Wie führt man ein Familienunternehmen mit 100 Jahren Geschichte in die nächste Generation mit Lea Oberbremer?

Shownotes

Zu Gast: Lea Oberbremer | Oberbremer Baubetriebe

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:

• Aufwachsen in einer Unternehmerfamilie • 100 Jahre Oberbremer Baubetriebe • den Generationenwechsel zur 4. Generation • sieben Familienmitglieder in einem Unternehmen • klare Verantwortungsbereiche und Entscheidungsfreiheit • Wohnungsbau und Industriebau als zwei Standbeine • die aktuelle Situation in der Baubranche • Baukosten und bezahlbaren Wohnraum • geförderten Wohnungsbau • Wachstum im regionalen Markt • Digitalisierung und KI • Innovation und neue Geschäftsmodelle • Fehlerkultur und Veränderungsbereitschaft

🎙️ Scale & Help – Unternehmergeschichten über Wachstum, Verantwortung und Impact.

ScaleAndHelp #Familienunternehmen #Unternehmensnachfolge #Mittelstand #Immobilien #Baubranche

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00:00:00: Willkommen bei Scale and Help, dem Podcast für Unternehmensnachfolge, Transformation und echten Impact.

00:00:07: Mit Carlo Yesse triffst du die spannendsten Unternehmer- und Nachfolger im deutschsprachigen

00:00:12: Raum!

00:00:12: Hier erfährst Du wie Unternehmen erfolgreich übergeben, skaliert und neu gedacht werden – unsere Mission One

00:00:18: Business,

00:00:19: one School Let's Go.

00:00:23: Hundert Jahre Familienunternehmen und dann liegt die Verantwortung plötzlich bei ihr, das Unternehmen in den nächsten hundert Jahren zu führen.

00:00:30: Genau da steht mein heutiger Gast Lea Oberbremer.

00:00:33: sie hätte in Hamburg bleiben können Mastern im Mobilienmanagement guter Job in der Projektentwicklung Bei einem der großen Player der Branche Nordprojekt Real Estate, stattdessen hat sie diesen Weg verlassen und ist zurück nach Bündel gegangen.

00:00:46: Zurück zu den Wurzeln in den Familienbetrieb ihrer Eltern.

00:00:49: Heute führt sie die Oberbremer Baubetriebe gemeinsam mit vier weiteren aus der Familie unter anderem Zwillingsbruder Marc Die spannende Frage heute was bedeutet es so eine Verantwortung zu übernehmen?

00:01:01: Und wie fühlt man ein Unternehmen mit hundertjähriger Geschichte selbstbewusst in eine ungewisse Zukunft.

00:01:07: Herzlich willkommen Lea Oberbremer!

00:01:10: Vielen Dank!

00:01:11: Lea, super cool dass du Zeit gefunden hast.

00:01:14: ich glaube die Geschichte Familienunternehmen mit einhundert Jahren Geschichte da gibt es glaube ich viel zu erzählen.

00:01:20: und jetzt die vierte Generation die am Start ist fangen wir auch einfach so an stelle dich einfach mal kurz vor wer bist Du?

00:01:27: Und was macht ihr bei den Ober Bremer Bau betrieben?

00:01:31: Ja mein Name ist Lea.

00:01:33: Ich habe Immobilienwirtschaft und Management im Bachelor- und im Master studiert.

00:01:39: Und ja, ich bin inzwischen seit vier Jahren, seit Mitte zweiundzwanzig bei uns im Familienunternehmen.

00:01:46: Habe nach dem Studium erstmal Erfahrung gesammelt in einem Unternehmen in Hamburg ein Projektentwickler im Wohnungsbau, Hotelbau und habe dann nochmal den Standort gewechselt war noch drei Jahre in Hannover Und nach fünf Jahren war der Ruf in die Heimat und in das Familienunternehmen doch relativ groß.

00:02:08: Da war dann der Moment gekommen, wieder zurück aufs Lande zu ziehen und ins Familienunternehmung einzusteigen.

00:02:15: Wir könnten jetzt hast du es ja auch schon in deiner Kindheit und Jugend hast Du ja deine Eltern Großeltern haben es weiter entwickelt aufgebaut.

00:02:25: Vielleicht gehen wir einfach nochmal so zurück.

00:02:26: wie Du als Kind oder Jugendlich irgendwie wahrgenommen hast War die Firma auch irgendwie tagtäglich Bestandteil der Geschichte.

00:02:34: Ich komme selber aus einem Familienunternehmen, daher kenne ich das.

00:02:37: Wie waren so die Kontaktpunkte oder wie war so die Wahrnehmung in der Kindheit und Jugend?

00:02:41: Wie hat sich das angefühlt?

00:02:43: Wie war das?

00:02:44: Ja, die Firma oder das Unternehmen war bei uns immer sehr präsent.

00:02:47: und dass auch in der kindheit.

00:02:48: wir leben direkt neben unserem Büro Und waren als Kind schon immer, wurden mit auf die Baustelle genommen.

00:02:57: Auf dem Weg zu irgendeinem Kindergeburtstag hieß es immer, wir müssen gerade noch mal bei der Baustell vorbeifahren und so hatten wir ja immer Berührungspunkte, wurden teilweise von unseren Mitarbeitenden auch zum Kindergarten gebracht oder irgendwo abgeholt.

00:03:11: Das vermischt sich dann einfach alles.

00:03:12: Das vermischt

00:03:13: sich schon sehr stark!

00:03:17: Noch heute ist es so, dass wir mittags bei meiner Mutter einkehren zum Mittagessen und die ist manchmal auch schrecklich genervt.

00:03:23: Dass wir einfach den ganzen Tag über die Firma sprechen.

00:03:26: aber wenn so viele Familienmitglieder zusammenarbeiten dann bleibt das gar nicht aus und meistens ist es dann die Zeit wo wir auch einfach mal Möglichkeit haben zusammen zu sprechen.

00:03:35: Ja sind denn wirklich alle Familienmitlieder?

00:03:39: vielleicht können wir's mal.

00:03:40: ich hatte jetzt gesehen du hast also einen Swillingsbruder Gibt es noch weiter Geschwister?

00:03:45: Dann habe ich gesehen, da ist noch eine weitere Architektin.

00:03:47: Da sind dann noch Cousins.

00:03:49: Ist es so dass?

00:03:51: wahrscheinlich in dritter Generation waren es dann Brüder die es dann weiter geführt haben?

00:03:56: vielleicht kannst du das nochmal auswirken.

00:03:57: klar über die Generation kann sich sowas natürlich verwässern.

00:04:00: da sind wieder Kinder von den Brüdern und Cousines.

00:04:05: wie.

00:04:06: wer ist jetzt wirklich im Familienunternehmen?

00:04:10: In der dritten Generation waren es drei Brüder.

00:04:15: Und mein einer Onkel ist relativ früh verstorben, er lebt leider nicht mehr und dann haben meine Onkel und meinen Vater das Unternehmen übernommen.

00:04:23: Mein Vater damals auch sehr plötzlich gerade aus dem Studium raus schon war mit einem Unternehmen und musste Verantwortung übernehmen.

00:04:30: Da haben wir es in der vierten Generation etwas leichter Und dann ging das auf meinen Onkel und meinen Vater über.

00:04:38: Mein Onkel hat zwei Kinder, von denen ein Kind im Unternehmen ist – mein Cousin.

00:04:44: Das auch schon seit knapp zwanzig Jahren.

00:04:47: Wir sind so eine Zwischengeneration.

00:04:49: Mein Cousing ist siebzehn Jahre älter als ich und der sitzt schon ziemlich fest im Sattel und kennt das Unternehmen in und aus wendig.

00:04:59: Bei meinem Vater ist es so wir sind vier Kinder Und bei uns ist die Quote ganz gut.

00:05:04: Von vier Kindern haben drei den Weg ins Unternehmen gefunden und meine große Schwester, da sagen wir immer, die macht was Vernünftiges.

00:05:11: Die ist in der Wirtschaft und wird auch nicht wiederkommen.

00:05:17: Ja!

00:05:17: Dann sind es mein großer Bruder, mein Zwillingsbruder und ich, die bei uns im Unternehmen mitwirken.

00:05:23: Und dann gibt es noch meine Cousine von meinem dritten Onkel – die Tochter, die hier als Architekt enttätigt ist.

00:05:31: Deswegen, da sind natürlich... Ja wie du schon sagst.

00:05:34: Da gibt es Zwischengeneration, da gab's Brüder, davon gab's wieder Kinder.

00:05:38: dann gibts natürlich auch unterschiedliche Altersstufen.

00:05:44: Du sagtest der eine ist jetzt auch schon irgendwie seit wieder um zwanzig Jahren im Unternehmen.

00:05:49: Das Unternehmen hat nach meiner Erstrecherche hat irgendwie um die sechzig Mitarbeitern Ist richtig?

00:05:55: Ja das passt.

00:05:56: Sechzig Fünf

00:05:59: bis zehn, ja fünf bis sieben acht Personen sind wirklich Familienangehörige.

00:06:04: Kommt das denn?

00:06:05: Ja wir sind sieben aktive Familien-Angehörige.

00:06:09: ein weiterer steht in den Startlöchern.

00:06:11: der Sohn meines Cousins verbringt auch schon jede freie Minute auf der Baustelle und fährt bagger.

00:06:17: Das ist... Sie sind schon viele Köpfe oder aus der Familie und in jeder Abteilung sitzt gefühlt einer von uns.

00:06:26: Deswegen, gerade wo du jetzt Abteilung ansprichst.

00:06:29: Wie hat sich das entwickelt?

00:06:31: Vielleicht noch mal ganz kurz zurück wie kam überhaupt die Idee oder der Wunsch ins Unternehmen zu gehen?

00:06:37: und wenn die Quote ja auch bei den Cousins so hoch ist um euch sind es auch drei von vier Kindern.

00:06:43: Das ist eigentlich schon ein sehr gutes Zeichen dass deine Eltern das scheinbar Ja, die Unternehmenskultur und das Unternehmen Unternehmer da sein so toll vorgelebt haben.

00:06:53: Dass ihr einfach auch motiviert war ward ins Unternehmen zu gehen entsprechenden Studium in dem Bereich zu machen vielleicht noch ein paar Jahre externe Erfahrung zusammen bei Bauteigern beim Projektentwicklern.

00:07:10: Gehen wir jetzt mal konkret auf deinen Fall ein.

00:07:13: Wann kam der Wunsch dass du auch in das Unternehmen einsteigst.

00:07:18: Der Wunsch war eigentlich schon relativ früh da und auch klar, dass irgendwann dieser Moment kommen wird.

00:07:26: Wichtig war uns aber wirklich mir als auch meinem Vater, dass ich erst mal was anderes kennenlerne erstmal Erfahrungen sammle und das Schöne war wirklich immer, dass wir immer eine freie Wahl hatten.

00:07:39: Es hieß immer wenn ihr Lust habt hier etwas zu machen Dann seid ihr herzlich willkommen, dann finden wir eine Position für euch.

00:07:45: Wenn ihr keine Lust dazu habt auch obwohl ich schon im selben Bereich tätig oder in einem ähnlichen Bereich tätigt war hieß es immer dann mach das worauf du Lust hast und wenn du dich in Hamburg oder Hannover wohl fühlst dann bleib da!

00:07:58: Und diese Wahl zu haben war für uns immer sehr schön zu wissen dass es diese Option gibt aber ist auch vollkommen okay ist wenn wir unseren eigenen Weg gehen und eigentlich war bei mir während des Studiums Schon immer der Schwerpunkt Wohnungsbau, mit dem Produkt nenne ich es mal fühlte ich mich immer am Wohlsten und das passt bei uns natürlich ganz gut rein.

00:08:21: Wir sind relativ breit aufgestellt.

00:08:24: Bei uns gibt es viele Spaten vom Industriebau über den Wohnungsbaubau, die eigene Planungsabteilung, wir haben einen Recyclinghof, wir sind inzwischen auch im Immobilienvertrieb für Dritte tätig Und so konnte jeder irgendwie bei uns seinen Bereich finden.

00:08:43: Das ist vielleicht auch der Schlüssel zum Geheimnis, dass jeder hat einen Verantwortungsbereich und nur so kann es glaube ich gehen wenn wir jetzt alle zu einem Thema sagen wollen würden Da würden wir uns ja täglich streiten, weil wir auch alle Dickköpfe sind.

00:08:57: Aber so hat jeder seinen Verantwortungsbereich und die anderen lassen den Spielraum, dass man in dem Bereich auch die Entscheidung treffen darf.

00:09:07: Wir stimmen uns da recht eng ab und man darf auch mal sein Veto einlegen aber am Ende vertrauen wir immer demjenigen der den Bereich verantwortet.

00:09:16: Deswegen

00:09:17: das ist natürlich jetzt interessant ihr seid kein reines Bauunternehmen.

00:09:20: ich glaube dann Ur-Uhrgroßvater, wenn ich das richtig gelesen habe hat ja klassisch wieder sehr häufig einfach waren als Maurer begonnen.

00:09:29: Das Unternehmen zu starten also klassisch die Häuser wirklich wahrscheinlich selber von Hand mit Mitarbeitern gebaut kam also wirklich komplett aus praktischen Ebene.

00:09:41: Und jetzt baut er, wie du schon sagst also nicht nur Häuser sondern in der Wertschöpfungskette.

00:09:45: so will ich mal sagen, deckt ihr ja irgendwie einiges haben?

00:09:47: Ich glaube es ist ja relativ ungewöhnlich dass sie auch selber in die Vermarkung geht.

00:09:51: Also sprich als Immobilienmarklammerinfekt.

00:09:55: Vielleicht kann's ja nochmal die einzelnen Bereiche das wir die noch einmal ausführen.

00:09:58: Also Wohnungsbau hat ich gehört, Industriebau hatte ich gehört.

00:10:01: Ist das dann ein Bauträgergeschäft, mehr Familienhäuser oder Bauprojekte baut und dann die Wohnung vermarktet, geht doch einfach mal durch.

00:10:13: so ein paar konkrete Fallbeispiele durch.

00:10:18: Wie soll ein Projekt aussehen könnte?

00:10:20: Ja

00:10:20: ich

00:10:21: fange nochmal etwas weiter vorne an.

00:10:23: wir waren tatsächlich früher hat mein Urgroßvater es gegründet als reines Bauunternehmen mit den handwerklichen Leistungen den Rohbau für Gebäude zu erstellen.

00:10:34: Im Zuge unseres hundertjährigen Jubiläums haben wir uns auch selbst mal sehr intensiv mit unserer Geschichte beschäftigt.

00:10:41: Das ist ja dieses Jahr, ne?

00:10:42: Das

00:10:43: war letztes Jahr?

00:10:43: Letztes Jahr... Ok, zwanzigundzwanzighundert Jahre, ja!

00:10:46: Genau und schon früh hat man in unserer Historie gefunden dass wir eben nicht nur den Rohbau angeboten haben sondern das wir da schon immer Gewerke mitangeboten haben die mit unseren eigenen Mitarbeitenden nicht erledigt werden, sondern für die wir uns dann auch Handwerkspartner reinholen.

00:11:05: Und am Ende haben wir

00:11:06: aber das gesamte Leistungspaket... Im Prinzip Subunternehmer?

00:11:08: Genau!

00:11:08: Mit Subunternehmern haben wir das gesamtes Paket angeboten und wir waren Ansprechpartner-und Vertragspartner.

00:11:16: Also GU,

00:11:17: ne?!

00:11:17: Ich glaube man ist ja häufig Generalunternehmer der im Prinzip eine schlüsselfertige Lösung dem Endgrund anbietet, richtig?

00:11:23: Genau, genau so ist es.

00:11:25: Das hat selbst unser Europa auf jeden Fall hat das schon so mit angeboten und seit zweitausend sind wir dann auch dem der Kooperation Baumeisterhaus beigetreten.

00:11:41: Und das war eigentlich so der Moment, wo wir von den Rohbauunternehmen wirklich umgestellt haben auf den Schlüsselfertighersteller sowohl für Industrieprojekte also Gewerbehallen Sporthallen Was haben wir noch alles gebaut, Lagerhallen.

00:11:59: Alles was man sich irgendwie im Industriebau vorstellen kann aber auch in Produktbau.

00:12:03: Eigentlich was so ein Gewerbegebieten steht?

00:12:05: Genau ja von Hochregallager über Produktionshallen...

00:12:11: Ist bei euch in der Region da nicht Postenbörse?

00:12:14: Ich sehe mal wenn ich die A-Dreißig Das haben wir nicht zufällig gebaut.

00:12:20: Aber

00:12:21: das

00:12:22: könnten wir bauen.

00:12:23: und wenn man zum Beispiel hier von der A-Dreißig runter fährt Richtung Muckum kommt, also zu unserem Büro ist auf der linken Hand ein Industriegebiet da haben wir fast jedes Gebäude gebaut.

00:12:34: Das ist auch ganz cool, wenn man dann zum Beispiel mal mit meinem Vater oder meinem Onkel unterwegs ist.

00:12:38: Die können einem zu jedem Gebäude, das sie irgendwie mal gebaut oder vergeben haben eine Geschichte erzählen.

00:12:43: und in dem Industriewieden ist es wirklich besonders interessant weil fast jedes Gebäudee haben wir irgendwas dran gemacht.

00:12:49: Ja das ist natürlich schon ne starke Penetration und das spricht ja für euch wenn man im Prinzip da sind wahrscheinlich... häufig zwanzig plus Grundstücke in so einem Gewerbegebiet.

00:13:00: Wenn man da fast jedes Projekt gewonnen hat und gebaut hat, also das ja auch schon spricht für sich.

00:13:07: Genau!

00:13:07: Und jetzt seit sechsundzwanzig Jahren sind wir... im Schlüsselfertigbau ganz aktiv und das sind auch die Aufträge, die wir ja mit am liebsten annehmen.

00:13:19: Wo wir alle Gewerke – auch wenn wir sie nicht selbst abwickeln – mit vergeben und mit ausschreiben und koordinieren und am Ende dem Bauherren dann sozusagen den symbolischen Schlüssel überreichen und er das Gebäude sofort in die Nutzung nehmen

00:13:34: kann.".

00:13:35: Und das eben auch im Wohnungsbau.

00:13:38: Im Wohnungsbau ist es so, dass wir auf Kunden eigenem Grund bauen also wie man kommt zu uns bringt das Grundstück mit Wir machen eine ganz individuelle Planung dafür und setzen dann das Gebäude um und stellen es her oder als Bauträger auftreten.

00:13:54: Das heißt, wir suchen das Grund Stück, wir entwickeln darauf was, wir machen die Planung selbst bei uns Zum Beispiel Eigentumswohnungen oder auch Reihenhäuser, Doppelhaus, Hälften vermarkten.

00:14:12: So rein prozentual.

00:14:13: welcher Bereich ist da irgendwie so umsatzmäßig jetzt der stärkste Bereich?

00:14:17: Also gibt es irgendwie einen gewissen Fokus.

00:14:22: Ich kann mir vorstellen, das hat sich auch über die Jahre so ein bisschen irgendwie entwickelt.

00:14:25: Dann gab es vielleicht mal unterschiedliche Schwerpunkte und ist ja auch interessant dass sein Ur-Urgroßvater eigentlich schon dieses Schlüsselfertigesystem relativ früh.

00:14:35: Klar heute ist er schon gängiger.

00:14:36: aber ich glaube damals nicht so, dass man da auch schon gesagt habt du ich kann dir auch das ganze Haus fertig bauen.

00:14:41: Ich organisiere den Heizungsanitäter und die ganzen anderen Gewerke.

00:14:46: So dann habt ihr eine Phase gehabt wo ihr nur den Rohbau gemacht habt.

00:14:50: Das ist ja auch manchmal so ein bisschen zeitgeistig irgendwie, dass man sich dann umstrukturiert oder manchmal machen einfach manche Dinge mehr oder weniger sehen und jetzt seid ihr wieder zurück.

00:15:01: Eigentlich schon fast in einer anderen Phase das ihr dieses Schlüssel fertig macht.

00:15:06: aber wie sehen die einzelnen Bereiche aus?

00:15:08: Was ist da der Schwerpunkt?

00:15:10: Also erstmal zur Aufteilung bei uns im Unternehmen.

00:15:13: es sind ungefähr Wohnungsbau und Industriebau.

00:15:17: Und es ist, am Ende ist das eine Firma ein Unternehmen und beide Bereiche wirtschaften sozusagen in einen Topf.

00:15:25: Und im Moment ist es ziemlich ausgeglichen.

00:15:28: Wir haben zwar zwei Abteilungen, zwei Planungsabteilung, zwei Vertriebsabteilungen jeweils für den Zweig aber am ende ist es ein Topf und es ist immer so dass es mal schwankt, dass es einmal im Industriebaubesser läuft und vielleicht der Wohnungsbau etwas schwächelt oder genau andersherum.

00:15:46: Und es gleicht sich immer aus, und bislang war's zum Glück immer so dass ein Zweig immer noch besser lief als die andere und das dann auch wieder auffangen konnte weshalb wir auch in der Historie oder auch mein Vater, mein Onkel immer zu dem Entschluss kamen beide Bereiche gleichermaßen beizubehalten und beide Bereichen gleichermaßens zu stärken weil es sich immerausgleichen wird.

00:16:08: und damit sind wir jetzt zum Beispiel durch die letzte Phase, wo der Wohnungsbau wirklich mal schwächelte ganz gut durchgekommen.

00:16:17: Weil wir mehrere Standbeine hatten, weil wir den Industriebau noch hatten, der noch sehr gut funktionierte.

00:16:23: jetzt wechselt ist sich oder hatte es sich vielleicht so ein bisschen abgewechselt.

00:16:26: Jetzt schwächelt im Moment die Industrie ein bisschen.

00:16:29: aber damit fahren wir seit vielen Jahren sehr gut und das wollen wir auch in Zukunft dabei behalten.

00:16:34: Man ist einfach flexibler, glaube ich.

00:16:36: Wie du schon sagst mal läuft die Wirtschaft ein bisschen scherker und das in dem Bereich wird mehr gebaut.

00:16:42: Dann gibt es wieder unterschiedliche Fördermittel der Bundesregierung dann Kfw da ändert sich plötzlich was an Fördermaßnahmen Die gestrichen sind oder irgendwelche Töpfe sind leer.

00:16:52: Ich glaube somit seid ihr dann ja auch Ja flexibel.

00:16:55: nicht umsonst Das ist ja nicht ganz selbstverständlich dass ein Unternehmen für mehr als hundert Jahre existiert.

00:17:01: das ist ja schon Wahnsinn dass man das geschafft hat und auch immer wieder die Nachfolgegeneration begeistert hat für den Bereich Immobilien, für Bau, für Projektentwicklung.

00:17:12: Interessant finde ich jetzt wirklich, dass ihr die Wertschöpfungskette wirklich angefangen glaube ich vom potenziellen Abriss bis hin zur Vermarktung irgendwie abdeckt.

00:17:24: Und auch die Planung.

00:17:25: also sprich ihr habt Architekten, ihr habt Planner, Ihr habt wahrscheinlich technische Zeichner Ja, ihr braucht im Prinzip keine externen Partner.

00:17:36: Wahrscheinlich jedoch für den Ausbau der Wohnung.

00:17:39: Ich glaube die Gewerke haben da wahrscheinlich nicht in Haus.

00:17:41: Vielleicht können wir

00:17:42: das noch mal darstellen?

00:17:43: Im Grunde können wir wirklich jeden Schritt oder jede Phase im Lebenszyklus eines Gebäudes abbilden.

00:17:50: Wir fangen an von der Grundstücksakquise über die Projektierung.

00:17:56: Die Planung machen wir selbst im Hause mit Architekten und Bauzeichnern.

00:18:02: Bauleitung ist bei uns im Hause, die Herstellung des Gebäudes mit eigenen gewerblichen Mitarbeitern für den Rohbau.

00:18:09: Ist bei uns untergebracht bis hin zum Vertrieb ist alles oder in jedem Bereich haben wir eigene Mitarbeiter und

00:18:25: also wirklich von A bis Z

00:18:26: Genau.

00:18:27: Von A bis Z bis hin...

00:18:29: Aber die Verwaltung nicht, oder?

00:18:30: Doch!

00:18:30: Die Hausverwaltung ist auch bei uns mit im Haus.

00:18:33: Also

00:18:33: eine komplette

00:18:34: Abteilung machen wir auch noch insbesondere für die Objekte, die wir selbst bauen und zum Beispiel die mehr Familienhäuser mit Eigentumswohnungen, die dann hinterher bei uns in der Verwaltung bleiben.

00:18:44: Ja, das ist ja eigentlich schon

00:18:52: das ganze Portfolio.

00:18:53: Das

00:18:53: ganze Portfoglio.

00:18:54: wir haben noch den eigenen Wertstoffhof.

00:18:57: Wir können die Erdbauarbeiten machen, wir können die Tiefbauerbeiten machen.

00:19:02: Da bleibt nicht mehr ganz so viel was wir vergeben das sind die Ausbaugewerke und in der Planung holen wir uns noch Fachplanar dazu also Energieberaterstatiker Wärmeschutznachweise lassen wir erstellen.

00:19:15: das macht man noch nicht im Hause aber ansonsten sind wir schon sehr, sehr selbstständig da aufgestellt und können die meisten Bereiche in dieser Kette selbst abbilden.

00:19:28: Es gibt wahrscheinlich schon einen gewissen lokalen originalen Fokus.

00:19:33: Arbeitet ihr wirklich so rund um den Kirchturm und dann irgendwie fünfzig Kilometer oder welches Marktgebiet, so will ich es mal sagen.

00:19:42: Akk hat die eigentlich mit einem Tipp?

00:19:43: Da sind ja glaube ich viele Menschen... Ich habe gesehen da sind ja einige, die ihr sechzigjähriges Betriebsjubiläum haben.

00:19:50: Ihr habt ja scheinbar eine unglaubliche Loyalität und Unternehmenskultur das Mitarbeiter wirklich über Jahre und Jahrzehnte bei euch bleiben.

00:19:59: aber die wohnen wahrscheinlich alle in Bündel rechts und links, dort in der Region.

00:20:06: Wo seid ihr aktiv?

00:20:08: Wir sind tatsächlich rings um den Kirchturm, wie man so schön sagt, aktiv und am liebsten aktiv.

00:20:14: Das heißt so dreißig Kilometer um uns herum.

00:20:18: das ist so der Bereich wo wir uns am wohlsten fühlen, wo wir auch unsere verlässlichen Handwerkspartner haben und die dann auch mit zu den Baustellen nehmen.

00:20:28: Es kommt auch mal vereinzelt vor, dass wir weiterfahren.

00:20:31: Das ist dann insbesondere für Stammkunden oder für Kunden die wir schon einmal an anderer Stelle mit denen wir an anderer stelle schon mal Kontakt hatten das wir dann auch schon Mal.

00:20:41: eine Ostsee jetzt zweimal was gebaut.

00:20:43: Wir haben in Thüringen schonmal was gebaut.

00:20:49: Geogsmarienhütte ist von uns auch schon ein Stück weit weg.

00:20:52: Also es kommt schon mal vereinzelten vor.

00:20:54: Das machen wir gerne wenn wir schon mal einen Kontakt hatten Wenn wir wissen, dass es gut funktioniert.

00:20:58: Ansonsten sind wir überwiegend hier in der Region tätig, um uns herum so circa dreißig Kilometer.

00:21:04: Und das ist für uns immer wichtig dass wir Handwerkspartner finden und wir haben hier in einer Region natürlich schon einen guten Stock an Handwerkern mit denen wir ganz lange zusammenarbeiten weil diese verlässliche Partnerschaft beim Bauen unheimlich wichtig und das macht es dann hinterher auch Problemloser.

00:21:24: Wenn wir jedes mal neue Handwerker nehmen, wo wir noch nicht wissen wie es funktioniert ist der Ablauf wesentlich unkoordinierter und die Schnittstellen sind einfach unklarer als wenn wir die verlässlichen Partner nehmen mit denen wir sehr oft zusammenarbeiten.

00:21:41: Jetzt nochmal auf die Generation Eure Eltern bzw Onkels.

00:21:45: sind die noch im Unternehmen?

00:21:48: Vielleicht gehen wir jetzt nochmal drauf auf.

00:21:50: das sind jetzt sieben Familienmitgliedern im Unternehmen, die haben ihre einzelnen Beantwortungsbereiche.

00:21:55: Wie sieht denn so das Organigramm oder die Hierarchie aus?

00:22:01: Es gibt ja schon eine ganz konkrete Geschäftsführung.

00:22:03: oder gibt es wirklich das Familien Oberhaupt?

00:22:06: Gibt es einen Geschäftsführer oder CEO?

00:22:09: Oder ist das eine Doppelspitze?

00:22:12: Wie sieht es da aus?

00:22:13: Ja, wir stecken mitten im Generationenwechsel.

00:22:18: Noch ist es so dass mein Vater und meinen Onkel mit meinem Cousin schon zusammen Gesellschafter sind.

00:22:25: in allen Gesellschaften.

00:22:25: Es gibt noch mehrere Tochtergesellschaften Und in den Hauptgesellschaftens

00:22:31: Der Cousing der wahrscheinlich schon seit ca.

00:22:32: zwanzig Jahren auch

00:22:36: im Unternehmen Da ist die ältere Generation noch Maß geben und sind auch ganz aktiv im Tagesgeschäft nach wie vor mit drin.

00:22:50: Wie alt sind Sie,

00:22:51: wenn ich fragen darf?

00:22:51: Mein Vater wird nächstes Jahr siebzig mein Onkel ist... Oh

00:22:55: dann ist er aber der hat es ja dann wirklich noch voll dabei.

00:23:01: Er will nicht aufhören

00:23:02: oder?

00:23:02: Ja von alleine würde er glaube ich gar nicht auf hören.

00:23:07: Aber beide wissen auch dass sie so langsam den Platz vielleicht frei machen müssen, um auch dem Unternehmen eine Chance zu geben weiter in die Zukunft zu gehen.

00:23:17: Das ist ganz normal dass jede Generation irgendwie so seinen Weg für sich hat und den dann auch irgendwann gehen muss.

00:23:23: und im Moment sind wir mit beiden Generationen aktiv klappt soweit auch ganz gut.

00:23:29: aber Es kommt ganz normal oder ganz logischerweise zu Punkten, wo wir nicht einig sind und wo der eine so machen möchte und der andere so.

00:23:38: Und da ist es so langsam an der Zeit das wir den Wechsel auch vollziehen und dass die vierte Generation dann auch das Ruder wirklich in die Hand nimmt.

00:23:49: Mein Bruder oder meine beiden Brüder sind jeweils in einer Gesellschaft schon mit Geschäftsführer.

00:23:55: Ich bin in der Gesellschaft für den Immobilienvertrieb, also wir haben schon unsere Verantwortungsbereiche und dürfen auch vieles selbst entscheiden.

00:24:05: im Moment ist es noch so dass hin und wieder nochmal von oben ein Veto kommt das letzte Wort doch bei den älteren Herren.

00:24:14: dann liegt aber da sind wir mitten Generationenwechsel und da wird auch demnächst sich ein bisschen was ändern.

00:24:22: Und ja, da wird die Verantwortung dann irgendwann übergehen auf die vierte Generation.

00:24:26: Aber

00:24:26: alle Unternehmen das sind alles Tochtergesellschaften Wirtschaften wie du anfangs schon gesagt hast wirklich in einen Unternehmen rein.

00:24:33: Das ist richtig, wo im Endeffekt deinen Onkel und dein Vater halt noch die Geschäftsführer sind.

00:24:38: so jetzt steht die nächste Generation eigentlich ausschauen in den Startblöcken.

00:24:44: Der wird im Prinzip der neue Geschäftsführer.

00:24:46: ist denn angeplant, dass dann auch von der anderen Familienseite das auch in Zukunft eine Doppelspitze sein wird?

00:24:53: Genau.

00:24:53: Also es ist weiterhin so geplant... Ich nenne es mal beide Familienstränge, gemeinsam hier wirtschaften.

00:25:01: Wir wollen's bewusst nicht irgendwie aufteilen in deinem Bereich und mein Bereich sondern es soll als ein Unternehmen gesehen werden.

00:25:07: selbst wenn es mehrere Gesellschaften gibt sehen wir das immer als das große Ganze.

00:25:12: Und so funktioniert auch unser Konstrukt dass die eine Gesellschaft für die andere Gesellschaft Dienstleistungen sozusagen erledigt und das soll aber immer als eine...

00:25:21: Mit einer internen Rechnungslegung was sein oder?

00:25:22: Genau!

00:25:23: Das ist die Einzelne Reiche okay

00:25:25: Genau, aber das soll immer als eine große Familie gesehen werden und das haben mein Vater und mein Onkel wirklich in Perfektion vorgelebt.

00:25:32: Sie sagen beide bis heute... sie hätten sich niemals gestritten in ihrer gemeinsamen Zeit im Unternehmen.

00:25:38: Ob das immer so stimmt?

00:25:39: Ich glaube die sind auch mal bockig auseinander gegangen und haben kein Wort mehr miteinander gesprochen für ein paar Tage.

00:25:44: Aber es hat am Ende immer funktioniert und es haben uns das wirklich gut vorgelebt, dass man den anderen so sein lassen muss wie er ist.

00:25:51: Und dass man nicht anfangen soll und noch irgendwie Stunden zählen soll – wie viel macht der andere und wieviel macht man selbst?

00:25:58: Sondern jeder tut das Beste fürs Unternehmen in der Rolle und auch in der Situation, in der Lebenssituation, in die er gerade ist!

00:26:08: Das ist immer so, dass mal einer mehr macht als der andere.

00:26:11: aber unterm Strich geht es immer auf und so sehen wir das auch in unserer Generation.

00:26:16: Und das funktioniert auch zwischen Cousin und Cousine wirklich sehr gut, und wir können uns auch mal ehrlich die Meinung sagen und am Ende gehen wir trotzdem wieder friedlich auseinander und können am nächsten Tag wieder ganz normal miteinander zusammenarbeiten.

00:26:30: Der Grat ist aber schmal, das wissen alle natürlich wenn es beruflich mal kracht man da nicht ganz einfach die Trennlinie ziehen kann und sagen kann okay, jetzt sind wir wieder Familie.

00:26:40: Und sitzen nebeneinander am Tisch und freuen uns sondern das ist eine Gratwanderung.

00:26:45: aber so wie die beiden also mein Vater, mein Onkel uns das vorgelebt haben haben wir das glaube ich alle verinnerlicht und wollen dass auch genau so weiter führen.

00:26:57: Ich glaube Vorleben ist ja eigentlich auch die wirklich optimale und beste Variante gar nicht mal zu erklären, wie Führung und Geschäftsführung und Verantwortung fürs Unternehmen irgendwie aussieht.

00:27:09: Sondern es einfach über Jahre und Jahrzehnte vorzuleben was ja scheinbar sehr erfolgreich bei deinem Onkel und meinem Vater geklappt hat.

00:27:16: ist denn auf ich nenn's mal euren Familienstrang ist dann bei deinen Geschwistern schon klar wer dort die Geschäftsführung irgendwie übernimmt?

00:27:27: Ja Bei uns wird es so sein, dass wir zugleichen Maßen sozusagen am Unternehmen beteiligt werden und das wir auch gemeinsam bei der einen Hauptgesellschaft in die Geschäftsführung gehen.

00:27:41: Da kriegt jeder seine Funktion und ist für Bereiche verantwortlich.

00:27:47: Dann wären wir eine Viererspitze mit meinem Cousin zusammen.

00:27:53: Auf der anderen Seite kommt noch ein Beitrag

00:27:55: dazu?

00:27:56: Genau!

00:27:57: Aber das kann man ja auch gut machen.

00:27:58: Ich glaube, wie du schon sagst, ihr seid ja so breit aufgestellt einmal mit Wohnungsbauindustrie und dann innerhalb dieser Bereiche gibt es dann ja auch noch genügend zu tun und unterschiedliche Verantwortungsbereiche.

00:28:11: Das kann man ganz gut aufteilen?

00:28:13: Ja genau!

00:28:14: Wir sind da gut aufgeteilt dass wir nicht mit zu vielen Leuten wirklich zu einem speziellen Thema was sagen wollen sondern Jeder hat seinen Bereich, das überschneidet sich manchmal in gewissen Maßen.

00:28:28: Aber es gibt immer einen der sich in dem Thema besser auskennt und der bekommt dann auch von allen anderen das Vertrauen dass er den richtigen Weg dafür findet.

00:28:36: und wir beraten uns und wir tauschen uns aus dazu aber die Entscheidung wird bei demjenigen getroffen der ist am Ende auch umsetzen und verantworten muss.

00:28:45: Wir sehen in den

00:28:46: Bereichen aus von den vier Personen oder von den vier zukünftigen Personen.

00:28:50: Jetzt sind es wie gesagt noch zwei, gut der eine Cousin steigt eigentlich jetzt schon mit ein hat man.

00:28:58: vielleicht können wir jetzt nochmal auf deine Rolle genau eingehen.

00:29:00: wenn ich das richtig gesehen habe ist Dein Bereich, das Immobilienmanagement oder der Immobilie Vertrieb?

00:29:07: Genau.

00:29:07: Also ein Bereich ist bei mir der Vertrieb und dass sowohl im Wohnungsbau für Objekte die wir selbst bauen entweder auf kundeneignem Grund- oder als Bauträger aber auch der Vertrieb von Immobilieren, die wir von Dritten an Dritte vermitteln also klassisches

00:29:26: Marklergeschäft.

00:29:28: Das ist mein Bereich mit einer Kollegin zusammen Aber auch das Thema Projektentwicklung.

00:29:35: Also ich bin verantwortlich dafür neue Grundstücke zu finden, auf denen wir Bauträgerprojekte realisieren können oder die sich vielleicht auch mal eignen für den einen oder anderen Kunden von uns.

00:29:49: Thema Hausverwaltung liegt noch bei mir.

00:29:52: Bestandsverwaltung ist bei mir aber auch die Bereiche Planung und Marketing.

00:30:02: Auch wenn wir in dem Bereich Mitarbeiter haben oder auch Leitende mitarbeiten, bin ich sozusagen noch derjenige oben drüber und ziehe es ein bisschen – auch in den Bereichen die Strippen.

00:30:16: Bei meinem großen Bruder ist das Thema Controlling Finanzen.

00:30:21: Mein Zwillingsbruder übernimmt den Bereich Rohbau- und Bauleitung Das im Industriebau und im Wohnungsbau.

00:30:31: Und mein Cousin verantwortet den ganzen Bereich, Industriebau, Tiefbau, Erdarbeiten, ja Den Recyclinghof, das ist sein Britt.

00:30:43: Jetzt habt ihr über hundert Jahre gab es ja auch wahrscheinlich in der Baubranche unterschiedlichste Phasen unterschiedliche Dynamiken, das war ja eigentlich auch so noch in der Zeit des Wirtschaftswunder Deutschland.

00:30:55: Also alles was so selbst nach dem Zweiten Weltkrieg da musste natürlich im Prinzip ganz Deutschland aufgebaut werden.

00:31:02: dann die letzten zehn, fünfzehn Jahre auch innerhalb dieser Zeit gab es unterschiedliche Phasen.

00:31:09: wie sieht so die Zukunftsvision aus?

00:31:13: Ihr habt wahrscheinlich einen Umsatz Level X mit dem Mitarbeiterstamm den ihr habt.

00:31:20: Marktgebiet, du sagst halt schon irgendwie so plus minus irgendwie dreißig Kilometer etwa um da würde durch einem Wohlzufrieden macht zwar auch Projekt irgendwie weiter entfernt.

00:31:31: Und dann hast ja eine gewisse Markt Penetration in deinem Markt Dann hast natürlich ein paar Wettbewerber die auch sowas machen.

00:31:38: Es stellt man sich so vor dass man einfach die Mitarbeiter auslasten will und das auf dem Level halten will.

00:31:45: oder Gibt es da Wachstumsziele oder gibt's da Zukunftsziele?

00:31:50: Gibt's eine Vision, ich glaube Bau.

00:31:55: Wir sind auch in dem Bereich ein bisschen tätig aber dann als Investor nicht als Bauunternehmen.

00:31:59: Ich war halt so.

00:32:00: modularer Wohnungsbau ist ein Begriff den ich jetzt schon häufiger gehört habe.

00:32:07: Wie sind da eure Ideen?

00:32:11: Also Grundidee ist erstmal den Stamm an Mitarbeitenden, denen wir jetzt haben genauso weiterhin beschäftigen zu können in einem doch etwas schwierigen Marktumfeld aktuell und auch wirklich mit der Mannschaft sicher durch so eine Phase zu schiffen.

00:32:30: und dann sicherlich auch weiter zu wachsen.

00:32:34: In jedem Bereich für sich, also wir haben schon hier den Schluss gefasst dass wir keinen Bereich irgendwie zurücklassen wollen oder verkleinern wollen oder reduzieren wollen sondern jeder Bereich soll für sich gut funktionieren, gut aufgestellt sein und dann auch möglichst immer Schritt für Schritt mitwachsen so das wir die Projekte die wir akquirieren und umsetzen wollen auch in jeder Phase immer mit eigenen Mitarbeitenden so abwickeln können und nicht irgendwann sagen müssen, okay dafür haben wir jetzt keine Kapazitäten in dem Bereich.

00:33:03: Und müssten dann einzelne Teile wieder extern vergeben sondern wir wollen schon in jeder Abteilung die Projekte auch selbst abwickelt können.

00:33:13: Dafür wollen wir in den nächsten Jahren sicherlich noch weiter wachsen.

00:33:19: Jetzt hört man ja Deutschland im internationalen Vergleich soll ja angeblich von einem Baukosten Ja, ziemlich hoch sein als auch von den Qualitätsanforderungen.

00:33:30: Also nehmen wir jetzt mal diese ganzen Wärmedämmvorschriften oder du hattest das erwähnt Energieausweis dann auch statisch.

00:33:37: ich weiß ich war viel im Ausland.

00:33:39: Ich weiß dass die im Auslands im Prinzip sagen Das ist Wahnsinn was sie da eigentlich in Deutschland baut Da kann ja wirklich Orkan und Und Erdbeben kann da irgendwie passieren, das ist ja glaube ich im internationalen Standard.

00:33:51: Ist ja wirklich Next Level oder wirklich ganz weit vorne.

00:33:55: Ich glaub selbst innerhalb der EU vom Ausland oder ich sag mal über in Atlantik gar nichts zu sprechen wird ja weitaus leichter gebaut, will ich mal sagen von Vom Aufwand und auch Static was ich erwähnte Wie siehst du das Thema?

00:34:11: Weil Du hast ja auch gesagt relativ schwieriges Marktumfeld zumindest zum Teil.

00:34:17: Wie beurteilt du das?

00:34:20: Das ist in Deutschland in der Tat so, dass wir unglaublich hohe Standards haben die wir erfüllen müssen.

00:34:26: Wir müssen wahnsinnig viele Dien-Normen erfülle und da sind wir sicher im europäischen Vergleich oder auch im weltweiten Vergleich sicherlich die Spitzenreiter was die Anforderungen angeht.

00:34:40: und ob die alle sein müssen stelle ich jetzt mal in Frage.

00:34:45: Also es geht sicherlich auch einfacher, was dann nicht bedeutet dass wir schlechter bauen würden oder das die Qualität wahnsinnig viel schlechter werden würde und Es ist zumindest bei unserem Land NRW ja angekündigt über den Baukurt NRW Dass sich deutlich vereinfachen soll Und dass es jetzt auch zu September sechsundzwanzig so in Kraft treten sollen verabschiedet werden soll.

00:35:07: Wie das dann konkret aussieht?

00:35:09: Und wieviel einfach als uns gemacht wird Das warten wir jetzt mal ab.

00:35:13: Aber wir brauchen das ganz dringend, damit wir auch wieder bezahlbarer bauen können.

00:35:16: Weil aktuell im Wohnungsbau Das ein Familienhaus für die junge Familie wenn nicht schon ein Erbe oder irgendwie einen Kapital vorhanden ist dann funktioniert das aktuell nicht mehr.

00:35:27: Also ich höre dass Banken im Prinzip wenn jetzt Ich habe Freunde bekannt wo ich jetzt gehört hab Wenn man jetzt zur Bank geht zu einer Sparkast- oder Volksbank Unabhängig was man irgendwie planen die sagen pauschal sondern Einfamilienhaus kostet heutzutage in mir fünfhunderttausend Euro Ja.

00:35:41: Ich glaube, wenn man so ein ... Oft sind das ja irgendwie ... ... vierhundert, fünfhundert sechszechs Quadratmeter Grundstücke... Dann haben die Häuser, glaub ich, grob hundertvierzig, hundertsechzig, hundertachtzig Quadratmetern.

00:35:52: Wenn wir jetzt mal wirklich so einen Standard-Einfamilienhaus nehmen?

00:35:55: Ist das so?

00:35:57: Kann man das als ...

00:35:58: Das kann man ziemlich pauschal sagen!

00:36:00: Das Einfamilenhaus geht nahezu bei fünfhundertausend Euro los.

00:36:04: Da braucht man noch das Grundstück und je nach Lage kostet es wahrscheinlich auch nochmal um die hunderttausend, dann stehen da sechshundert tausend ohne Nebenkosten für das Einfamilienhaus.

00:36:16: Und das mit einer jungen Familie?

00:36:17: Ja,

00:36:17: zwanzig Prozent Eigenkapital wahrscheinlich häufig so.

00:36:20: Dann müsste man also irgendwie hundzwanzigtausende Euro und dass Leute hundtwanzig tausenden Euro auf dem Konto haben.

00:36:25: Das ist sicherlich auch nicht immer gegeben, dass man das schon irgendwie angespart hat und als junge Familie irgendwie schon gar nicht.

00:36:32: Das macht wahrscheinlich diese Situation im Einfamt... Ja, Hausbau irgendwie so komplex.

00:36:37: Da war ja auch mal so ein halb noch vor einigen Jahren und dann kamen Zinskosten, Baukosten.

00:36:42: alles mögliche haben wir wahrscheinlich dazu?

00:36:45: Ja genau!

00:36:45: Wir hatten eine Phase in der die Zinsen ja ohnehin schon wahnsinnig günstig waren.

00:36:51: Wir haben unter einen Prozent teilweise finanziert.

00:36:55: hinzu kamen Förderprogramme von der KfW Bank mit Zuschüssen also mit Geld das man nicht zurück zahlen musste Und das hat das Bauen auch gerade für junge Leute natürlich wahnsinnig attraktiv gemacht.

00:37:08: Wir hatten sicherlich auch einen Vorzieheffekt, dass vielleicht diejenigen, die eigentlich noch gar nicht an der Reihe wären oder es sonst vielleicht später gemacht hätten, sicherlich schon gebaut haben und sie dürfen sich freuen, dass sie zu den Konditionen noch finanziert haben.

00:37:27: heute.

00:37:28: Förderprogramme wurden gestrichen, es gibt keine Zuschüsse mehr.

00:37:32: Es gibt zwar im Neubaubereich auch noch Förderprogramme die aber jetzt nicht so sind dass jemand der ist nicht vorher auch gekonnt hätte dann auf einmal finanzieren kann sondern.

00:37:45: Die schaffen einen gewissen Anreiz und bringen vielleicht den ein oder anderen über die Ziellinie aber die Möglichkeiten müssen vorher schon nahezu gegeben sein.

00:37:57: Und das macht das Thema Wohnungsbau, Einfamilienhausbau im Moment wahnsinnig schwierig.

00:38:03: und wenn da nicht neue Förderprogramme kommen die deutlich mehr Anreiz schaffen dann ist es für viele bleibt es dann ein Traum.

00:38:10: Also Wohnungsbauer meinst du dann auch mehr Familienhäuser mit?

00:38:13: Also dieses Einfaminehaus-Thema habe ich verstanden.

00:38:16: Ja

00:38:17: Dann reden wir mal über so die Potenziale.

00:38:19: oder was ist denn dann so?

00:38:20: die Cash Cow oder wo sagst du ist irgendwie Geld verdient, da ist was möglich.

00:38:26: Also wir haben selber Bauträgergeschäfte, da haben wir abgewickelt.

00:38:29: aber wie gesagt als Investor haben dann auch ein Generalunternehmer im Prinzip genommen.

00:38:34: Da ist ja der Business Case so.

00:38:36: du kaufst das Grundstück Dann baut er GU für pro Quadratmeter Betrag X Und dann lässt du ein Markler wie zum Beispiel den Sparkassen im Umweltenbereich oder auch andere unabhängige Markler im Prinzipes vermarken und versuchst, dann einfach da arbitragemäßig eine Marge zu machen zwischen Erschellungskosten inklusive Grundstück.

00:38:56: Und dem Verkauf von der Eigentumswohnung.

00:39:00: ist das noch ein Business Case?

00:39:01: Ich sehe hier bei uns in der Region nördliches Münsterland Wir sind ja in der Grenze zu Niedersachsen, sehe ich schon.

00:39:08: In den letzten Jahren waren schon einige Projekte-Bauträger die da was machen.

00:39:14: ist dann noch richtig... Ist da Geld zu verdienen als Investor oder seid ihr auch selber Bauträgern?

00:39:19: Dass sie sagt ihr macht alles von A bis Z inklusive der Vermarktung.

00:39:23: also das ist ja auch ein Business Case bei euch.

00:39:25: Was ist so?

00:39:25: die Cash Cow?

00:39:28: Das ist schon der Bereich mehr Familienhäuser im Auträgergeschäft, also Grundstücke suchen die sich wirklich gut dafür eignen.

00:39:34: Da ist die Lage das entscheidende Kriterium.

00:39:37: wenn die schon nicht passt dann kriegt das Projekt auch nicht zum Fliegen sondern die Lage dass die Grundstücken finden die sich genau für den Bereich eignet und dann sinnvolle und wirtschaftliche Planungen darauf zu setzen und eine Zielgruppe anzusprechen die für dieses Produkt zutreffend ist und passend ist.

00:40:01: Das sehen wir schon als große Aufgabe für die nächsten Jahre an, und das ist auch ein Bereich der funktioniert.

00:40:07: Und neben diesem Bereich also Bauträgergeschäft mit Eigentumswohnungen, die durchaus im gehobenen Standard angesiedelt sind, sehen wir es als Aufgabe auch Wohnformen zu schaffen, für diejenigen diese etwas schwerer haben sich mit Wohnraum zu versorgen wo Bedarf.

00:40:26: Also bezahlt

00:40:28: Thema bezahlbarer Wohnraum oder Wohnungsbau?

00:40:32: Da haben wir jetzt zwei Projekte in der Umsetzung.

00:40:36: Wobei, der Topf ist glaube ich im Moment auch leer.

00:40:41: ziemlich ausgeschöpft.

00:40:43: Und das für mehrere Jahre, dass der Bund teilt Mittel unter anderem an die Länder aus für den geförderten Wohnungsbau und die Länder dürfen frei entscheiden wie sie die dann im Wohnungsbau einsetzen.

00:40:57: Der Topf oder das Budget ist sehr gering für den Bedarf, den wir haben.

00:41:04: Durch die gestiegenen Zinsen im freifinanzierten Bereich sind natürlich Anlagen in dem Bereich eher uninteressant geworden oder uninteressanter geworden.

00:41:18: Und viele haben sich jetzt mit dem Thema geförderter Wohnungsbau beschäftigt und deshalb werden unglaublich viele Anträge in diesem Bereich gestellt, diejenigen, die zum Zugekommen und Fördermittel bekommen... Das ist eine sehr begrenzte Anzahl und auch da müssen die Projekte Sinn machen.

00:41:36: Die Lage muss gut sein, die Planung muss stimmen, die Grundrisse müssen funktionieren.

00:41:42: Und damit haben wir uns in den letzten drei Jahren, dreieinhalb Jahren jetzt viel beschäftigt, haben ein Projekt gerade umgesetzt.

00:41:49: es ist jetzt nahezu fertig gestellt.

00:41:51: Ein zweites werden wir im Herbst beginnen wird dann nächstes Jahr fertiggestellt sein ein gewisses Portfolio anbieten zu können.

00:42:01: Also wir können...

00:42:03: Die halten dir selber langfristig oder verkaufen?

00:42:05: Genau, die Wohnungen würden wir selbst behalten im Bestand und würden die dauerhafte oder langfristige vermieden.

00:42:10: Ja.

00:42:12: Jetzt nochmal Baukosten!

00:42:14: Wie sind denn so Baukoste?

00:42:17: Wo liegt man dann?

00:42:17: Man hört ja irgendwie verschiedene Zahlen.

00:42:19: Nehmen wir jetzt mal, du hattest erwähnt also schon gehobener Standard, nehmen wir jetzt einen mehr Familienhaus mit Zwölf Wohnanheiten, ich glaube das ist ja irgendwie so ein gängiger Case vielleicht.

00:42:31: Unabhängig jetzt mal vom Grundstück.

00:42:34: Schlüssel fertig gebaut was kostet da so einen Quadratmeter?

00:42:38: Kann man da so eine Plus-Ninus... Ja

00:42:40: da kann man ungefähr mit drei tausend achthundert bis viertausend Euro rechnen und je nachdem wie groß die Wohnung dann ist kommt da schon bisschen etwas zusammen.

00:42:53: Oftmals ist der Gedanke, okay ich verkaufe vielleicht das Einfamilienhaus und kaufe dann die Eigentumswohnung.

00:42:58: Und kann das was ich für das einfamilen Haus bekomme für die Wohnung einsetzen?

00:43:04: Der Gedankel ist gut aber funktioniert in der Praxis leider nicht mehr oftmals nicht mehr sondern man muss für die Eientumwohnungen tatsächlich noch etwas mehr einsetzen.

00:43:13: Man muss dann gegebenenfalls noch Förder darlehnen oder ein frei finanziertes Darlehen zusätzlich auch mit aufnehmen.

00:43:19: Und der Gedanker ist natürlich schon hart!

00:43:23: Also die Fälle kämpft ja glaube ich jeder, wo Person gesagt hat so wie Kinder sind aus dem Haus.

00:43:28: Wir haben irgendwie ein Familienhaus mit früher waren ja die Grundstück noch größer tausend Tausend fünfhundert Quadrameter großer Garten wollen weil es nicht mehr.

00:43:35: wir verkaufen das Haus und kaufen uns dann eine Eigentumswohnung in so einem Mehrfamilien raus und haben bald Ja So die Ruhe und wie du schon sagst häufig ist da doch noch irgendwie ne Lücke zu finanzieren.

00:43:48: lass uns nochmal Ja, vielleicht auf die Mitarbeiter eingehen und gibt es dann auch externe Personen.

00:43:56: Also die jetzt nicht aus der Familie stammen, die verantwortliche Bereiche managen bei euch oder ist wirklich Verantwortung, die komplett bei Familienmitgliedern.

00:44:09: Sechzig Mitarbeiter ist ja auch schon eine Zahl.

00:44:11: da gibt's dann verschiedenste Bereiche.

00:44:15: Gibt es da Person?

00:44:18: Auf der Ebene Geschäftsführung haben wir eine Kollegin, die bei mir in dem Bereich Immobilien vertrieb mit Geschäftsführerin ist.

00:44:27: Die das Baby auch so ein bisschen aus der Wiegel gehoben hat und damals gesagt hat es kommen so viele zu uns und wollen eine Eigentumswohnungen bei uns kaufen und sagen dann immer ja okay wir müssen nochmal erst unser Einfamilienhaus verkaufen und wenn man das verkauft haben dann kommen wieder.

00:44:42: Dann hatte sie damals gesagt können wir das nicht mitmachen, können wir es auch abwickeln.

00:44:47: Dann haben wir alles in einer Hand und können... diesen Prozess von Verkauf des Hauses, Kauf der neuen Wohnung und dann auch möglichst der nahtlose Übergang oder Umzug in die Wohnung.

00:44:57: Dann haben wir alles in der Hand.

00:44:59: Und das machen wir jetzt seit gut vier Jahren und das war eine super Ergänzung.

00:45:05: Das

00:45:05: war

00:45:07: eine Mitarbeiterin

00:45:08: Die das Problem gesehen hat beziehungsweise das Problem.

00:45:10: habt ihr alle gesehen?

00:45:11: oder hab

00:45:11: ich wahrscheinlich

00:45:12: heute diese Aussage gehört?

00:45:14: Diren sagt er du warum bauen wird das denn einfach nicht innenhaus auf?

00:45:17: Ja, genau.

00:45:18: Das war meine Kollegin und seitdem bin ich auch mit im Unternehmen und wir ergänzen uns da wirklich sehr gut.

00:45:26: Wir haben die gleich oder eine ähnliche Ausbildung und funktionieren als Doppelspitze in unserem Bereich wirklich super.

00:45:34: Und da lassen uns auch die Männer weitestgehend freie Hand.

00:45:38: In dem Bereich haben wir das Sagen...

00:45:41: Habt ihr denn wirklich ein... Ist das auch bei euch?

00:45:44: im Unternehmen drin?

00:45:46: oder habt ihr da irgendwie, häufig sieht man ja so bei Immobiliemarklern das die noch ein separates Brot zum Teil in Innenstadt lagen?

00:45:54: Oder managst ihr das von euch komplett aus der Zentrale.

00:45:57: Das managen wir von uns aus aus der Zentrale weil es bei uns beiden auch so ist dass wir nach wie vor an anderen Bereichen tätig sind und dass immer so ein bisschen fließender Übergang ist.

00:46:06: für welche Gesellschaft sind wir gerade in dem Moment tätig.

00:46:11: Wir haben immer mal drüber nachgedacht, ob so ein Büro in Innenstadtlage Sinn macht um einfach eine gewisse Präsenz zu haben und auch Laufkundschaft zu erreichen.

00:46:20: Haben uns bislang immer dagegen entschieden weil wir auch diese Nähe zu den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bereichen schätzen, weil wir ganz viele Überschneidungen haben, wir haben oftmals dass wir schon zum Beispiel grundriss Veränderungen in Bestandsobjekten mit durchdenken.

00:46:36: dann fragen wir Kollegen aus der Planungsabteilung, was man machen könnte.

00:46:40: Wir haben oftmals das Thema dass die Kunden zwischen zwei Stühlen stehen und sagen ja will ich jetzt das Objekt verkaufen oder will vielleicht doch noch über eine Sanierung nachdenken?

00:46:51: Und auch dann gehen wir mit einem Kollegen aus dem Bereich Sanierung zu Termin um beide Optionen immer anzubieten und diese Nähe zu den anderen Abteilungen schätzen wir sehr.

00:47:05: Oftmals sind es bei uns auch tatsächlich die Aufträge, die sich aus etwas anderem entwickeln.

00:47:12: Also zum Beispiel die Eigentumswohnung soll bei uns gekauft werden wir vermitteln das Haus oder es wurde vielleicht ursprünglich die Sanierung angefragt dann ist es doch eher der Verkauf und deswegen haben wir uns bislang immer dazu entschieden hier an unserem Standort auch wenn er sehr ländlich ist immer zu bleiben.

00:47:29: Aber eure Region ist ja wirtschaftlich stark.

00:47:31: Da passiert extrem viel, da ist auch einiges an Industrie, was da drum herum ist.

00:47:36: Du hattest schon erwähnt Gewerbegebiete die ihr auch, wo ihr unglaublich viel gemacht habt.

00:47:42: Jetzt würde mich noch mal so interessieren Skalierung also wenn ihr seid ja noch jung und habt Energie.

00:47:49: Die ältere Generation wird jetzt irgendwann mal kurz mittelfristig.

00:47:53: Dein Vater hat das erwähnte siebzig Er hat sicherlich noch Energie und Lust.

00:47:57: Und wird vielleicht noch ein paar Jahre weitermachen, aber wie könnten jetzt zu den nächsten zwanzig dreißig Jahre aussehen?

00:48:04: Manchmal ist es ja so zu sagen okay man hat jetzt ein schwieriges Marktwumpffeld vielleicht so ein bisschen.

00:48:08: Man will jetzt ein bisschen konsolidieren beziehungsweise das erst mal ganz gut managen.

00:48:13: Aber ist es möglich so ein Unternehmen denn Umsatz im Prinzip auch zu verdoppelten und dreifahren.

00:48:19: Es gibt ja auch Unternehmen.

00:48:21: mir fällt gerade hier Wir hatten hier einen Kohlebergwerk in Böhren, da war eine Firma Hagedorn.

00:48:26: Ich glaube die kommen aus Gütersloh aus der Region aber sie sind mehr so im Abrissbereich unterwegs.

00:48:33: Aber ich habe mir da die Historie auch mal angeguckt.

00:48:34: er hat auch irgendwie als Baggerfahrer mal irgendwann angefangen hat dann ein Abrissunternehmen so ein bisschen aufgebaut mit paar Baggern aber das ist ein Konzern.

00:48:42: Ich glaub wenn nicht sogar Milliardenkonzerne zwischen geworden.

00:48:45: Der hat wirklich unterschiedliche Abbruchunternehmen dann irgendwie immer noch Ja, sich so ein bisschen spezialisiert auf Industrieabbruch.

00:48:53: Da scheint unglaublich Bewegung irgendwie zu sein was er da macht.

00:48:57: ich hat das nicht so auf dem Schirm.

00:48:59: und für den Baubereich Ich glaube da gibt's Du weißt es besser gibt's wahrscheinlich auch im internationalen Vergleich gibt's auch irgendwie ein paar Unternehmen die die skaliert haben indem sie andere unternehmen übernommen haben.

00:49:10: wie habt ihr mal so eine Vision durchgesprochen oder habt ihr irgendwie Hättet ihr auch Lust da drauf oder die Idee oder habt ihr eine Vorstellung wie ja, wieso was aussehen könnte?

00:49:22: Oder also das ist schon erwähnt.

00:49:23: Okay jetzt erstmal Sollen man stabil bleiben was ja auch wichtig ist.

00:49:29: aber Ja wie könnte sowas aussehen?

00:49:34: ich glaube wir haben alle für uns beschlossen dass wir uns in unserem Markt umfällt und auch in einem regionalen Markt am wohlsten fühlen.

00:49:43: Also ich glaube wir sind alle nicht daran interessiert, dass wir irgendwie deutschlandweit tätig sind und das können wir auch mit unseren eigenen Mitarbeitenden nicht abwickeln sondern es ist begrenzt auf einen regionalen Markt also der

00:49:57: ja groß

00:50:00: genug ist genau da füllen.

00:50:06: Also wir werden kein Weltunternehmen werden, das ist so.

00:50:09: Aber in der Größenordnung, in der wir sind fühlen wir uns wohl und haben in allen Bereichen noch Luft nach oben und können weiter wachsen.

00:50:19: Das wollen wir auch und wollen aber in einer größten Ordnung bleiben die wir gut abwickeln können.

00:50:26: Und so dass jeder seinen Bereich hat und am Ende das Unternehmen auch so viel erstmal abwirft, sechs Familien, im Moment sind sechs Familien davon leben können.

00:50:38: Also da muss schon ein bisschen was über den Tisch rollen das wissen wir auch und die Verantwortung tragen wir für sechzig Haushalte immerhin, die ja auch davon jeden Monat leben wollen.

00:50:47: Ja.

00:50:48: Und jeder Bereich oder jede Abteilung soll weiter wachsen in einem Maße wie es unsere Region auch verträgt und so wie wir uns in unserer Region dann auch weiterhin stark positionieren können.

00:51:07: Ja, aber gerade wie du schon sagst man hat ja Verantwortung für sechzig Familien für Sechzig Haushalte so dann gibt es sieben Familienmitglieder.

00:51:15: auch die müssen irgendwie davon leben.

00:51:18: Aber grade das wäre ein Punkt.

00:51:20: okay Du sagst einen Marktumfeld Das kann sie.

00:51:22: markt Penetrationen kann sich ja mal auf eine Region aus so'n bisschen verändern Aus unterschiedlichsten Gründen.

00:51:27: Plötzlich fallen irgendwelche Förderungen weg.

00:51:29: plötzlich ist es so dass Ja, das ist ein Familien-Dochts schwerer Felden, einen Familienhaus zu realisieren.

00:51:37: Dann ist auch die Frage im Bauträgergeschäft ja auch genug Herausforderung.

00:51:41: Die Vier-, Vier- und halbfünftausend Euro Fährkaufspreise, die man dann schon haben muss, muss man ja auch durchsetzen wenn ja die Erstellungskosten irgendwie im Bereich dreieinhalb viertausend Euro sind.

00:51:53: Zum Teil kann das ein enges Match für Investoren sein, also auch externe Investoren die euch beauftragen.

00:51:59: Aber was ja dann wieder eure Kunden sind?

00:52:01: Das wäre dann einfach super spannend.

00:52:03: wenn man sagt es ist sicherlich auch in anderen Branchen und Industrien werden da gewisse Herausforderungen schon da oder kommen zu sagen okay wie könnte dieser Matchplan irgendwie aussehen?

00:52:17: Eure Eltern, Großeltern haben es toll aufgebaut.

00:52:19: Ihr habt's jetzt ausschauen und es ist ja wirklich extrem was ihr da schon gemacht habt.

00:52:22: Ihr hattet die gesamte Wertschöpfungskette.

00:52:24: das ist ja nicht selbstverständlich.

00:52:26: oft dass schon vieles passiert dann außer Mitarbeiter schafft kamen teilweise in inspiration die sagen okay lass uns auch den Immobilienvermarktungsbereich vielleicht auch noch übernehmen.

00:52:34: da sind ja tolle Sachen passiert.

00:52:36: gibt es aber irgendwie eine Nische oder ein Potenzial?

00:52:41: weil oft wenn ich so an Bau der Industrie haben wir eine relativ Untergangsstimmung oft in Deutschland.

00:52:47: Wenn du so mit Leuten sprichst, boah!

00:52:48: Wir reden über Dehondestralisierung und die Baukosten sind so teuer und die Personalkosten, Bürokratie ... Gibt es irgendwas?

00:52:58: Wo man sagt okay da gibt es vielleicht irgendwie ne Nische Da ist ne Chance unabhängig jetzt von dem Bestandsgeschäft was ja irgendwie alles gut funktioniert.

00:53:07: aber wenn wir mal so irgendwie über Innovation denken gibt's da irgendeinen Bereich, wo man sich irgendwie so positionieren könnte.

00:53:14: Das wird mich irgendwie interessieren.

00:53:16: Also

00:53:19: mir fällt

00:53:19: er jetzt gerade nicht ein.

00:53:21: Ich glaube Modulares Bauen ist schon Thema was man schon mal gehört hatte.

00:53:27: aber du bist dann näher dran ob man ja um irgendwie auch dieses gewisse Wachstum was man ja plant in der Region vielleicht irgendwie zu generieren.

00:53:37: Ja, das ist die spannende Aufgabe.

00:53:40: Die wir auch innerhalb der Geschäftsführung haben und sind da natürlich auch immer dankbar wenn Mitarbeitende auch sinnvolle und gute Ideen einbringen aber dass es die Aufgabe für uns für die Zukunft die Nischen zu finden, die auch in einem schwierigen Marktumfeld funktionieren oder die Innovationen zu finden die uns voran bringen.

00:54:00: Und da war's zum Beispiel ein Thema jetzt in den letzten Jahren den gefördertem Wohnungsbaum mit aufzunehmen die letzten zwanzig Jahre nahezu vernachlässigt hat.

00:54:09: Ich hatte da viele Berührungspunkte bei meinem vorherigen Arbeitgeber, die sich schon sehr früh darauf konzentriert haben und das war dann mein Impuls zu sagen der frei finanzierte Wohnungsbau wird schwierig.

00:54:25: wir müssen irgendwas finden um bezahlbarer Wohnraum schaffen zu können natürlich unsere eigenen Mitarbeitenden gut auslasten zu können.

00:54:37: Und da war das ein Feld, was dann auch sehr gut aufgenommen wurde oder angenommen wurde und was uns gute Arbeit verschafft hat.

00:54:47: So offen müssen wir jeden Tag durch die Welt gehen und schauen, was könnte das nächste Thema sein, was wir gut bearbeiten können?

00:54:56: Aber auch so Dinge wie Digitalisierung.

00:54:58: Was macht uns das arbeiten, jeden Tag leichter?

00:55:02: Welche Programme können wir einführen?

00:55:05: Wie können wir KI nutzen um Arbeitsprozesse zu verschlanken und zu optimieren?

00:55:12: Und das bleibt eine riesengroße Herausforderung.

00:55:19: offen muss man sein und man darf nicht immer sagen, das haben wir ja schon immer so gemacht.

00:55:23: Und dafür ist natürlich auch gerade bei uns dieser Generationenwechsel jetzt sehr sinnvoll um wieder etwas frischen Wind reinzubringen Auch wenn zum Beispiel mein Vater das Thema Digitalisierung und auch Nutzung von KI selbst schon sehr spannend findet und da auch immer wieder den Impuls findet, da mal neue Sachen auszuprobieren.

00:55:43: Also wenn so ja Impulse von dir als Beispiel, dann ist es ja wirklich schon einen Bereich den ihr jetzt irgendwie neu übernommen habt oder neu integriert habt und auch die ersten Projekte abgewickelt habt.

00:55:54: Also da sehe ich dann ja auch schon viel Offenheit für neue Ideen, neuen Projekten oder neue Innovation?

00:56:01: Ja genau!

00:56:02: Und so ist das eigentlich in jedem Bereich – das bin nicht nur ich, die solche Ideen mit einbringt sondern dass es eigentlich jeder in seinem Bereich.

00:56:09: mein Cousin der damals gesagt hat lasst uns den Recyclinghof mit aufnehmen um Das, was wir auf der Baustelle vielleicht abbrechen.

00:56:16: Also das Einfamilienhaus, dass wir abbrechen.

00:56:19: Da können wir doch Materialien von Nutzen, können Recyclingschotter daraus machen.

00:56:23: Das brechen wir selbst aus dem Bauhof um und können das wieder in den Kreislauf mit einbringen.

00:56:30: Um auch Schnittstellen zu verringern also weniger externe sonst müssten wir es ja auch irgendwo abfahren.

00:56:36: Das können wir alles bei uns mit abwickeln.

00:56:39: oder mein...

00:56:40: Nur in Haus?

00:56:41: Oder können da auch Externe entkommen

00:56:43: können auch Externe hinkommen, genau.

00:56:44: Also es gibt ja bei uns in der Region ist das Woizel.

00:56:48: ich glaube jede Region hat ja irgendwie so ein meistens so einen so ein local player der häufig so kenne ich dass eine relativ ja ne häufig eine Alleinstellung hat.

00:56:59: Ich glaube Alba sind ja zwischen großen große Gruppen teilweise auch dieses Thema Recycling oder Bau aufmachen.

00:57:05: aber ihr habt von Null im Prinzip dieses Recycling-Thema aufgegriffen, um

00:57:11: nicht

00:57:11: mehr an eine externen Firmas abzugeben.

00:57:13: Genau!

00:57:14: Um auf unseren Baustellen den Kreislauf sozusagen zu schließen zum einen was die Beschaffung von Materialien angeht aber auch was die Verwertung von extern zu öffnen, also bei uns bekommt man Beton.

00:57:31: Man kann Gartenabfälle entsorgen, man kann Kies bekommen und Schotter abfahren, Müll beseitigen.

00:57:39: und das für unsere eigenen Baustellen zum einen aber auch für externe.

00:57:44: Und so gibt es für jeden Bereich irgendwie ein Beispiel wo irgendeiner von uns eine Idee mit eingebracht hat.

00:57:52: Das kann auch mal schief gehen.

00:57:53: Es kann auch sein, dass das eine Idee ist die man erst gut findet und dann merkt man okay es funktioniert nicht.

00:57:57: Ist aber auch ok.

00:57:58: Dann ist es ein Lernprozess Aber oftmals Funktioniert das ganz gut weil wir uns natürlich auch bevor wir irgendwie investieren oder bevor wer was neues aufnehmen da auch gut beraten Und dann kann es auch irgendwann mal sein dass man dann irgendwann zu der Erkenntnis kommt das hat jetzt eine zeit lang funktioniert.

00:58:13: Jetzt müssen wir den bereich entweder umdenken oder auch da Mal drüber nachdenken vielleicht etwas zu verändern oder einen Bereich Ja, auch abzustoßen.

00:58:24: Aber so bleiben wir in jedem Bereich offen dafür uns zu verändern und uns weiterzuentwickeln und wollen nicht auf der Stelle bleiben sondern haben immer so diesen Impuls nach vorne und hinterfragen immer ist das noch zeitgemäß was wir da machen?

00:58:42: Und wie müssen wir uns anpassen damit wir es weiterhin bleiben?

00:58:45: ich glaube Die letzten ein zwei Sätze, die du jetzt auch noch mal gesagt hast.

00:58:49: Ich glaube das ist ja nochmal ein perfekter Abschluss weil ich glaube wenn man mit dem Mindset in den nächsten Jahre und Jahrzehnte geht nämlich diese Offenheit für Innovation sich auch zu probieren mutig zu sein vielleicht auch mal Dinge zu testen und dann manche Dinge klappen manche Dinger klappen nicht diese offene Fehlerkultur zu haben und das so über mehrere Generationen.

00:59:13: Und jetzt schon letztes Jahr irgendwie hundert Jahre weiterentwickelt, man sieht die Familie Oberbräume hat ja dann scheinbar dieses innovative DNA.

00:59:23: nicht umsonst hat man das so toll jetzt eigentlich schon entwickelt.

00:59:28: Jetzt steht die nächste Generation ist in den Staatschum beziehungsweise auch schon in Verantwortung.

00:59:33: also ich bin mir sicher und werde es weiter verfolgen dass sich das sehr, sehr gut weiterentwickelt wird.

00:59:39: Ja mit einem tollen Team in der tollen Familie.

00:59:42: Ich würde sagen wir bleiben in Kontakt.

00:59:44: Erst mal vielen lieben Dank, dass du die Zeit genommen hast Lea und bin gespannt auf Weiters.

00:59:52: Danke schön!

00:59:53: Ich danke dir.

00:59:54: Vielen dank, dass ich hier sein durfte und auch über unsere Familie und unser Unternehmen berichten durfte.

01:00:01: Dann würde ich sagen einfach bis bald und dir noch einen schönen Tag.

01:00:04: Ciao.

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