Mit 24 Deutschlands jüngster Zeitschriftenverleger – heute Medienimperium
Shownotes
Julien Backhaus gründete mit 18 Jahren seine erste Firma und wurde mit 24 Deutschlands jüngster Zeitschriftenverleger. Heute ist er weit mehr als das: mehrere Wirtschaftsmagazine (Sachwert, Erfolg, Founders, Finanzblatt, Business Street), ein eigener TV-Sender (Wirtschaft TV), zwei Serien auf Amazon Prime und ein Spiegel-Bestseller mit dem Titel „Bullshit Rules" – aktuell gefolgt von „Wir brauchen Macher. Unternehmer retten die Welt." In dieser Folge von SCALE & HELP spricht Carlo mit Julien über: den Weg von der One-Man-Show zum Medienunternehmen mit heute 20 festen Mitarbeitenden Print vs. E-Paper: warum heute über 70% seiner Leserschaft digital liest die Gründungsgeschichte von „Erfolg" – dem deutschen Pendant zum US-Klassiker „Success Magazine" Begegnungen mit Wladimir Klitschko, Dieter Bohlen, Reinhold Messner, Richard Branson, Frank Thelen, Jochen Schweitzer, Carsten Maschmeyer und Sebastian Kurz die Gemeinsamkeiten von Top-Performern: Entscheidungsfreude, Mut, Disziplin und „positiver Größenwahn" warum Julien sein Unternehmen bewusst zu 100% ohne externe Investoren aufgebaut hat den Sprung vom Print-Verlag ins Bewegtbild – bis hin zu zwei laufenden Amazon-Prime-Serien wie das Vergütungsmodell mit Streaming-Plattformen wie Amazon Prime funktioniert Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man mit kleinem Team, klarer Vision und eiserner Disziplin ein Medienimperium aufbaut.
🔗 Wirtschaft TV: wirtschaft-tv.de 📚 Bücher von Julien Backhaus: „Bullshit Rules" & „Wir brauchen Macher" 📺 Amazon Prime: „Berater auf der Überholspur" (Staffel 5) & „Deutschland, deine Unternehmer" (Staffel 2)
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Scale and Help, dem Podcast für Unternehmensnachfolge, Transformation und echten Impact.
00:00:07: Mit Carlo Yesse triffst du die spannendsten Unternehmer- und Nachfolger im deutschsprachigen
00:00:12: Raum!
00:00:12: Hier erfährst du wie Unternehmen erfolgreich übergeben, skaliert und neu gedacht werden – unsere Mission
00:00:18: One Business,
00:00:19: one School.
00:00:20: Let's go!
00:00:23: Heute im Podcast.
00:00:25: Julien Backhaus Verleger, TV-Produzent und Spiegelbesserler Autor.
00:00:29: mit achtzehn gründete er seine erste Firma.
00:00:32: Mit Vierundzwanziges ist der Deutschlands jüngster Zeitschriftenverleger.
00:00:35: Heute sitzt
00:00:36: er mit den Machern von Spiegel und Bund am selben Tisch, nur dass er längst nicht mehr Verleger ist.
00:00:41: Er hat mehrere Wirtschaftsmagazine, einen eigenen TV-Sender, zwei Serien auf Amazon Prime und ein Buch das mit dem Titel Bullshit Rules direkt auf die Spieglbesselliste marschiert ist.
00:00:52: Was mich an seiner Geschichte am meisten interessiert, ist nicht der Erfolg selbst sondern wie viele verschiedene Unternehmen er gleichzeitig am Laufen hält was er von den vielen erfolgreichen Menschen, die er in seiner Verlagsfertigkeit kennengelernt hat und gehört hat.
00:01:07: Und ja, was er sonst noch für Learnings aus den letzten Jahren hatte?
00:01:12: Herzlich willkommen Julian!
00:01:14: Schön dass du so spontan Zeit hattest.
00:01:17: Vielen Dank für deine Einladung Conno.
00:01:18: Danke schön.
00:01:20: Du hast mit Erfolg Sachwert Founders Finanzblatt Business Street mehrere Magazine gleichzeitig.
00:01:29: Erklär mal, wie ist dazu gekommen?
00:01:31: Wie war der Start einer Verlagstätigkeit?
00:01:33: Vielleicht können wir einfach nochmal ein bisschen Review passieren.
00:01:35: Wo deine ganze unternehmerische Reise als Verleger und nachher TV-Produzent und dann auch bessere Autor begonnen hat!
00:01:42: Es ist gar nicht so ungewöhnlich in der Medienwelt, dass man halt eben mehrere Titel parallel hat.
00:01:49: Die meisten großen Verlager haben ja hunderte Titel Parallel.
00:01:52: da sind wir ja sozusagen eine kleine Nummer dagegen.
00:01:57: aber ich habe mich schon als Kind für Medien interessiert.
00:01:59: Ich fand das immer toll.
00:02:00: Das entwickelte sich zu einer Leidenschaft und das passt auch sehr gut zu meinem Charakter.
00:02:05: Ich wollte da immer beruflich starten.
00:02:08: Bin dann so als Quereinsteiger tatsächlich später in den Verlagsfeld gekommen, weil ich da nie eine Ausbildung machen durfte und habe erst mal ne Medienagentur gehabt und daraus wurde dann sechs Jahre später ein Verlag.
00:02:21: Da haben wir unser erster Magazin auf dem Markt gebracht das Sachfettmagazin was sich um Immobilien und Co gekümmert hat und heute immer noch kümmert nach fünfzehn Jahren und da sind im Laufe der Zeit noch weitere Magazine dazugekommen.
00:02:36: Irgendwann kam auch Wirtschaft TV, das Thema Bewegbild war eben immer mehr ein starker Part in den Medien, auch im Online.
00:02:44: Das war anfangs nicht so.
00:02:45: da haben die Bandbreiten und Kohen nicht so wirklich ausgereicht.
00:02:48: aber das fing dann auch so langsam an Und heute natürlich stärker denn je.
00:02:53: Heute ist Streaming und Koh nicht mehr wegzudenken.
00:02:56: Deswegen haben wir dann auch irgendwann angefangen Dokumentationen zu drehen, eine Reality-Serie zu drehnen und die geht jetzt auch schon in die fünfte Staffel.
00:03:06: Und so sind wir momentan aufgestellt.
00:03:10: Jetzt hattest du gesagt Sachwert war das erste Magazin.
00:03:13: ich glaube so für jemand der nicht aus der Verlagswelt kommt und man sieht ja gerade auch im Hintergrundbild so die ganzen Titel die du da am Start hast Das ist ja nicht mal so eben.
00:03:24: Du brauchst ja Journalisten, ich weiß nicht, arbeitet man damit eigenen Leuten?
00:03:28: Man arbeitet teilweise mit Freelance und externen Leuten.
00:03:31: Führt auch einfach mal kurz aus wie diese Gründungsreise... Wie ist es zu dem ersten Magazin gekommen?
00:03:39: Da sind sicherlich auch Investitionen mit verbunden.
00:03:41: da muss ja auch wirklich Content irgendwie entwickelt werden.
00:03:44: Ich weiß nicht wie stark ein Magazin
00:03:46: ist.
00:03:47: Grob!
00:03:48: Nehmen wir uns mal die Sachwert.
00:03:50: oder
00:03:50: was meinst du?
00:03:51: Ja, vom inhaltlichen Umfang sind das irgendwie dreißig Seiten.
00:03:54: Ja, am
00:03:54: meisten sind so fünfzig-sechzig
00:03:57: Seiten und ist es dann monatlich oder quartalsweise?
00:04:01: Unterschiedlich!
00:04:01: Also wir haben damals angefangen, im Jahr Zwei Tausend Elf mit dem Sachwertmagazin Quartals Weise erscheinen zu lassen alle drei Runden.
00:04:09: Und die erste Ausgabe ich glaube sogar die zweite ausgabe auch noch war eine komplette One Man Show von mir selbst.
00:04:17: Also, das heißt ich habe einfach Tag und Nacht gearbeitet weil ich ganz am Anfang stand.
00:04:21: Du sagtest vorhin Investitionen.
00:04:22: klar Ich hatte irgendwie so ein bisschen was erspart um die ersten Druckkosten und dies und dass da wuppern zu können.
00:04:28: aber alles andere hing an mir.
00:04:30: Das heißt ich hab selber mit den Autoren gesprochen Da haben wir noch viel auf Gastautoren gesetzt.
00:04:35: dann haben wir Dann bin ich rausgefahren und habe Interviews gemacht usw.
00:04:41: Und Fotos und all diese Dinge und habe in Buchverlagen gesprochen Bücher und Buchauszüge eben mit dabei haben am Co.
00:04:50: Und so ging das damals los, das war die erste Geschichte.
00:04:52: da habe ich wochenlang sozusagen Tag und Nacht dran gearbeitet und irgendwann kam dann der erste Heft raus.
00:04:59: um das abzukürzen jetzt mal einen Zeitsprung zu machen.
00:05:02: klar irgendwann baut man sich ein Team auf.
00:05:05: Das war anfangs bei mir waren das nur Freelancer und dann irgendwann kam der erste Angestellte, der zweite oder dritte Angesteller.
00:05:13: Heute arbeiten wir eigentlich vornehmlich mit hauptberuflichen Redakteuren also angestellten Redakteur und wir haben zwar auch ein paar externe sowohl freiberufliche Redakteure als auch zum Beispiel Kameraleute, Moderatoren, Sprecher diese ganzen Sachen.
00:05:34: So so entwickelt sich das dann halt.
00:05:36: ja.
00:05:39: Die Produktion, du hast erzählt als One-Man Show gestartet?
00:05:43: Dann hast du irgendwann dieses Magazin in der Hand, dann geht es jetzt mal schon auch darum mit was für eine Auflage startet man.
00:05:50: Das kannst du ja auch noch einmal ausführen da muss es ja auch irgendwie verkauft werden.
00:05:54: wie läuft der Vertrieb?
00:05:56: findet man diese Magazine in Tankstellen oder bei Talia.
00:06:02: Wie hat es gestartet?
00:06:03: Hat sie wahrscheinlich auch entwickelt dann über die Jahre, aber wie war denn da der Start als neuer Verleger, der ja dann auch erstmal kein Track record hatte?
00:06:12: Wie ging's mit dem ersten Magazin los dass du dann auch diesen gewissen Umsatz einfach generierst?
00:06:17: Man muss sagen, dass das sehr fair in Deutschland organisiert ist.
00:06:21: Der Pressemarkt ist sehr liberal auch einer der Liberals und vielleicht sogar der Liberalster auf der ganzen Welt.
00:06:26: Muss man einfach neidlos anerkennen und jeder darf erst mal eine Chance bekommen.
00:06:30: Das ist super!
00:06:32: Also das heißt da selbst ich als Neuling sozusagen habe da erstmal meinen Regalplatz bekommen.
00:06:39: wie funktioniert das?
00:06:40: Ja, man sucht sich erstmal einen Nationalvertrieb, der einen so zu sagen wie so eine Art Agent?
00:06:47: Vertritt.
00:06:49: und dieser Nationalvertrieb, der geht dann zu den Großisten.
00:06:53: Das ist in Deutschland ja so ein bisschen kartellmäßig aufgebaut.
00:06:56: Der geht dann da zu den Grossisten und sagt hier lieber Familie A, liebe Familie B, liebe Familien C in Hessen oder Niedersachsen und Berlin wir haben ja neues Magazin.
00:07:05: Da würde gerne erst mal ins Regal anfangen.
00:07:08: tut man zumindest bei einem Special Interest Titel wie bei uns erstmal am Bahnhof von Flughafen weil da es ordentlich trafigt.
00:07:17: Presse verkauft, das ist in der Aral und im EDK einfach nicht der Fall.
00:07:22: Das heißt, dann drückt man erst mal zehntausend Stück.
00:07:24: Das ist so eine ungefähre Zahl die der Nationalvertrieb einem mitteilt.
00:07:29: Das kann man sich nicht selber aussuchen sondern das wird ein mehr oder weniger aufdiktiert wie viel man da jetzt zu liefern hat und es wird dann aufgeteilt auf den ganzen Händler.
00:07:38: Und dann guckt man mal wie das läuft und danach richten sich auch die Folgebestellungen etc.
00:07:43: Irgendwann sind wir in die Aral, in den Edeka, in dem typischen Einzelhandel gegangen Talia und was du alles aufgezählt hast Und da merkt man insbesondere für Special Interest Titel lohnt sich das einfach nicht, weil die Vernichtungsquote dann einfach zu hoch ist und das macht dann weder ökologisch noch wirtschaftlich irgendeinen Sinn.
00:08:03: Manche machen es einfach aus Ego weiterhin, weil sie sagen ja ich möchte aber vertreten sein etc.
00:08:09: Dann sieht man mich zumindestens hat auch seinen Charme aber war für uns dann nur ein Exkurs sozusagen und wir sind dann wieder in die Wirtschaftspresse beim Bahnhof und beim Flughafen zurückgegangen haben aber parallel und das war dann eigentlich sogar noch die größere Aufgabe, die viel schwieriger Aufgabe.
00:08:28: Weil was es für den Feste Einzelhandelsstruktur mit Nationalvertrieb usw.
00:08:35: gibt Das gibt es für elektronische Presse, gibt das nicht.
00:08:42: Also das heißt ePaper da gibt's ja mittlerweile viele verschiedene Stores Da gibt es die ganzen Hotelprogramme, da gibt es das Programm bei der Deutschen Bahn, da gibts das Programm an der Lufthansa Gruppe und bei allen anderen Airlines und so weiter und sofort Und da, das war Einzelarbeit.
00:08:59: Das heißt es war einen ganzen Tag am Telefon hängen zu sagen mensch machen sie den Lufthansa des Lufthernser-Programms wie kommen wir da rein?
00:09:08: Wer muss da meiner Sprechpartner sein?
00:09:10: und das war tatsächlich eine lange lange Reise.
00:09:14: Wie
00:09:14: ist der Anteil?
00:09:15: also das eines ja Print glaube ich sprich wirklich das gedruckte Magazin dass dann entsprechend in Flughäfen oder ähnlich ausliegt und das andere dieses ePaper Nur rein, wie viel Prozent macht das ein und das andere aus?
00:09:29: Mittlerweile über siebzig Prozent.
00:09:31: Also die Leute steigen tatsächlich...
00:09:32: ...die Paper!
00:09:33: Ja,
00:09:34: steigen sehr stark auf ePaper um.
00:09:36: Die Lufthansa hat zum Beispiel damals auch gesagt... Das ist unser neues Ziel!
00:09:43: Wir wollen die ganzen Printauflagen von Bord eliminieren.
00:09:47: das ist alles viel Gewicht, viel Müll danach abtransportiert werden muss und so weiter.
00:09:52: wir wollen mehr ePapers machen und da haben wir uns damals auch motivieren.
00:09:56: dann eben lassen ging zwar lange nicht so schnell los wie sie sich das vorgestellt haben weil die Leute halt immer noch Gewohnheitstiere und die nehmen lieber ihr Printmagazin am Kiosk mit und lesen das dann an Bord.
00:10:11: Aber es hat sich dann immer stärker bewahrheitet, aber das war ein jahrelanger Prozess sozusagen.
00:10:16: Und so ist es auch mittlerweile an Hotels und so weiter.
00:10:18: wenn ich mir die Statistiken da angucke... Es ist natürlich auch ein Vorteil weil wir können in Dubai im Bursch-Eller abgelesen werden Wir können auf Mallorca im Hotel gelesen werden In den USA überall in Australien und das sehen wir dann auch mit den Statistikten.
00:10:32: Das wäre mit dem Printmagazin nicht möglich
00:10:35: Ist definitiv besser skalierbar durch diese Hebel.
00:10:38: Seid ihr denn Zielgruppe ist ganz klar deutschsprachiger Raum?
00:10:44: Beziehungsweise deutschprachiges
00:10:45: Publikum.
00:10:46: Mittlerweile leben ja eben auch viele, viele Deutsche im Ausland und von daher ist das eine gute Mischung.
00:10:53: So jetzt war Sachwert das erste Magazin und Jetzt sieht man ja Founders Erfolg und viele weitere Magazine.
00:11:01: Wie waren da die nächsten Schritte?
00:11:03: Das scheint ja dann ich sag mal dieser Prototyp oder dieser Pilot hat dann ja scheinbar gut funktioniert.
00:11:09: Dann kam ja dann irgendwann die Motivation, du lass uns noch andere Special Interest-Titel einfach aufsetzen.
00:11:16: Wie kam es dazu?
00:11:18: War's einfach so dein Interesse oder einfach deinen Biss und deine Motivations das irgendwie größer aufzustellen, andere Zielgruppen anzugehen?
00:11:26: wie kam es dann zum zweiten dritten vierten Magazin?
00:11:29: Ja genau, das ist auch durchaus eine egoistische Herangehensweise.
00:11:33: Weil man einfach selber so ein bisschen seinen Interessen ausspielen will und ein bisschen Spaß an der Arbeit haben will.
00:11:40: Das macht mit einem Titel irgendwann nicht mehr so viel Spaß.
00:11:42: Man kennt alles, man weiß alles, es ist irgendwie immer das Gleiche.
00:11:45: von daher wünscht man sich dann nochmal Neue.
00:11:47: und ich bin immer sehr interessiert an der Wirtschaftspresse gewesen eigentlich auch ausschließlich.
00:11:52: Ich habe mir nie einen Automagazin durchgelesen oder einen Sportmagazin oder irgend sowas.
00:11:55: ähnliches war immer eben Wirtschaft.
00:11:58: Da kam dann erstmal zwei Ideen, bevor das nächste Printmagazin kam.
00:12:04: Und zwar war das WirtschaftTV und Finanzblatt.
00:12:06: Finanzblad sollte eigentlich eine Zeitung werden tatsächlich!
00:12:09: Aber da haben wir uns nie herangetraut weil Zeitungen in Deutschland wirklich fast kaum noch existent ist.
00:12:14: Das ist ein ganz ganz schwieriges Thema also in der Wirtschaftspresse.
00:12:17: Tagespresse geht ja noch aber Wirtschaftspresse kommen keine Chance Und das ist dann ein Online-Portal geblieben und da haben wir Wirtschaft TV gegründet.
00:12:29: Das ist eigentlich auch schon im Jahr zwölf, zwei Tausend Dreizehn passiert als Marke und als erste Gehversuche.
00:12:35: aber das war lange noch nicht so strukturell wie es heute aufgebaut ist mit unserer Nachrichtensendung und Talksendungen und Börsen Sendungen Dokumentationen und Reportagen usw.
00:12:45: Dann haben wir noch unser Lifestyle-Format auf Mallorca, also da gibt es mittlerweile eine bunte Programmfarbe.
00:12:50: Das gab's damals natürlich nicht aber trotzdem war diese Idee da, Bewegbild wäre ein schönes Zukunftsthema macht sehr viel Spaß, sehr abwechslungsreich leider auch teuer und von daher das war eine eine eine längere Entwicklung sozusagen so von den ersten kleinen Studieaufzeichnungen bis dann irgendwann ein umfangreicheres Programm draus wurde dass fingen zwei tausend.
00:13:33: Das war dann auch der Fall, dass eben viele Online-Plattformen Ob er ist FreeNet oder NTV, was war das?
00:13:41: Spiegel und viele andere.
00:13:43: Die dann diesen Content sozusagen auf ihren Websites auch gespielt haben.
00:13:47: Und wir dann an den Werbeeinnahmen mitpartizipiert haben.
00:13:51: Das war für uns und ist für heute immer noch interessant!
00:13:55: Dann kamen im Jahr zum nächsten Printmagazin.
00:14:00: Okay,
00:14:00: deswegen war der Urschung tatsächlich also dann der Transfer eigentlich vom Verleger zum Medienunternehmer ist ja dann tatsächlich direkt nach dem ersten Magazin.
00:14:12: Nämlich dem Sachwertmagazin dann eigentlich erfolgt und das nächste Printmagazine kam dann eigentlich später.
00:14:20: Ja, das kam dann.
00:14:20: Ich habe mir ein bisschen viel Zeit gelassen aber wir haben in der Zeit natürlich auch viel gelernt unser Team so langsam aufgebaut und so weiter.
00:14:28: Das hatte auch seine Vorteile weil des Erfolg Magazin war dann ja auch wirklich einen schneller Erfolg.
00:14:34: also das heißt dass damit mussten wir dann auch liefern Und da konnten wir uns noch keine Pazama erlauben.
00:14:40: das war beim Sachwert Magazin anders Weil das eine klitzekleine Nische war und Erfolg ist zwar immer noch ein Nischen Thema sozusagen aber sehr, sehr viel breiter.
00:14:50: Und da hatten wir eben auch mit sehr, sehr prominenten Persönlichkeiten zu tun und so weiter.
00:14:55: Also das sollte dann schon klappen.
00:14:57: Von daher war es vielleicht nicht so schlecht dass wir uns ein bisschen Zeit gelassen haben.
00:15:01: Und im Jahr zwei Jahrzehnte ging das los mit dem Erfolgmagazin einfach weil ich dachte warum gibt's in Deutschland kein Erfolgmagrazin?
00:15:07: In den USA gibt es seit hundert Jahren das Success-Magazin.
00:15:09: ja und da gibt´s schöne Erfolgshappen, schöne Buchauszüge, schöne Interviews mit erfolgreichen Persönlichkeit wie man selber erfolgreicher werden kann.
00:15:17: Ich habe das selber immer gerne gelesen Sachbücher über Erfolge lesen Biografien und Co.
00:15:23: Und ihr habt gesagt, darüber musst du einen Magazin geben.
00:15:25: Gibt doch einen Magazinen für ihren Scheiß!
00:15:27: Das ist diesen Titel Erfolg.
00:15:29: Das ist ja eigentlich so genial, genau wie du schon sagst.
00:15:31: So dieses Success-Magazin das gibt es seit Jahrzehnten in dem Bereich... Es gab ja scheinbar, gab es im deutschsprachigen Raum.
00:15:38: Gab es wirklich nichts?
00:15:41: Das ist der Blueprint war ja schon ein bisschen vielleicht da.
00:15:45: Ich gucke mir auch oft Dinge irgendwie in den USA an.
00:15:48: Im Rahmen dieser Tätigkeit, weil das ist dann ja wirklich ziemlich durch die Decke gegangen hast du natürlich auch unglaublich spannende Persönlichkeit.
00:15:56: Weil unsere Zielgruppe hier im Podcast Scale and Help sind Unternehmer, die einfach daran interessiert sind.
00:16:02: Du was erfolgreicher Unternehmer wie dies gemacht haben?
00:16:04: Wie dies aufgebaut haben so wie du jetzt vom Verleger zum Medienunternehmer.
00:16:07: da gehen wir gleich noch darauf rein.
00:16:09: aber gehen wir nochmal aufs Erfolg Magazin.
00:16:11: Das sind ja Leute wie Sebastian Kurz also wirklich prominente Personen da als nur einer genannt.
00:16:18: Was sind denn so Leute, die man getroffen hat im Rahmen der Tätigkeit?
00:16:22: Oha!
00:16:24: Oder
00:16:24: pick mal ein paar raus.
00:16:25: Ich glaube das sind eine Menge...
00:16:27: Das waren natürlich wirklich viele.
00:16:28: Also angefangen von Vladimir Klitschko über Dieter Bohlen, über Renhold Messner, über Ralf Schumacher und
00:16:39: Richard Branson sehe ich da mit bei Kunden.
00:16:42: Kollegen Bosshors, Axel Schulz, Tokyo Hotel Die Geißens, Verona Pot, Angela Katzenberger, Philipp Plein, Bushido, Sido, Frantälen.
00:16:56: Also da gehört irgendwie so die ganze deutsche Promenenz dazu.
00:17:03: Da sind ja aus unterschiedlichen Bereichen nämlich Medien-Sportwirtschaft weil Erfolg kann es ja wirklich unterschiedlich definieren Aber alle unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Persönlichkeiten dementsprechend auch Spitzenleistungen in unterschiedlichen Bereichen.
00:17:21: Aber nenn mal so ein paar Learnings vielleicht oder so ein Paar Parallelen die du häufig bei diesen Persönlichkeiten das sind ja dann doch Häufigpersönlichkeiten die dann auch erfolgreich in welchem Bereich Romer waren was dich was du da so rausgezogen hast oder mitgenommen hast.
00:17:38: Ich würde jetzt gar nicht so ins Technische gehen, ich würde aber so übergreifen definitiv sagen das sind alles Leute die extrem entscheidungsfreudig sind.
00:17:48: Die stellen sich was vor, die sagen könnte etwas Gutes sein und dann fackeln sie nicht lange sondern dann machen wir den ersten Schritt in Richtung Umsetzung, in Richtung Erfolg.
00:18:00: Und das unterscheidet die wirklich von so dem Otto normal Verbraucher, der immer alles aufschieben soll ja morgen vielleicht und ja mal gucken.
00:18:08: Ich kann ja mal ein paar Leute fragen usw.
00:18:10: und sofort nicht.
00:18:11: Die gehen nach ihrem Bauchgefühl und die legen dann los und selbst wenn alle Wetten gegen sie laufen, dann machen die das.
00:18:18: Ich habe da aber ein gutes Gefühl.
00:18:20: Ich will es auf jeden Fall gemacht haben und ich will auch nicht, dass mir jemand zuvor
00:18:24: kommt.".
00:18:25: Und ja das sind also wirkliche Gewinnertypen.
00:18:29: Ich würde auch sagen, dass die sehr eiskalt im Entscheidend sind.
00:18:34: Also das heißt mit so einer Entscheidung geht ja auch ein Herr, dass das Konsequenzen hat.
00:18:42: Viele würden gerne, wollen gerne.
00:18:44: Setzen sich irgendeinen Ziel machen sich auf irgendein Weg.
00:18:47: aber sobald dann die Konsequenzen sichtbar sind Dann geben ja viele Leute wieder auf weil die K konsequencen am Anfang auch erst mal negativ Seien können
00:18:56: und du hast ja immer collateral Schäden.
00:18:59: das bleibt nicht ganz aus weil da natürlich ein gewisser Fokus natürlich auch sein muss.
00:19:02: Da fallen viele andere Dinge über Bord.
00:19:05: ich kann mir vorstellen dass es zum teil so das was auch meins.
00:19:07: man muss Opfer bringen
00:19:09: Man muss Opfer bringen, wenn man sich für etwas entscheidet.
00:19:12: Entscheidet man sich gleichzeitig gegen viele andere Dinge.
00:19:14: Das kann Familie sein, das kann Gesundheit sein, dass kann Sicherheit sein, es kann vieles andere sein.
00:19:20: der öffentliche Ruf zum Beispiel auch und da muss man sich vieles anhören.
00:19:26: und da kommt man auch zu dem nächsten Thema.
00:19:28: diese Leute sind aber eben alle extrem mutig.
00:19:31: Manche haben das so von Natur aus mitgebracht, mancher haben sich das antrainiert, kann man ja auch trainieren Und sind sich eben auch bewusst, gerade wenn man jetzt ein prominenter Mensch ist oder noch kein prominenter Mensch ist aber im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht.
00:19:47: Ich denke da an Oliver Kahn zum Beispiel als er sich damals in der Bundesliga verdingt hat und gesagt hat ich werde hier mal die beste Teuer der Welt das werdet ihr schon sehen und die ersten Bundesligaspiele die liefen gar nicht gut für ihn Und da wurde er natürlich
00:20:02: noch damals
00:20:04: öffentlich ausgeboten und angeprangert.
00:20:07: Und das auszuhalten, diesen Mut zu beweisen, öffentlich zu scheitern und weiterzumachen bis es funktioniert Das ist natürlich wirklich diese Lederhaut, die viele von denen sich erarbeitet haben, antrainiert haben.
00:20:24: Und die wissen einfach ohne Scheitern gibt es keinen Erfolg.
00:20:27: und ich muss da mutig durch.
00:20:29: Ich muss Dinge tun, die ich noch nicht kann!
00:20:33: Ja das ist schon eine Gemeinsamkeit.
00:20:37: Wenn wir jetzt nochmal speziell auf Unternehmer gehen weil da sind ja auch viele viele Unternehmer, die du da interviewt hast oder kennengelernt hast Klar Spitzensport Wir sind
00:20:48: alles Unternehmer witzigerweise.
00:20:50: Das wird oft vergessen, dass ein Bosshaus eine Firma ist und das einen Axel Schulz eine Firma isst und also was... Und dass ein Reif Schumacher ziemlich große Firma ist zum Beispiel hatte ich damals auch nicht so richtig im Visier.
00:21:01: Es
00:21:01: ist nicht nur der Formel I Fahrer sondern er ist ja auch ne Medienmark inzwischen.
00:21:05: Immobilienkönig!
00:21:07: Das weiß
00:21:07: gar nicht.
00:21:08: Das hat er bei uns im Interview aber verraten.
00:21:12: Ja, da steckt ja wie du schon sagst selbst wenn man so Musikstars oder Sportstars nimmt.
00:21:17: Da sind ja einige die einiges auch an wirklich Unternehmen aufgebaut haben wahrscheinlich in unterschiedlichen Bereichen.
00:21:24: Ob es jetzt Immobilien ist oder irgendwelche Beteiligung.
00:21:25: Oftmals das was man öffentlich sieht nur die Plattform für das was dann nachher an Produkten und Co.
00:21:30: entsteht.
00:21:32: Was ja alle gemeinsam haben die haben ja in ihrem Bereich haben wir überdurchschnittlich einfach geliefert und performt.
00:21:41: So jetzt gibt es ganz normale Durchschnittsmenschen, die sicherlich auch was aufgebaut haben.
00:21:46: Aber die Personen, die ihr ja in eurem Erfolgsmagazin dann reinzieht oder wo ihr euch auch für interessiert sind ja High Performer und haben einfach doch nochmal ein paar Schippen mehr drauf gelegt.
00:21:58: Kann man da auch irgendwie so eine Formel irgendwie reinbringen?
00:22:02: Dass man sagt okay oder gibt's gewisse Gemeinsamkeiten warum Die halt nicht so im average im durchschnitt geblieben sind?
00:22:08: weil es gibt Einige Formel-Einsfahrer, es gibt einige Musiker.
00:22:12: Es gibt einige Sportler aber wir reden ja wirklich über die mit den besten der Besten.
00:22:19: Warum?
00:22:21: Genau!
00:22:22: Da waren so Punkte wie Mut und die Dinge die du gesagt hast.
00:22:24: Aber gibt's noch ein paar weitere Punkte wo du sagst okay was da auch gemeinsam ist sie hatten von vornherein vielleicht größere Ziele oder Wie siehst du
00:22:33: das sowieso?
00:22:34: Das sowieso.
00:22:34: Die haben ja alle den Vorteil, dass sie ihre Leidenschaft ihren Lebenstraum zum Beruf gemacht haben.
00:22:41: Das machen ja viele nicht!
00:22:44: Also das
00:22:44: wird so aussagen.
00:22:45: bei den meisten oder fast allen kann man schon sagen... ...das war definitiv deren Leidenschaft dafür wo Sie einfach jeden Morgen gebrannt haben dieses zu tun egal ob Torwart sein oder Formel-Einsfahrer sein.. ..oder Musiker wie Bosthos oder Unternehmer wie Richard Branson.
00:23:04: Genau, das haben die alle gesagt.
00:23:05: Die haben gesagt sie machen es nicht wegen... oder Sie haben's nichts angefangen wegen dem Geld.
00:23:09: Das Geld ist natürlich nur ein schöner Nebeneffekt.
00:23:11: aber sie wollten einfach ihren Traum leben und diese Freiheit wollten sich auch von niemandem nehmen lassen Und manche haben ja auch jahrelang gelitten, bevor sie da irgendwie zum Erfolg gekommen sind und so weiter.
00:23:23: Das ist natürlich alles sehr nachvollziehbar.
00:23:27: aber ja die sind alle auf dem richtigen Spielfeld unterwegs das passt perfekt zu denen.
00:23:31: Da sind die treu geblieben.
00:23:33: Da haben die gesagt nicht gesagt.
00:23:35: Läuft gerade nicht so ich suche mal nochmal was anderes sondern die sind einfach dabei gebliebt und das gibt dir die nötige Energie diese ganzen Obligationen dann auch irgendwie durchzuhalten.
00:23:48: Und es hat natürlich auch mit dem Ego zu tun, du sagtest gerade die sind eben Nummer eins Weltspitze.
00:23:56: Bei Sportlern gehört da auch viel Ego zu, aber eigentlich in allen Bereichen.
00:24:00: Auch im Entertainment und auch im Unternehmertum
00:24:03: usw.,
00:24:04: was aber ja nichts anderes ist als seinen eigenen Lebenstraum zu erfüllen.
00:24:08: Also das Ego hat natürlich so eine gewisse negative Bewertung in der allgemeinen Sprache Aber es heißt ja nichts Anderes als ich auf Latein.
00:24:18: also dass heißt Ich will mich selbst verwirklichen Und ich schäme mich auch nicht dafür Dass ich mich selbst verwirkliche will und ich mich als tollen Typen fühle oder als tolle Typ bin.
00:24:30: Und ich hab's verdient, Nummer eins zu werden!
00:24:32: Mit dieser Einstellung kannst du dann natürlich auch reingehen wenn du dann sagst ja ich guck mal vielleicht werde ich auch zweiter oder dritter oder irgendwas ähnliches was nicht schlecht ist.
00:24:41: das war auch meine Einstellung.
00:24:42: ich wollte nie die Nummer eins werden aber diese Leute haben sich dafür entschieden wirklich ganz nach oben und dem alles unterzuordnen.
00:24:51: Die ist alles unterordnet und finde ich jetzt auch nochmal super spannend.
00:24:54: Will ich noch mal ganz gerne drauf rein?
00:24:55: Ich habe manchmal so das Gefühl, dass in der jungen Generation die wir jetzt haben im Reichs-Social Media & Co.. Ich hab das Gefühl ,dass junge Menschen zumindest zum Teil diesen Marathon oder diesen Iron Man diese ewig lange Strecke, die man einfach gehen muss.
00:25:13: Es gibt ja auch interessante Bücher wie z.B.
00:25:15: diese Zehntausend Stundenregel Das gesagt wird also egal in welchem Spitzenbereich Ob es Leichtathletik oder Tennis, auch in anderen Bereichen auf Wirtschaft musst du Zehntausend Stunden und dann kann das ja mal runterbrechen.
00:25:28: Wie viele Stunden am Tag sind?
00:25:29: Und wie viel Monat und Jahre investieren, hochfokussiert um überhaupt irgendwie nach Spitzenliege?
00:25:36: Es gibt natürlich immer diese Wanda wo vielleicht von heute auf morgen oder relativ zahlen aber auch die haben in der Regel doch jahrelang waren die unterm Radar.
00:25:45: Kannst Du dazu was sagen?
00:25:46: ich glaube diese Realität das einfach doch Nachhaltigkeit exorbitantereinsatz und zwar nicht nur ein bisschen, mal hier und da sondern konsequent über viele Jahre.
00:25:59: Hast du da Gemeinsamkeiten gesehen?
00:26:02: Talent muss ja irgendwann auf Disziplin treffen sonst wird dann nicht lange was draus.
00:26:07: also mit Talent kann man den Übernachter vollkommen gar kein Problem wenn man super gut singen kann weil man einfach von Natur aus damit gesegnet ist und das wird dann mal irgendwo öffentlich gespielt oder es geht auf Social Media viral, dafür brauchst du keine Disziplin.
00:26:21: Disziplinen brauchst Du nur dann wenn Du eine Karriere daraus machen willst und wenn Du die nächsten hundert Jahre im Anführungsstrichen davon leben willst und daraus eine Karre bauen willst Dann brauchst Dich die Diszipling jeden Tag wieder an Deiner Kunst zu arbeiten Jeden Tag ins Studio zu gehen Auf das Konzert zu Gehen Die Autogramme zu geben Blah, die Presse usw.
00:26:40: Und da unterscheidet sich eben der One Head Wonder sozusagen vom Evergreen.
00:26:46: Und das sieht man ja auch bei.
00:26:49: so jetzt, mit denen habe ich es nicht gesprochen.
00:26:51: Aber bei Rolling Stones oder ACDC oder wie auch immer
00:26:54: die über fünfzig Jahre
00:26:59: lang den da.
00:27:01: und auch ich hab ein deutsches gutes Beispiel damals mit Jürgen Drehfes gesprochen.
00:27:07: Da sagt er mir, ich habe jetzt sechzigjähriges Bühnenjubiläum.
00:27:10: Sechzig jähriges Buhnenjubeleum?
00:27:12: Bist du bescheuert oder was?
00:27:14: Und jedes Jahr wieder... Er hat ja glaube ich zehn, zwanzig Jahre, wenn nicht so länger die Mallorca-Nummer durchgezogen.
00:27:20: So das sieht hier alles ganz toll und schön aus!
00:27:23: Aber wie viel Arbeit da auch hintersteckt.
00:27:25: wirklich dann drei Monate wahrscheinlich in der Peak-Season dann immer wieder und zwar ja nicht irgendwie tagsüber sondern dann musst du da um elf, zwölf Uhr Nachts musst du am Tanzen, frisch sein und performen.
00:27:38: Und das wirklich tagtäglich!
00:27:47: Und du fährst dann von Bielefeld nach Mühleheim an der Ruhr und nach Bayreuth.
00:27:53: Alles mit einem Scheiß Auto, weil so nix anderes funktioniert.
00:27:56: Du bist sozusagen nächtelange auf der Bahn unterwegs und schläfst da fast ein.
00:28:00: Das ist schon nicht schlecht!
00:28:01: Ich habe Jürgen auch gefragt wie macht man denn eigentlich so Nummer eins Hit?
00:28:05: Er sagt entnehmen nur neun neunzig andere schreibst die nie jemand hört.
00:28:09: Diese neunneunzig Niederlagen wo nichts raus geworden ist...
00:28:12: ...und das ist unsichtbar.
00:28:14: Du sitzt einfach Wochen und Monate in deinem Studio, produzierst und machst und tu's für die Mülltonne.
00:28:21: Nur dass irgendwo da auch ein Song dabei ist der dann sozusagen abgeht.
00:28:26: und diese Disziplin?
00:28:27: ich meine wer hat die denn?
00:28:28: Und da bin ich bei dir, da findet man heute nicht mehr ganz viele Beispiele Die sagen ey ich zieh das doll knallhardes mir egal.
00:28:37: Gehen wir jetzt nochmal auf die Unternehmer.
00:28:39: Was war denn da wirklich so?
00:28:41: die spannende Begegnung?
00:28:42: Das waren viele interessante Begegenungen.
00:28:44: Aber eine Persönlichkeit, die dir wirklich selber imponiert hat oder wo du nachhaltig aus dem Gespräch rausgangen bist und sagst das hat mich irgendwie geflasht.
00:28:53: von der Breite, von der Tiefe des Gesprächs oder von den Ansätzen, die da irgendwie kamen kannst du da mal irgendwie ein zwei rauspecken.
00:29:02: also ich denke jetzt Schnell an so Leute wie Frank Thelen, wie Jochen Schweizer oder Karsten Maschmeyer oder ähnliches.
00:29:10: Also
00:29:10: Frank Thielen, Höhe der Löwen und erfolgreicher Gründer und Investor in ganz vielen Bereichen.
00:29:17: Genau, Jochen Scheitzer.
00:29:19: Was bei Frank zum Beispiel interessant ist, dass er auch... wirklich mal eine harte Durststrecke hatte.
00:29:25: Gerade damals Neuermarkt ist das jenes, dass hat irgendwie alles nicht so dolle funktioniert und da liegt es ja erstmal am Boden sozusagen und musste ich wieder hochkämpfen und dann wieder ganz nach oben zu kommen und der ich sage jetzt mal berühmteste Unternehmer oder Startup-Unternehmer Deutschland zu werden.
00:29:40: Das ist natürlich auch schon echten Fund.
00:29:43: Und da kommen wir auf all die Qualitäten, die wir gerade durchgesprungen haben Tag und Nacht und is mir egal was die Leute denken und das wird schon eines Tages
00:29:51: Ja, so diese Resilienz dann einfach.
00:29:53: Diese Resilience wirklich hinzufallen und auch paar mal hinzufahlen.
00:29:57: Und da noch ein Erze durch seine Medienpräsenz hat er wahrscheinlich nochmal Fünffachdruck bekommen Weil viele Investoren sind ja doch eher... Oder noch heute.
00:30:06: Da ist sehr polarisierend Da sind ja viele VCs oder Investoren die da viele Dinge völlig anders sehen.
00:30:14: Ähm, also Schapo, das kann ich mir schon vorstellen.
00:30:17: Dass er da so hartnäckig einfach ist und es durchzieht.
00:30:21: Und wie du schon sagst, da gab's auch viele Durchstrecken irgendwie ne?
00:30:23: Auch wenn du jetzt so ein Jochen Schweizer bist... Und du hast so ein Abenteuer unternehmen.
00:30:29: Also ich finde auch, das passt perfekt zu seinem Charakter und zu seinem Thema.
00:30:34: Er hat immer gesagt... Ich habe einen Nagel im Kopf gehabt!
00:30:36: Ich hab einfach nur die verrücktesten Dinge der Welt gemacht.
00:30:39: Er hatte da selber Bock drauf?
00:30:41: Ich glaube, als Einzelperson hat er selber Bock auf diese ganzen Aktionen.
00:30:44: Einfach aus einem Hobby und Beruf gemacht.
00:30:45: Ich liebe sowas.
00:30:46: Ich find das ganz toll.
00:30:49: Dann hast Du aber auch sowas, dann wachst Du eines morgens auf, Christen Telefon an den Ruf und sagst, Jochen hier ist gerade jemand abgestürzt.
00:30:55: Der ist tot.
00:30:57: Und dann denkst du,
00:30:58: da war doch das Bungie-Jump
00:31:01: von einem Fernsehturm.
00:31:03: Da musst du als Unternehmer auch erst mal mit klarkommen.
00:31:08: Ich kann mir auch vorstellen wenn man jetzt eine Fluglinie hat oder sowas und dann stürzt es mal so einen Flieger ab und da sind die Leute tot, da schläft der Nacht sich nicht mehr so gut.
00:31:15: Das ist schon wirklich auch hart um dann dran zu bleiben.
00:31:18: Trotzdem, ich sag mal den Rest des Unternehmens nicht zu vergessen und jeden Tag da diszipliniert weiterzumachen damit der Laden läuft.
00:31:26: Und dann auch natürlich noch reputationsmäßig aus dieser Scheiße wieder rauszukommen das ist natürlich überhaupt gar kein Zuckerschlecken.
00:31:35: Das ist schon bewundernswert wenn man das trotzdem hinkriegt.
00:31:40: Ja dafür wirklich werden schon gesagt Resilienz und auch eine gewisse Eiskalt nach Hartnäckigkeit sich nicht klein kriegen lassen.
00:31:49: Also das sind dann wahrscheinlich schon so Charaktereigenschaften, die alle so ein bisschen ähnlich sind.
00:31:57: Das alles machst du nicht wenn du das musst!
00:32:00: Das alles machst du nur wenn du es willst.
00:32:03: also deswegen kommen wir auf diese Sachen zu, die so ich sag mal so zauberhaft klingen irgendwie so ja irgendwie Lebenstraum und Lebensziel und bla bla bla.
00:32:14: aber wenn du dass nicht hast bist du im falschen Film.
00:32:17: Also, der ist morgens aufgewahren und sagt ich liebe das aber so sehr dass ich mich davon nicht abbringen lassen kann dieses Ding noch größer zu machen.
00:32:28: Und wenn du sozusagen das nur machst weil irgendjemand mal gesagt hat du Freizeitsport das ist eine geiles Geschäft mach das mal.
00:32:36: und er sagt Roby mir fällt auch gar nichts besseres einer mache ich das halt dann ziehst du das natürlich nicht durch.
00:32:47: Es gibt ja schon viele kleine event Agenturen oder so kleine events irgendwie auf lokaler regionaler Ebene.
00:32:55: Die dann irgendwie, ja und er hat eine Plattform geschaffen.
00:32:59: Das sind einige Dinge die ich glaube selber betreibt.
00:33:02: aber ich glaube dass er auch dann externe Eventbetreiber als Angebot dann irgendwie mit reingenommen hat.
00:33:07: Dann hat der nachher eine unglaublich Medienpräsenz gehabt mit einem TV-Werbung Und auch sein Engagement bei Hölle Erlöwen wobei das war schon relativ spät.
00:33:16: Ich glaub seine Karriere ging ja schon dann dreißig Jahre plus bevor er überhaupt bei Höller Erlöhven war Dass das dann wirklich so groß gemacht hat und auch eher, ich glaube da waren ja auch schwierige Phasen.
00:33:27: Da sind auch einige Dinge dann irgendwann mal passiert aber noch einmal dieses auf dieses ganz große Level zu bringen.
00:33:35: So Thema Netzwerk oder vielleicht auch eine gewisse Verrücktheit zu haben, zu sagen okay lass nochmal gucken können wir das nicht irgendwie national ausrollen, können wir es nicht europaweit ausrollern?
00:33:44: Können was nicht global ausräumen?
00:33:46: also was mich jetzt nochmal interessiert einfach diese weg von dieser Lokalität oder Regionalität, auch wirklich Skalierung ist wirklich global und national und wirklich groß zu machen.
00:34:01: Was hast du da von vielen Unternehmern gehört?
00:34:03: Oder bei dir ist es ja auch so mit dieser ePaper-Geschichte, so was mit einem Sachfettmagazin angefangen hat man vielleicht auch bleiben können.
00:34:10: aber dann wird's zum Medienunternehmen, dann wirds mit Amazon Prime und vieles andere.
00:34:15: also warum Was macht es aus, dass diese Personen auf dieses große Level gehoben haben?
00:34:23: Das ist im positiven Sinne natürlich ein Größenwahn.
00:34:26: Den brauchst du als Unternehmer mit Anspruch sozusagen.
00:34:31: Das halte ich aber auch gar nicht für negativ.
00:34:34: Das kann man ja machen und ausrollen, hast Du eben so schön gesagt!
00:34:40: Und dieses grenzenlose Denken ist bei vielen von diesen Leuten da.
00:34:44: Wie gesagt, es gibt unterschiedliche Kategorien von Unternehmern oder von Persönlichkeiten wo die irgendwann mal landen wollen.
00:34:51: wie gesagt ich gebe zu dass ich nie Nummer eins irgendwo werden wollte weil da hat man auch ziemlich viel Ärger am Haken und Ich bin so ein harmoniebedürftiger Mensch.
00:34:59: Von daher war das nie so richtig mein Ziel.
00:35:02: aber Es gibt diese Menschen die sagen groß oder gar nicht.
00:35:05: und deswegen also du sagst Regional, okay ganz nett.
00:35:08: Aber wie schaffen wir es landesweit?
00:35:11: Nachdem das Landeswald gemacht haben, wie schaffen was europa-weit?
00:35:14: Wie schaffen wir's weltweit?
00:35:16: und wenn du dann Elon Musk bist sagst, so wie kommen wir jetzt auf den Mars und auf den Mofen
00:35:20: halt?
00:35:20: Also da gibt's dann einfach keine Grenzen und man guckt, was geht da noch weiter?
00:35:27: Und das macht ja auch Spaß und da ist ja überhaupt nichts Negatives dran.
00:35:31: Ganz im Gegenteil die Welt hat ja sehr von profitiert dass einige menschen gesagt haben wir gehen jetzt global also so ein unternehmen was sich microsoft oder apple oder Mercedes Benz oder wie auch immer das die sich irgendwann entschieden haben.
00:35:45: wir wollen in weltweites geschäft sein und wir wollen auch in indien und in afrika und überall standorte machen.
00:35:51: da profitiert ja die ganze welt von.
00:35:53: Und insbesondere ja, wenn wir jetzt mal an arme Länder denken oder sowas Facebook hat seine größten Teams wahrscheinlich in Indien und Co.
00:36:02: Also da haben ja viele, viele Menschen, insbesondere das ganze Land dann auch davon profitiert dass manche Leute im positiven Sinne Größen wahnsinnig sind.
00:36:12: Da gibt es dann wieder den Unterschied zwischen berechnendem Größenwahn und eben unlogischem oder außer Kontrolle geratenem Grössenwahn.
00:36:22: Das ist auch völlig klar, da gibt's natürlich viele verrückte Stories.
00:36:28: aber grundsätzlich brauchen wir das schon über Grenzen hinwegzudenken.
00:36:33: Wir hätten ja heute keine Flugzeuge und keine Automobile wenn jemand nicht mal über die Fahrkutsche hinweg gedacht hätte sozusagen.
00:36:40: Und da können wir ja schon dankbar sein,
00:36:44: ne?
00:36:44: Aber das ist es wahrscheinlich.
00:36:45: Du nennst es Größenwaren, gewisse Verrücktheit einfach diese große Vision zu haben über den Tellerranden ausschauen und sich wirklich große Ziele setzen.
00:36:56: Ich glaube, dass ist den Leuten dann schon ehemalig gemein.
00:37:00: Lass uns nochmal auf deine weitere Geschichte.
00:37:02: So jetzt sind so viele Dinge nämlich die Special Interest Magazine, vielleicht gehe ich auch noch mal auf Amazon Prime Ein, ihr habt dort auch eine Serie.
00:37:11: Dann hast du ein Buch geschrieben.
00:37:14: Wie ist es das ja auch nicht mal so eben?
00:37:17: Eine Serie zu produzieren da musst Du Leute zusammenbringen.
00:37:23: Da brauchst Du Ja Das ist alles nicht mehr natürlich als One-Menschau zu machen.
00:37:28: Du hast natürlich dann scheinbar auch einen Talent und eine Fähigkeit die richtigen leute anstatt gebracht zu haben.
00:37:34: Du hast gesagt Anfangs hat er einfach erstmal relativ Simpel in Berlin so die ersten kleinen Schritte gemacht, aber dass sich das dann so entwickelt hat was ihr da alles an Formaten habt.
00:37:46: Da sind sicherlich auch die richtigen Leute.
00:37:49: reinzuholen ist sicherlich ein wichtiger Faktor.
00:37:51: wie hast du das hinbekommen?
00:37:54: Vielleicht kannst du durch diese Reise nochmal kurz durchführen.
00:37:57: Ehrlicherweise geht das über ausprobieren.
00:38:00: Man muss sich da ran tasten, was sind die richtigen Leute?
00:38:03: Die einen erzählen super Sachen.
00:38:05: Da fällt man auch drauf rein und dann wird es gemacht und dann merkt man, oh, das war alles nur Quatsch, was der erzählt hat.
00:38:09: Also auch wieder viel schnell einfach probieren hinfallen aufstehen.
00:38:14: Nächster Versuch!
00:38:15: Geht nicht anders.
00:38:16: Man kriegt auch ein paar Kratzer und ein paar Leute schimpfen mit einem und sagen, warum ist das nicht fertig?
00:38:20: Was soll das alles?
00:38:21: Aber da muss man dann halt durch weil geht nicht anders was man natürlich machen kann und versuchen kann aber dass es für jemanden ganz am Anfang ohne Kapital.
00:38:30: schwierig ist sich natürlich die besten der Branche zu holen die bewiesen haben dass sie die Besten der branche sind.
00:38:39: Klar gehst du dann irgendwie keine Ahnung zu Bavaria oder Paramount.
00:38:46: Natürlich haben die die besten Teams auf dem Markt, das ist schon klar!
00:38:49: Aber die kannst du natürlich nicht bezahlen.
00:38:51: Außer du nimmst other people's money.
00:38:53: aber das wollte ich nie.
00:38:55: Ich wollte niemals...
00:38:55: Du bist immer noch hundert Prozent?
00:38:57: Ist das dein Ding also kein externes Investorengeld?
00:39:02: Ja.
00:39:03: Die Verantwortung wollte ich Nie übernehmen Und deswegen muss ich da klein anfangen, musste ein paar Leute ausprobieren.
00:39:09: Leute die schon auch gezeigt haben okay... Ich habe hier eine Leidenschaft für das Thema.
00:39:14: Ich setze mich der Tag und Nacht dran und da bin ich auch nicht von abzubringen usw.
00:39:19: Ja du findest solche Leute auch zu einem guten Preis.
00:39:23: aber gerade im Filmbereich ist es total schwierig.
00:39:27: Das hab' ich mittlerweile auch gemerkt.
00:39:28: Da bin ich jetzt nicht der einzige!
00:39:30: Da leiden alle drunter dass die Vorstellung des Produzenten sozusagen zu nehmen und das in den kopf des ausführenden.
00:39:40: Zu packen ist halt nicht possible, dass heißt die einzige die einzige lösung besteht darin möglichst schnell möglichst viele leute auszuprobieren und zu gucken wo matcht das am?
00:39:53: da sind
00:39:53: wir wieder.
00:39:53: bei schnellen entscheidungen glaube ich auch
00:39:55: Geht nicht anders, schnelle Entscheidungen und dann muss der andere raus.
00:39:59: Und der neue kommt rein und dann sagen die was ist das aber gemein?
00:40:03: Das war anders abgesprochen
00:40:04: usw.,
00:40:04: da muss man auch durch.
00:40:08: Und irgendwann hat man ein Team und das muss man dann so beschützen wie seine eigene Aukapfel.
00:40:15: Ich muss sagen euch will ich behalten mit euch müssen wir alles zusammen machen Und so hat sich das dann eben auch insbesondere da bei den Serienproduktionen ergeben, dass wir mit einer Produktionsfirma die wirklich gezeigt haben, die verstehen was wir meinen und da sind die Kommunikationswege auch kurz.
00:40:36: Das heißt ich sag Ich will es so weißt du was ich meine?
00:40:40: Der setzt das dann auch um und sagt genau so Dann ist es natürlich schön.
00:40:47: Jetzt ist es ja ein Unterschied, ob man so einen Special Interest Magazin, einen Printmagazin irgendwie an den Start bringt.
00:40:53: Da hattest du auch gewisse Basis-Erfahrungen schon in diesem Agenturgeschäft und eine Serie zu produzieren.
00:40:59: Du kamst ja nicht aus dem Filmbereich.
00:41:03: Da brauchte man ja auch erstmal schon eine gewisse Verrücktheit zu sagen okay wir wollen jetzt in den Bewegbildbereich Da sind ja die große Player am Start.
00:41:14: Du hast das NTV genannt, da fällt einem irgendwie so der RTL Group ein mit diesen ganzen Bereichen und Programmen und Sendern.
00:41:24: Man muss ja schon als Außenschäner zumindest denk man so verrückt sein dass dort einen Verleger jetzt auf die Idee kommt wir fangen jetzt mit Bewegbild an
00:41:35: Ja, aber auch da war ich nicht der einzige.
00:41:37: Das kommt tatsächlich sehr viel häufiger vor als den meisten Leuten das bewusst ist.
00:41:42: fast jeder Verlag hat einen TV-Format.
00:41:45: Also ob das Fogus TV ist Ob das Bloomberg TV ist alles Zeitschrift ist gut
00:41:53: Aber das sind ja schon auch große Namen so ein Bloomberg und so ein Fogmas
00:41:57: Als er es angefangen hat.
00:41:59: Die Eintrittshürde ist wahrscheinlich auch ein bisschen geringer geworden, so diese besagte Entry Barrier.
00:42:04: Das war glaube ich vor zwanzig Jahren fast undenkbar oder sicherlich noch schwieriger?
00:42:11: Ist das so dass man durch schnelles Internet...
00:42:16: Genau!
00:42:16: Das Online hat alles verändert weil genau wie du sagst Fokus brauchte dann irgendwie eine Sende-Lizenz oder einen Sendeplatz, ja.
00:42:23: Und bei Spiele war es genauso und auch Bloomberg musste sich damals eine Senderlizenz in New York besorgen und hat darum gekämpft national ausgespielt zu werden.
00:42:35: was da ... Da mussten die in den Kongressen oder mit Politikern kämpfen
00:42:38: usw.,
00:42:39: das war alles sehr viel schwieriger als heute ist weil heute gehst du einfach online und fertig ist die Kiste.
00:42:47: Das war damals war damals natürlich ein anderes Spiel von daher.
00:42:51: Ich bin da in eine Zeit reingekommen, wo das einfach sehr viel machbarer war jetzt als Verleger auch mal in den TV Bereich zu gehen und diese Dokoproduktionen im Streaming weil es kam ja dann auch tatsächlich erst später.
00:43:05: also wir
00:43:06: können dass Leute sehen.
00:43:07: Also wenn jetzt jemand also zum Beispiel dieser Amazon Prime Formate klar man geht auf Amazon Prime Dann hattest du von verschiedenen anderen Formaten noch gesprochen jetzt im Wegbild.
00:43:20: Man geht ja nicht direkt auf den Backhausverlag, sondern wenn wir Leute da dieses Special Interests Bereich, wenn die da was sehen wollen?
00:43:28: Wo kann man das sehen?
00:43:37: die eben diese ganzen Nachrichten und Börsen, Nachrichten & Talks und so weiter.
00:43:42: Diese Lifestyle-Formate, die das sozusagen zeigen, da kannst du einfach ohne Barriere auf die Website gehen und kannst das abrufen.
00:43:50: Und kannst natürlich auch auf anderen Plattformen... Da ist es dann aber eher wenn du jetzt bei Microsoft bist also Microsoft News oder bei Finanznet oder wie das alles heißt.
00:44:01: Dann gehst du in dem Video Bereich, da kannst du unseren Reiter natürlich ebenso anklicken Und im Streaming-Bereich ist es genau, wie du sagst.
00:44:08: Also wenn man jetzt zum Beispiel Beraterleben auf dem Ruhelspur sehen will – das ist unsere Reality-Serie – geht jetzt in die fünfte Staffel im Sommer, im Spätsommer dann einfach...
00:44:18: Es geht um Unternehmensberater wahrscheinlich?
00:44:20: Genau oder auf Apple TV und ruf's das ab!
00:44:23: Und genauso bei Deutschland ein Unternehmer, genauso bei Wissen.
00:44:27: Ja okay perfekt.
00:44:29: Dann würde mich noch mal interessieren, entsichtlich Führung.
00:44:32: Du bist als One-Man-Show gestartet.
00:44:36: da ist jetzt so viel mehr dazugekommen.
00:44:38: Da sind ja sicherlich auch verantwortliche Personen für die Einzentite.
00:44:43: wie seid ihr strukturiert?
00:44:45: Wie bist du operativ involviert als Gründer, Unternehmer oder Geschäftsführer?
00:44:53: Wie hast du die Kampagne strukturierend?
00:44:56: so viel größer geworden ist, soviel mehr Bereiche.
00:45:00: Läuft noch vieles oder alles über dich?
00:45:02: Oder wie muss man sich das
00:45:03: vorstellen?".
00:45:04: Also A – es ist immer noch eine kleine Firma!
00:45:06: Wir sind zwanzig Leute und das ist ein sehr überschaubares Team, mag ich auch.
00:45:11: Wird zwar noch ein bisschen größer werden, wir haben jetzt neue Einstellungsgespräche
00:45:14: usw.,
00:45:15: aber das läuft immer so suche.
00:45:18: Das ist das Kernteam….
00:45:22: viele externe Player, die mit einfach hebelt.
00:45:26: Genau ich würde also das in der Betrachtungsweise so sagen dieses Kernteam, kleinen Kernteam hat viele Verantwortungsbereiche auch im Personalunion gibt also wirklich viele Relakteure Grafika bla bla bla die für alle Magazine in irgendeiner Art und Weise arbeiten.
00:45:46: Okay, das kann man sich ja gut vorstellen zum Beispiel so einen Grafiker, dass er dann fürs Erfolgsmagazin für Sachwert-Magazine oder fürs Faunamagazin, dass der einfach dann für den Bereich Grafikvisualisierung verhandelt ist.
00:45:56: Und bei einem Redakteur ist es auch so.
00:45:58: wir haben eben nun mal den Vorteil, dass wir nur Wirtschaftstitel haben.
00:46:01: Wir brauchen keine Autorexperten, wir brauchen keine Fashion Experten
00:46:04: usw.,
00:46:04: sondern wir brauchen nur Leute die so einigermaßen wissen was Wirtschaft ist.
00:46:07: Da sind natürlich viele Synergien einfach
00:46:10: Ganz genau.
00:46:11: Und dann haben wir natürlich die externen Fachautoren, das ist klar.
00:46:14: wenn wir jetzt über irgendein spezielles ETF-Thema oder irgend so was sprechen wollen, dann fragen wir David Bader Ecker, also ein blödes Beispiel.
00:46:22: eigentlich ist der für alle Warren Buffett Themen zuständig weil er sich damit am besten auskennt.
00:46:28: und dann sagen wir, wir hätten gerne mal wieder etwas über das Thema dies und das in Genes sondern es ist ein externer Autor der dann eben anliefert und im TV Bereich ist sehr viel stärker auf Freelancing.
00:46:46: Wir haben einen Koordinator, der überwacht alles.
00:46:50: Das ist Moritz und er kennt sich da gut aus und der ist auch wirklich mit einem leidenschaftlichen Thema dabei.
00:46:55: Der hat vor zehn Jahren schon mal Praktikum bei uns gemacht, hat dann studiert und ist Master auf die Sasa geworden und was weiß ich?
00:47:02: Und ist dann wieder zu uns zurückgekommen.
00:47:05: Er hat dann hier sozusagen seine Führungsaufgabe immer noch und das macht auch so.
00:47:11: Und der vermittelt natürlich zwischen den Kameraleuten, Postproduzenten, den Sprechern und was da alles dazugehört.
00:47:20: Und dann letztendlich dem Filmvertrieb damit es wieder in die Welt gestreut wird sozusagen.
00:47:26: Welche Aufgabe habe ich dabei?
00:47:27: Ich bin immer der kreative Kopf und er will auch sein oder bleiben.
00:47:31: das ist alles meine Handschrift sozusagen!
00:47:35: Das ist ja deine Leidenschaft.
00:47:37: deswegen das passt ja wieder ganz gut zu diesen ganzen erfolgreichen Persönlichkeiten.
00:47:41: du hast ja auch deine Leitenschaft zur Beruf gemacht
00:47:44: Hundertprozentig und ich sage überhaupt nicht.
00:47:46: meine Leidenschaft ist, Management.
00:47:47: Management finde ich zu kotzen finde ich hasse.
00:47:49: Ich mag das ganze Firmen organisatorische überhaupt nicht.
00:47:53: deswegen versuche ich dass schon eben auch an diese Menschen auszulagern Und wenn es da gar nicht mehr geht dann versuchen wir da irgendwie einzuschalten und irgendeine Lösung mit reinzubringen die sich aber eben auch immer so an der Vision in Anführungsstrichen an den kreativen Anpassen muss.
00:48:13: Aber sonst ist es sehr, sehr flach alles.
00:48:15: Also das heißt da sind jetzt nicht Tausendmanagement-Strukturen irgendwie aufgebaut oder so
00:48:21: was?
00:48:22: Okay also dann ist das ja wirklich lean organisiert und das ist ja schon fast ja wirklich überraschend weil wenn man sieht wie breite da irgendwie aufgestellt seid... Was ist denn das erfolgreichste Magazin oder der erfolgreichste Bereich?
00:48:40: Also Erfolg Magazin ist im Magazinbereich das erfolgreichste Ding.
00:48:44: Was für eine Auflage hat man da?
00:48:48: Wir haben hundertfünfzigtausend Leser, auf Lage lässt sich heute kaum noch irgendwie beziffern, weil es
00:48:53: ist IP-Pegagronnis.
00:48:54: Ja
00:48:57: okay also das ist ja wie der Name schon sagt ich glaube dass weckt schon sehr großes Interesse bei den Menschen einfach von erfolgreichen Menschen und wir haben es gesagt in unterschiedlichen Bereichen irgendwie zu lernen.
00:49:11: Dann dieser Bewegbildbereich, so als Umsatz oder Gewinnsäule in eurem Unternehmen.
00:49:19: Was ist das für ein Baustein?
00:49:20: Weil das Gaming-Chef war ja Print.
00:49:24: Ja also Streaming ist da logischerweise alles was über Amazon Prime und Apple TV und so weiter läuft.
00:49:30: Das macht da meistens Spaß!
00:49:31: Das heißt dass sind eigentlich nicht die täglichen Nachrichtensendungen oder Talks und Börsen-Sendung, weil das natürlich noch so relativ vergleichbar ist.
00:49:42: Da redet man über Themen, über die auch viele andere Sender und Formate sprechen.
00:49:46: Und bei den Doku Produktionen insbesondere Berater ist da das erfolgreichste Format.
00:49:52: Das muss man ganz einfach sagen, weil es unterhaltsam ist, dass es eben nicht kopierbar ist, einzigartig und verbindet trotzdem den Bereich... Business mit Unterhaltung.
00:50:04: Das war mein Wunsch, weil ich selber so was immer gerne gucken wollte und da habe ich nichts gefunden.
00:50:09: Deswegen habe ich selber einen Format dafür geschaffen für Menschen wie mich die einfach sowas auch gerne mal abends gucken möchten.
00:50:16: Ja du hast dann auf wie es ja oft bei Unternehmern gesehen man hat selber irgendwie ein Problem erkannt oder gesagt das gibt's irgendwie nicht.
00:50:23: Ich würde mich so etwas interessieren.
00:50:24: Ich will es gerne sehen und ist dann einfach selber umgesetzt und produziert.
00:50:31: Das ist einfach auch ein spannendes Format.
00:50:34: Ich reise da bei den Dreharbeiten oft mit, weil dann geht es nach Dubai, dann geht's nach London und wo haben wir jetzt noch eine Bulgarien?
00:50:45: Wo man vielleicht sonst auch nicht wäre.
00:50:47: Das ist schon spannend und was dabei rauskommt... Also ich habe gerade ja auch den Schnitt der Staffel V gesehen.
00:50:56: begeistert finde ich großartig!
00:50:58: Ich würde mir das auf jeden Fall ansehen, also hört sich super spannend an.
00:51:01: Noch mal auf eine Person zu sprechen, Sebastian Kurz.
00:51:04: Wenn man wirklich über Erfolg und außergewöhnlich Persönlichkeit... Ich habe mir seinen Lebensauch gesehen.
00:51:09: du hast ihn ja auch interviewt oder ihr habt zusammen persönlich gesprochen.
00:51:13: Ich glaube er war ein sehr erfolgreicher Unternehmensberater dann war einer der jüngsten Politiker und dann ja auch Ministerpräsident seines Landes bzw.
00:51:22: Bundeskanzler.
00:51:23: hat Daniel jetzt eine unternehmerische Karriere gestartet?
00:51:26: ich glaube ist schon als Politiker Mit Mitte dreißig quasi in Rente gegangen.
00:51:32: Grob hat dann und auch da, ich habe es nur flüchtig mitbekommen, dreht er ja glaube ich ein großes Rad und ist stark investiert und involviert in wirklich großen Gründungen und Unternehmung.
00:51:46: Wie hast du ihn kennengelernt?
00:51:48: Und was war die Begegnung mit ihm?
00:51:51: Wir wollten Sebastian Kurz auch schon zur Bundeskanzlerzeiten immer gerne haben, weil er natürlich ein bisschen genau gleich alt sind.
00:51:58: Natürlich ein spannender Typ irgendwie so jung an die Weltspitze und da kann man es wirklich sozusagen Weltspitze geschafft haben.
00:52:06: und wie macht man das?
00:52:07: Und was muss man für einen Typ sein um sowas auf die Reihe zu bekommen?
00:52:11: Das fanden wir immer spannend!
00:52:12: Das hat zur Bundes-Kanzlerzeit nie geklappt kann ich vielleicht irgendwie verstehen.
00:52:15: Man konzentriert sich auf Österreich und sitzt jeden Tag dann mit österreichischen Medien zusammen, weil man ist ja auch der Bundeskanzler von Österreich und nicht vom Ausland.
00:52:24: Und von daher Verständnis war da.
00:52:27: Man muss aber eben auch immer dranbleiben – und das Dranbleiben habe ich gemacht, weil irgendwann war es so, dass er vor Gericht und während des Gerichtsprozesses wegen dieser was war das da Untreuer oder irgendwas Ähnliches haben wir dann auch gesagt, hey!
00:52:46: Wir würden jetzt gerne vielleicht mal – wäre das nicht eine schöne Gelegenheit?
00:52:50: Auch mit der Unternehmensgründung in Tel Aviv.
00:52:53: Mit Dream, mit der Softwarefirma und so weiter oder Cyber Security Firma.
00:52:58: Das wäre schon toll wenn wir jetzt mal den neuen Sebastian Kurz mal sehen könnten und denen aufs Cover bringen könnten.
00:53:06: Und dieses Mal hat es dann geklappt, aber ein ganz tolles nettes Team dahinter die sich darum gekümmert haben.
00:53:11: Dann haben wir uns in Wien verabredet bei ihm im Büro.
00:53:14: Ich habe meinen Lieblingsfotografen in Österreich gefraht, aber Zeit hat den René Hundert Pfund und ja er hatte Zeit weil der macht die ganzen Vogue Shootings und GQ und wie das alles heißt und da konnte ich mir sicher sein dass das super wird.
00:53:30: Und dann haben wir darüber gesprochen.
00:53:33: Dann hat er auch erzählt, wie er an dieser neuen Milliardenfirma, ich glaube jetzt gerade Bewertung drei Milliarden oder irgendwas beteiligt wurde, wie das vonstatten ging und dass er dann eingeladen wurde sich das erstmal anzuschauen und so weiter.
00:53:46: mit seinen Kontakten und seinem Renommee ist das natürlich besser geht es ja gar nicht.
00:53:51: Ja,
00:53:52: und der kommt ja natürlich vom Kern kommt er hier aus dem Wirtschaftsbereich.
00:53:55: Er war Unternehmensberater.
00:54:00: Eigentlich
00:54:00: war er danach Unternehmensberater.
00:54:03: Oder meinst du, dass er mit achtzehender mal irgendwie so'n McKinsey-Gint-Geschichte gemacht hat?
00:54:08: Ich meine der war vor seiner politischen Karriere, war Unternehemsberater.
00:54:12: aber gut, ich bin jetzt auch nicht hundertprozentig sicher... Aber es ist ja schon imposant nämlich halt auf verschiedenen Feldern dann eigentlich wirklich bis zur Spitze geschafft zu haben und das ja jetzt in relativ kurzer Zeit Dann dort in so einem großen Unternehmen beteiligt ist, aber wahrscheinlich was du sagst.
00:54:30: Da hat natürlich seine Reputation sein Netzwerk und auch der ganze Background schon als Türöffner sicherlich irgendwie geholfen.
00:54:38: Noch mal kurz deinen Buch Bullshit Rules!
00:54:42: Hat es ja dann auch sofort irgendwie auf die Spiegel-Bestseller-Siste geschafft?
00:54:47: Vielleicht kannst du da ja noch einmal kurz etwas zu sagen.
00:54:49: Woher geht's denn im Buch?
00:54:52: Ja mein aktuelles heißt ja, also mein aktueller Spiegel besteller heißt sogar wir brauchen Macher.
00:54:56: Unternehmer retten die Welt.
00:54:58: auch ein ganz wichtiges Thema.
00:54:59: gerade aber Bulger Rules ist damals entstanden weil ich gemerkt habe dass so viele Leute negative Glaubenssätze in sich tragen die denen mal irgendwann vermittelt wurden als guter Ratschlag fürs Leben Also Abwarten und Tee trinken oder solche blöde Sprüche, die einem im Leben gar nicht weiterhelfen.
00:55:17: Und deswegen habe ich mehr da mal fünfzig Stück vorgenommen und hab da mein Buch draus gemacht und hab die sozusagen entzaubert.
00:55:25: Das gefiel wirklich vielen Leuten gut!
00:55:26: Es war so eine typische Urlaubslektüre schnell und einfach zu lesen, ein bisschen unterhaltsam oder vielleicht sogar sehr unterhaltersam und eben aber auch augenöffnend.
00:55:35: also viele Leute haben gesagt Alter Schwede das standen Dinger drin und die habe ich jahrelang geglaubt.
00:55:41: Das macht keinen Sinn, habe ich jetzt festgestellt durch das Buch.
00:55:46: Und das nächste eben, wir brauchen Macherkamen so ein bisschen dadurch dass ich gemerkt habe immer mehr Leute hadern mit dem Unternehmertum.
00:55:54: Mit dem Kapitalismus können wir uns das heutzutage noch leisten müssen wir sozialer werden und müssen die Welt irgendwie durch Fähnstaub besser machen.
00:56:03: aber die Wahrheit ist natürlich nein Wir brauchen Unternehmer.
00:56:06: Wir brauchen immer mehr Unternehmer Die sich auch was trauen Und dieser Respekt fürs Unternehmertum, der ist ein bisschen abhanden gekommen.
00:56:16: Gerade in dieser ganzen letzte Generation Zeit Greta Thunberg und so weiter und sofort da wurden die Unternehmer eher zum Feindbild erklärt Kann ich auch aus persönlicher Sicht sagen, weil ich wurde selber von der letzten Generation auf deren Webseite als Feindbild erklärt und würde dann eben auch... Ja das war schon spannend was da so online abging.
00:56:39: Wo war eigentlich so das linke Spektrum dann?
00:56:42: wahrscheinlich aus dem Bereich?
00:56:44: Genau, richtig.
00:56:46: Das hatte sich dann auch so hoch geschaukelt bis hin zu ZDF-Nachrichteninterviews und so weiter wo ich da gegen diese Generation ausgespielt wurde usw.
00:56:59: Aber da habe ich eben gemerkt es gibt immer noch viele Unternehmer die sagen gut dass du das sagst, gut dass er öffentlich Position bezieht.
00:57:09: Wir trauen uns das alle nicht,
00:57:11: nachher bleibt die Kunden weg
00:57:13: und so.
00:57:14: Das wollen wir nicht so riskieren.
00:57:16: aber du traust dich das?
00:57:18: So und das war natürlich auf der einen Seite schade dass so viele Leute die Eier dann doch nicht haben öffentlich auch mal Stellung zu beziehen und sagen wir brauchen Unternehmertum, wir brauchen Kapitalismus.
00:57:28: Und scheißhaft die ganze linke Bubble weil sie hat die Welt noch nie weiter gebracht.
00:57:33: Aber das ist jetzt zum Glück langsam ein bisschen entspannter Weil die Realität den Wunsch eingeholt hat.
00:57:40: Mhm.
00:57:43: Wo geht eure Reise so jetzt in nächsten Jahren hin?
00:57:45: Was sind's jetzt so, die aktuellen Projekte... Also es fokussiert ihr euch jetzt weiter auf die Special Interest-Magazine, die ihr habt oder ist da noch irgendwie neues in der Pipeline?
00:57:56: So, jetzt hattest du von dem zweiten Buch geschrieben was du jetzt gerade ganz aktuell rausgebracht hast dann die verschiedenen Wegbildformate.
00:58:06: Da ist ja schon einiges passiert in den ganzen letzten Jahren und es ist wahrscheinlich auch noch weiteres irgendwie in der Pipeline, oder?
00:58:16: Ich habe zum Beispiel jahrelang auf die Frage kommt man neues Magazin oder sowas nicht konkret geantwortet weil ich kein Ankündiger bin.
00:58:28: Kauf.
00:58:30: Ich habe nicht so Lust irgendwelche Erwartungen zu erfüllen.
00:58:33: oder wie auch immer, wir haben das Business Street-Magazin vor einiger Zeit rausgebracht ist unser erster internationaler Englischsprachertitel.
00:58:40: Habe ich vorher nie so richtig für notwendig erachtet.
00:58:44: aber mittlerweile habe ich eben gemerkt alleine viel unserer Zielgruppe ist ins Ausland gegangen.
00:58:51: und warum sagen die jetzt fallen lassen?
00:58:54: sozusagen, die wollen wir weiter begleiten in deren Leben und das haben wir durch dieses englischsprachige Magazin jetzt ausgerollt.
00:59:02: Das ist vor ein paar Monaten erst gestartet noch ganz neu, noch ganz ganz frisch.
00:59:07: Wir brauchen auch Follower also gerne den Kanälen folgen.
00:59:11: Ja ich würde
00:59:12: mich auf
00:59:12: jeden Fall jetzt dran appellieren.
00:59:14: Und im Bewegbildbereich ja, das macht natürlich ein Heidenspaß und da lässt sich eben auch vieles gut machen.
00:59:26: Der Markt ist noch nicht so stark bedient wie der Magazinmarkt in Deutschland.
00:59:31: Das heißt, da sehen wir Zukunft aber definitiv.
00:59:36: Wie gesagt, Berater ist bald Premiere, auch Deutschland ein Unternehmer.
00:59:42: Ist bald die Premiere der zweiten Staffel?
00:59:45: Da freuen wir uns
00:59:45: drauf!
00:59:45: Auch bei Amazon Prime dann.
00:59:47: oder belaufen die?
00:59:48: Ja genau und das ist so unser Zuhause.
00:59:50: also da sind wir einfach gerne... Wie
00:59:52: ist denn da das Umsatzmodell?
00:59:54: Kauft Amazon Prime im Prinzip die Rechte?
00:59:57: Also pitscht ihr das dann direkt bei Amazon und die sagen okay produzier mal und wir zahlen Betrag
01:00:03: X?
01:00:03: Nee, das möchten wir
01:00:05: nicht.
01:00:07: Weil das fühlt sich dann so nach Auftragsarbeit an.
01:00:10: Wartensinnwähre ist theoretisch auch eine Art Auftragssarbeit,
01:00:14: d.h.,
01:00:14: wir würden sagen hier gibt uns drei Hundert Tausend und dafür kriegt ihr die Serienrechte usw.
01:00:20: Das würde ich aber sehr, sehr schade finden.
01:00:23: Wir machen es umgekehrt.
01:00:24: Es gibt ja mittlerweile bei Prime auch das Werber-Erlösmodell.
01:00:28: Also selbst bei den Prime Mitgliedern wird ja Werbung eingespielt
01:00:33: Und dass immer mehr.
01:00:34: von Jahr zu Jahr habe ich das
01:00:35: Gefühl Ja, am Anfang war es tatsächlich schlimm.
01:00:38: Am Anfang wurde immer die gleiche Werbung gespürt und das macht da einen Wahnsinnig.
01:00:43: In der Weile
01:00:44: ist es also sehr viel ausbalancieter und daran sind wir beteiligt.
01:00:49: Und
01:00:49: d.h.,
01:00:50: wir werden nach Erfolg bezahlt und zwar dauerhaft und nicht nur einmalig und das gefällt mir auch so durchaus.
01:00:55: Aber das
01:00:56: ist echt
01:00:56: cool!
01:00:56: Weil so eine Serie teilweise über zwanzig dreißig Jahre theoretisch laufen kann erfolgreich.
01:01:02: Also es basiert aber daran, wie viel schauen diese Folge oder diese genau.
01:01:07: Diese Staffel und darauf basieren gibt's dann Schlüssel dementsprechend auf Views...
01:01:12: Wir müssen immer viel Werbung machen und viel Aufmerksamkeit erzeugen für immer wenn eine neue Staffel rauskommt und bla bla bla.
01:01:19: Irgendwann läuft das natürlich dadurch dass es auf der Startseite empfohlen wird und so auch ich sage mal so organisch ganz gut.
01:01:28: Aber diesen Punkt muss man dann immer natürlich auch erreichen.
01:01:33: Ja, da war jetzt schon ganz viel drin Julien.
01:01:35: also super imponierend.
01:01:37: erst mal was du da aufgebaut hast über die letzten Jahre mit den ganzen verschiedenen Titeln und verschiedenen Magazin.
01:01:43: Auch dann noch in dem Wegbildbereich.
01:01:44: ich bin da ich werde es einfach weiter sehr eng verfolgen in den nächsten Jahren was nur noch alles passiert.
01:01:50: Super vielen Dank für diese ganze Ausführung wie Du die Firma aufgebaut hat mit was für ein Team Du das ganze Ding Managed Und wie Du so die nächsten Schritte jeweils gegangen ist und was da jetzt irgendwie noch ansteht in der Pipeline Hat mir super Spaß gemacht.
01:02:04: Danke, dass es dazu gekommen ist und ich würde sagen vielen Dank und bis bald!
01:02:10: Mir auch!
01:02:10: Vielen Dank!
01:02:12: Dankeschön!
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