Nachfolge, Digitalisierung & Wachstum im Familienunternehmen – mit Dennis Leissing

Shownotes

Carlo Jesse spricht mit Dennis Leißing, Geschäftsführer der Berufsbekleidung Leißing Handels GmbH, über die Entwicklung vom Garagen-Start-up zum modernen Familienunternehmen, erfolgreiche Nachfolge, Digitalisierung, B2B-Online-Shops und die Bedeutung von Menschlichkeit im Unternehmertum.

In dieser Folge erfährst du:

  • wie Berufsbekleidung Leißing 1993 als Nebenprojekt gestartet ist
  • warum Dennis seine Ausbildung bewusst außerhalb des Familienunternehmens gemacht hat
  • welche Werte seine Eltern ihm mitgegeben haben
  • wie der Generationswechsel im Unternehmen funktioniert hat
  • warum klare Aufgabenverteilung in der Nachfolge so wichtig ist
  • wie digitale Mitarbeiter-Online-Shops Unternehmen Zeit und Kosten sparen
  • warum stationärer Handel trotz Digitalisierung eine Zukunft hat
  • weshalb Service, Beratung und Menschlichkeit echte Wettbewerbsvorteile sind
  • wie sich Berufsbekleidung in den letzten Jahrzehnten verändert hat
  • warum Dennis auf Eigenverantwortung im Team setzt
  • welche Rolle KI und Automatisierung künftig spielen werden
  • weshalb Netzwerken für Unternehmer und Nachfolger unverzichtbar ist

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00:00:00: Willkommen

00:00:01: bei Scale

00:00:02: and Help, dem Podcast für Unternehmensnachfolge,

00:00:05: Transformation und

00:00:06: echten Impact.

00:00:07: Mit Carlo Yesse triffst du die spannendsten Unternehmer- und Nachfolger im deutschsprachigen Raum!

00:00:12: Hier erfährst Du wie Unternehmen erfolgreich übergeben, skaliert und neu gedacht werden – unsere Mission One

00:00:18: Business, one School

00:00:20: Let's Go.

00:00:24: Heute zu Gast im Scale and Help Podcast ist Dennis Leißing, Geschäftsführer und Inhaber der Berufsbekleidung Leißig Handelsgebenwehr.

00:00:30: Ein Familienunternehmen mit über dreißig Jahren Erfahrung das klassische Werte mit modernen Lösungen verbindet.

00:00:36: Von Berufsbekleidung über Veredelung bis hin zu digitalen Mitarbeiter online Shops.

00:00:41: wir sprechen heute über Nachfolge Unternehmertum, Wachstum, Digitalisierung und was es braucht um ein Familienunternehmer erfolgreich in die nächste Generation zu führen.

00:00:49: Dennis schön dass du da bist!

00:00:52: Ja, hallo Kalo und vielen Dank für die Einladung zum Podcast.

00:00:55: Hat mich wirklich gefreut!

00:00:57: Ich kenne euer Unternehmen ja auch schon seit vielen, vielen Jahren weiß dass du eine Nachfolgegeneration bist.

00:01:04: deswegen starten wir einfach mal ganz zu Beginn.

00:01:08: wäre toll wenn du einfach mal kurz ausführst wie denn alles mit eurem Unternehmen begonnen hat?

00:01:15: Begonnen als noch seit Tatsächlich, ja klassisch bei uns zu Hause im Keller oder in der Garage.

00:01:21: Im Amunkelt halt.

00:01:22: das war so ein Garage-Startup sozusagen.

00:01:25: ich kann mich nicht mehr ganz genau daran erinnern aber mein Vater kommt aus dem Einzelhandel damals für eine große Kaufhauskette.

00:01:32: die hatten glaube ich sechs oder sieben Filialen im West Münsterland hat er gearbeitet und da den ganzen Einkauf gemacht für alle Filiale.

00:01:43: Ja, die Kette hat gesagt wir machen keine Berufsbekleidung mehr.

00:01:46: Also damals war das natürlich am Ende einfach nur ein Blaumann meistens den Lazur und Jacke.

00:01:52: Das hat sich heutzutage definitiv geändert.

00:01:54: Ich wollte sagen es ging also vor einigen Jahrzehnten ich weiß auch bei uns im Autohaus oder in der Werkstatt meines Vaters so der blauem Mann wirklich wie der Name schon sagt im blau.

00:02:05: anderes gab's eigentlich nicht oder?

00:02:07: Ja, vielleicht wenn man Glück hatte noch was Graues oder so.

00:02:09: Aber ansonsten war das halt... Oder halt dann hier bei uns im Bergbau etwas Weißes aber dann hört es sich auch tatsächlich auf.

00:02:14: und ja die wollten das nicht mehr machen hat er gesagt okay da mache ich's halt weiter.

00:02:19: zwei drei Kunden gab's halt von da schon die das halt gekauft haben und so hatte halt dann von zu Hause angefangen das ganze zu machen hat dann das Unternehmen verlassen wo er gearbeitet hat tatsächlich sieben jahrelang auf dem Ibmyner Kraftwerk gearbeitet was jetzt gesprengt wurde in einer Schichtarbeit und hat dann nebenbei quasi sieben Jahre lang das Ganze aufgebaut, bis wir dann zweitausend hier an den Standort gegangen sind.

00:02:45: Und er sich quasi komplett selbstständig gemacht hat.

00:02:47: Also sieben Jahren war es wirklich ein Side-Business d.h.

00:02:50: neben dem Vollzeitjob, den ich hatte, hat das wirklich parallel zu den vierzig Stunden oder fünfzig Stunden gemacht?

00:02:59: Genau der hatte Kondyschicht also frühmittag Nachtschicht und habe dann dementsprechend nebenbei das Ganze gemacht, mit meiner Mutter auch zusammen.

00:03:07: Es gab ja erst ein kleines Ladengeschäft von, glaube ich, dreißig Quadratmeter am Keller an der Münzerstraße – das kennst du vielleicht auch noch gegenüber von der Jet-Tank-Stelle!

00:03:15: Dann ist es da ein bisschen gewachsen tatsächlich auf insgesamt hundertzwanzig Quadrate Meter mittlerweile als Friseur.

00:03:21: Und dann sind die zweitausend, weil es ganz gut angelaufen war hier ins Industriegebiet gegangen haben den ersten Hallenteil gebaut mit dreihundert Quadratmetern Und ja, dann wurde es immer weiter sukzessive ausgebaut und jetzt sind wir hier auf dem Grundstück voll.

00:03:37: Haben auch schon beim Nachbar eine Halle angemietet für unsere Veredelung... ...und Logistik usw..

00:03:46: Wir können ja nochmal am Anfang bleiben.

00:03:50: Super interessant natürlich.

00:03:51: wie war es für dich in einer Unternehmerfamilie aufzuwachsen?

00:03:54: So als hast du dein Vater auch noch im Angestellten da sein erlebt.

00:03:58: Dann irgendwann hat er wirklich Vollzeit Ja, das Unternehmen aufgebaut, betrieben.

00:04:04: Hast du da eine Veränderung erlebt?

00:04:07: Auch innerhalb der Familie vom Anfang noch angestellten und dann zum Unternehmer.

00:04:13: Das hat sich auch bei die Jahre entwickelt.

00:04:16: Wie war es also in der Familie aufzuwachsen?

00:04:20: Also natürlich an die Anfänge kann ich mich nie mehr dran erinnern dabei.

00:04:22: Das ist ja halt schon ein bisschen länger her, auch wenn ich da, ja, drei neunzig war ich sieben.

00:04:27: Auf jeden Fall ... Zumindest an das was ich mich erinnern kann ist, wo er halt auf Schichtarbeit umgestellt hat oder dann da angefangen hat war ja natürlich auch mehr für uns da.

00:04:37: Weil früher gab es kein Internet und so weiter und der hatte einen Einkauf für die ganzen Kaufhäuser gemacht.

00:04:42: Der war jeden Tag im Ruhrgebiet unterwegs und musste bei Levi´s Esprit und wie sie alle heißen S-Oliver usw.

00:04:47: einkaufen.

00:04:48: In den Showroom ist wahrscheinlich...

00:04:50: Genau!

00:04:51: Und wir haben denen halt am Wochenende gesehen.

00:04:53: oder sozusagen ich und meine Schwestern.

00:04:56: Das hat sich natürlich komplett geändert Mit bei schichtarbeit bis natürlich flexibler hast mehr freizeit am ende.

00:05:02: aber er hat natürlich das andere auch noch nebenbei aufgebaut.

00:05:05: sozusagen Ja, also natürlich hat man das mitbekommen.

00:05:10: Aber gar nicht so viel.

00:05:11: ich würde sagen wirklich Wo man wo ich jetzt wahrgenommen habe war damals wo wir diese halli und die erste halle gebaut haben Wo er sich dann wirklich vollständig selbstständig gemacht hat.

00:05:20: da hat man es damit bekommen.

00:05:22: und ja Natürlich ist das nicht So klassisch macht mich selbstständige und friedefreude eierkuchen sondern am Ende Arbeitest du da auch viel abends und so weiter?

00:05:31: Klar kannst du die deine Zeit vielleicht ein bisschen besser einteilen, dass wir ihn öfter gesehen haben als da wo er angestellter Einkaufsleiter war.

00:05:38: In der Woche zumindest aber dafür musst du dann natürlich abends was machen oder so wenn die Kinder dann halt im Bett sind.

00:05:43: ne Und ja also bei mir stand halt schon recht früh fest das ich mit in die Firma möchte.

00:05:50: damals habe Ich war auf dem Keppler Gymnasium hier in Ippenbüren hab aber festgestellt Das praktische liegt mehr halt mehr und hab nach der zehnten Klasse gesagt Weiß ich jetzt nicht, ob ich die drei Jahre noch brauche fürs Abi.

00:06:02: Ich mache dann eine Ausbildung, eine vernünftige Ausbildung tatsächlich, also erinnere mich heute noch gerne dran und hab da ne Ausbildung zum Industriekauf mal gemacht.

00:06:10: Ja so ist dann quasi irgendwann alles zueinander

00:06:13: gekommen.".

00:06:14: War das schon bei euch im Unternehmen oder hast du die Ausprung erst woanders gemacht?

00:06:18: Nein, die habe ich woanders gehabt.

00:06:19: bei der Firma Schenberg in Metting muss ich auch sagen, ich würde niemand empfehlen die Ausbildung am eigenen Unternehmen zu machen alleine schon einfach weil ja ist die Familie, ist die Eltern sind und da gibt es immer Befangenheiten usw.

00:06:33: und so fort.

00:06:34: und von daher würde ich jedem empfehlen das woanders zu machen alleine auch einfach schon um eine andere Sichtweise zu sehen.

00:06:39: Und wie gesagt Ich möchte die Zeit definitiv nicht missen Wo ich dann die Ausbildung gemacht habe?

00:06:44: Ich hab da viel gelernt gerade auch damals von der frau Schämbärg Die leider verstorben ist mittlerweile.

00:06:48: aber ja am ende muss ich sagen hat mich dass auf jeden Fall Für die zukunft auch ein bisschen geprägt.

00:06:55: und wie gesagt die zeit möchte ich nicht misse Einfach eine andere sichtweise zu haben Genau.

00:07:00: Als du nach der zehnten Klasse die Ausbildung gegangen bist, war das deine Idee oder war das auch so ein bisschen von den Eltern getrieben?

00:07:09: Ne, die haben mir da komplett freie Hand gelassen.

00:07:11: also ich glaube sie hätten noch nichts dagegen gehabt wenn ich gesagt hätte ich will jetzt was ganz anderes machen.

00:07:16: tatsächlich war auch schon mal des Thema damals Feuerwehr im Raum weil ich war lange Zeit in der Feuerwehr auch schon eine Jugendfeuerwehr damals und das hat mir auch Spaß gemacht.

00:07:26: Handwerkliche Geschichten machen wir heute noch Spaß.

00:07:28: Aber nee, das habe ich für mich entschieden.

00:07:30: also die haben uns da komplett frei handgelassen.

00:07:33: Ich glaube auch meinen Schwestern und so weiter.

00:07:35: Und ja es war mein Wunsch dann zu sagen ich gehe in die kaufmännische Ausbildung und Wir schauen nochmal ob's dann später auch in den Betrieb geht.

00:07:43: aber das war halt relativ schnell klar.

00:07:45: Ja

00:07:46: okay jetzt nochmal auf deinen Eltern Die Haben die Komplett Freie Hand gelassen.

00:07:50: Du kannst dich ja hast die Schule flaschen beziehungsweise bist ein bisschen die praktische ausbildung.

00:07:56: Ich glaube, es ist halt auch ein super guter Weg wirklich extern das zu machen.

00:07:59: Da einfach nochmal Dinge mitzunehmen und ja... ...es ist auch nur unterschiedlich ob du im Elternhausen oder im älterlichen Betrieb die Ausbildung hast oder einen ganz normal neutralen Chef hast.

00:08:12: Deine Eltern... Wenn du noch mal in deine Kindheit Revue passieren lässt oder während der Selbstständigkeit schon von deinen Eltern, was sind so die Werte, die deine Eltern dir mitgegeben haben?

00:08:22: Sind da zwei drei Punkte wo du sagst dafür stehen meine Eltern das haben sie immer wieder betont.

00:08:27: Oder das haben Sie immer mehr auf den Weg mit gegeben.

00:08:30: Also ich würde ganz klar sagen an Punkt eins Menschlichkeit.

00:08:34: natürlich sollte dass es jedes Familienunternehmen sein aber die leben das komplett also die kennen jede Nöte und Sorgen von allen Mitarbeitern usw.

00:08:45: haben sich auch immer um alles gekümmert sei es drum, dass irgendwo einer mal.

00:08:48: Sich verletzte hat das ein sterbe.

00:08:50: Verlinderfamilie war egal jetzt bei welch Mitarbeiter und was überhaupt und egal ob fünfhundert Euro Kraft oder halt Vollzeit definitiv den Punkt.

00:08:59: und dann am Ende halt auch ja wie soll ich jetzt sagen Gleichberechtigung also die behandeln auch jeden gleich egal ob du halt dann doof gesagt die Ja, Putzkraft bis oder halt auch da wichtiger Leitende Angestellter.

00:09:12: Also das ist auch immer wichtig finde ich dass man alle Leute dann gleich behandelt und das ist glaube ich eine der Kernwerte den sie mir oder uns meinen Schwestern halt auch mitgegeben haben und denen wir vor allem hier auch in der Firma bis heute halt so weiter leben.

00:09:29: definitiv

00:09:31: sind deine Eltern noch im Unternehmen?

00:09:34: Ja, die sind noch da.

00:09:35: Also mein Vater ist auf jeden Fall auch noch gesellschaftlich mit fünfzig Prozent.

00:09:39: Meine Mutter ist auch noch mit dabei und arbeitet im Verkauf.

00:09:44: Die ist drei Tage die Woche meistens da oder mal öfter.

00:09:48: Am Ende ist sie ja die gute Seele hier und tatsächlich nicht nur meine Mutter sondern ich sage auch immer so salopp die Mama für alle und das passt ganz gut.

00:09:56: also Ich glaube, wenn die mal nicht da drin wird sie auch ganz schnell vermisst.

00:10:01: Weil ihr auch immer für alle was mitbringt also sprich irgendwie Snacks morgens oder sonst irgendwas und Wenn Sie mal dich da ist dann sofort hier fehlt ja irgendwie etwas in der Küche oder so dass das kommt halt schon ganz oft vor.

00:10:11: nein aber ich glaube auch einfach Ja ihre Art und Weise wie es sich halt mit allen umgeht Ist halt bereichernd quasi auch für die für das Teamgefüge Ja, von daher ist es immer gut wenn die da ist.

00:10:24: Definitiv.

00:10:24: Sowas ist schwierig zu kompensieren glaube ich ne?

00:10:26: Also wenn da so viel Persönlichkeit und Menschlichkeit und persönlichen Nothinsam Unternehmen ist... kreiert auch eine Unternehmenskultur und hat auch maßgeblich einen Einfluss.

00:10:40: einfach, wie das Unternehmen funktioniert.

00:10:42: Wie die Zusammenarbeit der Mitarbeiter, auch die Mitarbeiterrekrutierung ist glaube ich ein Riesenfaktor.

00:10:48: Wann kam denn dann konkret deinen Einschieken zu unternehmen?

00:10:51: Also du hattest die Ausbildung bei Schenberg gemacht.

00:10:54: Genau!

00:10:54: Warst Du da noch ein paar Jahre extern unterwegs?

00:10:57: oder wie kam der konkrete Einschieg?

00:11:00: Ich habe nach der Ausbildung meinen Civilians angefangen, den man damals ja noch machen musste Und genau, den habe ich dann zu Ende gebracht und tatsächlich direkt nach dem Zewidians war es.

00:11:11: Warum auch immer so?

00:11:12: Es fehlt hier gerade irgendwie jemand.

00:11:15: in einer kaufmännischen Abteilung hätte ich beinahe gesagt ja kannst du das nicht mal eben nebenbei ein bisschen machen.

00:11:21: Ja ich sage ja komm wir machen da mal ein bisschen was und gucken mal dass wir einfach die Sachen die anfallen dann auch bearbeitet bekommen.

00:11:29: Aus dem bisschen ist dann halt relativ schnell Vollzeit geworden müsste Mitte-Zweitausendacht gewesen sein.

00:11:39: Wo das dann Vollzeit war?

00:11:41: und ja,

00:11:42: seitdem...

00:11:45: Ja wir haben bei zwanzig Jahre tatsächlich schon mal gucken ob ich da auch was bekomme.

00:11:50: Interessanterweise habe ich die identische Geschichte vor wenigen Tagen jetzt von Heike Schürkötter Geschäftsführerin und Eigentümerin von Saal wo es mit der Rallbrunn gehört hat.

00:11:59: Da ist es genau so gelaufen!

00:12:01: Sie wollte eigentlich ins Studium nach Münster gehen, war auch schon eingeschrieben.

00:12:04: Jemand im Unternehmen ist weggebrochen, man hat das dann erstmal so temporär mal kurzzeitig übernommen und irgendwie ist sie da nie wieder aus dem Unternehmen rausgekommen.

00:12:13: Es ist nie wieder zum Studio gekommen es ist ganz genau so gelaufen.

00:12:16: also super interessant.

00:12:18: Also ich sage mal im Nachhinein würde ich sagen jetzt nicht geschadet vielleicht auch nochmal.

00:12:21: also wie gesagt Ich bin ein Freund von anderen Sichtweisen einfach auch einmal andere Sachen zu lernen oder zu sehen wie das halt woanders abgeht.

00:12:28: und daher würde ich jetzt in nachhineinen sagen wäre es jetzt auch nicht schlimm gewesen noch Mal ein zwei drei Jahre woanders zu arbeiten um einfach da nochmal einen Einblick zu bekommen.

00:12:36: Das war jetzt leider nicht so.

00:12:39: Nichtsdestotrotz hatte ich die Chance oder hatten wir die Chance damals mit meiner Freundin, jetzt mit meiner Frau.

00:12:45: Wir waren bis zum Jahr zehntausend elf zehn Monate in Kanada in Vancouver unterwegs und ich habe dann Work and Travel Visa gehabt.

00:12:54: sie hat dann Praktikum für Studium gemacht.

00:12:57: das heißt wir konnten das halt schön lange planen.

00:13:00: dementsprechend Auszeit in den mittleren, meinen zwanziger Jahren hätte ich beinahe gesagt was natürlich ganz nett war.

00:13:11: Was sicherlich auch noch mal nicht eine andere Sichtweise gebracht hat.

00:13:17: aber halt glaube ich tatsächlich was Vancouver ausmacht ist die Vielfalt an Kulturen und das hat auch nochmal definitiv einen Eindruck hinterlassen sag' ich mal wie man jetzt auf die Welt blickt.

00:13:28: am Ende weil dort leben keine Ahnung geschätzt Fünfzig, sechzig verschiedene Kulturen relativ enge aufeinander.

00:13:38: Da sind super viele Ariaten die ja auch nochmal ganz anders leben als wir und das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

00:13:44: und auch da definitiv noch mal ein anderes Weltbild quasi als das jetzt was wir einfach so als alteingesetzende Deutsche vielleicht zu haben.

00:13:53: Gab es nochmal kurz Überlegung dort zu bleiben oder war das nicht ein Thema?

00:13:56: Das ist immer zeitlich begrenzt.

00:13:58: ich habe selber einige Jahre in USA gelebt.

00:14:02: Es gab doch sicherlich auch mal einen Punkt, wo man so überlegt hat, boah.

00:14:05: Vancouver, Kanada super cool.

00:14:09: Anglesächsischer Bereich und unglaubliche potenzielle Möglichkeiten, die man wahrscheinlich gesehen hat.

00:14:14: Gab es einen Punkt oder war immer klar ihr geht zurück?

00:14:18: Tatsächlich leider ja muss man heute sagen also mit dem Wissenstand von heute oder vielleicht vor fünf Jahren glaube ich hätten wir mehr dran gesetzt da zu bleiben.

00:14:31: Nur damals war es halt irgendwie, wir haben nicht darüber nachgedacht weil Katharina musste halt das Auslandspraktikum für die Studium machen.

00:14:38: Musste danach noch ein Auslandssemester machen.

00:14:40: was für einen Feststand in Spanien und dementsprechend war das irgendwie

00:14:44: nie...

00:14:45: Genau genau.

00:14:46: und ansonsten sagen wir heute tatsächlich hätten wir es mal anders gemacht.

00:14:51: deswegen hängt er ja auch aus einem Bild.

00:14:53: Es ist am Ende noch so.

00:14:54: Sehnsuchtsort ist halt nie aus dem Kopf rausgegangen und was nicht ist, kann ja irgendwann vielleicht nochmal werden.

00:15:02: Wer weiß?

00:15:03: Auf jeden Fall ist das schon so ein bisschen unser Sehnsuchtsort sagen wir mal wo wir dann gerne drauf zurückblicken oder auch gerne

00:15:11: hinfahren.".

00:15:12: Aber gibt es tatsächlich potenziell so... Du kannst dir das vorstellen?

00:15:15: ich glaube es gibt ja viele Deutsche inzwischen die Ja, nach potenziellen Exit-Routen irgendwie zumindest mal rechts und links ausschalten.

00:15:22: Auch wenn es ein Unternehmen aufgebaut haben.

00:15:23: Jetzt bist du fast zwanzig Jahre in eurem Unternehmen.

00:15:26: Da ist sehr viel passiert.

00:15:28: da können wir gleich wahrscheinlich noch einmal drüber sprechen.

00:15:30: Aber ist das denkbar?

00:15:31: Ihr seid auch super digital.

00:15:33: Ist das vorstellbar dass du nochmal dich komplett neu erfindest oder tatsächlich ins Ausland gehst?

00:15:43: Es sagt niemals nie.

00:15:44: Also ausvorstellbar ist auf jeden Fall wie ich meine.

00:15:46: Wir haben zwei kleinere Kinder.

00:15:48: Entweder müsste man es direkt jetzt machen, das sehe ich jetzt nicht oder halt wenn sie älter sind.

00:15:53: Wenn die Eltern einfach noch im Betrieb sind?

00:16:00: Nein aber sicherlich hat man also die eine oder andere Überlegung schon mal gehabt, aber so einfach ist es ja leider nicht einfach als deutscher nach Kanada einzubandern.

00:16:09: Die haben ja schon relativ harte Gesetze oder auch halt Immigration-Geschichten, gerade im British Columbia.

00:16:16: Weil da die meisten Leute hinwollen in Kanada.

00:16:18: Das war vor ein paar Jahren noch ein bisschen alterer?

00:16:21: Ja definitiv!

00:16:22: Wie dafür?

00:16:22: Wir waren es seit Jahrzehnten.

00:16:24: Wäre das wahrscheinlich ohne Probleme möglich gewesen?

00:16:27: Also wir haben auch noch zwei drei Bekannte mit denen ich zum Beispiel beim Workin' Forever Visa oder mit dem Visa gearbeitet habe.

00:16:34: Die wohnen da immer noch.

00:16:35: also zu den hat man jetzt nicht wirklich noch Kontakt.

00:16:38: Da sind Social Media ja da, also genau.

00:16:42: Ich hab da einige kennengelernt weil ich damals auf dem ersten nordamerikanischen echten Weihnachtsmarkt gearbeitet habe und

00:16:51: das hat damals schon funktioniert irgendwie.

00:16:56: Beim deutschen Traditionsunternehmen Käthe Wohlfahrt, der eine oder andere jetzt kennen, verkaufen wir das ganze Weihnachtsartikel.

00:17:02: die kommen da unten aus Bayern irgendwo

00:17:07: Die betreiben tatsächlich Weihnachtsmärkte im Aussicht?

00:17:09: Nein, die hatten da aber einen großen Stand.

00:17:11: Also ein großes Zelt wo sie verkauft haben und das sind die Amerikaner richtig drauf abgegangen muss man sagen auf den ganzen Christbaum-Anhänger und auf Traditionen die es in Deutschland gar nicht gibt Aber die glauben dass es die gibt wie irgendwie dass wir uns Gurken an Weihnachtsbaum hängen und solche Geschichten?

00:17:29: Nee, da gehen die voll drauf ab.

00:17:30: Mittlerweile ist es, glaube ich, einer der größten Weihnachtsmärkte in Nordamerika und dann muss man sogar Eintritt bezahlen und man hat Time Slots!

00:17:35: Das ist ganz interessant.

00:17:36: also was wäre hier undenkbar?

00:17:37: Aber das ist halt quasi als wenn du hier im Freizeitpark gehst und du musst jetzt um siebzehn Uhr einen Time-Slot von drei Stunden kaufen und zwanzig Euro Eintritte zahlen damit auf dem Weihnachtsmarkt darfst.

00:17:47: so läuft das da mittlerweile ab.

00:17:51: Wahnsinn!

00:17:52: Dann seid ihr irgendwann zurück aus Vancouver Back to Germany.

00:17:57: Du hattest ja gesagt, anfangs hast du ja verschiedene Positionen begleitet hier ausgeholfen da ausgeholfen.

00:18:04: Dein Vater war auch noch relativ jung oder sogar auch noch.

00:18:08: wann war denn der Punkt?

00:18:09: Wo du wirklich gespürt hast so jetzt bin ich Unternehmer wo du wirklich irgendwie Verantwortung übernommen hast.

00:18:16: gab es einen Punkt oder seid ihr wirklich so eine Doppelspitze oder wie läuft unter euer Unternehmenskonstrukt?

00:18:24: also ich würde sagen wo es dann richtig losgegangen ist, also zwischen zwei fünfzehn, zwei sechzehn und zwei siebzehn ungefähr.

00:18:34: Als bin ich dann erst Prokuris geworden und wir haben halt die Aufgaben auch immer.

00:18:38: ganz wichtig finde ich am Ende strukturiert beziehungsweise nicht nur strukturierend sondern auch vernünftig verteilt.

00:18:46: man muss da einfach klar sein welche Aufgaben wer übernimmt glaube ich einfach?

00:18:49: Dann hat man auch weniger Reibungspunkt und das haben wir damals zu dem Zeitpunkt gemacht.

00:18:53: ... und bin dann auch Geschäftsführer geworden.

00:19:01: Zum ersten, erst im Jahr... ... und seitdem haben wir halt sukzessive das ganze weitergeführt also immer mehr übergeben so dass mein Vater jetzt eigentlich hauptsächlich noch für den Fährkauf Einzelhandel zuständig ist wo er auch her kommt.

00:19:15: Ich kenne keinen besseren Verkäufer als dem.

00:19:16: wenn du hier reinkommst gehst du nicht ohne was wieder raus wenn du mit ihm sprichst.

00:19:22: sozusagen Ein netter Nachbar hat mal gesagt, wenn du hier reinkommst und willst eine Arbeitswurzel kaufen dann gehst du auf jeden Fall noch mit ein paar Birkenstock und Socken raus.

00:19:33: Einfach nur als subtiles Beispiel und ja das passt ganz gut.

00:19:37: der ist Verkäufer durch und durch und er kann halt auch am Ende gut mit Menschen und von daher ist er da super aufgehoben.

00:19:44: wie sagt kommt ja auch daher und es macht ihm Spaß und so ergänzt man uns eigentlich sehr gut sind da ein gutes Team.

00:19:52: unglaublich viel in den letzten Jahren da auch eingebracht.

00:19:55: Du verbindest ja Tradition mit modernen Lösungen, jetzt ist natürlich auch unglaublich viele Passierungen im Internet und was bedeutet das konkret?

00:20:05: Also wie hat sich euer Unternehmen?

00:20:06: Es war ein ganz klassischer Point of Sale, ein stationärer Einzelhandel, wobei ich glaube er hatte auch immer schon den Großhandel.

00:20:13: Du kannst ja mal kurz ausfinden, was die modernen Lösung sind oder wie die Entwicklung so in den Ja,

00:20:22: wie du schon gesagt hast vom klassischen Einzelhandel jetzt.

00:20:24: Den haben wir immer noch und auch nicht so klein eigentlich.

00:20:26: Wir haben hier sieben Quadratmeter Fährkaufsfläche was ziemlich vieles.

00:20:30: Nur wir glauben halt auch.

00:20:31: also klar könnte man ja heute sagen Man muss ihn kleiner machen Kosten sparen weil der Ende Digitalisierung online und soweit erzählt.

00:20:38: nur wir Glauben tatsächlich dass wenn Du die Auswahl verkleinerst Auch anhand der Fläche kommen weniger Menschen Weil die wollen halt Sachen mitnehmen Die wollen nicht nur irgendwie drei Sachen angucken Sondern die wollen sich etwas angucken anfassen anprobieren um mitnehmen.

00:20:51: Das können die.

00:20:51: Also ich glaube wir können mit Recht behaupten, dass wenn du jetzt hier kommst und eine Arbeitshose brauchst, wirst du auch mit einer rausgehen, die dir passt und auch so ist wie du sie haben willst.

00:21:01: Also dieses

00:21:01: analoge Geschäft wirklich Mitarbeiter, das erlebe ich ja selber, dass Mitarbeitern wirklich vom Chef vielleicht losgeschickt werden.

00:21:09: Gehe mal zu Leising, guck mal und lass dich da mal beraten, hol mal irgendwie ein Outfit oder du hast BGX.

00:21:16: Das ist tatsächlich so ne?

00:21:17: Und dann ist das wahrscheinlich einmal sehr kurzfristig alles Zum Teil, man nutzt diese Örtlichkeit.

00:21:25: Ja das ist wie Weihnachten also ich brauche morgen was Neues mit Logo und so weiter.

00:21:30: Klappt auch mal aber nicht immer, auch wenn wir die Veredelung selber haben Aber am Ende schauen wir ja schon irgendwie das First in first out hier passiert Und dass nicht irgendwie willkürlich.

00:21:39: Also da gibt es natürlich auch Prozesse.

00:21:41: auf jeden Fall machen wir dann auch den Großhandel Natürlich der halt klassisch auch läuft wie du gerade gesagt hast über Wir schicken die Mitarbeiter hin Die können natürlich anprobieren weil die Ware da ist und auch auf Lieferschein mitnehmen.

00:21:54: Und dann gibt es halt unsere ja anderen online BTOB Vertriebswege, das heißt wir haben zum Beispiel einen Online-Shop System wo Mitarbeiter selber bestellen können,

00:22:03: d.h.,

00:22:04: wir können jetzt z.B.

00:22:05: für euer Autohaus, wenn man ein Online-Shop-System machen, jeder Mitarbeiter bekommt einen Zugang und du kannst halt steuern wie viel Budget bekommt er denn?

00:22:12: Bekommt da zum Beispiel zwei Hundert Euro pro Jahr kann sich dafür aus der Firmenkollektion was aussuchen, bekommt eine Stückzahl keine Ahnung fünf T-Shirts Drei Pullover und zwei Hosen, die er maximal sich bestellen kann.

00:22:26: Und so weiter und so weiter... Ist das im Prinzip

00:22:28: ein Wide Label Shop?

00:22:29: Also der dann Customized ist auf den konkreten Kunden?

00:22:33: oder hat dann die Firma dann speziell wahrscheinlich einen Zugang oder den Mitarbeitern einen Zugangs und dort sind da eigentlich schon die Produkte vorelektiert oder ist das das komplette Portfolio oder der komplette Bestand?

00:22:46: Nein, also jeder Mitarbeiter einen Zugang ja aber wir bilden dann nur das ab was wir auch wirklich vorher aussuchen.

00:22:52: Also wir würden jetzt nicht den freien Zugang geben.

00:22:55: klar dann können die natürlich alles bestellen was sie wollen aber dass kommt halt nicht gut sondern die sollen ja auch recht im Firmen C-Ei rumlaufen und die man sprechen wird.

00:23:04: Genau genau und dann können ihr da halt jetzt wie gesagt fürs Autohaus zum Beispiel könnten Sie jetzt Hemdenbestellen Polo Shirts bestellen und mein wegen Jacken bestellen oder Laser Bestellen mit Lobot drauf dann das von ihrem Budget tun und gleichzeitig können wir auch einstellen, dass sie mehr bestellen können als das Budget was Sie haben.

00:23:21: Dann bezahlen Sie den Rest halt selber.

00:23:22: zu Firmenkonditionen.

00:23:24: aber so hast du als Unternehmenszeit ganz klar Planungssicherheit.

00:23:27: Du hast halt dementsprechend zwei Hundert Euro Budget eingestellt.

00:23:31: also kriegst du von uns auch maximal zweihundert Budget pro Jahr in Rechnung gestellt und alles andere klären wir mit dem Mitarbeiter.

00:23:37: Wird die Ware dann abgeholt oder ist es da wirklich online Shop wo ihr dann auch wirklich versendet?

00:23:44: Sowohl als auch, das kann man auswählen.

00:23:46: Also jetzt klar die Unternehmen, die jetzt hier in Ippenbühnen sind oder eine Umgebung oder wie auch immer da können die Mitarbeiter halt sagen wir holen es ab und dann können sie das hier vor Ort abholen.

00:23:57: Es gibt auch einen Sammelversand in die Firma wenn das gewünscht ist.

00:24:00: aber in den meisten Fällen schicken wir's halt zum Mitarbeiter nach Hause weil wir halt dadurch ja durch dieses Shop System quasi ich sag mal Die Bestellungen von Berufsbekleidung was sonst der Einkauf gemacht hat das Sekretariat oder wer auch immer, minimieren wir ja auf fast null.

00:24:16: Weil am Ende muss ich nur noch Mitarbeiter hinzufügen kann halt einstellen der arbeitet in der Abteilung Werkstatt dann sieht er nur die Werkstattebekleidung des Unternehmens und nichts anderes und kann es halt bestellen kriegts da nach Hause geschickt.

00:24:28: somit habe ich damit gar nichts mehr zu tun.

00:24:30: Und äh Ich komme in viele Unternehmen Da machen sie das natürlich mit Excel.

00:24:34: so da muss ich halt sammeln.

00:24:35: und heute kommt einer sagt ich brauche einen T-Shirt morgen braucht eine Hose und übermorgen Sicherheit Schuhe.

00:24:41: und das muss ich halt alles aufschreiben und dann bestellen, dass nervt ja.

00:24:44: Und so kann ich halt sagen Ja du hast dein Budget, bestellst dir selber... ...und das Unternehmen hat da nichts mehr mit zu tun und das spart natürlich am Ende Zeit.

00:24:52: Geld und Virusbekleidung oder Arbeitsschutz ist halt am Ende sind C-Teile in einem Unternehmen die dürfen keine Zeit kosten und von daher minimieren wir das halt auch so gut wie null weil in den meisten Fällen tatsächlich sogar die Personalabteilungen den Admin Zugang hat vom Shop dem wir anbieten Weil die wissen wer wo arbeitet, wer ausscheidet, wer in älteren Zeit geht oder neu anfängt.

00:25:13: Somit hat der Einkauf nur mit uns was zu tun.

00:25:16: wenn wir über Preise sprechen und das war es eigentlich.

00:25:18: ansonsten muss da keiner mehr irgendwie einen Handschlag tun und etwas machen.

00:25:24: Dann ist das ja schon wirklich der online Shop digitalisiert speziell auf Firmen zugeschnitten.

00:25:30: Dein Vater kommt klassisch aus dem Einzelhandel.

00:25:32: jetzt bist du dann ins Unternehmen gekommen was und das wahrscheinlich auch noch mal neue Ideen eingebracht.

00:25:38: Was sind so die Veränderungen, wie du seit deinem Einschiekt dort realisiert oder angeschoben hast?

00:25:44: Wahrscheinlich den Mitarbeiter-Shop wurde gerade schon kurz ausgeführt.

00:25:48: Wie das funktioniert ist wahrscheinlich eins.

00:25:52: gibt es noch so weitere Veränderung, Transformationen, die du eingebracht hast.

00:25:57: Ja ich denke alleine jetzt in der ganzen Kommunikation untereinander.

00:26:01: also ich sage mal wenn du Heutzutage das darf ich glaube ich sagen, also selbst jetzt hat mein Vater keinen Bock auf Computer.

00:26:07: Ist ja auch okay ist halt eine andere Generation und wir sind alle froh dass er sein iPhone vernünftig bedienen kann und damit alles macht.

00:26:14: Das ist ja schon mal nicht schlecht.

00:26:15: aber hier in der Unternehmenskommunikation arbeiten wir natürlich mit dem EAP-Systemen, mit Teams, generell mit den Microsoft Apps usw.

00:26:24: Scheiß jetzt SharePoint oder weiß der Teufel wie es heißt von Microsoft?

00:26:29: Und noch mehr.

00:26:30: so zwei, drei anderen Tools.

00:26:31: oder jetzt.

00:26:31: natürlich versuchen wir auch einige Sachen mit KI halt zu machen.

00:26:36: Was zum Beispiel Mockups angeht oder für Korrekturabzüge?

00:26:39: Für Logos auf Bekleidung und so weiter.

00:26:44: Jetzt gerade gucken wir uns halt an wie wir mit KI vielleicht auch zwei bis drei Prozessintern schon mal regeln können um den Workflow zu vereinfachen damit alle Informationen zugreifen können.

00:26:58: Es gibt so viele Tools mittlerweile, es war noch nie so einfach das zu tun und wenn dann muss man's halt jetzt machen weil sonst ist das vielleicht auch irgendwann zu spät.

00:27:05: Aber da seid ihr schon super digital!

00:27:08: Wie wichtig wirds du sagen?

00:27:10: War Digitalisierung für euer Wachstum in den letzten Jahren?

00:27:13: Du hattest gesagt, ein supergroßen Shop, ne?

00:27:16: Siebenhund Quadratmeter, großes Lager, Großhandel.

00:27:19: aber jetzt mal wirklich der Digitalisierungspart.

00:27:23: welchen Einfluss hat das auf das Wachsum?

00:27:25: Also das war auf jeden Fall der Partei am meisten wächst, dass muss man einfach so sagen.

00:27:28: Der Einzelhandel ist schon ein bisschen rückläufig jetzt nicht so stark aber er ist rück läufig am Ende natürlich auch aufgrund der wirtschaftlichen Lage gerade die wir in Deutschland oder Europa haben die letzten Jahre seitdem seit dem Angluss Krieg von Russland ja oft die Ukraine.

00:27:46: sozusagen glaube ich da ist ja der Genere der Markt ein bisschen volatiler geworden.

00:27:49: das merkt man halt im Einzelhandel Ja, aber der digitalisierte Bereich oder der BTOB-Bereich gerade was jetzt so diese Online Shops angeht die wir anbieten für unsere Kunden.

00:27:59: Der ist natürlich am wachsen weil wie eben schon gesagt Wir nehmen den halt super viel Zeit weg.

00:28:05: Wie sie eigentlich bewegte Sachen nutzen können als für Bekleidung bestellen.

00:28:08: Am Ende wie gesagt sollte das halt kein großer Punkt sein in einem Unternehmen und da kommen wir natürlich mit unserer Lösung.

00:28:15: Punkten Die haben wir jetzt auch in den letzten es muss überlegen Sieben Jahren quasi Ja, zweimal komplett neu gemacht und dann jetzt immer noch weiterentwickelt.

00:28:25: Also wir sind jetzt nochmal deutlich schneller geworden was auch das Erstellen eines Online-Shops angeht.

00:28:30: also wenn alle Parameter stehen haben wir so ein Ding für den Kunden innerhalb von maximal einer Woche eher drei bis vier Tage stehen.

00:28:39: Wenn alle Paramete klar sind wie wo kommt das Logo hin?

00:28:42: Wie wird es veredelt usw.

00:28:43: dann können wir das mittlerweile relativ schnell aufbauen.

00:28:47: Das hat mal vor ein paar Jahren noch so ungefähr vier bis sechs Wochen gedauert, also das haben wir schon deutlich beschleunigt und auch die Arbeitsprozesse dahinter halt vereinfacht.

00:28:58: sozusagen ja

00:28:59: was ist der Anteil online zu stationär?

00:29:08: Wunderbar dass es gar nicht so hoch ist.

00:29:10: ich würde jetzt behaupten der komplette VTB Online Umsatz wird ungefähr bei.

00:29:17: Also der Rest ist tatsächlich stationär, bzw.

00:29:20: stationär ist jetzt nicht mehr so viel.

00:29:22: aber das meiste ist tatsächlich noch ganz normal.

00:29:24: BtoB Großhandel Da bestellen die meistens noch per E-Mail oder halt tatsächlich auch genug per Telefon.

00:29:30: Faxkoste lang nicht mehr.

00:29:31: Aber E-mail ist definitiv noch das Medium wo am meisten Bestellt wird.

00:29:37: Wie gesagt da versuchen wir natürlich auch dann mit unseren Kunden zu sprechen und die dann halt umzustellen, zum Beispiel auf unser Shopsystem.

00:29:46: Weil die dadurch natürlich auch viel Zeit sparen.

00:29:49: Die Branche war ja eigentlich vor fünfzehn, zwanzig, dreißig Jahren irgendwie nicht wirklich sichtbar dort.

00:29:55: Das werden wir anfangs schon gesagt so.

00:29:56: es gab einen klassischen Blaumann.

00:29:59: Die Branche hat sich ja glaube ich in den letzten Jahren wirklich maßgeblich verändert.

00:30:02: Also man sieht ja Leute ganz normal auch teilweise privat mit quasi Arbeitskleidung rumlaufen, aber das ist ja schon fast keine Arbeitskleidung mehr, es ist jetzt irgendwie fast sportswehr oder Privatkleide.

00:30:13: Du kannst vielleicht nochmal kurz ausführen was hat sich in den vergangenen Jahren verändert und wie verändert sich die Branche aktuell?

00:30:24: Ja also wie du schon gesagt hast... Früher gab es halt so zwei, drei Farben.

00:30:27: Es gab eine Latzhose, eine Bundhose und eine Jacke und dann vielleicht auch ne Winterjacke, ne einfache.

00:30:32: Mittlerweile würde ich schon sagen sind viele Sachen nicht mehr von normaler Outdoor-Kleidung zu unterscheiden.

00:30:39: also wir fahren gerne auch nach Südtirol in Urlaub wandern oder so.

00:30:42: da habe ich nichts anderes an als von uns und das siehst du auch nicht.

00:30:46: mittlerweile haben wir viele namhafte Hersteller nehmen jetzt mal Heli Henson zum Beispiel die man aus dem Freizeitbereich kennt die Workwear machen.

00:30:54: Wir kriegen demnächst,

00:30:56: das kann ich schon mal tisern.

00:31:00: Ja die kommen aus Karninavien da oben und die haben ganz mal früher angefangen mit so segeln.

00:31:04: dann gab es auch immer eine ganz heiße Zeit.

00:31:06: da hatten sie so Down Jacken in der Freizeit.

00:31:08: Die waren ich glaube Ende der Neunziger ist ja angesagt jetzt ja wieder.

00:31:12: Und ja also die haben super Bekleidung.

00:31:16: wir kriegen jetzt demnest das kann man auch sicherheitsschuhe von Adidas Ja, also Puma gibt es schon sehr lange sozusagen als Sicherheitsschuh und Adidas springt jetzt auch auf.

00:31:29: Das heißt ja am Ende schon dass jetzt das ein super interessanter Markt geworden ist im Gegensatz zu früher weil früher gab's halt nur... Also da hat keiner irgendwie gewusst welche Marke gibst in dem Workware Bereich.

00:31:42: Das ist jetzt anders.

00:31:43: sicherlich hat die Firma Engewert Strauß auch was oder sehr viel dazu beigetragen.

00:31:50: Am Ende der hat sicherlich den Markt aufgerüttelt unser allergrößter Marktbegleiter und hat da sicherlich viel für den Markt getan, dass wir da jetzt stehen wo wir sind was was Design angeht was Funktionalität angeht.

00:32:04: Und ja gegen denen geht es sich zu beweisen und ich glaube das können wir mehr als gut mit besserer Auswahl und auch super Qualität am Ende.

00:32:14: Die waren ja Irgendwie auch.

00:32:16: bis vor zwanzig Jahren war so nichts sichtbar.

00:32:18: Du hast den Namen gerade an, Engelbeert Schraus.

00:32:20: Ich glaube teilweise Werbung in Fußballstadien und also ziemlich präsent auch marketingmäßig.

00:32:26: Jetzt sagst du das hat wirklich einen positiven Impact auf die Branche gehabt Züglich der Entwicklung des Designs.

00:32:35: Das ist ja wahrscheinlich ein sehr großer Player geworden.

00:32:37: ich kenne die Zahlen jetzt nicht aber Ist ja auch sicherlich ein direkter Wettbewerber irgendwo.

00:32:45: Aber du siehst es eigentlich positiv

00:32:48: Ja, also im Wettbewerb natürlich jetzt nicht.

00:32:50: Weil er schon eine sehr große Marktdurchdringung hat.

00:32:54: Ich finde aber Kunden gut die zu uns kommen und die das gerade tragen weil wie gesagt wir finden immer was was qualitativ preisleistungsmäßig dann besser ist?

00:33:04: Das darf ich einfach mit Fugunrecht behaupten.

00:33:07: Nichtsdestotrotz... Also ja die machen glaube ich die Kratzen grad an einer Milliarde Umsatz.

00:33:11: da sind wir so weit von weg dass Das ist schon Anerkennung am Ende Bedarf, gar keine Frage und das hat man auch.

00:33:19: Und ja der hat den Markt halt wie Erwerbung macht verändert?

00:33:22: Wie das Design ist verändert?

00:33:24: Der mittlerweile macht er ja fast mehr Outdoor Kleidung als sonst irgendwas.

00:33:27: Man kann da ja selbst irgendwie Super Mario Sachen T-Shirts mit Super Mario drauf kaufen dann macht irgendwie mit der NFL Kooperationen also in Amerika.

00:33:39: Also man sieht, man ist da so groß dass man sich vielleicht auch auf Amerika dann konzentriert mittlerweile mehr.

00:33:45: Ja genau aber am Ende wie gesagt bis auf das unser größter Marktbegleiter ist und der uns natürlich ja am Ende Kunden wegnimmt wir ihm Kunden wegnehmen wie das halt so ist im Leben machen die den Rest recht gut würde ich behaupten.

00:34:02: Vielleicht kann es ja nochmal kurz ausführen, warum Kunden wirklich bei euch kaufen.

00:34:06: Also das ist gerade noch mal anfangs gesagt, dass dein Vater natürlich extrem serviceorientiert ist oder euer Unternehmen an sich.

00:34:14: was sind so die USPs, die euch irgendwie besonders machen und nochmal irgendwie abgrenzen zum Wettbewerb?

00:34:22: Warum soll der Kunde bei euch kaufen?

00:34:24: Jetzt kann ich natürlich sagen, wir sind ein Familienunternehmen aber das können natürlich viele sagen.

00:34:27: Das ist jetzt kein Grund, aber ich glaube einfach dass wir wirklich sehr gutes ausgebildetes Personal haben.

00:34:33: Wir haben auch ein sehr junges Team am Ende von denen wir bestimmt siebzig Prozent selber ausgebilde haben würde ich behaupten was natürlich am ende auch für die Qualität spricht und die Dynamik im Team bzw in der Firma.

00:34:50: Die kennen das ganze von der pika auf und wie dann eben schon gesagt also die kennen meine Eltern quasi auch als deren Eltern würde ich fast sagen.

00:34:58: Und von daher ist es hier halt gewachsen und dass hat eine ganz andere Dynamik würde ich sagen, als wenn du jetzt einfach nur Leute hast, die zehn Jahre woanders gearbeitet haben und dazu holt's.

00:35:09: Also ich könnte jetzt aus dem Stegreif würd' ich sagen haben wir mindestens Fünfzehn Vollzeitkräften, die wir haben sind mindestens zehn.

00:35:20: Hier haben wir ihre Ausbildung hier gemacht und dann auch teilweise schon.

00:35:23: also der oder die Eine Mitarbeiterin hat letztes Jahr ihr zwanzigjähriges gefeiert und ist seit der ausbildung hier.

00:35:31: Also das spricht glaube ich dann auch für uns und spricht am ende aber auch Ja natürlich wieder.

00:35:37: jetzt sind wir wieder beim thema-familien unternehmen Aber wenn nicht so lange jemanden halte er aber auch eine expertise und dass haben ja eigentlich so gut wie alle Einfach ausgucken.

00:35:44: Hat ja auch

00:35:44: ein Einsatz auf die Servicequalität einfach, wenn die so mega geschult sind.

00:35:49: Lange an Bord sind die Branche im E-Cannon oder die Produkte kennen.

00:35:53: Thema Service.

00:35:54: wie wichtig ist Service?

00:35:55: Auch im Zeitalter von Amazon und Co.

00:35:57: Sehr wichtig.

00:36:00: am Ende

00:36:01: haben wir eine Erwartung inzwischen.

00:36:05: Ja same name Delivery und wie schnell das kommt und die ganze Rückgabeoptionen.

00:36:12: siehst du dass

00:36:15: Ja?

00:36:15: also da, same day delivery kriegen wir am Ende hin wenn du hier zu uns kommst auf jeden Fall.

00:36:20: Wie gesagt so geht es ja eigentlich nicht raus ohne dass du was mitnimmst.

00:36:22: wenn Also das was du suchst ansonsten haben wir einen eigenen liefer service in der region wo wir dann auch ausliefern sozusagen und Ansonsten darf ihr halt alles selber veredeln sind wird er halt schon schneller als zum Beispiel jetzt.

00:36:36: wieder kommen wir zu Engelberg Strauß also da sind wir deutlich also mindestens doppelt so schnell wie die in der Veredlung.

00:36:42: Wenn Du Jetzt Was Mit Logos Bestellt

00:36:45: Wie lange dauert so was?

00:36:46: Wenn jetzt ein Kunde heute bestellt und sagt, hier ist das ja JPEG oder irgendein ja das digitale Logo.

00:36:55: Um jetzt noch einen T-Shirt mal als Beispiel oder eine Jacke zu produzieren mit dem Logo dann irgendwie auf der Rückseite.

00:37:02: Ja wenn das jetzt ein T-shirt oder einejacke in die Woche.

00:37:06: So ungefähr bis es dann komplett fertig ist.

00:37:11: Also geht auch mal schneller, wie eben schon anfangs gesagt.

00:37:14: Wenn dann mal die Hürte brennt da haben wir auch schon mal keine Ahnung hundert T-Shirts über Nacht gedruckt wenn es halt unbedingt sein muss auch das ist ja möglich dafür steht man ja dann auch wenn man regional unterwegs ist und dann halt auch nah am Kunden ist nochmal darauf zurück zu kommen.

00:37:30: ich glaube am Ende einfach auch und also definitiv dass es auch ein Motto von mir das Geschäfte unter Menschen gemacht werden Und du kannst noch so viel bei Amazon bestellen, jeder bestellt bei Amazon.

00:37:40: Ich kann mich da auch nicht vom Freisprechen dass ich bei Amazon was bestelle.

00:37:43: es ist einfach so nur am Ende wollen wir ja mit Menschen kommunizieren und wenn wir ein gutes Gefühl haben dann kaufen wir das auch und das leben wir halt am ende dass wir hier sehr menschlich unterwegs sind den Service am Kunden haben und wenn einer reinkommt dann nehmen wir uns die Zeit für dich Und du wirst beraten und zeigen dir nicht so wie im Baumarkt.

00:38:06: Halt ich letztens noch die Erfahrungen da, ich weiß gar nicht genau, ich musste eine Erhaltung für ein Sonatpanel kaufen?

00:38:13: Ja, da steht dahinten in der Ecke.

00:38:14: Gehen Sie mal dahin und wenn sie das nicht finden, fragen Sie mal den Kollegen, der da hinten in der Elektroabteilung ist?

00:38:17: Ich sage okay.

00:38:19: Ja gut, wir dann weitergestiefelt, nicht gefunden und erst einmal den Menschen gesucht, der für die Elektro-Abteilungen zuständig ist.

00:38:25: Und das wird hier halt nicht passieren sondern hier nehmen uns Zeit und wenn du ein paar Schuhe nur brauchst und es dauert halb mal zwanzig Minuten bald oder dreißig weil du hier von den hundertzwanzig Modellen fünfzehn anprobieren willst.

00:38:37: ja dann ist das halt so.

00:38:38: Das macht das Ganze ja am Ende aus.

00:38:40: Das ist mehr oder weniger ein bisschen Einkaufserlebnis.

00:38:45: Klar kostet das dann halt fünf oder zehn Euro mehr als im Internet, aber dafür kann ich es auch vor Ort machen und muss nicht irgendwie noch an der Packstation Pakete abholen, muss es wieder einpacken wenn's nicht passt zurück schicken usw.

00:38:54: Und so fort.

00:38:57: Ich habe halt ein letztes Pläustchen vielleicht noch hier mit einem Verkäufer oder Verkäuferin gehalten.

00:39:02: Darauf kommt es in vielen Fällen an Sag ich mal.

00:39:05: Das ist

00:39:06: auch wirklich die große Chance des stationären Einzelhandels, nämlich genauso vorzugehen wie du es gerade geschildert hast einfach durch extrem Service extreme Persönlichkeit dass man sich viel Zeit nimmt intensiv berät flexibel ist.

00:39:20: Ich glaube damit kann man sich dann wirklich noch abgrenzen.

00:39:24: Jetzt bist Du auch schon so lange am Start.

00:39:27: was war denn so bisher deine größten Learnings als Unternehmer?

00:39:33: Ihr habt auch verschiedene Fahrten durchlaufen, dann kam das ganze Thema Digitalisierung mit der Mata Online Shops.

00:39:39: Wenn jetzt nochmal so Revue passieren lässt... Was war die größte Rolle?

00:39:45: Auch da sind wir wieder eigentlich beim Thema Kommunikation.

00:39:47: Also Kommunikations ist immer das A und O am Ende Und ich glaube Wichtig ist eine offene Kommunikion vor allem auch mit den Mitarbeitern und dem ganzen Team.

00:39:57: Das bringt nichts wenn nicht keine Ahnung bestimmte unternehmerische Entscheidungen Alleine treffe und das Team steht nicht dahinter.

00:40:04: Und da sind also klar geht das natürlich nicht immer, aber ich sage mal in den klassischen Entscheidungen oder in den klassischen unternehmerischen Entscheidung wo man vielleicht das team fragen kann sollte man es tun weil dann ist die akzeptanz viel größer.

00:40:17: banales beispiel früher haben wir den einkauf so gemacht dass ja die ausdienstlackamen hier hinten haben halt kollektionen vorgestellt von neuen neuer bekleidung und sagt jo bestellen wir Beschick mal davon zwanzig Hosen, davon zwanzig Hosen und davon Jacken.

00:40:31: Dann kam die hin, kam mit Laden und dann wurden sie halt irgendwie verkauft.

00:40:35: So

00:40:36: bestellst du aber Sachen, die die Mitarbeiter doof finden?

00:40:39: Dann verkaufen die die halt auch nicht so gut!

00:40:41: Und dementsprechend machen wir das seit ja bestimmt zehn, zwölf, fünfzehn Jahren.

00:40:45: keine Ahnung also zehn sagen wir mal zehn Jahre dass Diese Gespräche finden nicht mehr alleine statt, sondern es sind immer ein zwei Leute aus dem Verkaufstil mit dabei bei bei Kollektionsvorstellungen von den Herstellern und die suchen halt mit aus.

00:40:57: Wenn ihr mit aussuchen ist die Akzeptanz viel größer dass sie das auch verkaufen.

00:41:02: Und gehen da mit dem Kunden dann auch dahin und zeigen dem was ansonsten verkaufen die halt das was die letzten zwanzig Jahre verkauft haben weil sich da halt sicher sind.

00:41:09: und ich finde bei solchen Entscheidungen Sollte man die Mitarbeiter auf jeden Fall mit einbeziehen, weil das immer einen Mehrwert hat am Ende und die fühlen sich halt auch dann abgeholt.

00:41:19: Genau das ist ja wieder das Gleiche wie mit unserem Onlineshop-System.

00:41:22: Wenn ich den Mitarbeitern im Budget gebe, hatte er das Gefühl okay Ich kriege jetzt Geld vom Unternehmen Und darf mir was aussuchen Auch wenn wir vorher die Kollektion festlegen Man sollte denen immer das Gefühl geben Abgeholt zu werden Und dass sie halt auch mit dabei sind bei der ganzen Geschichte Und nicht einfach irgendwie nur Mitläufer.

00:41:47: Ich glaube, dass das vielleicht besser funktioniert als die andere Option.

00:41:52: Gab es Fehler oder schwierige Phasen wo du aus denen viel gelernt hast?

00:41:58: Man hat ja jedes Unternehmen hat verschiedene Situationen und Phasend gab's mal wirklich irgendwas Challenging wo du sagst boah da wurde ich wirklich gefordert Wird's im Nachhinein, würde ich es vielleicht anders entscheiden?

00:42:11: Ist ja auch immer spannend.

00:42:14: Ja sicherlich was zu die eine oder andere Personaleinscheidung angeht.

00:42:19: Das sind immer schwierige Entscheidungen glaube ich.

00:42:22: Weil der Weitohalt da irgendwie schwieriger Entscheidungen mit Menschen treffen muss das ist immer unangenehm und das kannst du auch hundertmal gemacht haben glaub' ich.

00:42:29: Und so habe ich nicht.

00:42:30: Das kannst du hundert mal gemacht haben und das ist aber noch unangenergenehm.

00:42:34: Da sind sicherlich so Sachen, die ja nicht so gut sind Vielleicht die eine oder andere Investition, aber auch da ist es halt so.

00:42:44: Ja wenn man mal hinfällt muss man einfach wieder aufstehen dass man halt auch Sachen einfach auf Sachen gesetzt hat, die dann doch nichts geworden sind.

00:42:50: Das kostet dann halt Geldzeit und ein bisschen Herzschmerz oder halt eher Kopfschmerzen sozusagen.

00:42:57: und ja dann muss man halt wieder auf stehen und dann weitermachen.

00:43:02: Sehr gut!

00:43:03: Wie gehst du mit Druck- oder Verantwortung um?

00:43:06: Fällt dir das leicht?

00:43:08: So, jetzt hast du natürlich immer mehr Verantwortung übernommen in den letzten Jahren.

00:43:12: Dein Vater haste immer noch als Wingman im Prinzip an der Seite aber ihr teilt euch ja wahrscheinlich noch in gewissen Maße die Verantwortung.

00:43:19: Aber das ist dann auch wahrscheinlich irgendwann so dass komplett alles auf deinen Schultern liegt.

00:43:25: Fällt dir es leicht oder wie würdest Du das sehen?

00:43:31: Ich würde sagen ja, ich habe aber auch einen anderen Führungsstil als meinem Vater.

00:43:35: Das war früher natürlich auch anders von.

00:43:38: wir haben jetzt knapp oder wir haben sechsundzwanzig Mitarbeiter und es ist ja natürlich über die Jahre gewachsen.

00:43:47: Ja, was heißt Verantwortung?

00:43:48: abgibt dich also die Verantwortung habe ich gar keine Frage für alles.

00:43:51: aber ich gebe halt gerne Bereiche ab und lasst dann die Mitarbeiterheit quasi.

00:43:57: Die Verantwortung tragen für deren Bereich.

00:43:59: und am Ende bin ich ein Freund davon zu sagen das ist unser Ziel da wollen wir hin und der Weg dahin wenn er jetzt nicht.

00:44:06: Wenn ich nach Rom will und ich fahre halt über Madrid ist es schon doof.

00:44:09: aber wenn der Weg in dieselbe Richtung geht ob du jetzt halt Ja mit dem Auto, wenn du keine Ahnung was fährst ist egal.

00:44:15: Hauptsache das Ziel ist das gleiche bzw.

00:44:17: das Ergebnis ist das Gleiche und da bin ich ein Freut von dass die ja bei uns die Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten.

00:44:25: Solange das Ergebnis halt passt ist es mir halt egal ob die rechts rum oder links rum gehen.

00:44:29: sozusagen Hauptsaches funktioniert und das ist mir wichtig und mein Bauchgefühl sagt das funktioniert.

00:44:38: Ja, so habe ich meiner Meinung nach auch zufriedenere Leute.

00:44:43: Weil die halt den Weg so gehen wie sie es glauben und wenn das Ergebnis passt dann ist es ja für alle gut am Ende Und das ist glaube ich ganz wichtig anstatt jetzt wirklich.

00:44:54: Ich kenne auch, wir haben auch Kunden die haben dreihundert sechshundert Einnahme mit sechsten Mitarbeitern.

00:44:59: Da weiß ich da macht der Inhaber Mikromanagement.

00:45:01: Der entscheidet wirklich alles selber.

00:45:02: also wenn die da zwanzig Hosen bei uns bestellen dann entscheidet er es selber noch wo.

00:45:06: ich denke ja das ist natürlich cool dass nicht alles weiss.

00:45:09: aber ist er die Frage Ist das jetzt der wichtigste Punkt den er entscheiden muss oder kann das Dicht der Einkauf selbst und am Ende bin ich halt schon Veränder von dass jeder möglichst selber Verantwortung übernimmt und dann dafür einsteht am Ende.

00:45:25: Das hilft ja wahrscheinlich auch für die Wachstumsziele in den nächsten Jahren, du hattest im Vorgespräch gesagt, erfolgt das Jahr zum nächsten Jahr, also im nächsten Jahr bedeutet nicht alles komplett neu zu machen sondern das richtige konsequent gutzumachen.

00:45:40: Vielleicht kannst Du das nochmal kurz erklären.

00:45:43: wo euer Fokus liegt?

00:45:45: Ja, Fokus liegt sicherlich dann auf unserem Service was unseren BtoB Online Shop angeht.

00:45:50: Weil da merken wir ja schon jetzt seitdem wir unser neuestes System haben wo wir halt noch schneller mit sind also selber schneller mit den internen das natürlich auch wichtig für uns als Team ist genauso extern für unsere Kunden.

00:46:03: Das wollen wir auf jeden Fall angehen und weiter ausbauen weil wir einen Mehrwert schaffen nicht nur für uns sondern vor allem ja auch für den Kunden was wichtig ist dadurch dass wir einfach Zeit sparen und Zeit ist ja heute am Ende das wichtigste Gut von allen, also das Thema Work-Life Balance.

00:46:18: Das habe ich zwar noch nicht so ganz verstanden wie wir das als Unternehmer so umsetzen wollen oder können.

00:46:22: aber nichtsdestotrotz Zeitsparen ist glaube ich für alle gut und dass das können wir halt bei unserem Kunden und die müssen ja nicht mal was dafür machen weil die Bekleidung kommt weiterhin und die Mitarbeiter laufen weiter hin sehr gut gekleidet als wir bieten Karte des Unternehmens rum und am Ende wird Zeit gespart und Zeit kostet halt auch am meisten Geld heutzutage.

00:46:41: Das muss man einfach nicht mehr so sagen.

00:46:44: Ja, Kosten sparen ist überall gut.

00:46:46: Und dementsprechend wollen wir da halt das weiter angehen und weiter ausbauen.

00:46:50: Deswegen genau du sprichst es gerade schon an was denkst Du?

00:46:53: Was wird Unternehmer in Zukunft erfolgreicher machen?

00:46:57: Was sind jetzt so viele Dinge?

00:46:58: natürlich werden anfangen zu besprochen KI wo ihr auch dran arbeitet.

00:47:03: also was sind die Dinge Die unternehmer in zukunft erfolgreicher macht?

00:47:09: Ich glaube weiterhin auf Beziehungen setzen, Beziehung zu seinen eigenen Mitarbeitern und Beziehungs- und Kunden.

00:47:16: Weil KI ist sicherlich toll aber auch nicht das Allheimittel weil am Ende können wir nicht wie auch schon zwischendurch gesagt Geschäfte werden halt zwischen Menschen gemacht und das kann die KI nicht ersetzen.

00:47:26: also klar kann ich bestimmte einfache Sachen wie Texte schreiben keine Ahnung was es kann die KE super Aber die kann ja nicht mal ein Telefonat ersetzen Es hat keiner Bock.

00:47:37: Ich habe letztens noch bei der Bank angerufen, dann kommst du als erstes kommt auch hier Mia oder wie die da heißt?

00:47:42: Das nervt ja schon nach drei Sätzen weil du weißt genau okay das dauert jetzt fünf Minuten bis ich vielleicht mal jemanden eine andere Reitung habe der mir dann wirklich weiter helfen kann.

00:47:49: und ich glaube bei internen Prozessen wo keine Kunden und so weiter gebraucht also mit zu tun haben glaub ich wird die KI sicherlich deutlich helfen sicherlich viel schneller machen aber überall da Wo eine Kommunikation zwischen.

00:48:08: Ja, wir sagen zwischen zwischen

00:48:10: Menschen Mitarbeiter

00:48:11: Team Mensch und Kunden dann halt sein kann oder sein muss da wird die KI uns nicht ersetzen können auf gar keinen Fall.

00:48:18: und dementsprechend ist das Fluche und Segen zugleich.

00:48:22: Und wir müssen halt schauen wo der Weg dann halt hingeht und ... wie man die Mischung am besten dann halt hinbekommt, ne?

00:48:30: Also das

00:48:30: würde ich zumindest so sagen.

00:48:31: Aber da werdet ihr dann in zehn Jahren vielleicht noch mal fragen... Das war jetzt eine steile These!

00:48:36: Die du daraus gehauen hast.

00:48:38: Es gab ja auch mal irgendwann, fand ich auch mal lustig und ich glaube in den Sechziger-Siebzigerjahren wurde ja auch einmal jemanden in USA gefragt der sagt doch Ich sehe also keinen Grund, dass ein Privathaushalt einen Personalcomputer ... ...in seinen Verbänden stehen haben müsste.

00:48:54: Die Aussage gab es ja mal, ist natürlich alles jetzt undenkbar.

00:48:58: Aber ich glaube das wird schon richtig was du sagst.

00:49:00: Beziehung, Kommunikation, Empathie wird jetzt einfach super spannend wie sich die KI Anfang nächsten Jahren entwickelt ob da auch Emotionen tragen werden kann oder ob sie sogar besser kommunizieren können wie wir Menschen Also textlich, grammatikalisch

00:49:18: und alles bestimmt.

00:49:19: Aber trotzdem glaube ich einfach dass diese zwischenmenschliche Geschichte wenn man gegenüber steht... Ich meine wir wehnen uns jetzt hier per Kamera.

00:49:27: Das ist ja auch schon ein Fortschritt.

00:49:28: denen vor allem wir in Deutschland werden Corona irgendwie gemacht haben.

00:49:31: vorher hatte das ja nie einen auf dem Schirm.

00:49:34: aber es ist nicht das Gleichheitswenn wir jetzt gegenüber im Raum sitzen würden das hätten wir nochmal eine andere emotionale Bindung oder auch einfach würde mir noch mal anders kommunizieren Und das wären wir glaube ich Nicht hinbekommen.

00:49:46: selbst wenn man sich jetzt so dreidee oder drei D darstellen könnte wie ein Star Wars oder so auch das würde das nicht glaube ich dann kompensieren.

00:49:54: Wenn du einem jungen Unternehmer heute einen Rat geben könntest welcher wäre das?

00:49:59: Du warst ja auch Anfang zwanzig als uns Unternehmen eingestiegen bist gibt es ja was was dir anfällt.

00:50:07: Es gibt ja auch eine Nachfolger die kommen.

00:50:09: Man muss natürlich vielleicht ein bisschen unterscheiden, wobei nehmen muss man nicht.

00:50:12: Ich wollte gerade sagen, man muss unterscheide zwischen jemandem der komplett selbst gründet und der Nachfolger ist würde ich fast sagen nein muss man sich.

00:50:23: Vorgänger oder in meinem Fall jetzt Eltern, die älteren hören.

00:50:28: Nichtsdestotrotz sollte man sein eigenem Weg gehen und sich davon auch nicht abbringen lassen.

00:50:32: Auch wenn man halt Stein in den Weg gelegt bekommt beziehungsweise einfach öfter mal auf die Schnauze fällt, auf Deutsch gesagt.

00:50:40: Man sollte da schon den Weg gehen dem man meint der richtig ist weil am Ende muss man ja auch Spaß machen.

00:50:46: und wenn ich nur das mache wo ich irgendwie auf andere höre hilft mir dass am ende auch nicht weiter.

00:50:51: Klar braucht man eine gesunde Mischung, aber ich glaube, man braucht eher siebzig Prozent seinen eigenen Weg und dreißig Prozent dann noch das was andere sagen oder halt was der Vorgänger gemacht hat.

00:51:03: Also wenn man da dann das zusammen mischt geht man sicherlich den richtigen Weg.

00:51:11: Und ein ganz wichtiger Teil meines Weges ist es Netzwerken.

00:51:17: Das mache ich jetzt schon sehr lange Dass ich versuche wirklich viel zu Netzwerken, viele Leute einfach kennenzulernen.

00:51:23: Denn Kontaktschaden ja am Ende nur dem der sie nicht hat und es gibt ja so eine steile These dass man glaube ich über vier Kontakte an jeden Menschen weltweit rankommt.

00:51:34: Und mittlerweile muss ich sagen glaub ich das auch.

00:51:36: also da entstehen teilweise Verbindungen wenn man denkt er hat schon mal mit Donald Trump ein Whiskey getrunken.

00:51:42: Wie kommt's denn nie drauf?

00:51:43: Aber die Welt ist halt klein.

00:51:46: und Ja netzwerk ist sicherlich Definitiv ein wichtiger Faktor, gerade wenn ich neue Gründe oder beziehungsweise halt was übernehme sich mit Leuten zu vernetzen.

00:51:57: Mit Gleichgesinnten zu vernetzen aber auch mit ganz anderen Menschen und Bromgen die vielleicht gar nichts mit meiner zu tun haben.

00:52:03: Aber am Ende wir hatten da mal das war ganz interessant Wir haben ja vor ein paar Jahren so eine kleine Runde gehabt mit Nachfolgern sozusagen Komplett andere Branchen, also wir jetzt mit Berufsbekleidung hatten wir eine Elektrika dabei.

00:52:16: Dann hatten wir jemanden dabei der hatte fünf Supermärkte Edikars und dann jemanden der hatte ne Firma die stellen Walzen her zum Beispiel, also Riesenwalzen.

00:52:29: am Ende haben alle die gleichen Probleme nötig uns sorgen.

00:52:31: oder auch ist es völlig egal aus welcher Branche du kommst und du kannst dich super gut ergänzen.

00:52:35: von daher ist Netzwerken super wichtig egal welche Branche Du bist um was Du halt Ja produzierst oder halt verkauft.

00:52:43: man kann wieder

00:52:45: identische Themen identische Herausforderungen.

00:52:49: Deswegen finde ich richtig gut, deswegen das ist macht es ja dann irgendwie auch so wertvoll wenn wir irgendwie deinen ja deine Erfahrung einfach hier mal hören und für potenzielle Nachfolger unternehmer.

00:53:00: Ist immer wertvoll aus anderen Branchen was zu lernen oder zu hören?

00:53:04: Was bedeutet Erfolg heute für dich?

00:53:08: bist jetzt lange dabei.

00:53:10: Ich weiß nicht, ob man mal irgendwelche Zielsetzungen für sich definiert hat und Erfolg ist ja relativ.

00:53:17: Wie willst du Erfolg für dich definieren?

00:53:18: Das ist

00:53:19: so, ich wollte grad sagen.

00:53:19: also das mit natürlich jetzt sehr dehnbarer Begriff sag' ich mal.

00:53:24: Also früher hätte ich gesagt dass konkret einfach nur Zahlen erreichen.

00:53:29: keine Ahnung dass du einfach sagst hier mein Umsatz muss jetzt so hoch sein usw.

00:53:35: mittlerweile würde ich breiter Fächern, dass jetzt nicht Umsatz ist.

00:53:39: Nicht alles gut.

00:53:40: am Ende muss natürlich da was drunter stehen.

00:53:43: Ich kann auch hundert Millionen Umsatz machen.

00:53:44: wenn er minus darunter steht hilft mir das sehr viel weiter also gar nicht.

00:53:47: von daher würde ich nicht nur auf Zahlen gehen.

00:53:51: Natürlich muss es am ende ein positives Ergebnis haben weil wir machen das ja nicht alle nur für Luft und Liebe.

00:53:57: aber sicherlich ist es für mich Erfolg auch wenn das Team gut zufrieden ist Wenn alle gut zusammenarbeiten wenn du wenig Reibungspunkte hast und jeder weiß was der zu tun hat und ja, man mit einem guten Gefühl nach Hause fahren kann oder auch mal dann eine Woche in Urlaub fahren kann.

00:54:15: Und man weiß okay, wenn die Telefon klingelt jetzt nicht zehnmal am Tag weil irgendeine Frage entsteht das kenne ich halt auch von anderen Bekannten da.

00:54:22: die sind es beim Urlaub aber irgendwie doch nur am Telefonieren und da muss ich sagen dass klappt halt gut wenn wir eine Woche im Urlaub fahren dann werde ich nicht angerufen in den meisten Fällen und das funktioniert.

00:54:34: Und das ist halt ja auch schon mal, meiner Meinung nach sehr wichtig, dass man einfach mal eine Woche komplett mit der Familie ruher hat.

00:54:41: Ja wie gesagt, es ist jetzt ein sehr dehnbarer Begriff da kann man viel sagen

00:54:45: wenn du sagst, dass du auch gerne bereit bist Verantwortung abzugeben oder Mitarbeiter auch ihre eigenen Verantwortungsbereiche gibst.

00:54:54: Das hilft natürlich, dass nicht alles sofort zusammenbricht, wenn du dann mal ein paar Tage oder nur Wochen nicht da bist

00:55:01: Es wäre ja auch fatal am Ende.

00:55:02: Also es kann ja nicht ein Unternehmen, kann ja an einer Person halt hängen.

00:55:05: also dafür ist es ja nicht nur für mich wichtig oder für meine Familie wichtig sondern auch für die Familien die hinter unseren Team stehen.

00:55:14: und wenn ich jetzt morgen doof gesagt tot umfalle muss es trotzdem weitergehen weil dann sonst stehen hier halt twenty fünf Leute auf der Straße und das darf ja auch nicht passieren am ende.

00:55:24: und dementsprechend Ja Ist tatsächlich wichtig dass wir möglichst viele Entscheidungen einfach von fast Natürlich nicht jeder, aber dass jeder seine Entscheidung treffen kann und soll und darf.

00:55:35: Und das macht sicherlich auch was aus.

00:55:37: ja.

00:55:38: Kurze Abschlussfrage wo siehst du Leising in fünf Jahren?

00:55:43: Sind irgendwelche konkreten Themen die irgendwie anstehen?

00:55:47: Kann er sein, dass es potenzielle Veränderungen gibt oder gebt ihr einfach weiter Gas so wie ich die letzten Jahre ja auch schon gemacht habe?

00:55:55: Wie siehst

00:55:56: Du?

00:55:56: Ja, Gas geben musst Du immer.

00:55:58: Gart keine Frage was ich... in fünf Jahren sehen würde, wäre definitiv eine noch mehr automatisiertere Fertigung.

00:56:04: Das heißt da wird es wahrscheinlich so sein dass man deutlich skalieren kann über Digitalisierung.

00:56:11: weil ich am Ende es gibt mittlerweile Maschinen Da kann ich ein T-Shirt reinlegen dann sieht derjenige das T-shirt reinlegt auch nicht mal was für Logo dabei da dann drauf kommt.

00:56:18: aber die Maschine weiß es halt schon dadurch dass sie den Auftrag vorher gelesen hat und das t-shirt kommt fertig raus wird dann draufgeklebt und dann geht es halt weiter sozusagen.

00:56:31: Das gibt schon, also werden definitiv da jetzt einige Sachen geben was die Automatisierung angeht bzw.

00:56:37: was auch schneller, schnellere Auftragsbearbeitung angeht.

00:56:41: das ist definitiv Fakt.

00:56:45: Ansonsten hoffen ist das falsche Wort.

00:56:48: ich glaube ziemlich fest daran dass es den stationären Einzelhandel zumindest bei uns weiterhin geben wird Weil einmal durch das, was wir irgendwie gesagt haben mit dem Service aber auch einfach weil wir beratungsintensivere Produkte haben als wenn ich mir jetzt einfach eine Jeans für die Freizeit kaufe.

00:57:02: Da es immer mehr Normen gibt Sicherheitsklassen gibt und das ist halt einfach Beratung intensiv Ja genau also Ich sehe uns weiterhin an diesem Standort.

00:57:13: Ich glaube nicht dass wir Was jetzt Verwaltung und dann der stationellen einzelne eingeht weiter wachsen müssen.

00:57:20: Wahrscheinlich dann eher was, was dann Lager und Produktion, also Textilveredelung angeht.

00:57:26: Weil wir dann halt mehr die WTB-Geschichte skalieren werden definitiv.

00:57:30: Lagert ihr alles in der Haus oder habt ihr auch externe Lager?

00:57:35: Sowohl jetzt aus!

00:57:35: Also wir haben halt ein eigenes Lager hier, das da direkt mit der Logistik und mit der Veredelungen zusammenhängt damit wir da halt kurze Wege haben.

00:57:44: In dem Sinne du bestellst heute Polo Shirt als Firma in unserem online Shop.

00:57:49: Das nimmt jetzt heute am Mittag oder morgen dann jemand aus dem Regal, dann geht es unter die Stickmaschine und wird dann möglichst schnell verschickt.

00:57:56: Also wir haben hier relativ viele Blanko Rohware liegen, die dann halt am Ende für den Kunden veredelt werden.

00:58:04: Genau also das wird sicherlich mehr werden und ich denke der Rest wird ungefähr so auf dem Niveau bleiben wie er jetzt ist würde ich mal behaupten am Ende weil Ja, und

00:58:16: die Angebotsvielfalt oder das Produktspektrum verbreitet sich.

00:58:20: Was wir anfangs auch gesagt haben ist, es geht ja auch sehr stark in den Privatbereich rein.

00:58:23: Ich glaube, das spielt euch mega an die Karten!

00:58:26: Deswegen also megacool erstmal so wie du Zeit genommen hast Dennis.

00:58:30: Super vielen Dank für deine Ausführung hat mich wirklich gefreut.

00:58:34: Wir bleiben weiterhin Kontakt.

00:58:35: ich bin super gespannt wie da eure weitere Entwicklung ist.

00:58:39: Aber das hört sich alles sehr, sehr gut an was ihr anschreibt und eure Unternehmensphilosophie und Kultur wie sie lebt.

00:58:46: Sehr persönlich familiär menschlich also vielen vielen Dank dafür und bis bald!

00:58:54: Ja vielen dank für die Einladung habe mich sehr gefreut und ja wir sehen uns bis dann!

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