Vom Familienhofladen zum Großhändler: 1 Mio. Pflanzen, Holding & Cannabis – Tim Spieker

Shownotes

Tim Spieker ist Gartenbauingenieur und Unternehmer in dritter Generation. Was als kleiner Familienbetrieb mit Endkundenverkauf begann, hat er Schritt für Schritt zu einem europaweiten Großhandelsunternehmen entwickelt – mit rund einer Million Pflanzen pro Jahr und namhaften Kunden wie Kaufland.

In dieser Episode spricht Tim offen über:

→ Den Einstieg ins Familienunternehmen und warum sein Vater ihn sofort in die volle finanzielle Verantwortung nahm → Wie der Switch von B2C zum Großhandel wirklich abläuft – von der ersten Kaltakquise bis zur 40-Tonnen-Lieferung an einem Tag → Warum die Produktionsfläche in zehn Jahren verzehnfacht wurde – und wie das ohne proportional mehr Personal möglich war → Was beim Launch einer neuen Pflanzensorte schiefgehen kann (Australien lässt grüßen) → Der niederländische Wettbewerb, Automatisierung im Gewächshaus und was Deutschland daraus lernen kann → Wie eine Holding mit Immobilien, regenerativer Energie und Cannabis Social Clubs entstand → Warum Investitionszyklen von einer Dekade auf drei Jahre geschrumpft sind – und was das für Unternehmer bedeutet

Ein ehrliches Gespräch über Wachstum, Flexibilität und das Unternehmertum in einer Branche, die sich gerade neu erfindet.

🎙 One Business One School – der Podcast für unternehmerisches Denken.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zum Scalentide Podcast One Business One School.

00:00:03: Heute ein ganz spannender Gast, Tim Spieker Gartenbauingenieur Unternehmer und jemand der einen Familienunternehmen nicht nur einfach übernommen hat sondern es wirklich über die letzten Jahre transformiert hat mit rund einer Million Pflanzen pro Jahr europaweiter Vermarktung und parallel einer Holding die investiert ist in Immobilien Energie und Agrar.

00:00:24: Ich bin super gespannt, was wir fahren und wie das alles passiert ist.

00:00:27: Tim schön, dass du da bist.

00:00:28: Hallo, vielen Dank für die Einladung!

00:00:30: Du bist ja nicht einfach ins Unternehmen gegangen sondern du hast das Unternehmen ja wirklich über die Jahre entwickelt.

00:00:36: Mich würde einfach interessieren, wie hat alles angefangen bevor du dann ins Unternehmen eingestiegen bist?

00:00:42: Ja also wir sind klassisch ein Familienbetrieb in dritter Generation.

00:00:46: mein Großvater hat damals gegründet, hat quasi angebaut Gemüse und Zierpflanzen und das ausschließlich einen BtoC an Endkunden verkauft.

00:00:55: Mein Vater hatte das dann ausgebaut, hat in zweiten Verkaufsstandort genommen und auch ausschließlich für die Eigenvermarktung produziert.

00:01:02: Und langsam ist der Gedanke gewachsen, in die Produktion einzusteigen also klassisch Vertrieb am Großkunden.

00:01:08: Das war eigentlich der Schritt als ich mich selbstständig gemacht habe dass wir das weiterfussiert

00:01:11: haben.

00:01:12: Erste Frage wie kam der Einstieg bei dir wirklich zustande?

00:01:16: Ich hab ja in einer Intro schon gesagt du hast studiert, Gartenbauingenieur ... von vornherein klar.

00:01:22: Du kannst ja nochmal ganz kurz erklären, wann dieser Wunsch entstanden ist?

00:01:29: War es schon in der Kindheit oder war es in der Jugend oder doch erst so einem späteren Zeitpunkt?

00:01:33: Ja eigentlich muss man sagen zum späterenzeitpunkt also während des Studiums ist Herr Gedanke weiterengereift.

00:01:38: Es war auch eine Überlegung in die Lehre und in die Wissenschaft zu gehen hat, in die Forschung.

00:01:43: letztendlich hat mich das dann aber so geparkt.

00:01:46: den Gedanken sich selber etwas aufzubauen um gerade auch in die Produktion einzusteigen lag nahe bei dem Studium und dann sind wir Familienintern in die Diskussion gegangen, wie wir das am besten anstellen würden.

00:01:58: Und haben uns halt darauf geeinigt dass wenn ich einsteige dann auch wirklich selber investiere und quasi dann mich selbstständig mache hat den Grund.

00:02:08: die Umstellung in die Produktion ist ja auch nicht ganz kostengünstig.

00:02:12: Und mein Vater hatte nicht ganz unberechtigt gesagt, wenn wir das machen, dann soll ich bitte voll mit ins Boot einsteigen und mich selbstständig machen.

00:02:19: Das habe ich dann immer auch zweitausendmal

00:02:20: gemacht.

00:02:21: Ist es so dass hier das Unternehmen noch gemeinsam führt?

00:02:24: oder wie war der Übergang?

00:02:26: Wie war die Übergabe?

00:02:28: War die Verantwortung ab dem Tag der quasi neue Gründung auf deinem Namen und auch der Investitionen auf dein Name?

00:02:36: Wie hat sich das entwickelt?

00:02:38: Also bis zum Jahr zwei Tausend Neunzehn liefen beide Unternehmen noch parallel, da haben wir in Kooperation gearbeitet.

00:02:43: Das war auch ganz gut für den Übergang.

00:02:44: Jeder hatte seine eigene Ideen und somit konnten wir das Ganze aufeinander abstimmen.

00:02:48: Um Neunzen haben wir dann den älterlichen Betrieb in meine Firma mit integriert.

00:02:53: Mein Vater unterstützt mich weiter noch gerade im Bereich Logistik und Produktionsplanung und haben dann quasi versucht dann auch dem Betrieb zu

00:03:00: skalieren.".

00:03:01: Das hört sich ja nach einer superharmonischen und entspannten Übernahme irgendwie an!

00:03:07: richtig sympathisch, dass der Vater im Prinzip den Sohn direkt in die Verantwortung genommen hat und gesagt okay wenn wir ja in die Richtung gehen wollen dann musst du im Prinzip auch komplett in einer Verantwortung sein nämlich auch in der Form das das Geld auf deinem Namen aufgenommen werden muss.

00:03:21: Wenn dann zumindest Finanzierungen irgendwie nötig waren.

00:03:23: Erzähl nochmal kurz gab es auch irgendwelche schwierigen Momente Herausforderung?

00:03:28: oft ist es ja so es gibt eine ältere Generation die einfach vielleicht noch andere Gedankengänger haben.

00:03:33: oder hat er dir da relativ frei handgelassen?

00:03:35: Ja ich meine Der Vorteil war, wenn beide mit im Boot sitzen dann geht es immer nur um die Sache und die besten Ideen.

00:03:41: Um die schnellste Umsetzung.

00:03:43: und diese persönlichen ja ich möchte nicht Befindlichkeiten nennen aber doch Ansichten.

00:03:47: wer hat Recht, wer hat Nichtrecht treffen dann relativ schnell in den Hintergrund Aber dafür muss man auch in den gleichen Schuhen laufen und die gleiche Verantwortung tragen Und eben auch den gleichen finanziellen Druck spüren.

00:03:59: Und dann geht es halt immer nur um die beste Idee.

00:04:02: und das hat relativ viel Druck rausgenommen.

00:04:05: Ich möchte nicht sagen, dass es Druckfeier war.

00:04:07: Es war eben anderer Druck, sagen wir marktwirtschaftlicher Druck.

00:04:11: aber das ist jetzt Familienentherren.

00:04:13: dazu geführt er, dass geknatscht hat oder Streit gab das eben nicht.

00:04:17: also es ging relativ schnell um die Sache.

00:04:19: natürlich kommen wir aus der Landwirtschaft.

00:04:21: bei uns wird auch klar Text gesprochen Das heißt, es gab dann schon Reibungspunkte.

00:04:26: Aber der Vorteil ist wenn die Sache oder eben die Produktion im Mittelpunkt steht, dann ist das relativ schnell

00:04:32: geregelt.".

00:04:32: Jetzt hast du gesagt ihr wart eigentlich Jahre oder Jahrzehnte eher auf dem B to C also Bereich auf den Endkunden fokussiert?

00:04:39: Dann kam der Großhandel dazu.

00:04:41: vielleicht kannst du ja mal ausführen wie ihr dieses angeschossen habt weil Großhandeln im Vorgespräch hatte ich schon einmal gehört da sind große Namen mit dabei Baumarketten und ähnliches.

00:04:51: Ist es wirklich mit deinem Einstieg?

00:04:53: Er hat's damit begonnen.

00:04:55: Die waren die ersten Tage, wie war denn die ersten Wochen im Unternehmen?

00:04:59: Hast du dich direkt darauf fokussiert, wie ging das los mit dem... Großhandelsgeschäft.

00:05:04: Man muss dazu sagen, in der Zeit von zwei Zehn bis zwei vierzehnt war es schon abzusehen das der Markt sich immer weiter zentralisiert.

00:05:10: also früher war es gegeben dass wir eben relativ viel kleiner Einzelverkaufsbetriebe haben in der Branche und der Markt eher dezentral aufgestellt war.

00:05:18: Das kam eigentlich mit dem Einstieg des Lebensmittel-Einzelhandel zu den Pflanzenvertrieb hat sich das relativ schnell dann auch wirkt zentrallisiert und wir mussten dann auch reagieren.

00:05:26: Also es war auf die einen Seite eine Entscheidung weil sie machen wollten Auf der anderen Seite war es auch eben erforderlich vom Markt her.

00:05:32: Klar ist dann aber auch, wir hatten wenig bis gar keine Marktanteile.

00:05:37: das heißt die erste Zeit war dann auch wirklich Glinken putzen sich ins Auto setzen quer durch Europa fahren und Muster vorstellen dann eben Bestandslisten und Verkaufsgespräche führen also wirklich quasi ins kalte Wasser geworfen werden wie man heute neudeutsche Zwischensacht, dort ein Doormarketing zu machen und wirklich dann in die Unternehmen reinzufahren.

00:05:57: Und sich selber und auch die Produkte vorzustellen.

00:06:00: Kriegt man denn Termine?

00:06:01: Also nehmen wir jetzt mal so eine große Baummarkette.

00:06:06: Wenn man da erst einmal im Großhandelsbereich als No Name reinkommt weil euer Fokus war ja wie gesagt eher das lokale BTC-Geschäft Wie läuft so was?

00:06:16: Ist es wirklich anrufen, durchtelefonieren Fragen?

00:06:19: Erzähl doch mal wie das Zellsprozess gestartet hat.

00:06:24: Es ist schwierig weil meistens hängen zwischen den Produktionsbetrieben und den Baumarketten oder im Lebensmittel-Einzelhandeln auch Zwischenhändler.

00:06:32: letztendlich war's so dass wir uns Termine gemacht haben.

00:06:34: dahingefahren sind ja aber Im ersten Jahr waren wir vor wenn wir unsere Liste abgeben durften um Kaffee bekommen haben.

00:06:41: bis man dann wirklich ernst genommen wurde Hat es dann doch gedauert und ist es so wie immer, dass viel Arbeit bis der erste Kunde quasi umfällt bzw.

00:06:51: bei einem bestellt und dann öffnen sich Türen.

00:06:53: Dann kriegt man Kontakte und geht das Ganze eigentlich relativ schnell weiter.

00:06:57: Kannst du dich an den ersten großen Kunden noch erinnern?

00:07:00: Das war wahrscheinlich ein Erfolgserlebnis kann ich mir vorstellen.

00:07:02: wenn man wirklich da einen großen Namen abschließt oder das erst mal eine Order... platziert wird, nachdem man da monatelang, wenn nicht sogar länger als ein Jahr gerannt ist.

00:07:14: Kann sich noch erinnern wer das war?

00:07:15: Ja also die erste Großkunde für uns, also wirklich eine Großkundung mit Großaktion bei Kaufland.

00:07:21: Ist auch seit Jahren Kunde.

00:07:22: Das hat lang gedauert...

00:07:24: Gehört es zu Schwarzgruppen?

00:07:25: ne?

00:07:25: Kaufland?

00:07:27: Und das hat lange gedauern und dann als wir ihn bekommen haben dann auch erhalten haben und liefern durften.

00:07:35: Ist es schön, aber letztendlich kann man auch gerne und gut behaupten... Es gibt zwei Momente bei den Ausschreibungen wo man sie freut.

00:07:41: Einmal wenn man sie bekommt und einmal wenn die Auslieferung erfolgreich abgeschlossen ist und das Geld auf dem Konto ist.

00:07:47: Alles dazwischen ist schon eine Herausforderung was allen zwischendurch an Grenzen bringt!

00:07:52: hinter der Daily Business, aber es war am Anfang sehr gewöhnungslos.

00:07:55: Jetzt stellt sich mir eine ganz große Frage so, Endkundengeschäft da werden mal vereinzelte Pflanzeln gekauft und jetzt haben wir einen Kaufland oder eine andere Kette die dann meine Order platziert hat?

00:08:07: Da sind ja ganz andere Stückzahlen wahrscheinlich hinter.

00:08:10: So wie hat man denn geswitcht von dieses ganz normale Endkundengeschäft aufs Großhandelsgeschäft Du musst ja auch irgendwie eine Kapazität, sondern Produktionsplanung haben.

00:08:19: Man weiß ja noch irgendwie gar nicht was abgenommen wird, was gefordert wird.

00:08:23: Führe mal ganz kurz aus wie seid ihr da vorgegangen?

00:08:26: Überhaupt mal zu wissen, was für Kapazitäten müssen wir denn eigentlich überhaupt aufbauen wenn eine Baumarkette oder eine große Einzelnehmensmittel-Einzelandskette, die auch Pflanzverkaufen über beliefern wollen.

00:08:38: Ja

00:08:38: es war schon gewöhnungsbedürftig weil wir am Anfang ja fast ausschließlich Potentien produziert haben und die Pflanze benötigt zwei bis drei Jahre bis sie vermarktungsfähig ist.

00:08:47: Wir haben damals vom Steckling also wirklich vom kleinsten Produktionsabschnitt bis zu fertigen Pflanzen alle selbst gemacht.

00:08:55: Das heißt, wir hatten die Produktion schon stehen und sind dann in den Verkauf eingestiegen.

00:08:59: Das ist auch so eine Herausforderung unserer Branche, dass wir immer einen gewissen Grundstock vorproduzieren und gar nicht wissen wohin wir den verkaufen oder ob wir den verkauffen oder für welchen Preis.

00:09:06: Dann das mit den großen Aufträgen abzugleichen war schon eine Herausforderungen weil es ist das eine, man hat die Stuckzahlen parat und kann sie liefern zu der einzelnen Kalendervoche, das ist ja auch Termingeschäft.

00:09:18: zum anderen ist aber auch so, dass die Sorten- und Farbauswahl, die da Kunde vorgibt, eingehalten werden muss Und das war schon eine Herausforderung.

00:09:26: Also gerade am Anfang, jetzt hat sich das ein bisschen angeglichen weil wir auch die Produktionszyklen so ein bisschen verkürzt haben und einzelne Produktionsabschnitte quasi an jungen Pflanzenlieferanten ausgesorgen haben.

00:09:37: aber im Anfang war das eine riesige Herausforderung.

00:09:39: ebenso mit der Infrastruktur.

00:09:40: Redet man da über, keine Ahnung, tausend Pflanzen, fünftausend Pflanzen?

00:09:45: Wir sehen so Stückzahlen aus!

00:09:47: Kannst du da mal irgendwie eine Zahl nennen oder... Ich kann mir das nicht vorstellen.

00:09:51: Also

00:09:51: jener Aktion ist es, ich sag mal so ein LEH fängt an irgendwo zwischen zehn und um sechzigtausend Pflanzen.

00:09:59: Für sechzigtausende Pflanzen?

00:10:01: Aber das

00:10:01: ist das was wir abdecken

00:10:02: können.

00:10:03: Was für ne Produktionsfläche braucht man da?

00:10:06: Nehmen wir jetzt mal so sechziechttausenden Pflanzen!

00:10:10: Ich weiß ihr habt Gewächshäuser, ihr habt Freiflächen.

00:10:14: Vielleicht kannst du ja mal ausführen für diese sechzigtausende Landes plus Minos, was brauchen wir da überhaupt für eine Fläche?

00:10:19: Zehn bis zwölf tausend Quadratmeter relativ genau.

00:10:21: Also je nach... Okay

00:10:22: also irgendwie so ein Hektar Ja.

00:10:26: Der muss aber

00:10:27: an einem Tag dann eben gepackt werden.

00:10:29: Kommissioniert und auf die Lkws verladen

00:10:31: werden.

00:10:31: Wieviel vierzig Tonner kommen da an?

00:10:33: Das ist

00:10:34: schon einiges da.

00:10:39: Das war Gott sei Dank über zwei Tage aufgespittet weil rein infrastruktuell ist es eine Herausforderung für uns als klein oder gewachsener Betrieb.

00:10:50: Wir haben meistens schreibt der LEH und Lebensmittel Einzelhandel dann auch die Spezition aus, das heißt wir wissen gar nicht welche Spezion kommt wenn schlecht läuft und dann können wir ruhig Ladefenster vorgeben.

00:11:02: Wenn wir jetzt sagen alle zwei Stunden möchten bitte sechs LKWs laden.

00:11:05: Wir hatten auch mal einfach einer Aktion für einen größeren LEH dass dann eben zwanzig Lkw morgens um halb acht bei uns vor der Tür standen und die Straße blockiert haben.

00:11:14: Also das war auch schon der Fall.

00:11:15: Dann kommst du wahrscheinlich erst mal ins Rottieren?

00:11:17: Ja, definitiv!

00:11:19: Das ist eine Herausforderung mit der wir auch gewachsen sind und auch lernen von den Aktionen und uns ja für ein Jahr verbessern dass wir auch vorher in die Gespräche gehen und ganz klar alle Schriftli fixieren und seitdem läuft es eigentlich relativ frei.

00:11:32: Was war denn so der größte Hebel für dieses Wachstum?

00:11:35: Sind's dann wirklich halt... Dass man ins Großhaltsgeschäft gegangen ist?

00:11:38: Klar wenn man diese großen Namen hat, die nehmen dann ganz andere Stückzahlen ab.

00:11:43: So, jetzt hast du gesagt man kann auch schwierig vorplanen was für Farbmuster.

00:11:47: Was wir quasi Kollektion oder was für Sorten.

00:11:51: dann dieses Timing?

00:11:52: Dann hast du Produktionszyklen.

00:11:55: aber im Prinzip vom der Wechsel vom Endkundengeschäft was dann doch wahrscheinlich eher ein lokales oder regionales Geschäft ist zum Großhandelsgeschäft da reden wir ja wahrscheinlich über ein eher nationales Geschäft.

00:12:09: war es dann eigentlich Dieser Switch, dass man einfach große Kunden hat die entsprechend auf große Stückzahlen abnehmen.

00:12:15: Es

00:12:15: war so ein bisschen der Schritt das man sich erst einen Kunden-Portfolio aufbauen muss wo man auch weiß okay die Stückzahl kann ich jedes Jahr vermarken und dann darf man auch keine Angst vor Stückzahlen haben.

00:12:24: also da muss auch die Produktion damit wachsen.

00:12:26: wir haben die Fläche in den zehn Jahren knapp aufer Zehnfacht und müssen dann quasi...

00:12:32: Wahnsinn!

00:12:32: eine

00:12:33: exakte Flächenplanung machen.

00:12:35: Wir bestücken die Flächen ja nicht einmal, sondern die Gewächshausenfolienhäuser werden viermal im Jahr gestückt und die Außenfläche zwei bis drei Mal.

00:12:42: Das heißt es ist wirklich just in time!

00:12:44: Wir haben auch spezielle Topf-Fochen wo wir dann auch die Pflanzen topfen müssen.

00:12:49: oder können wir auch nicht irgendwie akzeptieren dass die Maschinen zwei bis dreistunden stehen weil das kriege ich am Ende des Monats oder des Jahres dann nicht wieder, also zurück die Zeit.

00:12:57: Wir haben ein gewisses Zeitfenster und da müssen die Pflanzen getauft werden.

00:13:00: Und wenn ich das Zeitfenste verpasst, kann ich die in diesem Jahr auch nie mehr verwenden.

00:13:02: Wenn ich bei uns hier vor Ort sehe – oft holländische Lkws?

00:13:07: Oder ich weiß ja dass die Holländer, wenn ich gerade darüber nachdenke, bekannt sind für Pflanzen.

00:13:12: Ja.

00:13:12: Blumen

00:13:14: ist das so?

00:13:14: Oder wenn man selber mal durch Holland gefahren ist, da sind zig Gewächshäuser Rund um Amsterdam rum herum, links rechts links.

00:13:21: Also unglaubliche Flächen.

00:13:22: ist das auch ein Wettbewerber?

00:13:24: oder sind die eher in diesem Pflanzenbereich der an so ja im Prinzip so Blumengeschäfte geht?

00:13:30: Es ist klarer Wett Bewerber aber es ist auch eine Land von dem man lernen kann.

00:13:35: ich sage immer so dass in den Niederlanden hat er die Branche eine ganz andere Standing.

00:13:40: Dementsprechend sind die Betriebe auch ganz anders gewachsen und sind auch wesentlich innovative aufgestellt.

00:13:45: Jetzt haben wir in Deutschland einen Vorteil.

00:13:47: Die Flächen bei uns, die Außenflächen sind im Verhältnis noch relativ günstig.

00:13:52: In Holland ist es schwieriger außenflächend bewirtschaftbar zu machen durch den hohen Grundwasserstand.

00:13:58: Letztendlich geht's aber darum, es sind Kollegen und Bewertbewerber zugleich.

00:14:02: also wir haben sehr enges Verhältnis zu Niederländern, das sind auch gute Kunden.

00:14:05: Wir haben auch viele niederländische Kunden.

00:14:08: Im Endeffekt ist es so dass es ein europäischer Markt eben auf der Kundenseite aber auch auf der Lieferandenseite Und die müssen wir uns stellen und jeder hat eben Wettbewerbsvor- und Nachteile, Standorten vor den Nachteilen.

00:14:21: Was sind so Innovation in dem Bereich?

00:14:23: Du sagst gerade, die Holländer sind super innovativ.

00:14:25: Sind das wirklich Produktionsmethoden?

00:14:28: Sind das wahrscheinlich eine Straffung der Zyklen durch Verschattung und durch künstliche Belichtung?

00:14:36: Was sind Schlüsselinnovation in den letzten fünf bis zehn Jahren, die auch noch mal einen Schub gebracht haben?

00:14:43: Wo die Niederländer auf jeden Fall weit im Vorteil sind, ist die Automatisierung.

00:14:47: Also da sind sie schon wirklich fünf bis sieben Jahre voraus.

00:14:52: Da sieht man relativ wenig Mitarbeiter in der Produktion und das fast alles ausschließlich automatisiert.

00:14:57: Das ist natürlich auch Indoor im Gewächshaus einfacher als auf Außenflächen.

00:15:01: aber dennoch was auch das Flächmanagement und das Marketing angeht um gerade auch eigene Marken rauszubringen... ...da sind die Niedlerländer schon einige Schritte vorauss.

00:15:10: Noch mal Thema Automatisierung finde ich super spannend!

00:15:13: Wie kann man sich so eine Automatisierung im Gewächshaus?

00:15:16: Vorstellen.

00:15:17: Also, dass wirklich die Setzlinge da irgendwie automatisch gesetzt werden.

00:15:21: oder reden wir über diese automatische Bewässerung oder automatische Beschattung?

00:15:27: Was kann man da automatisieren?

00:15:29: Sie haben es geschafft quasi jeden Produktionsabschnitt zu automatisierend also von was heutzutage bei Jungpflanzenfirmen normale Steckrobotoren bis über Topfrobotorn bis über Fließbänder wo die Pflanzen in die einzelnen Klimazellen gefahren und auch automatisch wieder rausgeholt werden Teilweise auch automatisch durch die Packstation gefahren werden, wo dann quasi das durch ein Screening läuft.

00:15:49: Welche Pflanzen vermarktungsfähig sind und die automatisch aussortiert werden?

00:15:53: Es ist teilweise ein geschlossenes System.

00:15:55: Wir können nichts umsetzen, weil wir mit Außenflächen arbeiten.

00:15:59: Dementsprechend versuchen wie immer uns was abzuschauen.

00:16:02: Man klaut gerne mit den Augen und versucht Dinge umzusetzen.

00:16:05: aber das ist schon beeindruckend muss man wirklich sagen.

00:16:07: Man hat Möglichkeiten oder du hast es dir wahrscheinlich auch mal irgendwie vor Ort angeguckt Also da sind die auch relativ offen zu sagen, du guck mal das haben wir irgendwie gemacht.

00:16:17: Da gibt es wahrscheinlich dann einfach Best Practice.

00:16:20: Das ist irgendwie keine geheimnis-Krämerei.

00:16:24: oder wie hast du diese Informationen bekommen?

00:16:26: Oder wie die arbeiten und man hat ja auch davon gelernt.

00:16:29: Genau.

00:16:29: also offen ist immer relativ.

00:16:31: Das hängt von der gemeinsamen Geschäftsbeziehung ab.

00:16:33: wenn man voneinander profitieren kann ist man sehr offen.

00:16:35: Wenn man nicht voneinander profitieren können dann hält man sich schon etwas geschlossen an.

00:16:39: Klar, aber es ist ja logisch.

00:16:40: Es ist wie in jeder anderen Branche

00:16:41: auch.

00:16:41: Okay.

00:16:42: Vielleicht kannst du ja nochmal dieser Switch vom B to C auf das Großhandelsgeschäft ... Du hast schon viele potentielle Risiken oder Herausforderungen auch schon mal benannt.

00:16:51: Was hat denn mal wirklich irgendwie gar nicht funktioniert?

00:16:55: Hatte man auch mal einen Fehlschuss... Das gibt's ja auch immer mal!

00:16:57: Ich hab selber auch zigmal im Unternehmertum da sein gelehrt erlebt.

00:17:02: Man hatte einfach eine Lernkurve die man irgendwie durchläuft und Das Großhaltsgeschäft ist wahrscheinlich ein völlig anderes, wie das Endkundengeschäft.

00:17:10: Was war denn irgendwie so'n Learning?

00:17:12: Wurde sagst du, dass hätt ich auch gerne ein bisschen früher gewusst oder den Fehler hätte ich gerne vermieden?

00:17:18: Ja

00:17:18: also wir waren in einer Situation da kam die Neuheit raus und die haben wir getestet.

00:17:23: es war eine komplett neue Art.

00:17:25: Da hat der Kunde sich mit dem Lizenzgeber einen Marketing überlegt das schützen lassen.

00:17:29: Wir haben die Pflanzen dafür produziert für den Auftrag.

00:17:31: Der Lizenz Geber hatte zu uns gesagt okay Die Pflanzen, die blühen auf jeden Fall.

00:17:35: Gar keine Frage.

00:17:37: Ja, bloß sie wurden in Australien getestet das sie blüten und hier haben wir ganz andere Brassenjahre.

00:17:43: Dementsprechend hatten wir dann eine Masse davon.

00:17:45: stehen also für ne Großaktion und die Pflanze nicht geblüht.

00:17:49: Jaguar konnte ich sie auch nicht verkaufen und ich durfte sie auch noch nicht unter einem anderen Namen verkaufen weil das Marketing geschützt war.

00:17:53: Sprechen mussten wir hinterher alle Pflanzen entsorgen.

00:17:56: Also das war so ein Learning wo man gesagt hat vertraglich gesehen man sichert sich ab und testet auch Dinge ... in kleineren Rahmen und nicht unbedingt groß.

00:18:04: Und das war doch schon so ein Learning-Wass relativ fetal.

00:18:06: Ja, das ist natürlich... Aber es hört sich natürlich ein bisschen crazy an!

00:18:10: Das ist klar Australien, das liegt natürlich erst mal vorhand.

00:18:15: dass die klimatische Voraussetzungen dort komplett andere sind, aber wie kam dann derjenige darauf zu versuchen das eigentlich hier anzuflanzen?

00:18:23: Wir haben da ein neues innovatives Produkt.

00:18:25: Da haben wir dem Ding auch einen neuen Namen gegeben.

00:18:27: Lass uns das nochmal auf den deutschen oder europäischen Markt spülen und lass es hier in Deutschland produzieren.

00:18:33: Eigentlich ist das sogar relativ normal.

00:18:35: Die meisten Pflanzen, die hier verkauft werden, kommen ja nicht ursprünglich je her.

00:18:38: Also Rottensien kommen urspründlich aus Japan Und sind irgendwo mal eingeführt worden.

00:18:43: Auch Ideen ist vielleicht auch ein gutes Beispiel.

00:18:45: Es gibt vielleicht jeder, das sind eigentlich Epifüten die im Regenwald wachsen, haben auch nichts mit europäischen Festland zu tun und dementsprechend ist es so dass viele Pflanzen rübergebracht werden dann eben eingefüllt werden in den Markt.

00:19:00: Die Pflanzen adaptieren sich potenziell an etwas veränderte klimatische Voraussetzungen.

00:19:05: oder reden wir dann über Gewächshaus, wo man auch gewisse Situationen simuliert.

00:19:10: Da kann man ja glaube ich Temperaturen eher simulieren.

00:19:13: Genau, also das ist heiz.

00:19:14: Also klar auch Ideen um Gewächsaus produziert.

00:19:16: Hortensien sowohl Indoor als auch Autor, also Gewächssaus als auch Freiflächen.

00:19:21: Es hängt auch von der Art ab und eben wo der Heckungsursprung ist Also von den klimatischen Bedingungen.

00:19:27: Okay, nächstes Thema du bist ja nicht nur im operativen Geschäft involviert sondern hast parallel eine Holding aufgebaut und bist in anderen Bereichen auch noch tätig.

00:19:40: Wie kam es eben wieder zu?

00:19:42: Hat sich das entwickelt?

00:19:45: oder vielleicht ganz her mal darstellen wie dass alles begonnen hat?

00:19:48: Ja das hat sich relativ entwickelt.

00:19:50: also die Holding Struktur ist daher zustande gekommen Dass ich mit einem Geschäftspartner im Bereich Cannabis quasi überlegt habe einzusteigen.

00:19:59: Erst war es damals noch die komplette Legalisierung durch den Anbauallianz, wir haben damals ein Unternehmensverbund gegründet ausführenden Betrieben außer Agrarwirtschaft eben auch nicht nur Betrieben sondern auch Instituten wie Hochschulen oder Versicherungen waren auch relativ weit.

00:20:16: Bis dann hat sich die Gesetzeslage geändert.

00:20:19: Die komplette legalisierung kam nicht und da mussten wir unser Geschäftsmodell anpassen Und wir servicieren aktuell auch Cannabis Social Clubs.

00:20:27: Das heißt, wir stellen Immobilien bereit und beraten in diesem Bereich Anbau.

00:20:34: Und das war eigentlich so der Startschuss damals für die Holdings.

00:20:37: darunter sind dann weitere Invest gekommen wie im Bereich regenerative Energien oder eben Immobilie.

00:20:44: Also Cannabis kennt natürlich jeder hört sich natürlich super spannend an!

00:20:50: So jetzt seid ihr vom Gartenbetrieb, der Ortenzien und andere Pflanzen im Großhandel vermarktet seid ihr in diesem Cannabis-Bereich.

00:20:58: Klar das ist auch eine Pflanze.

00:21:01: Wie ist es dazu gekommen?

00:21:02: Das liegt ja jetzt nicht so direkt auf die Hand.

00:21:05: klar wie du sagst.

00:21:05: die gesetzliche Situation hat sich glaube ich noch mal ein bisschen Deutschland irgendwie verändert dass man scheinbar auch anbauen darf weil Ich weiß dass vor einigen Jahren so ein bisschen gehypt wurde.

00:21:13: Medien Die letzten ein zwei Jahre hat man nicht mehr so viel gehört was eigentlich so der Status quo ist.

00:21:19: dann bist sehr früh In dieses Thema reingekommen, wie ist es dazu gekommen?

00:21:24: Ja also als Erleichterstes war das ein Zufall.

00:21:27: Ich habe jetzt muss ich überlegen wann das war.

00:21:29: Ich glaube, dass wir den Business Hero Award für Nachhaltigkeit bekommen.

00:21:36: Daraufhin hat sich damals die Kanurum Cannabis AG bei mir gemeldet und gefragt ob man nicht gemeinsam was auf die Beine stellen möchte Partner und Freund zusammengeschlossen haben, überlegt okay wie können wir das umsetzen.

00:21:48: Ist das interessant für uns?

00:21:50: Und dadurch kam eigentlich die Idee und es entstanden auch das ganze Thema in der Branche zu halten.

00:21:55: also ist ja eine Pflanze und es ist ja neben so besser angepasst als quasi in der Agrarwirtschaft.

00:22:01: Also wir produzieren Lebensmittel und Pflanzen und daher hatten wir das... Für unsere Branche wollten wir das aufarbeiten dass quasi unser Branche davon profitiert und nicht an die Pharmazie oder an.

00:22:15: Und das ist dann hinterher auch so weit gegangen, dass wir dann eben Ingenieursarbeiten im Bereich Cannabis begleitet haben.

00:22:22: Auch wie Lobbyarbeit betrieben haben und gut vernetzt haben und an dem Thema angefangen sind zu

00:22:27: arbeiten.

00:22:28: Ist es da der Punkt, dass das aktuell in Deutschland schon produziert wird oder wie ist da Stand der Dinger?

00:22:34: Ich glaube, es sind wenige die mal irgendwie eine Cannabisklanze zumindest im großen Stil auf irgendwelchen Feldern gesehen hat.

00:22:41: Gibt es da wirklich... Anbaufelder oder Kapazitäten außer vom heimischen Anbau?

00:22:48: Ja,

00:22:48: es sind zwei Säulen auch zu teilen.

00:22:49: Also wir haben einmal den medizinischen Bereich und da wurden sehr relativ früh in den Jahrlizenzen verteilt.

00:22:58: Die durften dann in Deutschland anbauen.

00:22:59: Das waren insgesamt drei Firmen die das dann unter sehr restriktiven Bedingungen und quasi lizenzieren lassen haben und anbauten dürfen auf bestimmten Produktionsflächen.

00:23:11: Das ist der Teil Medizinalkanabis.

00:23:14: Hier müssen wir aber auch eine Ausnahme machen, die darf auch importiert werden und jetzt kam ja durch die Legalisierung oder es ist ja keine Legalisierung dann quasi eine Endkriminalisierung geworden haben dann der zweite die zweite Säule auf und das sind die Cannabis Social Clubs und einem quasi jeder Kanabisklub da fünfhundert Mitglieder beinhalten und dann eben selber anbauen und abgeben.

00:23:35: Da ist ein Teil dazu auch da dass man dann eben diese Cannabis Social Club servisieren kann.

00:23:42: Wir stellen den Gewächshäuser bereit, bauen diese Gewächshause um, finanzieren das vor und begleiten quasi den Anbau.

00:23:49: Der Anbau selber wird aber durchgeführt von dem Verein.

00:23:53: Aber es gibt in Deutschland schon die sogenannten Social Clubs, die du gerade genannt hast wo Menschen Cannabis legal käuflich erwärmen können.

00:24:04: also ich kenne bisher keinen Laden.

00:24:07: Da gibt es inzwischen Verkaufsstellen.

00:24:08: Ja,

00:24:08: was heißt Verkaufsstellen?

00:24:09: Es gibt Club-Stellen und das ist eine Abgabestelle und eine Produktionsstelle.

00:24:14: also der Club baut selber an und gibt auch selber ab quasi durch die Kosten, die der Club hat.

00:24:19: Gibt der Club dann an seine Mitglieder ab und holt sich dann finanziert sich dann durch die Mitglieder wieder selbst.

00:24:24: Aber jeder kann im Prinzip diesem Club beitreten

00:24:26: Genau!

00:24:27: Also es ist ja klub unabhängig.

00:24:29: Jeder Klub darf selber entscheiden davon von der Mitgliedermaximale halten Und dementsprechend kann man in den Clubs eintreten.

00:24:35: Da gibt es auch eine Plattform für CSC Maps, da kann man sich quasi informieren.

00:24:42: wo ist ein Club?

00:24:43: Sind da noch Plätze frei?

00:24:45: und eben über die Aufnahmebedingungen.

00:24:49: Ich glaube Ziel der Bundesregierung war ja das im Prinzip zu legalisieren und eigentlich diesen illegalen Import oder illegalen Verkauf zu verkleinern und überhaupt Verkauf, als auch Kauf in die Legalisierung zu bringen.

00:25:06: Vom gesamten Markt nur noch ein Gefühl zu bekommen.

00:25:09: was ist denn so der prozentuale Anteil?

00:25:11: Wo ist man?

00:25:11: Ich meine es

00:25:13: hat ja gerade erst angefangen.

00:25:14: Die Lizenzen durften vor anderthalb Jahren beantragt werden.

00:25:17: Man muss sich das vorstellen.

00:25:19: jeder Club muss erstmal ins Vereinsregister eingetragen werden So dass dauert sechs bis zwölf Wochen.

00:25:24: Danach muss quasi die Lizenz gestellt werden Der Antrag gestellt werden Da kriegt man Feedback innerhalb von drei Monaten.

00:25:31: So ist das Feedback positiv, dann dürfte theoretisch der Anbau beginnen.

00:25:35: selbst wenn dann alles fertig ausgebaut wäre und der Klub stark klar wäre braucht es dann nochmal vierzehn Wochen.

00:25:41: also dass Zeitfenster.

00:25:42: man merkt okay man hat im April zweitausend Aber dann vergehen halt auch noch überhaupt erst mal acht bis zwölf Monate, bis das erste Angebot da ist.

00:25:54: Das heißt die ersten Evaluierungen sind so ein bisschen auf uns Lehrer gelaufen und eben quasi etwas evaluiert war, wo noch gar kein Angebot dasein konnte, wo die Social Clubs noch gar nicht für ihre Mitglieder was anbauen konnten bzw.

00:26:07: abgeben konnten.

00:26:08: Jetzt langsam merkt man bei der zweiten Evaluerung schon dass der Schwarzmarkt gleich zurückgedrängt wurde.

00:26:14: Allerdings sind die Social Clubs, das sind jetzt vierhundert Stück in Deutschland im Gesamten, die licenziert sind.

00:26:21: Die Abgabe menge hält sich in Grenzen und es ist gerade gestartet dass das ganze Projekt nämlich mal ins Laufen kommt und man dann auch merkt, dass der Schwarzmarkt zurückgedrängt werden kann.

00:26:35: Prozentual vom Marktanteil macht das relativ.

00:26:38: Aber ich glaube der Bereich hat ja wahrscheinlich rein unternehmerisch, er hat ja riesen Potenzial.

00:26:43: Ich meine Cannabis, ich glaub jeder weiß es ist... Ja ich will's nicht als Volksdroge titulieren aber dass das Markvolumen ist ja wahrscheinlich weltweit und auch in Deutschland nicht ganz irrelevant.

00:26:56: Jetzt mal rein aus unternehmerischer Perspektive, was war so der Grund für diesen Einschick?

00:27:01: Hast du wirklich das opportunistisch einfach gesehen zu sagen ich sehe da Potenzial.

00:27:07: Da ist im Moment noch ein weißes Blatt Papier man ist ja so ein bisschen First Mover.

00:27:11: dann hattest du natürlich die Chance dass Du einfach kontaktiert wurdest nachdem Du ein Award gewonnen hast.

00:27:15: wie war da so die Entscheidungsfindung in diesen Bereich einzusteigen.

00:27:21: Die

00:27:21: Entscheidungsfindung kam erst mal als Teamzustand, also ich bin da auch nicht alleine, das sage ich ganz klar.

00:27:26: Letztendlich geht es darum dass wir in der Branche das Ganze erhalten wollen.

00:27:31: Wir haben eine Chance gesehen, wir haben aufgrund des demografischen Wandels viele Unternehmer die jetzt auch im Bereich Babyugumas sind kein Nachfolger haben.

00:27:38: es werden viele Flächen leer stehen.

00:27:40: da geht's um die nachverfügbarkeit.

00:27:42: gerade ist dann noch ein Unterschied zwischen Agrar und Landwirtschaft.

00:27:45: also man glaubt immer dass das dasselbe ist aber wenn man als Gartenbau Nehmen läuft, dann hat man eben relativ wenig Nachnutzungsmöglichkeiten für Gewächshäuser.

00:27:54: Das war so ein Thema was wir gesagt haben.

00:27:56: okay das da ist potenziell etwas drin und es will der Branche gut tun.

00:27:59: Das zweite Thema war natürlich klar also es eine Pflanze wird legalisiert und wenn man was im Markt erreichen will dann muss man First Mover sein auch wenn viele Sachen wahrscheinlich wehtun und viele Investitionen sich erst später amortisieren.

00:28:14: Grundsätzlich ist es aber auch dafür Die Social Clubs, man unterschätzt das.

00:28:20: Wie viel Investitionen auch wirklich ein Social Club leisten muss bevor er überhaupt dann auch... kontrolliert anbauen und abgeben kann.

00:28:29: Also es ist nicht einfach so, dass ich jetzt im Keller vom Pflanzen anbaue und dann kann ich nachweisen okay die sind befallsfrei, die sind frei von Schädlingen, ich kann sie ins Labor geben und es ist obligatig gesetzlichen Ansprüchen weil da sind wir auch in Bereitsicherheitstechnik und Nachverfolgbarkeit um Mandam-Arschstäbe zu setzen für die

00:28:47: Clubs.

00:28:48: Ihr habt ja diese Pflanze noch nie angebaut!

00:28:50: Ich bin jetzt kein Gartenbauingenieur.

00:28:54: Ihr kam aus dem Bereich Ortenzien bzw.

00:28:56: habt dann auch viele andere Produkte inzwischen angebaut.

00:29:01: Ich glaube, in diesem Bereich gibt es im deutschen Garnbau noch nicht so viel Erfahrung weil es wird ja de facto nicht hochprofessionell in dem Bereich angebaut.

00:29:10: ich weiß da gibt's ein paar lustige Geschichten.

00:29:12: ihr habt wahrscheinlich eine Lernkurve durchlaufen.

00:29:15: wie war das?

00:29:16: Wie hat man dann mal gestartet, als klar war so jetzt wollen wir was anbauen?

00:29:20: Wie habt ihr diese Erfahrung irgendwie gesammelt oder habt ihr da Leute reingeholt.

00:29:25: Wie ist das gelaufen?

00:29:26: Erstmal muss man ja sein der Klub baut ja selber an also es ist ja auch noch in einer Kommunikation mit dem Club.

00:29:33: Man unterstützt ihn und beratet ihn aber es ist endlich so dass der Klubselber entscheiden muss wie er anbaut.

00:29:39: Und da pressen, brennen dann auch so ein bisschen zwei Welten aufeinander.

00:29:42: Weil in dem Gewächshaus anzubauen stellt er noch viele Clubs vor eine Herausforderung und die gemeinsam zu lösen – ja das waren schon zwei Welte die aufnachten.

00:29:50: Okay.

00:29:51: Konntet ihr denn Erfahrung dort sammeln?

00:29:54: Die für euren anderen Bereich gab es ja irgendwie Erfahrungsaustausch von eurem Kerngeschäft was du jetzt schon jahrelang aufgebaut hast.

00:30:01: zudem Oder waren das die Dinge, die du aus dem Studium irgendwie ziehen konntest?

00:30:07: Gab's ein gewisser Wissenstransfer oder was hat dein Vater dazu gesagt.

00:30:11: Wie hat man das Know-how im Prinzip generiert?

00:30:15: Seit

00:30:15: der Durcherfahrung ist Pflanze und wird nach einzelnen Wachstumsperioden unterteilt.

00:30:22: Generell muss man aber dazu sagen dass es auch eine ganz klare Lehrenkohle mit Erfahrung war.

00:30:26: also die Vereine zu begleiten und auch die negative Ereignisse damit zu nehmen und daraus zu lernen ist natürlich eine leeren Kurve.

00:30:33: Und ganz klar herausfordernd, aber ich denke dass wir da oder die Vereine dann auch eben dahin gehen beraten können das es dann auch funktioniert.

00:30:44: Okay ja dann sind wir gespannt wie's da weitergeht.

00:30:48: jetzt hattest du auch erzählt regenerative Energien so.

00:30:51: ich glaube Energie ist ja auch ein mega Thema erstmal Deutschland oder weltweit Aber natürlich auch für euer Geschäft, weil ich kann mir vorstellen das ist relativ energieintensiv.

00:31:02: Was ihr macht?

00:31:02: War es Ziel eigentlich die Energiekosten zu senken und autarker zu werden?

00:31:09: oder was war der Grund für den Einschick in diesem Bereich?

00:31:12: und wie hat der Einschieg ausgesehen?

00:31:14: Reden wir da über PV oder wie muss man sich das vorstellen?

00:31:17: Also es ist relativ in zwei Abschnitten aufzuteilen.

00:31:22: einmal ging's um unseren Betrieb.

00:31:25: Klassisch haben wir versucht, Energie extensiv aufzustellen.

00:31:28: Wir hatten am Anfang ein Contracting weil wir auch nicht wussten okay... Welcher Energieträger ist in zehn Jahren noch verfügbar?

00:31:35: Wie schnell amortisieren sich dann eben auch Investitionen.

00:31:38: Das sieht man ja auch jetzt, es war absolut die richtige Entscheidung.

00:31:40: haben wir im Contracting gemacht das wir mit Bio-Ölen arbeiten und mit BRKWs Und dann eben für den Kilowattpreis bezahlen?

00:31:46: Aber von extern, wo kauft man sowas ein?

00:31:50: Bist du Kunde der Stadtwerke?

00:31:52: oder wie läuft so was?

00:31:53: Nein

00:31:54: also das wurde vergeben.

00:31:56: Da haben wir mit Contractern gesprochen, die dann eigene Plantagen haben und die Bio-Öle hierhin fahren.

00:32:01: Und dann vor Ort quasi in Wärmegewinnung bzw.

00:32:06: Stromgewinnungen umwandeln.

00:32:09: Die Abwärme, die daraus entsteht, haben wir genutzt.

00:32:12: Letztendlich die Beteiligung im Bereich regenerative Energien fußt darauf, dass wir eben PV Anlagen projektieren und mit Wärmepumpen vertreiben.

00:32:22: Das ist ein Standbein!

00:32:24: ... der auch relativ gut zu unserem Portfolio

00:32:28: war.

00:32:28: Ist PV, ich weiß das war so vor zwei drei vier Jahren... ... war das mega hype!

00:32:33: Ich meine da wurden Solarparks angeboten,... ... jeder wollte irgendwie ein System als Solar rein und dann hieß es so parallel zu oder... ...an Autobahnen, in Bahnschienen.

00:32:42: also ich weiß ich habe... ...kenne ganz viele Leute eben gesagt wir müssen unbedingt irgendwie einen PV-Park bauen ist ja so ein bisschen ruhiger glaube ich darum geworden... ...es Grund, dass eine irgendwie gegende Förderung oder... Ist das immer noch ein heißes Thema, jetzt rein mal als Investor?

00:32:58: Als

00:32:58: Investor ist es kein heißes thema mehr.

00:33:00: Also muss man ganz klar sagen durch den Wegfall der Förderung und jetzt auch weiter... ...ist es als Investors kein Thema mehr.

00:33:07: Das war mal ein Thema gerade auch durch die Abschreibungsmöglichkeiten in denen man als bewegliche Betriebsgüter hat.

00:33:12: Klar!

00:33:13: War's interessant.

00:33:15: Jetzt ist eher der Punkt Autark zu werden also grade mehr Familienhausa mit Mietern Mitterstrommodell oder Einfamilienhäuser mit PV in Kombination mit Wärmepumpe einfach Energieautark zu werden.

00:33:28: Weil die Energieträger sind eben nicht mehr zu kalkulieren, das kann man ganz einfach sagen.

00:33:34: und man weiß jetzt sieht man am besten durch die Sperrung der Straße von Hummus dass dann auf einmal die Ölpreise durch die Decke schießen.

00:33:42: letztendlich geht es darum autark zu werden und das geht am Besten mit einer PV-Anlage in Kombination mit einer Wärmpumpel weil man dann eben seinen eigenen Strom und aus seiner eigene Wärme produziert.

00:33:51: Und das rechnet sich über die Zeit eigentlich

00:33:54: immer.

00:33:54: Öl-und Gas habt ihr gar nicht mehr, ne?

00:33:56: Also bei euch ist... Habt ihr bei euch am Betrieb, ist es eine Wärmepump?

00:34:00: oder wie produziert ihr die Wärmer?

00:34:02: Bei uns

00:34:02: am Betrieb ist es quasi komplett energielos.

00:34:06: Wir haben unsere Produktionsverfahren da hinten umgestellt da noch eine Ölheizung vorhalten für die Versicherung, weil wir ein gewisses Delta an Temperatur überbrücken müssen bei Schneefall.

00:34:16: Aber ansonsten sind wir komplett energieautark in unserer

00:34:20: Produktion.

00:34:21: Okay das ist natürlich perfekt.

00:34:22: also dass das heißt ihr braucht für die Produktion habt es so adaptiert, dass er eigentlich gar keine Energie braucht.

00:34:29: Ihr müsst also nicht die Gewächshäuse heizen sondern die natürliche Temperatur wie so ein Gewächshaus dann hat, aufgrund der Sonneneinstrahlung oder der Erezeit reicht um entsprechend diesen Anbau durchzuführen.

00:34:42: Genau also wir bieten unsere Pflanzen dementsprechend in den Perioden an.

00:34:46: gleichzeitig haben wir aber auch noch einen Hektar Folienhäuser gebaut mit einer automatischen Lüftung quasi Stauden und auch Hortensien verfrühlen und verspäten zu können quasi die Wärme im Herbst einzufangen und auch im Frühjahr dementsprechend länger am Markt zu sein.

00:35:01: Und dadurch eben das aufzufangen, was uns am Anfang vielleicht fehlt durch das Unterlassen der Heizung.

00:35:09: Jetzt möchte ich nochmal ganz kurz zurückgehen.

00:35:11: Ihr habt hier Anbaufläche, sagtest du über die letzten Jahre wirklich verzehnfach?

00:35:15: Das ist ja schon ein Wahnsinnsprung!

00:35:18: So Skalierung ist auch mein Thema.

00:35:20: oder bin ich super interessiert daran.

00:35:24: Erzähl mal kurz... War das ein organisches Wachstum?

00:35:27: War das wirklich ein Step-by-Step von Jahr zu Jahr?

00:35:30: Ich meine, zehnfach ist eine absolute Nummer dazu zu wuppen.

00:35:34: Da mussten wahrscheinlich Flächen gepachtet werden gekauft werden.

00:35:37: Mitarbeiterthema ist ja auch ein Thema.

00:35:39: Produktion war dann plötzlich in einer ganz anderen Dimension.

00:35:42: Du kannst ja mal ein paar Punkte so ausführen die... Deine Ansicht nach irgendwie dann super wichtig waren, um überhaupt von A nach B zu kommen.

00:35:51: Was waren so deine Learnings oder was waren so essentielle Punkte die... Ja, dazu geführt haben.

00:35:57: Genau also eigentlich kann man das in vier Abschnitten unterteilen.

00:35:59: wir haben natürlich am Anfang Flächen angepachtet die umgebaut so dass wir den nutzen können.

00:36:03: der zweite Punkt war eben der Bau der Folienhäuser.

00:36:06: eben auch Pflanzen da erst zentriert topfen zu können und dann im Außenbereich rücken zu können.

00:36:11: damit für die Fläche mehrfach drehen ist es relativ wichtig.

00:36:13: so gewinnen wir quasi einzelne bzw.

00:36:16: vier bis sechs Wochen in der Produktion.

00:36:19: Und dann natürlich die Erweiterung des Maschinenparks war essentiell.

00:36:21: Das kann man ganz klar sagen, zuständige Austausch und Modernisierung.

00:36:27: Wir haben mittlerweile drei Space-Homaten am Laufen, also Stapel, die quasi auch auf gewachsenen Boden fahren können damit wir eben auch die Menge überhaupt bewegen können.

00:36:35: Also bei uns trägt keiner noch Topfe von Hand sondern es wird quasi mit Maschine rausgefahren in acht Quadratmeter Gabeln und das ist auch notwendig – ganz klar!

00:36:44: Um überhaupt die Fläche in der Hinsicht bestücken zu können mehrfach im Jahr quasi drehen zu können.

00:36:52: Also Maschinen, also erstmal Fläche.

00:36:56: ein Thema hat es schon aus, dann muss natürlich entsprechend andere Maschienen ja, muss im Prinzip gekauft werden um das rein vom Produktionsablauf überhaupt hinzubekommen.

00:37:06: Personal?

00:37:07: Konntet ihr da irgendwie vieles automatisieren oder einfach durch die Effizienz der Maschine dass er das leichter war für die Mitarbeiter dass auch parallel mit auf waren?

00:37:17: oder sind die Flächen überproportional gewachsen im Verhältnis zum Personal?

00:37:22: Was natürlich schön wäre.

00:37:23: Ja,

00:37:24: es ist tatsächlich so, dass sie flächend überproportional gewachsen sind zum Personal und das bedeutet für uns eine stressige Saison in den vier bis sechs Monaten.

00:37:32: Es ist dann schon so, wie viel arbeiten dürfen ... Ich sag's immer, wir dürfen arbeiten.

00:37:38: Der Maschinenpark ist entscheidend.

00:37:39: also ganz klar... Wenn ich eine Maschine habe, die das Doppelte bis Dreifache toffen kann.

00:37:45: In der Stunde dann darf ich oder muss ich auch hinten raus über die Bänder beziehungsweise dann eben die Fördermaschinen sterben, dass so hinbekommen, dass es alles mit dem Team machbar ist.

00:37:57: Somit sind die Flächen eigentlich über den Personal gewachsen und in der heutigen Zeit reden wir alle über Margen-Druck notwendig.

00:38:07: Nichtsdestotrotz haben wir ein super Team Das funktioniert auch alles nur, weil wir eben so ein gutes

00:38:12: Ding haben.

00:38:13: War diese Zahl Faktor-Zähnen?

00:38:15: Hast du die mal gesetzt?

00:38:17: oder ist das im Prinzip dadurch entstanden dass du sagst okay wenn wir jetzt wirklich große Kunden überhaupt bedienen wollen im Großhandelsgeschäft dann brauchen wir irgendwie mindestens diese Fläche?

00:38:26: Oder gab es einen Benchmark?

00:38:27: Dass du sagest die größten Betriebe in Deutschland oder großen Betrieben haben irgendwie die Fläche X?

00:38:33: passiert.

00:38:35: Das würde mich einfach noch mal interessieren, war das eine Entwicklung aufgrund von Nachfrage oder wie kam es dazu?

00:38:41: Zum Teil also die Nachfrage ist immer flug und segn zugleich wenn man diese Kunden bedient und die wir auch sehr gerne bedienen und so eine sehr gute Zusammenarbeit.

00:38:51: aber du hast natürlich auch so dass die Kunden wachsen.

00:38:53: dementsprechend ist es auch so, dass die Abnahmenge pro Aktion wachsen und eben auch die Pflanzen vorhalten muss.

00:39:00: Das darf man jetzt sich nicht so vorstellen.

00:39:02: Man kriegt jetzt einmal eine Aktion und die Aktion, die jetzt bei fünftausend Autänzieren bleibt, bleibt auch in fünf Jahren bei fünf tausend autänziern.

00:39:07: wenn der Aktion gut läuft dann wird die immer jedes Jahr ausgebaut.

00:39:10: dementsprechend müssen wir auch eine gewisse Produktionsfläche vorhalten damit überhaupt die Aufträge bedienen können und damit überhaupt für die Kunden noch attraktiv bleiben.

00:39:19: weil es ist auch ganz klar jemand möchte ein Aktion bei einem Gärtner platzieren oder nicht bei drei verschiedenen und damit drei verschiedene Qualitäten an den Markt gehen.

00:39:28: Und das ist eben auch die Herausforderung, die Kunden wachsen und dementsprechend müssen wir auch

00:39:32: wachsen.".

00:39:33: Gibt's

00:39:33: denn Planungen?

00:39:34: Das war ja schon irgendwie Wahnsinn was da jetzt passiert ist in den letzten Jahren.

00:39:38: Soll die Reise irgendwie so weitergehen?

00:39:40: oder sagst du ich gehe auch in andere Bereiche rein, das haben wir gerade schon mal kurz ausgeführt... Ist dann Fokus immer dann halt noch dieses Gartenbau-Geschäft nämlich im Großhandelsbereich oder splittest du deine Energie so ein bisschen auch in anderen Bereichen?

00:39:56: Wo soll die Reise dahin gehen, gibt es ja konkrete Ziele.

00:39:59: Oder wie siehst du das aktuell?

00:40:02: Also das Kerngeschäft ist der Gartenbau.

00:40:05: Dementsprechend liegt da auch der Fokus drauf und alle anderen Bereiche werden natürlich ausgebaut.

00:40:09: Jetzt müssen wir gucken was ist zukunftsträchtig.

00:40:13: Überall steigen die Kosten.

00:40:15: Das heißt nicht nur bei uns sondern eben auch bei unseren Kunden Und da haben wir die Herausforderung, dass wir eben Luxus gut produzieren.

00:40:21: Wir produzieren Pflanzen.

00:40:22: Das heißt irgendwo gibt es eine mittelfristige Preis-Obergrenze für den Endkunden.

00:40:27: Wenn das Produkt dann eben für Rundfunk die Pflanze oder Rund von Rund der Kunde steht, dann kauft er Grunde das.

00:40:34: Dann wird der Preis aber irgendwann auf Rund fünft und zwanzig neun neunzig erhöht weil eben die Kosten in den einzelnen Bereichen, sprich Produktionen, Transport, Kommissionierung bis hin... quasi in der Bereitstellung im Store zu hoch werden.

00:40:46: Da kann es auch durch sein, dass einzelne Produkte rausfallen.

00:40:49: Entweder werden dann die Top-Größen und die Beladungsträger angepasst oder es fallen Produkte heraus.

00:40:53: das heißt der Fokus liegt ganz klar auf dem Gartenbau.

00:40:55: aber der Gartenbauer ist auch Innovationsdruck muss ich auch ganz klar sagen.

00:40:59: wir müssen gucken dass wir innovative Pflanzen bereitstellen die den Kunden bereichern aber auch immer quasi unsere Augen und Ohren offen halten.

00:41:08: also Ganz klar, die Branche ist auch im Wandel.

00:41:11: Sagst du so eine fünf-Jahresplanung aufzusetzen?

00:41:14: Ist irgendwie fast unmöglich weil das einfach so dynamisch ist, dass das ganze Markt umfällt.

00:41:19: oder ist das so eine Sache?

00:41:20: man reagiert ein bisschen auf die Nachfrage auf dem Markt und auf die Entwicklung?

00:41:23: Du hast es gerade schon gesprochen, Straß vor Normus dann Preisentwicklung, dann Wettbewerbsentwickling.

00:41:28: ist ne europäische Markt musst du einfach super flexibel bleiben.

00:41:33: oder wie gehst du da so strategisch als Unternehmer vor?

00:41:37: Früher hat man mal gesagt, eine Investition muss sich innerhalb von einer Dekade amortisieren.

00:41:43: Mittlerweile ist es halt eine Investitionsmessung, die innerhalb von drei Jahren amortisiere.

00:41:46: Das ist schon so und dass quasi der Zyklus sich verschlankt hat, schneller geworden ist.

00:41:52: Nichtsdestotrotz stellt man auch ne Fünf-Jahresplanung auf aber man muss auch soweit die Flexibilität haben das man sie anpassen kann und auf Marktgegebenheiten reagieren kann.

00:41:59: Ich denke das ist wichtiger geworden den Markt zu beobachten und schnell zu reagieren.

00:42:03: Dass was früher nicht notwendig war ist jetzt essentiell.

00:42:06: Also einfach super flexibel, super reaktiv.

00:42:11: Gut ihr habt von eurer Personalstruktur und von euren Flächenstruktur sind da Flexibilitäten drin oder sagst du könntest das ganz schnell hoch- und runterfahren?

00:42:23: Du könntest im Prinzip das Unternehmen den Markegeber anpassen.

00:42:28: oder wie sieht Flexibilität aus?

00:42:31: Ja, also wir haben die Flexibilität schon zumindest angepasst das wir unsere Produktionszyklen verkürzt haben.

00:42:36: Wir haben wie gesagt einzelne Produktionsabschnitte outgesworsten an Lieferanten.

00:42:41: dementsprechend dauert es nicht mehr zwei bis drei Jahre bis wir reagieren sondern wir können quasi anderthalb Jahreszyklos quasi umstellen anpassen was auch täglich läuft.

00:42:51: Also Eukalyptus war zum Beispiel auch mal eine sehr starke Kultur Die ist kurz aufgekommen hat dann wirklich einen großen Prozent an unserer Produktionskapazität ausgemacht.

00:43:00: Das sind so.

00:43:00: einzelne Beispiele oder Stauden kommt dazu.

00:43:03: Wir diskutieren mit unseren Kunden, wir arbeiten mit unseren Kunden und dementsprechend passen auch unser Produkt-Portfolio an.

00:43:09: Welchen Rat würdest du jemandem geben, ... ... zwanzig dreißig als Unternehmer erfolgreich sein möchte?

00:43:15: Was denkst du?

00:43:16: Was sind die wichtigsten Dinge heutzutage als Unternehmer um in diesen Markegebenheiten im Prinzip erfolgreich zu sein?

00:43:24: Also

00:43:25: was wichtig ist das Netzwerk von Kontakte.

00:43:26: also es wird immer wichtiger Zeit und letztendlich auch sich anpassen zu können, Anpassungsfähigkeit.

00:43:33: Also klar die Basics fleiß selber in den eigenen Schuhen laufen.

00:43:38: das heißt auch mal wirtschaftlichen Druck spüren zu müssen und zu können weil nur wenn man an seine Grenzen kommt entwickle man sich auch weiter.

00:43:45: Der Spruch ist abgedroschen aber leider Gottes es ist wirklich so.

00:43:48: nichtsdestotrotz ist es so man muss flexibel sein Und man muss sich immer weiter anpassen können, auch im Bereich Immobilien oder regenerative Energie haben wir es auch gesehen.

00:43:55: Da wird eine Förderung aufgemacht und dann fällt sie weg, dann fällt EEG weg.

00:44:00: das heißt auch da ändert sich die... Man darf sich das nicht mehr so vorstellen dass man Unternehmen gründet und dann für zehn Jahre einen Plan und man setzt ihn durch sondern muss eben fähig sein den Plan Jahrföhr anzupassen Stellschrauben zu drehen, Nuancen anzupassen und das wird immer wichtiger.

00:44:15: Die halbwertzeit von allem glaube ich in dieser heutigen Zeit wird immer kürzer.

00:44:20: Super, super.

00:44:21: vielen Dank Tim.

00:44:22: Das war mega Input auch für mich persönlich die Geschichte einfach mal zu hören wie das in den letzten Jahren aufgebaut wurde.

00:44:29: ich glaube mega lehrreich und auch spannend was in anderen Bereichen da passiert.

00:44:34: also wir werden es weiter verfolgen.

00:44:37: Vielen lieben dank dass du heute unser Gast warst Und wir bleiben in Kontakt.

00:44:42: Ich sag mal bis bald

00:44:44: Bis bald

00:44:45: Ciao

00:44:48: nicht mal nichts am besten.

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