: Der Großteil der Frisörsalons waren ja wahrscheinlich innerbargeführte Gläten?

00:24:32: Die hatten einen Laden!

00:24:34: Und du hast einfach geguckt, wo du denkst okay da ist vielleicht ein älterer Inhaber.

00:24:39: Oder sieht alles jetzt nicht so super State of the Art aus?

00:24:42: Da gibt's vielleicht die Möglichkeit, den zu übernehmen.

00:24:45: Ich wusste ja von Erwin Michaelis wie Läden aussehen können.

00:24:48: Das hat er damals auch schon ganz toll gemacht.

00:24:51: Da waren keine Bliebchen im Schaufenster, da waren keine Puppen mit dem Schaufenstab, wie das die meisten Friseure machten.

00:24:57: Bei Erwin Michels waren die Schaufenzer sauber und die Dekorationen auch.

00:24:59: Und bei diesen Friseurbetrieben standen Puppe mit dem schaufenster.

00:25:03: Irgendwelche Katzen liefen da im Laden, wo ein Hund war meist, der darum belte.

00:25:08: Einer der Mann saß meistens, der Fossörmeister, hinter der Thege die Frau arbeitete wie das heute so war, des Räumel damals und es war alles so ein bisschen merklich angestaubt.

00:25:16: man sah auch dass das Fenster schon ein Jahr nicht mehr geputzt war Und die hatten auch so weiter gemacht bis sie irgendwann tot umgefallen wären in dem Laden.

00:25:25: und So war mein erster Laden in der Dielinger Straße.

00:25:31: Das begann Mit einem Paugenschlag und da hab ich so viel Glück gehabt.

00:25:37: Eine Friseurin hatte sich beworben von dem besten Friseurs aus Osnabrück, Fritz Otto Becker.

00:25:43: Die ist bei mir angefangen hat diesen Laden geleitet.

00:25:46: Aber du hast den wahrscheinlich vorher auf links gedreht?

00:25:49: Man hatte da ja ein anderes, weil diese antiquierte Laden ... Du hast wirklich dann das Ding... Wirklich auf Wärtsfühlenstand.

00:25:57: Alles

00:25:57: raus, klar!

00:25:58: Ich habe gesagt, Ihre Einrichtung können Sie behalten.

00:25:59: Alles was drin ist ich will nichts haben.

00:26:01: Ich zahle Ihnen eine Ablöse wie das so ist.

00:26:02: die war relativ gering.

00:26:03: Die Möbel können sie verkaufen.

00:26:04: Das fand ich natürlich ganz, ganz toll.

00:26:06: Die haben es dann ja alle auf den Sperrmüll.

00:26:07: Die wollte auch keine haben.

00:26:09: Und dieses der erste Laden ist mir eine Bombe eingeschlagen.

00:26:13: also hatte ich da gute Mitarbeiter.

00:26:15: Ich hatte die Ulrike Bruck und die wollte aber nur mit Männern zusammenarbeiten War damals auch kein Problem.

00:26:20: Dann waren in diesem Laden acht Männer beschäftigt und Ulrike Burg.

00:26:27: Das Einzige Schwierige in diesem Laden, es waren alles Männer von der anderen Seite und das war mit denen manchmal ein bisschen schwierig umzugehen nicht von der fachlichen Seite sondern es gab Situationen.

00:26:39: da kriegte ich einen Anruf.

00:26:41: er weiß man sie müssen sofort kommen sage Stefan was ist denn passiert?

00:26:44: auch das kann ich am Telefon nicht sagen.

00:26:45: kommen Sie sofort.

00:26:47: Ich dann dahin und sage Stefan Was ist passiert?

00:26:49: Haben Sie einen Haarschnitt oder haben Sie jemand ins Ohr geschnitten?

00:26:52: Nein nein sagt er.

00:26:54: Der Andreas hat gesagt, mein Liedschatten würde nicht zu mir passen.

00:26:58: Ich sag Stefan, davon bin ich jetzt von Eben Beirn nach Osnabrück, damit ich den Lied-Schatten begutacht hätte.

00:27:03: Das finde ich wichtig, ich kann so nicht weiterarbeiten!

00:27:06: Das war also das größte was ich da immer erlebt habe.

00:27:10: Immer war irgendwas oder der hat über mich behauptet, das hab' ich dann nie gesagt... Es waren immer so zwischenmenschliche Dinge, es ging nie um fachliche Dinge.

00:27:17: Nie!

00:27:18: Das ist also nicht wichtig.

00:27:19: die hatten nur so Die Zwischenmenschlichen Beziehung, das klappte nicht zwischen diesen acht Versöeren.

00:27:25: Das war also mein Part im Grunde genommen dafür zu sorgen, dass die einerermaßen sich nicht die Köpfe einschlagen.

00:27:31: und Ulrike hat historisch weitergearbeitet und der Laden brummte wie verrückt.

00:27:35: So hab ich gedacht es ist ja gut dann machst du mal so weiter!

00:27:39: Sie waren dann irgendwie so eine Standortleiterin Betriebsleiteren?

00:27:42: Du warst da operativ eigentlich gar nicht im Laden wahrscheinlich?

00:27:46: Nein, durfte auch nichts sagen.

00:27:47: Ja, also die hat alles gemacht.

00:27:48: Die hat gearbeitet.

00:27:50: Die hatte eine alleine Ulrike Boke, hat einen Umsatz gemacht wie sonst vier Friseurin oder sehr gute Friseuren.

00:27:55: Das war ein Arbeitstil.

00:27:56: Sie kannte nur zwei Dinge Rauchen und ihren Dackel und das Friseurservice-Chef.

00:28:01: Sie kamen morgen zum Acht Uhr an und abends, wenn ich mal um neun Uhr da war, rehinbrachte stand sie immer noch.

00:28:06: Der war nicht zu viel.

00:28:07: Sie hat es so getan als wenn's ihr eigener Laden war unglaublich erfolgreich.

00:28:13: Also das war schon dollund!

00:28:15: Ich hab gedacht, prima.

00:28:16: Wenn das so klappt und einfach ist, mach's mal

00:28:18: weiter.".

00:28:20: Dann war ich in den Mühen und dachte, eigentlich könnte man doch mal einen Laden für junge Leute aufmachen?

00:28:24: Dann habe ich ein Laden der Nähe des Bahnhofs gefunden, der Näher der Schule, dann habe ich Haar genau genannt.

00:28:30: Ich hatte gute Mitarbeiter.

00:28:33: Eine Mitarbeiterin ist fast dreißig Jahre bei mir beschäftigt gewesen die Anja hat es geführt und das Schnuch auch wie eine Bombe.

00:28:41: Also hatte ich jetzt schon drei Läden.

00:28:43: Meine Tätigkeit bei Weller wurde natürlich zwangsläufig immer weniger, weil ich ja meine Leute schulen musste und auch merkte mittlerweile.

00:28:52: Ich kann also nicht mehr drei vier Tage in der Woche im Ausland oder sonst irgendwo dagegen drum schwören.

00:28:57: Ich muss mich jetzt um meine Geschäfte

00:28:58: kümmern.".

00:29:00: Das war auch nicht so schwierig für mich, weil es der Volk war da.

00:29:04: Dann bin ich nach Rekke gegangen, dann habe ich nach Reine gegangen, da bin ich noch Lotte gegangen, nach Westerkappeln gegangen, denn da hab' ich Beteiligung in Dortmund gehabt

00:29:10: usw.,

00:29:10: usw.

00:29:11: Und dann habe ich mich mit meinem damaligen Partner, der mich also begleitet hat bei meinen ganzen Turnäen.

00:29:19: Udo Lindemann aus Längerich haben wir eine Friseurschule aufgemacht.

00:29:23: Der hatte

00:29:24: glaube ich

00:29:26: auch einen Friseur Salon?

00:29:27: Ja ja, Udo war ein toller Friseure konnte nicht reden und wir haben uns hervorragend ergänzt.

00:29:33: Ich habe den ganzen Tag erzählt, wie verrückt und Udo hat Haare geschnitten.

00:29:37: Es war also eine tolle Symbiose haben uns auch ganz toll verstanden.

00:29:41: in der ganzen Zeit ist es leider dann nachher auseinander gegangen das häufig so ist wenn Männer Freundschaften mit einer Frau dazwischen kommen dann ist es manchmal schwierig.

00:29:49: Das war so bei Udo.

00:29:51: Der braucht immer nachher drei Hände Eine um die Suppe zu essen Und zwei um seine damalige Freundin heutige Ehefrau noch festzuhalten.

00:29:59: Das funktionierte da nicht.

00:30:00: Dann hab ich ihn ausbezahlt.

00:30:02: Aber ich merkte diese Friseurschule.

00:30:04: Die

00:30:04: haben ihr zusammen gegründet?

00:30:05: Ja, die lief auch toll am Wochenende.

00:30:09: Wir haben also sechs Tage die Woche gearbeitet und Samstag und Sonntags war diese Schule geöffnet manchmal auf eine ganze Woche und dann schickten ihre Friseure weil ich ja einen großen Bekanntheit grad hatte Uns die Friseure nach Ebenbüren, die wohnten dann in irgendwelchen Hotels hier und wir haben dann zwei Tage oder auch manchmal länger je nachdem deren Mitarbeiter geschont.

00:30:33: Das haben wir drei Jahre gemacht und nach drei Jahren ist unser Vermieter auf die Idee gekommen dass also Die Vermietung an einem Sonntag gar nicht gestattet war.

00:30:43: das war damals eine komische es war so ne Grauzone Und dann konnten wir also nicht weitermachen.

00:30:49: da haben wir diese Schule geschlossen Und dann haben wir eben gedacht, was machen wir jetzt?

00:30:55: Dann ging es weiter.

00:30:58: Ich hatte also schon neun Läden und diese Schule rechne ich mal als zehntes Unternehmen dazu.

00:31:04: Es gab damals auch immer nur schwarz-weiß Frisurenfotos.

00:31:08: Also die Friseure kaufen irgendwelche Messen Schwarz-Weiß Fotos und waren das ganz, ganz toll!

00:31:11: Da habe ich so gute Weiße, dass wir das anders machen.

00:31:14: Wir machen jetzt unterstellen oder produzieren Bundfotos haben uns dann in Ollenzahl einen Friseur gesucht, der das mit uns produzierte zusammen.

00:31:25: Dann hatten wir ein Studio im Ollenzahl gemietet nachts.

00:31:28: Welch das heute überlege?

00:31:30: Wie

00:31:30: so in Holland?

00:31:32: Wir hatten diesen Dritten ... Der hatte schon Erfahrung mit Produktionen von Fotos.

00:31:37: Das war auch ein sehr bekannter Friseurs, und wir wollten natürlich international werden!

00:31:43: Da haben wir gedacht, fangen wir mit Holland an auf ins Kleines am Holland.

00:31:48: Dann haben wir diese Studie gemietet bei Visagisten ... Mit Fotografen von nachts, zwanzig Uhr bis morgens um sechs Uhr.

00:31:56: Wie ich das heute überlege, gar nicht nachzuvollziehen.

00:31:59: Wir kamen aus dem Laden geduscht dahin.

00:32:03: Dann mit viel Kaffee haben wir dann nachts frisiert und haben dann diese Frisurenfotos produzieren lassen.

00:32:12: Hatten auch zehn Freie Mitarbeiter, die sind dann losgefahren und hat den Friseuren dann Abos verkaufen wollen weil wir jeden Monat oder jede Woche fast produziert hatten.

00:32:21: Aber es war sehr schwierig.

00:32:24: Eines unserer schönsten Frisuren Fotos, die wir hatten, war ein ganz tolles Model mit einer ganz tollen Frisur aber die hatte eine Rollkragen-Bolova an.

00:32:33: Dann haben uns Friseure verklagt das wäre kein Frisorenbild.

00:32:37: Das muss man sich heute vorstellen, dass wär ein Bolova-Bild.

00:32:40: Ich stand vor Gericht Wegen Betrug, so was gab es damals alles noch.

00:32:45: Vollkommen irre diese ganzen Geschichten!

00:32:48: Das erfolgreichste Foto, das wir je gemacht haben mit der schönsten Frisur war... Also die Modelle wurden geschminkt.

00:32:56: in der Zeit hast du da mal eben durchgekämmt, dass sie so ein bisschen ordentlich aussahen und die saß unter einem Scheinwerfer.

00:33:02: jetzt trocknetten die Haare und die hatte so eine bischen Naturwelle.

00:33:05: Es waren nicht nur ein bildtutsches Modell, die hat auch tolle Haare.

00:33:08: Wir haben also keine Hand an dieser Haare gelegt.

00:33:11: Und dann sagte der Fotograf, das ist die schönste Frisur, die er hier gemacht hat.

00:33:14: Wir haben uns natürlich gefreut für den Reis gemacht!

00:33:17: Das hat der Fotograferier, das wird als erfolgreichste Foto was wir je verkauft haben, spricht eigentlich nicht wie unsere Leistung.

00:33:25: Dass wir ein Foto verkaufen ... Die sah einfach so gut aus?

00:33:28: Ja, die sah einfach nur gut aus und das hat gereicht.

00:33:32: Ja, das ging dann auch.

00:33:33: Zwei Jahre haben wir das gemacht.

00:33:34: Dann waren wir am Ende, dann konnten wir nicht mehr.

00:33:37: und dann habe ich gedacht jetzt machen war in Henna.

00:33:41: Ich war damals immer schon so ein Fan von Henna.

00:33:43: Das war also ein natürliches Haarfärbemittel und auch ein Haarflegemittel, sehr spezifisch aber ich fand das immer ganz toll.

00:33:52: Henna kennt man so als Henna Tattoo heutzutage?

00:33:55: Ja!

00:33:55: Das war eine Haarfarbe?

00:33:56: Das war Henna Haar-Farbe.

00:33:57: Okay.

00:33:58: Durch irgendeine Verbindung in Holland lernte ich einen Israeliken der für Europa diesen Hännervertrieb hatte.

00:34:06: Und ich hatte nichts Besseres, ich weiß gar nicht mehr wie er heute ist, hab gesagt das machen wir!

00:34:11: Wir klinken uns da ein.

00:34:12: der war froh dass er so zwei Blöde befunden hat die damit machten Die Umsätze waren auch nicht sehr groß und Ich glaube das einzige was er von morse bis abends blieb Wie kann er uns betuppen?

00:34:24: Ich glaube der hat es nur eingestellt um das Geld aus der Schasche zu ziehen.

00:34:28: Da wie in Deutschland war er in holland und Er hatte Einen Fünfzig Prozent war es natürlich klar wie die Gewichtigkeiten haben.

00:34:37: Es war alles immer so ein bisschen komisch, dann hat er uns mal eingeladen und wir kamen in eine tolle Villa.

00:34:45: Dann hat er gesagt, hätte er gemietet!

00:34:47: Ich steh mit seiner Frau in der Küche und sage ja toll was sagt ihr hier an Miete für dieses Haus?

00:34:52: Da sagte Michael wieso gemietet?

00:34:53: das haben wir gekauft, verkürzen.

00:34:56: Da wurde ich so n bisschen hellhörig.

00:34:57: Ich sag zu Udo wir müssen uns mal die Bücher näher angucken aber wir kam nicht so da richtig hinter.

00:35:04: Es wurde auch immer schlimmer mit dem Geld.

00:35:06: Das kam auch kein Geld und auch Umsätze, es war alles so nebulös.

00:35:11: Wir waren ungefähr seine Lackellen.

00:35:14: Jedenfalls hat gesagt Udo wir können nur eins machen um ein bisschen Geld rauszubekommen.

00:35:19: Wir brechen in Holland, Höhlenstein unsere eigenen Firma ein und holen uns die ganze Ware, die uns hier eigentlich gehört.

00:35:26: Wir haben uns dann Wohnmobil unter Nachts... Mit dem Bolzschneider, mit dem Stemmeisen haben wir die Tür und haben das ganze Wohnmobil vollgepackt.

00:35:41: Wir wussten auch nicht was wir machen sollten und sind dann zur Grenze gefahren mit dem Wohnmobil.

00:35:45: Und?

00:35:47: Sagt der Grenzer, haben sie irgendwas zu verzollen?

00:35:50: Haben wir nicht!

00:35:50: Wir haben nichts drin, wir kommen vom Zäufen.

00:35:54: Dann erklären Sie mir doch mal warum Ihre Scheinwerfer so hoch in die Baumwippel reinragen.

00:36:00: Da haben sie einen Platten hinten.

00:36:01: Haben Sie vielleicht ein schweres Geladen?

00:36:03: Nein, wir haben nichts geladen.

00:36:04: Dann fahren Sie mal rechts ran oder gucken.

00:36:07: Er macht die Tür auf, dass er keinen Herzinfarkt bekommen hat für alles von oben bis unten weiter ganz das ganze Wohnmobil mit Haarfarben und so weiter.

00:36:17: Jetzt erkläre mal einem niederländischen Zöllner wo diese Sachen herkommen.

00:36:22: Wir hatten ja keine Quittung nicht.

00:36:23: Wir konnten ihm auch nicht erklären, wenn die eigene Firma eingebrochen war.

00:36:28: Wir mussten also damit rein.

00:36:31: Irgendwie hatten wir da auch wieder Glück?

00:36:35: Er hat uns immer was gefragt, aber ich hab gesagt, du sagst überhaupt nichts!

00:36:38: Du sagst gar nix!

00:36:40: Wir konnten auch nachts keinen Anwalt anrufen, gar nicht!

00:36:42: Wir waren auch voll hier unbedarft!

00:36:45: Bist ja beim Zoll hast natürlich Schiss gehabt... Was kommt da alles von einem

00:36:48: Buch?!

00:36:49: Das hätte ganz übel ausgehen können, wie man später auf der Anwaltung sagte.

00:36:53: Jedenfalls war nichts.

00:36:54: dann irgendwann Leid und dann haben wir erzählt, das wären unsere eigene Sachen Stimmt, wir hätten es sie machen dürfen.

00:37:00: Also wie so reue Gesünder haben wir da von dem Zöllner gestanden?

00:37:02: Der hat ja näher auch richtig Mitleid mit uns und der war übermült.

00:37:05: Wir konnten kommen aus den Augen gucken.

00:37:07: Hörke sagt Ja dann fahrt und Schwamm drüber.

00:37:11: So kamen wir aus dieser Sache

00:37:13: raus Und ist mir im blauen Auge nochmal davon weggekommen.

00:37:16: Was mich auch bei dieser Geschichte gestört hat das war zwar sehr interessant in dieser hindergeschichte.

00:37:21: Ich war davon überzeugt aber ich glaube ich war auch der einzig der davon überzeugte.

00:37:25: Also Leute, die es einmal ausprobiert haben oder Friseur haben gesagt ne Zufischmiererei das zu viel Aufwand.

00:37:30: Wir können auch so den Mehrwert da nicht erkennen.

00:37:33: wir machen das nicht.

00:37:35: und dann hat sich mich auch gestört dass ich jede Woche nach Osnabrück fahren musste und dass die Schäferhunde mich da freudig begrüßt haben weil die Zöllner natürlich im Zollland in Osnaborg immer gedacht haben wir würden haschig schmuggeln.

00:37:46: Aber es war schön, ich hab die Hunde gestreichelt.

00:37:48: Die kriegten Leckerlies von mir.

00:37:49: Ich saß dann da und die schnüffelte in ein paar Ketten rum, war wieder nichts.

00:37:54: Dann haben wir das irgendwann aufgegeben.

00:37:57: Das war dann nix.

00:37:59: Ich habe immer noch meine Versörgeschäfte gehabt.

00:38:02: Und das lief alles.

00:38:03: Es war zu damaligen Zeit ... Ich hatte's eben schon mal erwähnt, relativ einfach Mitarbeiter zu finden.

00:38:09: Eins hab ich bei Erwin Michaelis wirklich gelernt wenn du selber keinen Feuer hast, die willst du es bei anderen entfachen.

00:38:17: Und ich habe also meine Mitarbeiter und Rinnen alle gut motivieren können.

00:38:24: Es sind heute noch – bei meinem letzten Geschäft, das ich verkauft habe – noch Mitwahrweiter von meiner damaligen Zeit, die seit fünfzeig, sechsundzwanzig Jahren da arbeiten, die heute noch das Stamm- belegschaft des Larns in der Eidmünzerstrasse im Büren sind.

00:38:41: Darauf bin ich stolz!

00:38:43: Ich hatte auch kaum Kündigungen, kaum Produktionen.

00:38:45: Weil das habe ich gemerkt wie führe ich, wie finanziell aufnügt es ist immer neue Leute zu arbeiten.

00:38:51: also für mich war immer wichtig dass alle meine Mitarbeiter immer gut zufrieden waren.

00:38:57: Das fing auch schon mal bei meinen Aufzubildenden an.

00:38:59: Das waren ja auch alle wie ich aus dem Büren Milchchen und Jungs hätte ich bald gesagt, um das Mal Salopp zu sagen.

00:39:06: Die auch nicht viel von der Welt gesehen habe.

00:39:08: aber zumindest hab' ich sie dann nach Duisburg geschickt.

00:39:11: Da waren die immer drei vier Monate bevor wir überhaupt einen Fuß in mein Laden gesetzt haben bei der Ausbildung Und haben da gewohnt in Duisbrug und wurden in vier Monaten ein Schnellkurs zu halbwegs schon einigermaßen guten Friseuren ausgebildet.

00:39:25: Das war eine Win-Win-Situation, die haben was erlebt, sie kamen wieder sehr stolz, die Stas in der Berufsschule ...

00:39:31: Gibt es so etwas noch?

00:39:32: Das war im Prinzip ne Schule quasi ne fast duale Ausbildung.

00:39:36: So Art Internat.

00:39:38: oder haben die ja irgendwo gewohnt?

00:39:39: Die haben da auch gewohnte in diesem Internat und waren da vier Wochen, kamen alle drei bis vier Wochen nach Hause, waren natürlich ganz begeistert ab!

00:39:48: Noch mal ich wiederhole das, weil sie Stars an der Berufsschule waren.

00:39:50: Das kannten die anderen nicht.

00:39:52: Die mussten ja immer erzählen was sie da machen wie weit sie schon alles konnten kamen nach vier Monaten zu mir in den Laden waren schon ganz gut ausgebildet.

00:40:02: Ich habe dann dieses Modelltrainig eingeführt dass heißt Kunden konnten kommen für zehn Euro sich die Haare machen lassen und dann diese Nachwuchskräfte damit In den Laufblieben haben das dann gemacht.

00:40:13: Das war auch sehr erfolgreich, ganz toll!

00:40:16: Ich hatte manchmal das Gefühl wir hatten mehr Modellkunden für zehn Euro im Laden oder zehn Mark damals als normale Kunden also für zehn Mark.

00:40:26: Hab schon fast vergessen dass er Mark hat.

00:40:29: War das eine tolle Geschichte und die waren unglaublich motiviert, waren sehr gut.

00:40:35: Man hat ja seine eigenen Mitarbeiter oder qualifiziert Mitarbeitern wirklich aufgebaut.

00:40:40: Das Schwierigste war, die jungen Leute zu überzeugen.

00:40:42: War nicht schwierig für die Eltern.

00:40:44: Oh!

00:40:45: Unsere Lotte kommt jetzt vier Monate nach Duisburg.

00:40:47: Was passiert da wohl?

00:40:49: Und so weiter.

00:40:49: Hoffentlich kommt die an Drogen was sie alles hier einwände hatte.

00:40:52: Ich muss mal ihren Kindern auch mal die Möglichkeit geben über den Tellerrand zu gucken und so weiter... ...und die Väter waren sofort einverstanden.

00:40:59: aber die Mütter hatten immer dieses Klammern los.

00:41:01: sich also diese Lotte und Carl August müssen in der Familie bleiben bloß nicht weg.

00:41:06: was passiert?

00:41:07: den Kindern ging alles gut.

00:41:09: Wir haben nie jemanden gehabt, der einwährte das abgebrochen hat.

00:41:12: Im Grunde wollen die fast gar nicht weg da.

00:41:15: Also das lief also... wir waren auch wie gesagt ich spring jetzt so ein bisschen, fast zu hundertzwanzig Mitarbeiter und meine Aufgabe war es im Grunde genommen, ich hatte es ja eingangs erwähnt, meine Fähigkeiten als Reseuer war ja nicht so groß, die Mitarbeiter zu motivieren und ich muss im Nachhinein sagen, da klopfe ich mir auf die Schulter Eigentlich sehr, nicht eigentlich.

00:41:39: Das habe ich gut geschafft doch!

00:41:40: Die waren sehr zufrieden und für mich gab es wenn mal jemand gekündigt hat dann hab' ich einen Wochenende gehabt, da hatte ich sehr dran zur Knapsness.

00:41:48: Es gab damals am Freitag, achtzehn Uhr.

00:41:51: hatten wir Feierabend oder haben wir den Laden geschlossen, kam dann wenn dann der Mitarbeiterin mal aus irgendeinem Grunde nicht so viel war und wollte dann weg und sagte Herr Wessenmann kann ich sie mal sprechen?

00:42:02: Dann wusste ich wo sage ja kommen wir gehen ins Büro Ich mache die Papiere fertig.

00:42:06: Das hat mich, das war das Einzige was mir persönlich immer sehr nahe gegangen ist weil ich das mal persönlich genommen habe jede Kündigung.

00:42:13: Ich hab das nicht so gesehen dass manchmal jemand wie ich damals sich verbessern wollte sondern ich hab gedacht die hat etwas gegen mich gehabt was natürlich nie so wahr aber

00:42:20: es war ja selten das war ja scheinbar eine sehr geringe Mitarbeiterflugtration und ich glaube für damalige Fallen es war schon ungewöhnlich unglaublich viel für die Mitarbeiter macht.

00:42:30: Dass du erkannt hast, sodass der wahre Wert des Unternehmens eigentlich in den Top-Mitarbeitern steckt?

00:42:37: Also ich als Chef und bei den Mitarbeitern haben sich so gut verstanden, dann habe ich sie alle nach Ketz, Hamburg eingeladen.

00:42:45: Das also wir zwei rein oder drei rein hatten wir belegt mit einigen den Mitarbetern, die diese besonders gute Leistung hatten dass wir im Kollektiv alle bei Ketz eingeschlafen sind!

00:42:54: So gut haben dich Chef und Mitarbeiter verstanden.

00:42:57: Dann habe ich mit den Ausflüge gemacht, dann hab' ich mit Prämien.

00:43:02: Also ich hab alles getan, dass sich die Mitarbeiter ... weil das war mein Kapital!

00:43:06: Ja... Ich war manchmal so groß und wahnsinnig, also wenn eine Kundin irgendwas mit meinen Mitarbeitern hatte, war ich immer der erste, der da sofort reinsprang.

00:43:17: und meinen Mitarbeitern immer zur Seite gestanden habe.

00:43:20: Bei mir gab es nie die eine Version, wenn eine Kunde sich über einen Mitarbeiter beschwerte so und so, dann hab ich gesagt das will ich möchte beide Seiten hören, dann hat die Kundin manchmal zu mir gesagt glauben Sie?

00:43:29: Ich erfinde das, ich lüge sage ich nein aber ich möchte um meine Mitarbeiterinnen hören!

00:43:33: Es kam auch häufiger vor und das hat mich aber auch nicht zum Schaden gereicht dass es Kunden gab den ich mitgeteilt haben besser wäre wenn sie unseren Laden nicht besuchen.

00:43:42: Wenn morgens sag mal Frau Klötenbrunner da im Anmeldebuch in der Rezession stand.

00:43:48: Die Mitarbeiter sah, dass das heute kam und dann brachte ich schon den Tränen aus.

00:43:52: Das habe ich mir damals rausgenommen.

00:43:54: es hat auch keinen Schaden.

00:43:55: also normalerweise würde man sagen das Geschäftsschädel, das gibt so ein Gerede was werdet er sich eigentlich allen und so weiter?

00:44:01: Nein!

00:44:02: Die Mitarbeiter fanden das gut, dass sie einen Chef hatten, der hinter ihnen gestanden hat und nicht immer nur gesagt hat ja die Kundin hat recht und da die dazu saumachten.

00:44:10: das war eigentlich Gang und Gebe Heute normale Dinge, aber damals war sie sicherlich für die Zeit sehr riskant auch in dem kleinen Bühnen.

00:44:20: Ich fand ihn bekannt wie ein bunter Hund.

00:44:23: und nochmal ich kann wirklich sagen alles was ich gemacht habe von Erfolg gekrönt.

00:44:29: ja

00:44:30: Ich weiß, ihr habt dann auch eure eigene Linie an Shampoo und Conditioner und Ähnliches aufgebaut.

00:44:36: Die so glaube ich sogar noch bis heute existiert.

00:44:39: So jetzt hast du ja so viele unterschiedliche Dinge ergänzt also die Sender-Thema da mit dem Fotoschudio... Was waren so die Impulse das wir gesagt haben?

00:44:48: Wir gehen nochmal einen Schritt weiter, wir bauen nochmal was weiter.

00:44:50: Das hing alles natürlich mit Friseur und mit dem Thema Beauty zusammen aber dass du so motiviert warst weitere Dinge zu probieren, neue Dinge zu starten.

00:45:03: Die Motivation Karlo war ja eigentlich das weil alles was ich angefasst habe dank Erwin Michales lief und ich wusste auch Erwin hätte solche Dinge gemacht der hatte auch Spaß in allen Dingen Alles was so außer der Reihe war.

00:45:18: ein Beispiel Ich hab dann einen Großhandel für Ledermöbel aufgemacht.

00:45:25: Es kam so, meine Frau wollte neues Ledersofa haben.

00:45:27: wir sind nach Köln zur Messe gefahren, zu Möbelmesse standen in Sofa.

00:45:30: das hat mir so gut gefallen.

00:45:32: Das habe ich dann gekauft und dann haben Freunde von mir die bei uns dann zu Besuch waren haben gesagt dass ist aber toll.

00:45:37: kannst du uns sowas besorgen?

00:45:40: ja aus diesem Anfang kannst du es besorge wurde.

00:45:43: daher fast ein Möbelhaus und das war auch eine holländische Firma Die S-Möbel habe ich heute noch so tolle Qualität hatten sie.

00:45:52: Und dann haben die Zürcher gesagt, das geht so nicht weiter.

00:45:54: Wir liefern immer dahin zu ihrem Friseurladen.

00:45:57: Sie müssen jetzt einen Show rumbauen.

00:45:59: Das heißt wie damals das Möbelhaus Wehmeyer sowas sollte ich jetzt hier hin bauen habe.

00:46:03: Ich habe gesagt ne, behalten sie mal ihre Möbe, das mache ich in Zukunft nicht mehr.

00:46:08: Dann hab' ich bei Kala eine Porzellanfabrik im Osten Und damit hatte Wende, die stellten tolles Porzellan her.

00:46:17: Das habe ich auf einer Messe gesehen.

00:46:18: und dann habe ich gesagt jetzt kaufe ich Porzellen ein!

00:46:21: Die Kunden saßen bei mir im Laden in der alten Münzerstraße, konnten raus auf den Hof gucken und sahen nur Paletten und alles voller Tassen

00:46:28: usw.,

00:46:29: die wussten natürlich auch nie was... was ich mit diesen ganzen Sachen machen wollte.

00:46:33: Ich hab das noch mal erklärt, wir haben noch einen

00:46:34: Großhandel.".

00:46:35: Ja, das ist toll!

00:46:36: Dann waren denen ihre Haare egal und dann saßen die nur im Hof und haben sich das von Teller ausgesucht.

00:46:40: Das waren auch alles solche Sachen.

00:46:42: Wie wurde das verkauft?

00:46:43: Einfach so über Mundpropaganda oder Weiterempfehlung?

00:46:46: Freuen Bescheid gesagt du?

00:46:47: Irgendwas lief da.

00:46:49: Vielleicht tut es nicht.

00:46:50: zu sagen in meinem Versöhrgeschäft wie das alles so lief muss ich eine Episode erzählen, die sehr lustig war.

00:46:57: Meine Frau wollte für eine Deko ein Karussellpferd haben.

00:47:00: Ihr kennt das alle von den Karusellen, mit einem Schwanz und diese Holzferde usw.

00:47:03: Aber war

00:47:04: Kirmes so diese Kinderkarussells?

00:47:06: Das war damals in Wog wie man so schön sagt.

00:47:09: Das wollte jeder haben und das wollte man hinstellen.

00:47:11: Und das sollte dann im Wohnzimmer stehen.

00:47:13: Damals im Pasadena, das war so eine Inkneipe hier in Ebenbühnen-Stich.

00:47:17: Wie es der Zufall so will kurz ... In einer Woche war Kermes lern ich einen Schauscheller kennen.

00:47:25: Der kam auch wieder.

00:47:26: Jetzt schließt sich der Heiß aus den Niederländern und sagt zu mir, ja Michael ich hab ein Karossel, das will ich verkaufen.

00:47:33: Da sind sechsunddreißig Holzpferde drauf.

00:47:36: Ich werde auch nie vergessen, da hat er unsächs Ersatzpferden.

00:47:39: Willst du das haben?

00:47:42: Ich hätte schon ordentlich was getrunken und habe zugesagt.

00:47:46: Ich habe aber gar nicht mehr gewusst, was ich dazu gesagt habe.

00:47:49: Andertag geht das Telefon... Hier ist der Jan oder wie der ist, oder nennen wir ihn immer Jan.

00:47:55: Wir haben gestern ja per Handschlag du hast das weißt du noch und das isst ein Kaufvertrag?

00:48:01: Ja hier habe ich Großgrüße gesagt, Jan das mache ich!

00:48:03: Ich will dir das Geld jetzt gar nicht sagen was ich für dieses Holzwert bezahlt habe.

00:48:06: Jetzt kamen nun.

00:48:07: zweiundvierzig Holzferde wurden an die alte Münsterstraße geliefert.

00:48:11: Die Kunden hatten kaum Platz falls wir zwischen all den Holzferden saßen Und im Hof stand sie auch nach.

00:48:17: Meine Frau ist bald abgedreht und hat gesagt Michael wie sollen wir diese Holzferd verkaufen?

00:48:21: Na, du dacht.

00:48:23: Erwin hätte sie verkauft und ich werde sie auch verkaufen!

00:48:27: Dann hatten wir damals ein Geschäft Tufot in Imbüren der die Wandkunden bei mir sah.

00:48:31: dieses Pferd das war der erste Und auf einmal lief das wie verrückt.

00:48:35: Ich konnte gar nicht so viel Pferde näher noch nachbestellen, wie gekauft wurden.

00:48:40: Also so einzelne Geschäfte haben das einfach als Deko-Emilien Ein Schaufenster wahrscheinlich gestellt oder fand das toll.

00:48:47: Heute den ledigst Anna Die Kneipe existiert hier noch Der besitze damals auch, das haben dann andere gesehen.

00:48:53: Also das letzte Pferd was wir behalten wollte von meiner Frau habe ich noch heimlich verkauft.

00:48:57: da waren so schöne Pailletten drauf.

00:48:58: Da kam einer aus dem Osten noch und hat dann dieses Pferde gekauft.

00:49:01: Damit will ich sagen also alles was ich machte lief ja Und meine Motivation war natürlich der Erfolg.

00:49:09: Hätte ich höhere oder häufige Rückschläge gehabt dann hätte ich das wahrscheinlich nicht so leicht gemacht.

00:49:14: aber Ich hatte auch alles gesagt dass wird schon irgendwie laufen.

00:49:17: Gedanken Wie ich das oder im Einzelnen, im Konzept, das hatte ich nie.

00:49:22: Einfach aus dem Bauch heraus, aus dem Gefühl... Das was ich gut finde, finden vielleicht auch andere gut und so war's

00:49:27: dann.".

00:49:29: Wie?

00:49:29: Jetzt hast du ja schon extrem viel gearbeitet!

00:49:31: Du hast ja gesagt, es waren teilweise sieben Tage die Woche, dann habt ihr als Photoschutio nachts gearbeitet.

00:49:36: Wie sah deine operative Rolle aus?

00:49:38: Jetzt hattest du neun Läden gehabt, jetzt hast du super Mitarbeiter gehabt.

00:49:42: Hast du auch noch selber wirklich bis irgendwann zum Verkauf des Unternehmens, da können wir gleich nochmal drauf eingehen Haare geschnitten oder wie musste man sich das vorstellen, so deine Rolle?

00:49:51: Du hast ja unglaublich viele Ideen gehabt.

00:49:54: Du warst unglaublich motivierend inspiriert bis zu einer Persönlichkeit.

00:49:58: Wie sah die Rolle aus?

00:50:00: Was war mit Finanzen, Buchhaltung ... War das auch dein Thema?

00:50:04: Hab ich mich nie ... Ich hatte also das Glück, dass ich dann meine Frau kennenlernte.

00:50:12: Die hatte bei einem ... ... in einer Computerfirma gearbeitet und hatte auch Spaß an Zahlen, was mich gar nicht interessierte.

00:50:19: Ich hatte immer ein Interesse, dass es gelter ist wie das kamen... Was man ja alles machen können.

00:50:24: Dafür hatte ich einen guten Steuerberat, dass Leute mir da geholfen haben.

00:50:27: Das hat mich nicht interessiert, das war mir sogar lästig!

00:50:30: Für mich war wichtig immer nur, ich musste immer ein Polster haben.

00:50:34: Und meine ganze Motivation war immer, wenn ich alt bin, nicht im Armenhaus endet.

00:50:38: Das war irgendwie so, dass habe ich mein ganzes Leben verfolgt.

00:50:42: Vielleicht auch daher, meine Eltern waren ja auch in bescheidenen Verhältnissen als Friseurisch trotz der zwei Friseuregeschichte.

00:50:48: Mein Vater hatte dann ein Haus gebaut und gekauft und jede Markte hier verdient hat er hingetragen um das Haus abzutragen.

00:50:57: also für uns Kinder es war schon Ja, eine harte Jugend muss ich sagen.

00:51:03: Olaf gab es nie.

00:51:04: Essen gehen kannten wir nicht.

00:51:06: Kino, wir kannten also gar nichts.

00:51:07: Wir hatten auch immer ein Hausmädchen.

00:51:10: Meine Eltern waren ja nur mit dem Geschäft... Das verstehe ich heute alles!

00:51:13: Mit dem Geschäft.

00:51:14: aber für uns Kinder war eigentlich gar keine Zeit.

00:51:16: Also wir kannte nichts und ich hatte immer Angst dass sich auch mal so Ende.

00:51:20: Und dieses Armenhaus hat mich mein ganzes Leben verfolgt.

00:51:23: eigentlich noch bis zum heutigen Tag, obwohl ich mir da nun keine Sorgen mehr drüber machen muss.

00:51:27: Aber das war so drin!

00:51:29: Deswegen auch vielleicht meine Unras in allen Pötten zu rühren immer etwas zu machen.

00:51:35: Immer verlauter Angst dass ich später mal mittellos dastehe.

00:51:40: Glück habe ich dann auch wieder gehabt mit meiner Frau die sich so meine Finanzen gekümmert hatte.

00:51:44: Ich hatte den Rücken frei.

00:51:46: Ich musste ja nur meine Läden abfahren Immer die Leute motivieren, Schul und so weiter.

00:51:52: Ich habe sie nicht fachtig geschult.

00:51:54: dafür hab ich mir dann andere Fachtrainer geholt Sondern ich habe immer nur wie gesagt die überzeugt bei der Stange gehalten.

00:52:03: Das war mein Part!

00:52:04: Es war damals nicht wichtig, dass du selber in deinem Unternehmen bei hundertzwanzig Mitarbeitern der beste Friseur ist.

00:52:10: Du machst da bei hund zwanzig Leuten ja nicht den bist du kein einzugeben von.

00:52:14: machst den höchsten Umsatz dann musst du Leute haben die für dich arbeiten und das klappt eben ganz ganz gut.

00:52:20: nochmal es war damals alles einfacher.

00:52:23: die leute haben nicht so nicht nur deswegen nicht nur schnell gewechselt weil sie gut gefahren sind sondern Weil es genug Mitarbeiter gab und die waren froh, bei Wesselmann zu arbeiten.

00:52:36: War ich auch stolz drauf?

00:52:37: Ja, ich bin Herrdesign-Wesselmann war das Erste, wie ich nach Hause kam.

00:52:42: Das erste Schild, was ich abbondiert habe.

00:52:44: Ich stand nicht dran.

00:52:46: Das war ja wirklich die erste Adresse.

00:52:48: Die gesamten Unternehmer

00:52:49: ...

00:52:51: Ja, jeder der was auf sich hielt ging ganz klar zu Wesselmann.

00:52:54: Das war der Name in der Region.

00:52:57: so von der Positionierung.

00:52:59: War ja ganz klar das eine Premium-Positionierung wahrscheinlich auch vom Preissegment ... Das war einfach so und wie du schon Anfang gesagt hast die ganzen Barbershops und so, das gab es damals noch nicht.

00:53:10: Billigversöhe gab's auch nicht.

00:53:13: Es lief alles!

00:53:14: Und dann... Habe ich irgendwann gedacht, weil du ihn noch mal fragst um das zu sagen mit den Shampoonsachen.

00:53:22: Die habe ich natürlich nicht selber entwickelt, sondern nach meinen Vorstellungen habe ich das entwickeln lassen bei einer Firma die damit auch dann sehr erfolgreich wurde.

00:53:32: Ich hab dann durch Naturale mir das auszahlen lassen.

00:53:35: Ich war da also dann nicht anbeteilt, die wollten das immer aber das war meine Stufe, weil ich mich da gar nicht mit auskannte ... durch meine Erfahrung, was sie da nehmen können und so weiter.

00:53:45: Das war gut!

00:53:45: Die existiert heute noch...

00:53:46: Das war ja dann eine Eigenmarke?

00:53:47: Ich glaube ihr habt ja eine EigenMarke aufgehofft, die in euren gesamten Läden bis zum heutigen Tag verkauft wurde.

00:53:54: Die existierte heute noch.

00:53:55: die Firma ist in Hamburg.

00:53:57: Das wird auch heute noch verkauft.

00:53:59: Wir haben das unter meinem Label natürlich verkauft.

00:54:02: Unterher Design Wesselmann Und das wurde unter einem anderen Namen auch an andere Versöere verkauft.

00:54:08: Also das war eine sehr erfolgreiche Serie Ganz ganz toll Und du bist ja auch mal in den Genuss gekommen, das zu probieren.

00:54:15: Ich weiß, dass Kaltrina das mal kaufte und das sind schon tolle Artikel gewesen.

00:54:20: Damals war es auch noch gut ohne Tierversuche und dieses Ganze was man heute macht um das aufzuwerten wurde damals schon gemacht.

00:54:27: Gut also du hast mich nochmal meiner Rolle gefragt.

00:54:29: Das war wirklich im Grunde genommen... Ich stufe mich da so ein bisschen runter als Bausenklauen darunter in meinen Geschäften, meine Mitarbeiter bei der Stange zu halten.

00:54:40: Die Kunden zu bespaßen im Laden für viel Aufregung und Unordnung um Kars zu sorgen.

00:54:47: Das konnte ich bestimmt immer ganz gut.

00:54:49: Meine Mitarbeiter haben viel Spaß gehabt.

00:54:51: Ich habe gemerkt wenn die morgens reinkamen, da hatten sie bessere Laune als ich und das fand ich schon gut.

00:54:58: Es war also ein schönes Arbeiten und es war ein leichtes Arbeiten.

00:55:02: Das

00:55:02: funktioniert einfach!

00:55:03: Es hat einfach funktioniert.

00:55:05: kann nochmal sein, da bin ich mit dem Helm geboren, da hatte ich Glück gehabt nie Rückschläge und deswegen habe ich immer vollkommen außer der Reihe das hätte im Friseurberuf ja nichts zu tun gehabt alles gemacht und mal gucken läuft das läuft das nicht.

00:55:17: noch einmal erinnere mich an das um meinem Kopf.

00:55:20: hättet er's auch gemacht hat er gemacht.

00:55:22: Da kannst du sehen, was ein Mensch einen anderen Menschen umkremmeln kann.

00:55:25: Wenn so zwei Komponenten sich irgendwann jüng und gang sich mal treffen.

00:55:30: Das war also ganz toll!

00:55:32: Jetzt hast du aber trotzdem... Ihr wart extrem erfolgreich?

00:55:36: Du hast das alles

00:55:37: aufgebaut?!

00:55:37: Du hast dann doch aber relativ früh das ganze Jahr mal ausführen entschieden das Unternehmen zu verkaufen?

00:55:44: ich glaube stufenweise.

00:55:46: Wie kam es einfach dazu?

00:55:48: Hattest du das schon lebendlang im Kopf dass du sagst Ich höre da nur dann auf

00:55:52: Warum?

00:55:54: Was waren da so die Gedanken?

00:55:56: Es gab für mich immer eine Zahl, das war fünfzig.

00:56:00: Ich wollte immer mit fünfzig so viel Geld gemacht haben, dass ich aufhören konnte oder zumindest, dass es langsam angehen kann.

00:56:10: Ich habe auch gesehen, wenn wir bei den Erinnerungsversammlungen ... Wie ich jener im Bühnen kam ja nur ein Jünger als diese Leute und hab gedacht mein Gott, wenn du so endest als Friseur.

00:56:24: Da saßen so paar verhüchte Friseure hatten kaum noch Zähne im Mund.

00:56:30: Nuschelten bisschen rum, hatten von nichts ne Ahnung.

00:56:34: Und ich habe mir gedacht dass die Mitarbeiter und junge Leute ausbilden wollen.

00:56:38: Die jungen Leute müssen kaputtlachen wenn sie zu einem hinkommen auch in Kitteln.

00:56:42: und dann saß ich da und habe gedacht nicht so möcht ihr als Frisör eigentlich nicht enden.

00:56:47: Mit fünfzig musst du es geschafft haben.

00:56:49: Durch meine vielen Aktivitäten, viele Geschäfte kam mir auch noch ein bisschen was darum und dann habe ich sukzessive alle Geschäften an meinen Mitarbeiter verkauft.

00:56:58: das war auch wiederum einfach.

00:57:01: Ich musste nicht annunzieren!

00:57:02: Ich musste im Fremden nicht meine Umsätze erklären, ich muss nicht wie's läuft.

00:57:06: Die Mitarbeiter waren froh die Geschäftel überstehen zum Teil heute noch Und wenn nicht haben sie eine andere Stelle weiter gemacht.

00:57:14: aber Es sind alles Wesselmann ausgebildete Friseure und Friseuren gewesen, Friseurmeister, die irgendwie einen Weg gemacht haben.

00:57:21: Auch das war eine Erfolgsgeschichte!

00:57:24: Dann habe ich mit fünfzig nur noch ein Geschäft gehabt an der alten Münsterstraße.

00:57:28: Das war ja gleich das Ursprungshaus?

00:57:30: Das

00:57:30: war das Stammhaus meiner Eltern.

00:57:34: Meine Mutter ist im Jahre zweitausend gestorben.

00:57:36: also ich musste dann auch mehr im Laden sein, konnte meine Aktivitäten mit Moderationen und so etwas nicht mehr in dem Maße schon längst nicht mehr machen wie es früher war.

00:57:46: Ich musste dann ja auch im Geschäft sein Und dann hatte ich diesen Laden und mit fünfzig Jahren hatte ich Glück oder Unglück, und bin als Golfspielen gekommen.

00:57:56: Dieses Golfspiel hat mich so süchtig gemacht... dass ich heute sagen kann, jeder der ein Unternehmen aufbauen will oder in der Anfangsphase ist soll alles machen.

00:58:07: Reiten, Tennis spielen, Petal egal was aber er soll nicht eins machen und Gold spielen.

00:58:11: Gold spielen macht wenn man Spaß hat einen süchtig.

00:58:13: Man hat nichts anderes mehr nur noch.

00:58:15: Man will nur noch auf den Golfplatz gehen um diesen einen Schwung das der Ball fliegt So, das wurde immer weniger.

00:58:22: Ich hatte aber tolle Rezeptionistinnen die quasi so eine Art Geschäftsführerfunktion dann übernommen haben, die ihre Läden oder die den Laden in der Allmisterstraße so geführt haben als wenn sie ihr eigener war.

00:58:32: Konnte ich also gut raus?

00:58:34: Ich habe dann immer gesagt, ich muss auch zu Hause was machen oder muss da was machen, die wussten ganz genau dass ich nur auf dem Golfplatz war.

00:58:39: Jeder wusste es!

00:58:40: Das hat mich dann so fasziniert.

00:58:43: Es wurde auch immer mehr und ich merkte auch wohl, dass ich auch am Laden keinen Spaß mehr hatte Und irgendwie hatte ich ja auch alles erlebt, was es zu erleben gab.

00:58:52: Noch mal was drauf war dann schon weit über fünfzig, konnte's nicht geben.

00:58:57: und dann habe ich den letzten Laden an zwei Mitarbeiterinnen aus meinem Unternehmen die heute noch diesen Laden machen zumindest eine verkauft.

00:59:05: Dann war die Ära Wesselmann als Friseur der eigentlich nie richtig war zu Ende.

00:59:12: Ich weiß dass du Daniel nochmal so in die journalistische Tätigkeit wurdest natürlich eh diese Moderatoren hintergrund Für Weller, du hast bis dann ja auch noch mal journalistisch aktiv geworden.

00:59:22: Wie ist das entstanden?

00:59:23: War das auch schon während der Friseurzeit oder als du die Salons aufgebaut hast oder kam das jetzt erst später?

00:59:31: Also ich habe beim Leben immer sehr viel witzige interessante Leute kennengelernt und dass Ausschlag gibt war für mich... ist hier Harald Schmidt, der Gott der Satire, der Ironie und des Erkismus.

00:59:43: Also Harald Schmitt ist für mich der Gott schlechthin!

00:59:47: Und ich lernte einen Gagschreiber in seiner Sendung mal kennen, der zu mir sagte Michael, ich habe jetzt noch ein paar Sachen von mir gezeigt.

00:59:54: das kennt so genauso gut.

00:59:55: Ich hatte damals schon aber journalistisch einiges gemacht.

00:59:59: vor thirty-fünf Jahren Hans Lippold vom Eulenspiegel Das war eine bekannte Szene Zeitung kennengelernt Und der fragte mich, weil wir uns immer unterhalten haben.

01:00:07: Er sagte, was du immer so erzählst?

01:00:08: Ich habe mir auf meinem Leben etwas sehr umfangreich, dass wer hier den Rahmen sprengen erzählt und er fand das immer sehr witzig.

01:00:14: Er sagt ja, warum schreibst du dich nicht mehr?

01:00:15: Komm, schreib mal was für mich!

01:00:17: Und so fing das dann an... Dann hab ich Kolumnen geschrieben für Golfzeitschriften, dann hab' ich Kolumbien geschrieben für irgendwelche, im Grunde für alles.

01:00:27: Ja, für mich konnte man alles einsparen.

01:00:29: Ich hatte einfach Spaß dran.

01:00:30: Mir ist immer was eingefallen und das Leben ist ja jeden Tag bunt, weil ich auch so viele witzige, interessante und lustigen Leute kennengelernt habe.

01:00:37: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht!

01:00:39: Und bin dann zu einem Journalistenausweis gekommen und hab' dann auch für Verlage geschrieben.

01:00:47: Hab' dann für Bühnenprogramme bekannte TV-Kaprettisten geschrieben Für einen sehr bekannten, aber leider ist der aus Krankheitsgründen seit Anfang des Jahres außer Gefecht.

01:00:58: Ich habe das jetzt auch dieses Jahr so ein bisschen eingestellt.

01:01:02: Ich war auch der einzige Gagschreiber, der keinen Vertrag hatte.

01:01:06: Das war für mich Voraussetzung.

01:01:07: also ich muss das kurz erklären wenn du Gagsschreiber bist bekommst du muntags morgens zwanzig verschiedene Themen per Mail und die musst du.

01:01:15: dann musst Du dann auch abarbeiten.

01:01:17: dazu hatte ich natürlich keine Lust.

01:01:18: ich wollte das so machen weil ich Lust habe wenn mir was einfällt Und deswegen konnte ich ohne Vertrag da mich die ganze Zeit durchhalten.

01:01:25: Das mache ich heute noch zum Teil weniger als sonst, mehr für den Eigenverbrauch.

01:01:29: Hab dann auch mein ganzes Umfeld mit meinen ganzen Glungen genervt und du hast es ja immer so, dass du sechzig Prozent findest.

01:01:36: gut Ich habe auch mal was gegen einen Präsidenten in einem anderen Land geschrieben.

01:01:41: das war auch eine witzige Geschichte.

01:01:44: wir Journalisten mussten einen.

01:01:47: Ich werde jetzt dieses Land nicht sagen, aber ich fahre auch nicht in die Türkei.

01:01:53: Wir schneiden das nicht raus und dann wurde es eingereicht bei der BZ.

01:01:58: Jedenfalls habe ich einst nicht gelesen, dass die beste Dokumentation über diesen Präsidenten dessen nahm ich nicht sage.

01:02:07: Wurde dann veröffentlicht – das war meiner Glück oder ich weiß nicht warum – jedenfalls bekam ich dann Einreiseverbot in diesem Land und das ist schon seit zehn Jahren so.

01:02:16: Dann sagen viele Leute, mein Gott das wäre ja auch gefällig.

01:02:18: Nein, ich gefäll es war ein Ritterschlag für mich.

01:02:21: Genauso ist es bei der Schreiberei.

01:02:22: wenn man meint, man muss allen Leuten gefährlich sein dann ist man... Man meint man ist everybody's darling und das ist beim Schreiben genauso Wenn es sechzig Prozent das gut finden.

01:02:33: Ja und das habe ich dann so als kein finanzielles Standbein.

01:02:37: Ich hab es eigentlich mehr aus Leidenschaft gemacht und Spaß Und hat mich natürlich gefreut dass wirklich wurde und dass so viel Leute meine Döntges da gelesen haben.

01:02:48: Jetzt hast du so viele Dinge in den letzten Jahren gemacht, gab es Entscheidungen die du heute anders treffen würdest?

01:02:54: Ich würde sie alle wiederholen.

01:02:56: Entschuldigung!

01:02:57: Ich würde Sie alle genauso wieder machen ich würde nichts anderes machen.

01:03:01: nein gar nichts oder wenn.

01:03:03: und aber kann ich sagen alles was ich gemacht habe.

01:03:06: Es mag vielleicht den ein oder anderen Rückschlag sein Aber er war nicht so gravierend, dass ich heute drüber nachdecke, dass sie mich verfeucht hat.

01:03:13: Deshalb mich daran gehindert hat meine Aktivitäten in jeder Beziehung das war ja näher weit gestreut weil er nicht nur Fouseur wie ich ihm erzählte weiterzumachen.

01:03:22: Nein!

01:03:22: Das habe ich verdrängt.

01:03:23: Ich war nochmal dieses mit dem Helm geboren hab ich immer gesagt Ja bei mir stimmt das.

01:03:30: Was denkst du?

01:03:31: Welche Eigenschaften braucht ein Unternehmer oder sind hilfreich.

01:03:34: Du hast einige schon erwähnt, deine Fähigkeit Mitarbeiter zu inspirieren und zu motivieren das sie einfach Spaß an der Arbeit haben.

01:03:44: gibt es Dinge die du anderen Unternehmern unter den Unternehmens nachfolgern heute so auf dem Weg gehen würdest wo du sagst also wenn man sich darauf fokussiert oder dass wären ein zwei dinge die auch heute einfach noch wichtig sind?

01:03:57: Ich habe es ja schon mehrmals erwähnt, also das Wort Empathie gab's damals nicht.

01:04:02: Das ist für mich heute ein Schlüsselwort für den Erfolg.

01:04:05: Wenn du einen Unternehmen mit vielen Mitarbeitern führst – wir reden jetzt nicht vom Konzern sondern von meiner Branche oder von Einzelhändlern – dann ist es das Wichtigste überhaupt, Empathien mit Mitarbeiter immer eine gerade Linie zu sein.

01:04:19: man kann auch zugeben wenn es etwas was vielleicht mal aus dem Ufer ein bisschen gelaufen ist.

01:04:24: Das sind alles menschliche Schwächen, aber sich immerhin zu stellen als der Gott du bist da oben der Chef und Herrscher aller Räusen und alles unter mir ist weit unter mir und lässt die Leute das auch merken?

01:04:36: Ich würde sagen dass es der Anfang von Miedergang.

01:04:38: Das habe ich wie gesagt schnell gelernt.

01:04:40: wie man das macht, dass er mit Witz ja auch weiter kommt und dass man das was man von seinen Mitarbeitern verlangt auch selber vorlebt.

01:04:50: Das hat mir in meinem Leben... das waren eigentlich die drei Dinge, die mir geholfen haben und wo ich mit sehr erfolgreich war.

01:04:57: Und das kann ich auch heute noch sagen diese Sachen haben sich nicht verschoben Vielleicht sind sie anders geworden.

01:05:02: nochmal Ich wiederhole mich bei einem großen Konzern ist das was anderes.

01:05:05: da kann er nicht je Mitarbeiter kämmen.

01:05:07: aber so innerhalb geführte Geschäfte Ist dass alles möglich und es kann ich auf jedem empfehlen und auch selber fleißig zu sein.

01:05:14: und Dass die Mitarbeiter sagen ja der verlangen von uns nicht das was er selber nicht macht

01:05:18: Das Vorleben.

01:05:19: Und

01:05:19: die Mitarbeiter haben ja auch gemerkt, dass ich sehr viel gearbeitet habe.

01:05:22: Dass mir nichts zuviel war!

01:05:24: Wenn ich meine Stundenwork-life balance ... Was für ein Wort damals?

01:05:27: Uns kaputt gelacht sieben Tage die Woche.

01:05:29: Ich habe die Leute mitleidig angeguckt Die nicht sieben Tage... Ich kannte das nicht anders.

01:05:33: Es hat mehr einfach Spaß gemacht.

01:05:35: Es war nie etwas wo ich sagte schon wieder zur Arbeit.

01:05:39: Das Einzige war natürlich, dass wir immer übermüdet waren aufgrund dieser vielen Stunden.

01:05:43: Auch das ging.

01:05:44: irgendwie haben wir das geschafft.

01:05:46: In dem Alter von dreißig, fünfunddreißig Jahren kann man das noch.

01:05:49: Ich glaube, das sind schöne Schlussworte und ich glaube da können sich ganz viele Menschen ein Beispiel daran nehmen.

01:05:55: Ich glaube so Personen wie du die das mit so einer Motivation, mit so eine Leidenschaft aufgebaut haben und ich glaub dass Michaelis war damals so dein Mentor, dein Vorbild.

01:06:04: Ich glaub all das was er davor gelebt hat hast Du mehr als erfolgreich umgesetzt und darüber hinaus noch vieles wie es ist.

01:06:10: mehr also danke für deine Offenheit!

01:06:12: Für diese Geschichten, ich glaube ist ne große Inspiration für viele Menschen.

01:06:17: Vielen lieben Dank, dass Du da warst Und, ja.

01:06:21: Gerne.

01:06:21: Danke.

01:06:21: Darf ich gerne erzählt?

01:06:23: Damit das ich kommen durfte!

01:06:24: Sehr schön.

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