Von der Kindheit im Familienunternehmen zur eigenen Gründung – Marc-André Albrecht über NuNicon, Honorarberatung und Fin
Shownotes
Gast Name: Marc-André Albrecht Unternehmen: NuNicon GmbH — Rethink Financial Consulting Standort: Osnabrück Website: www.nunicon.de LinkedIn: linkedin.com/in/marc-andre-albrecht Zeitstempel / Kapitel 00:00 Intro & Vorstellung von Marc-André Albrecht 01:00 Aufwachsen im Familienunternehmen — Fluch und Segen der Selbstständigkeit 03:25 Golf-Profi oder Finanzbranche? Der Weg zur Berufswahl 04:55 Finanzielle Bildung in Deutschland: Was in der Schule fehlt 07:05 Duales Studium bei der Allianz in Stuttgart — Großkunden wie Bosch und SWR 09:32 CEO-Mindset: Visionen durchziehen und alle mitnehmen 11:26 Cap Insight Hamburg: Wie man Finanzvertrieb skaliert und digitalisiert 13:17 Digitalisierung vs. persönliche Beratung — warum beides bleibt 17:22 Philipps Schröder (1,5 Grad, Sonnen): Was Marc-André mitnahm 19:14 Die Gründung von NuNicon — warum nicht im elterlichen Unternehmen? 21:46 NuNicon USP: Finanzanalyse + Coaching + Honorarbasis 39:45 Provisionsberatung vs. Honorarberatung — der echte Kostenvergleich 43:50 Konkretbeispiel: 6.800 € Provision eliminiert → 100.000 € mehr Ablaufleistung 46:05 MEG & Social-Media-Finanzvertrieb: Einordnung und Kritik 51:35 Unternehmensnachfolge: Wie regelt man die Staffelübergabe? 57:08 Vision: Das führende Financial-Coaching-Unternehmen für Unternehmer Erwähnte Personen & Unternehmen Philipp Schröder — Gründer von 1,5 Grad Ventures, Exit bei Sonnen Cap Insight — FinTech-Start-up Hamburg (B2B-Fondsplattform) Allianz — Duales Studium Spezialvertrieb Stuttgart MEG / Mehmet Gülker — Social-Media-Phänomen Finanzvertrieb NuNicon — Rethink Financial Consulting (nunicon.de)
Ressourcen & Links NuNicon Website: www.nunicon.de LinkedIn Carlo Jesse: linkedin.com/in/carlo-jesse
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00:00:00: Willkommen bei Scale and Help, dem Podcast für Unternehmensnachfolge, Transformation und echten Impact.
00:00:07: Mit Carlo Yesse triffst du die spannendsten Unternehmer- und Nachfolger im deutschsprachigen
00:00:12: Raum!
00:00:12: Hier erfährst Du wie Unternehmen erfolgreich übergeben, skaliert und neu gedacht werden – unsere Mission One
00:00:18: Business,
00:00:19: one School Let's Go!
00:00:26: Ein Gespräch, auf das mich schon seit einigen Wochen freue.
00:00:34: Marc-André hat einen Unternehmen in der Finanzplanung und Finanzberatungen aufgebaut.
00:00:40: Er kommt auch aus einer Familie bei dem der Vater auch schon über Jahrzehnte in diesem Bereich ist – das Kurioseste!
00:00:46: Er ist nicht direkt ins älterliche Unternehmen eingeschieben sondern hat die Entscheidung getroffen neu zu
00:00:52: gründen.".
00:00:53: Nachdem er Wirtschaftswissenschaften studiert hat, Wirtschaftspsychologie auch eine ganz spannende Kombination.
00:00:58: Deswegen bin ich gespannt da mehr darüber zu erfahren.
00:01:02: viele Jahre auch in Startups gearbeitet Plattformunternehmen also wirklich Erfahrungen extern gesammelt Auch bei großen Finanzplanungskonzern.
00:01:11: dann aber wirklich den Schritt in die Selbstständigkeit und Da wollen wir einfach heute mehr darüber fahren.
00:01:16: herzlich willkommen Marc-André.
00:01:19: Ja hallo hallo freue mich dass ich dabei sein darf.
00:01:22: Ja, ich habe ja schon mal eine kurze Einführung gemacht.
00:01:24: Aber das wollen wir jetzt natürlich vielleicht einfach nochmal von dir direkt hören wie das alles geschadet ist.
00:01:31: Beginnen wir einfach einmal du kommst aus einem Familienunternehmen.
00:01:35: Dein Vater ist seit vielen Jahrzehnten selbstständig.
00:01:38: Beginn wir doch einfach mal.
00:01:39: Wie hast Du so die Selbstständigkeit deines Vaters in der Kindheit und Jugend wahrgenommen?
00:01:45: Wie hat es dich beeinflusst?
00:01:47: War nicht so der ganze Staat
00:01:50: Mein Vater, wir haben letztes Jahr Vierzigjähriges gefeiert hier auch bei uns im Büro in Osnabrück.
00:01:56: Ganz groß mit vielen Kunden und Partnern – das war eine schöne Sache!
00:02:00: Und mein Pitch ist eigentlich immer dass ich seit thirty-four Jahren in der Finanzbranche bin.
00:02:04: Also thirty- four Jahre alt und thirty-three Jahre hier... Genau.
00:02:09: Eigentlich seit Kindheitstagen an, dass das auch so miterlebt.
00:02:13: Also klar wenn du selbstständig bist und ein Unternehmen aufbaust habe ich halt mitbekommen.
00:02:18: selbst und ständig also unter der Woche sage ich mal wenig von meinem Vater miterlebten.
00:02:25: wir in die Schule gegangen sind meine Schwester Da ist er schon aus dem Haus gewesen und wenn wir dann schlafen gegangen sind, dann war er halt noch auf Kundentermin.
00:02:35: Das ist so Fluch und Segen des Unternehmertums in dem Moment.
00:02:39: aber was ich dann auch immer mitgenommen habe durch verschiedene Zeiten die man hat durch zu beißen und das Gas zu geben also wirklich dran zu bleiben verschiedene Optionen abzuwägen, auch immer unterwegs zu sein.
00:02:59: Gerade das Thema Netzwerken hat mein Vater wirklich sehr intensiv betrieben.
00:03:05: aber dabei halt auch immer diese Menschlichkeit und zu behalten.
00:03:09: Das waren so schöne Eigenschaften die ich mir auf jeden Fall so behalten wollte was ich mitgenommen habe.
00:03:16: Jetzt hast du wie gesagt in deiner gesamten Jugend- und Kindheit schon diese Selbstständigkeit miterlebt?
00:03:22: Wie kam es dann dazu dass du gesagt hast Genial, das ist auch genau mein Ding.
00:03:28: Das interessiert mich.
00:03:29: Finanzplanung und Finanzberatung.
00:03:31: gab es auch mal andere Ideen, gab es mal andere Phasen in deiner Jugend wo du ja andere Überlegungen in der Wehrung gezogen hast?
00:03:39: oder wann war für dich klar dass du erstmal BWL Wirtschaftswissenschaften studierst?
00:03:45: Wie war so der Prozess?
00:03:47: Ja klar hat man in der Jugend irgendwie noch ein bisschen andere Interessen.
00:03:50: Man sieht es auch hier im Hintergrund, also Golf ist eine große Leidenschaft von mir.
00:03:55: das war auch mal eine Idee sich in dem Bereich zu professionalisieren also wirklich ja auch Profi zu werden habe da in Australien auch in einem Internat gespielt und versucht diesen Schritt hinzubekommen.
00:04:13: Aber da hab ich dann auch gemerkt, dass man sein Hobby nicht immer so zum Beruf machen musste.
00:04:19: Wo eigentlich der Knackpunkt gekommen ist war nach dem Abitur habe ich hier im Betrieb von meinem Vater eine Ausbildung gemacht zum Versicherungsfachmann und natürlich mit Freunden drüber gesprochen.
00:04:34: Was wisst ihr über Versicherung?
00:04:36: Was wisste ihr über Finanzen
00:04:38: usw.?
00:04:38: War halt erstaunt ... Da halt gar kein Wissen da war.
00:04:43: Für mich war das so ganz normal, dass man über Geld und Versicherungen spricht... ...und man weiß, dass uns das brauche ich jetzt!
00:04:50: Und so muss sich für die Rente vorsorgen oder Ähnliches.
00:04:54: Das war für mich so ein Aha-Moment wo ich dachte ja irgendwie macht es schon Sinn da auch drüber zu sprechen und den Leuten wirklich zu helfen.
00:05:03: Weil das ist ein wirklich existenzielles Thema, was wir ja jetzt mittlerweile in den Medien immer mehr und mehr auch mitbekommen.
00:05:10: Und da fing dann so der Gedanke weiter nochmal an, dass das zu machen und es auch anders zu machen.
00:05:17: In der Schule wird hier in Deutschland eigentlich nichts gemacht.
00:05:19: Also egal ob jetzt Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium –
00:05:23: ich glaube so
00:05:25: Finanzausbildung, wirtschaftliche Themen, da ist wirklich gar nichts.
00:05:30: Also wir hatten mal so eine AG oder so ein paar Workshops in der Schule, wo das halt mal angeboten wurde.
00:05:36: Auch mein Vater findet das Thema finanzielle Bildung extrem wichtig und hatte sich da mal an geboten auch mehrere Stunden mal in der schule dann darüber zu referieren.
00:05:48: und da kam dann halt nur zurück, nee geht ja nur um Produktverkauf.
00:05:51: Und du willst ja nur an die Eltern ran?
00:05:53: Ja wenn man natürlich mit so eine Einstellung daran geht und man hat eigentlich Leute aus der Wirtschaft, die das gerne erklären würden und den Kids auch was mitgeben wollen, dass ist dann natürlich schade, wenn das dann so blockiert wird.
00:06:05: Das zeigt es halt einfach wie so der Gedanke und die Einstellung gerade zu diesem Thema Finanzen in Deutschland immer noch ist.
00:06:12: Also in den USA weiß ich egal was du studierst, egal ob du ein Kunststudium oder einen technischen Studium machst.
00:06:20: Finanzausbildung da sind auch immer ein paar Vorlesungen wie gesagt unabhängig davon was für eine Ausbildungswirk ist wo einfach etwas über Wirtschaft noch mal zählt wird.
00:06:30: also die Amerikaner sind wirtschaftlichen Sachen Finanzanlage weitaus besser ausgebildet als wir hier in Europa.
00:06:36: Das ist das Land der Dichter, hier sind wirklich ein anderer Fokus, den hier einfach eine Ausbildung glaube ich gelegt wird.
00:06:48: Ja definitiv!
00:06:49: Das merkt man ja auch allein.
00:06:50: die Aktienkultur wenn man sich die mal anguckt in den USA.
00:06:54: Es ist ganz normal dass man da mit Aktien handiert investiert dieses ... ähm, das Altersvorsorge-Depot was die Amerikaner ja schon seit Jahrzehnten haben.
00:07:06: Was wir uns jetzt so ein bisschen auch versuchen anzueignen aber er hat es eine ganz andere Hand habe und mein Zett merkt man ja auch.
00:07:14: deswegen ist es ja auch der größte Kapitalmarkt der Welt.
00:07:17: also von daher Ja.
00:07:20: Jetzt du hast dann erst die Ausbildung gemacht im älterlichen Betrieb wahrscheinlich zweieinhalb drei Jahre.
00:07:27: wie geht's weiter?
00:07:29: Also das ist so eine, ich würde eher sagen so eine Art Fortbildung.
00:07:32: Das kann man auch als Querscheinsteiger machen dieses Versicherungsfachmann.
00:07:34: Das war für mich erstmal zum Rheinschnuppern um auch Lizenzen zu bekommen.
00:07:38: um gegebenenfalls dann den Betrieb weiterzuführen habe mich dann aber entschieden ein duales Studium noch weiterzumachen also da nochmal verstärkt reinzugehen.
00:07:48: Ich hab mich immer schon für das für Investment sehr stark interessiert und für das Thema betriebliche Versorgung.
00:07:55: deswegen habe ich einen duale Studium bei der Allianz angefangen im Spezialvertrieb in Stuttgart und habe da so große Unternehmen wie Bosch und SWR mit betreut.
00:08:05: Ich habe dann aber nach zwei Jahren ungefähr gemerkt, dass ich noch mehr ins Universitäreumfeld möchte und habe dann in Bayreuth meinen Bachelor zu Ende gemacht – im Bereich BWL genau.
00:08:20: Und danach bin ich dann in die freie Wirtschaft gegangen.
00:08:24: Oder erst mal wollte ich mir die Hörner abstoßen, wie man so schön sagt.
00:08:28: Das war auch eine große Unterstützung vom Verseitens meines Vaters.
00:08:32: Der sagte ja, geh erstmal raus und guck dir das an!
00:08:34: Ich bin dann bei einem Vermögensverwalter gestartet in Frankfurt der im BtoB-Bereich seine aktiven Fonds vertrieben hat oder noch vertreibt.
00:08:47: Das war so mein erster Schritt in die Investmentbranche, was ich auch ganz spannend fand.
00:08:56: Also meine Idee war, wenn ich wirklich vielen Leuten helfen will mit guten Finanzprodukten vorzusorgen und wirklich eine Mehrrendite zu bekommen, dann muss sich quasi an Multiplikatoren gehen.
00:09:07: Weil da habe ich einfach den größten Hebel.
00:09:08: Das war mein großer Wunsch vielleicht ein Ticken naiv.
00:09:14: Dennoch hat mich das so angetrieben und habe dann gut zweieinhalb Jahre lang ja Vermögensverwalter- und Family Offices betreut hinsichtlich dieser Produkte, die wir da haben.
00:09:26: Und auf der anderen Seite aber auch ganz viel aus diesem Unternehmen was so Mentoren und Führungskräfte ging auch rausgezogen.
00:09:33: Also unser CEO war damals hier Top Forty Under Forty.
00:09:38: Da kriegt man natürlich ein gewisses Mindset mit wie so ein Unternehmen zu führen ist und worauf es dann noch ankommt.
00:09:45: Ja und das war für mich auch immer wichtig, auch in allen anderen Stationen von den Protagonisten im Unternehmen lernen zu können.
00:09:55: Dieser spezielle CEO, wenn du sagst okay Top Forty an der Forti was waren so Dinge die du jetzt für dich und für dein Unternehmen mitgenommen hast?
00:10:05: Was hast da noch so am Hinterkopf?
00:10:07: Was war wirklich einschneidend oder wirklich maßgeblich wurde?
00:10:12: Das ist wirklich ein Hebel!
00:10:15: was mich wirklich sehr begeistert hat, weil diese Vision die er hatte und diese Stringenz mit dir, die einfach verfolgt hat.
00:10:23: Also wenn man böse wäre würde man sagen ist es über Leichen gegangen in Anführungsstrichen näher aber er hat einfach seinen Plan gehabt um diesen durchgezogen aber auch alle mitgenommen.
00:10:32: also das war halt ganz klar da wollen wir hin und kommt mit oder halt nicht und das ist etwas was auf jeden Fall großen Eindruck hinterlassen hat, dieses einen Plan machen, dran festhalten und dann durchziehen.
00:10:49: Und dann zu gegebener Zeit natürlich immer mal wieder auch hinterfragen und vielleicht neu anpassen aber da halt dran zu bleiben.
00:10:57: Jetzt war das ja ein spannendes Unternehmen wahrscheinlich in Frankfurt so Vermögensberatung für Family Offices.
00:11:03: Das hört sich Auch irgendwie super spannend an.
00:11:06: Frankfurt ist ja auch immer noch, glaube ich zumindest in Deutschland so der Finanzmarktplatz Börse und so war.
00:11:15: gab es auch die Überlegung wirklich in so einem Unternehmen und dann wirklich in der Finanzmetropole Frankfurt einfach Karriere zu machen?
00:11:22: Oder war das einfach ein geplanter Waldra Baustein für dich, dass du sagst okay ich will wirklich irgendwie eine umfassende Ausbung haben mit Studium.
00:11:29: Mit Allianz und duales Studium mit Bayreuth und jetzt einfach nochmal Erfahrungen in dem Bereich.
00:11:36: Oder gab es auch mal Belegungen, das ist eigentlich alles so geil hier.
00:11:39: Das ist ein spannendes Unternehmen was wirklich abgeht wo man wahrscheinlich ja auch gutes Geld verdienen kann?
00:11:43: Kann ich mir vorstellen?
00:11:45: Gab's mal die Überlegung oder war das nie Thema?
00:11:48: Ja klar weil man kennt sich dann in Frankfurt natürlich auch und bekommt entsprechende Angebote von anderen Firmen mit Aussichten.
00:11:55: aber für mich war immer dieses Thema neu dazu zu lernen also die Lernkurve für mich persönlich halt extrem hochzuhalten Woraufhin ich dann auch ein Angebot aus Hamburg von einem Start-up angenommen habe, wo es darum ging so eine Finanzplattform für Finanzberater und Investmentfirmen aufzubauen.
00:12:17: Es gab's schon – ich bin mit eingestiegen – aber dieses Thema Relationship Management also die Vergnüpfung von Finanzberatern mit Investmentgesellschaften.
00:12:26: das war dann so das Team in dem ich dann maßgeblich damit eingestigen bin.
00:12:31: Für mich war einfach das hier dann das Spannende zu sehen, wie kann man denn dieses Thema Produktvertrieb an BtoB-Leute oder an B to B Persönlichkeiten dann auch maskalieren?
00:12:46: Wie kann man das digitalisieren?
00:12:47: weil es ist schon auch noch eine sehr analoge Welt wenn man da mal ein bisschen genauer reinguckt und das war halt super spannend.
00:12:55: Deswegen ich glaube wenn nicht so einen Finanzvertrieb denke Wirklich ein People-Business.
00:13:01: Ich kenne natürlich auch ein paar Leute so in der der Branche, jetzt hat man natürlich so ein paar Plattformen im Kopf wie N-Firnzwanzig oder wie heißt die online?
00:13:09: Die große Online Bank?
00:13:11: Ja, AntwerdiSix.
00:13:12: Genau,
00:13:12: Antwoord.
00:13:12: So Revolut ist so ein Begriff, der mir gerade ist ja auf einen mega gehyptes Startup oder den Online Bank.
00:13:19: ich glaube die machen auch teilweise was für eine Anlageberatung.
00:13:24: Aber ich glaube ganz viele sind da einfach wirklich so in der Fläche noch irgendwie unterwegs.
00:13:28: Und jetzt hast du ja beide Welten irgendwie kennengelernt, aber auch dieses Plattformgeschäft von Hamburg aus... Wie siehst du da die Entwicklung?
00:13:39: Ja also ich glaube, ganz abzuschaffen diese persönliche Komponente wird nicht funktionieren.
00:13:46: Also es wird ein Hybridsthema werden in Zukunft ob das jetzt BtoB oder BtoC ist.
00:13:55: Aber diese persönliche Komponente, vor allem im Hinblick auf das Vertrauen was man bei Finanzprodukten benötigt und haben möchte.
00:14:03: Weil man kann den Finanzmarkt in seiner Komplexität auch einfach nicht durchdringen.
00:14:07: Da haben selbst Finanzberater dann im kleinsten Detail ihre Schwierigkeiten.
00:14:15: Aber da ist einfach das Vertrauen super wichtig.
00:14:18: Und das geht einfach nur, indem man sich kennt.
00:14:20: Das geht nicht dadurch dass man jetzt fünf E-Mails bekommen hat und über ein Call Center Agent oder so was angerufen wird sondern dann muss man sprechen.
00:14:29: Da muss man sich in die Augen schauen und dann auch gemeinsam an solchen Plänen für das Leben.
00:14:35: ja im Endeffekt auch dann arbeiten.
00:14:37: Jetzt nochmal dieses Startup in Hamburg wo du dann im Prinzip von Frankfurt nach Hamburg gezogen bist.
00:14:43: Was war so deren USP oder was waren so deren spezielles Ding?
00:14:47: Also du hast gesagt, wir haben eine Plattform aufgebaut um im Prinzip Fonds, Finanzmarkler also verschiedene Player in Prinzip zusammenzubringen.
00:14:56: Genau.
00:14:57: Wie hat das genau funktioniert?
00:15:00: Ja es war im Endeffekt auf der einen Seite ... haben wir verschiedenste Investmentgesellschaften auf die Plattform geholt, indem wir halt Content für die produziert oder deren Content ausgespielt haben.
00:15:17: spannend.
00:15:17: Auf der anderen Seite für die Finanzberater, die sich dann eingebordet haben war halt der Zugang zu auch kleinereren Formprodukten sogenannten Boutiquen.
00:15:26: Da ist man ja immer auf der Suche was gibt es denn für Spezialitäten am Markt?
00:15:29: Da haben wir auch viel ausländische Fondsgesellschaften mit an den deutschen Markt gebracht ob's aus Kanada Australien Südamerika etc.
00:15:38: war weil klar gibt ganz viele Formprodukte in Deutschland aber die Welt gibt da dann auch immer noch Spezialität her.
00:15:47: Und auf der anderen Seite war es für den Finanzberater quasi so eine One-Stop-Shop-Lösung, wo er dann auf der einen Seite Informationen zu den einzelnen Produkten bekommen konnte.
00:15:56: Aber auch Analyse Tools hatte, wo ja dann die verschiedenen Produkte miteinander vergleichen konnte und eigene Portfolien einstellen konnte – die Renditen tracken
00:16:06: usw.,
00:16:07: also verschiedene Risikokennzahlen dann auch für sich und seine Kunden tracken konnte.
00:16:11: Das war so der große Mehrwert für die Nutzer in der Plattform.
00:16:16: Ihr seid also nicht an den Endkunden gegangen, sondern euer Kunde war im Prinzip die unabhängigen Finanzdienstleister, Finanzmarkler.
00:16:23: Die gesagt haben okay ich nutze diese Plattformen für meinen Vertrieb oder für mein Know-how oder einfach diese Zugänge zu gewissen Boutique Produkten.
00:16:35: Also Target Group war der Finanzmarktler?
00:16:39: Korrekt!
00:16:40: Das was ich vorher quasi auch gemacht habe... Mit einer Produktlinie eines Unternehmens konnte ich da dann halt über mehrere Investmentgesellschaften weiter strecken und quasi nochmal eine viel größere Zahl auch an Beratern damit kontaktieren.
00:17:00: Okay, haben diese einzelnen Phasen und diese einzelne Schritte jetzt noch mal auf deine Selbstständigkeit oder deinen Unternehmen?
00:17:07: Da gehen wir gleich darauf ein was du dann gegründet hast.
00:17:10: Hat das im Prinzip alles so drauf eingezahlt?
00:17:12: Hast du das Beste aus allen Welten versucht zusammenzubringen.
00:17:16: Du hast jetzt beim erfolgreichen Start-up gearbeitet, bei einer Plattform gearbeitet wo jetzt aber auch nicht der Endkunde im Fokus war.
00:17:24: Ja dann bei einem der weltgrößten Versicherungskonzerne der Allianz... ...du hast ja wirklich unterschiedlichsten Input mitgenommen!
00:17:32: Ist all das wahrscheinlich dann eingeflossen, gekoppelt mit deiner Erfahrung von deinem Vater aus seiner Kindheit und Jugend?
00:17:39: Und allen Dingen die du da gehört hast.
00:17:42: Inwiefern hat sich das mal einflusst?
00:17:45: Ja immens!
00:17:45: Also vor allem halt auch die Station bei Cap Insight also beim Start-up.
00:17:50: Auch da wieder die Persönlichkeiten, die dahinter waren.
00:17:52: Also unser CEO war Philipp Schröder und wird vielleicht der ein oder andere hier auch kennen aus dem Podcast, der jetzt eine Komma fünf Grad gegründet hat.
00:18:00: Hat Sonnen damals einen großen Exit gemacht
00:18:02: usw.,
00:18:03: das ist natürlich ne Gründerpersönlichkeit von der man sich ganz viel auch abschauen kann.
00:18:09: also auch dieses Think Big.
00:18:11: Vielleicht auch erst mal Fake it until you make it durchzuziehen und dann wirklich supergute Produkte dann entsprechend auch zu kreieren.
00:18:20: Das war so ein Thema Und genau meine erste Station war eher dieses Analoge, dieses Peoples Business.
00:18:26: Wie geht man eigentlich mit Menschen um?
00:18:27: Das habe ich da viel rausgezogen.
00:18:28: wie spricht man von Menschen was wollen die oder was müssen sie hören damit sich das auch wirklich verstehen?
00:18:33: und auf der anderen Seite dann über diese Start-up ja wie kann man gewisse Sachen auch skalieren?
00:18:38: wie denkt man Marketing richtig digitales Marketing Was sind so KPIs die die auch wirklich Sinn machen?
00:18:44: wo packt man wie an damit damit der Mehrwert auch entsprechend rüber kommt?
00:18:49: und es war dann so alles zusammengepart mit der Erfahrung, die ich ja dann auch schon durch das Unternehmen von meinem Vater habe.
00:18:56: Aber vor allem auch geprägt dann durch mein Wirtschaftspsychologie-Studium wo ich auch noch mal mehr auf das Thema Persönlichkeit von Endanlegern eingegangen bin und wie die Risikobereitschaft und das Vertrauen in der Finanzberatung so funktioniert, wo ich das untersucht habe.
00:19:15: Daraus ist dann erst eigentlich diese Idee für Unicorn geworden, also meinem jetzigen Unternehmen um das in ein Beratungskonzept zu gießen was einfach einen größeren Impact und einen größerem Mehrwert haben soll.
00:19:31: Natürlich einmal auf der Business-Seite aber auch auf der Mehrwertseite für den Kunden.
00:19:38: Wir gehen vielleicht nochmal einen Schritt zurück.
00:19:40: so jetzt hattest du diese verschiedenen Stationen ... dein Vater hatte ich ja auch mit ermutigt, glaube... ... alle Erfahrungen einfach nochmal irgendwie extern zu sammeln.
00:19:49: Aber er hat wahrscheinlich auch irgendwie im Hinterkopf gehabt du perspektivisch wäre es natürlich schön wenn der Sohn mit all den Erfahrungen die er dann gesammelt hat dem Bestand oder das Unternehmen übernimmt.
00:20:01: jetzt hast Du dann neues Unternehmen gegründet.
00:20:06: ist das irgendwie so ein bisschen parallel gelaufen?
00:20:09: Oder vielleicht kannst du das ja noch mal ausführen.
00:20:11: Oder ist dein Fokus jetzt wirklich nur auf das neue Unternehmen?
00:20:16: Geht es doch irgendwie so ein bisschen Hand in Hand, also das Ziel ist schon auch das Unternehmen was sein Vater aufgebaut hat weiterzuführen.
00:20:23: oder wie sieht's da aus?
00:20:25: Ja also das Unternehmen soll auf jeden Fall weitergeführt werden.
00:20:28: ich bin da auch mit Gesellschaften und auch Geschäftsführer in dem Unternehmen.
00:20:33: für die Idee die ich jetzt aber mit der Nunikon habe war es einfach notwendig, das in einem separaten Unternehmen zu machen.
00:20:39: Weil die Ansprache und die Zielgruppe aber auch die Themen, die dort bespielt werden komplett konträr sind.
00:20:50: Das Unternehmen von meinem Date ist ein klassischer Finanzdienstleister.
00:20:53: da wird gesiezt.
00:20:54: Da ist so eine sehr seriöse Werte falsch geworden, das sind wir ja auch... Ein bisschen alteingesessendere Klientel und auch Ansprache, wohingegen wir bei der Nunikon dann doch schon versuchen den jungen Unternehmer anzusprechen mit der Sprache.
00:21:13: Wir haben eine Duskultur weil ich kenne das aus der Finanzbranche so ja also gerade im englischen Kontext gibt es immer nur du Und diese dieses dieses neu denken was hier auch unser unser claim ist.
00:21:25: bei nunikon also rethink financial consulting Das soll auch einfach überkommen.
00:21:30: Und das wäre nicht in das alte Unternehmen so integrierbar gewesen, aber dennoch laufen die beiden Unternehmen parallel und profitieren auch in gewissen Zweigen voneinander.
00:21:42: Wir haben beispielsweise verschiedene Investmentstrategien von Finanzdienstleistern wie auch vom Büro oder dem Unternehmen von meinem Dad genutzt wird.
00:21:52: Und wenn wir Expertise in anderen Bereichen wie beispielsweise Versicherung brauchen oder ähnliches, dann greifen wir da theoretisch drauf zurück.
00:22:00: So ergänzt sich das dann.
00:22:02: aber es ist schon eine ganz klare Abgrenzung und eine andere Zielgruppe die wir haben.
00:22:08: Nunikon vielleicht kannst du es ja nochmal auf den Punkt bringen.
00:22:10: was ist also wirklich so der USP?
00:22:12: Was ist wirklich der Fokus?
00:22:17: alteingesessenen Finanzanlageunternehmen so.
00:22:20: Ich glaube in dem Bereich der ist ja extrem divers, also ich glaube die einzelnen, ich meine lokale Banken kann ich mir vorstellen, Sparkassen Volksbanken machen in einer gewissen Art und Weise Finanzanlagenberatung aber auch Versicherungen.
00:22:36: dann gibt es Unternehmen natürlich wie Allianz, ich glaube auch in diesem Bereich sind da auch unterwegs in der Anlageberatung, also sind ja verschiedenste Player irgendwie am Markt.
00:22:50: Die in dem Bereich.
00:22:50: was machen?
00:22:51: Dann ETFs – ich weiß viele versuchen das sogar irgendwie unabhängig zu regeln, dass du halt gar nicht in die Manager-Fonds irgendwie reingehst.
00:23:00: Welche Positionierung nehmt ihr da ein oder wollt ihr einnehmen?
00:23:03: Also in diesem gesamten Portfolio an den Playern, die da im Prinzip auch um Endkunden oder Firmen bohlen.
00:23:12: Ja, wir sind davon überzeugt.
00:23:14: Das war das Wachstum.
00:23:16: also für uns ist es ja gerade das unternehmerische Wachsstum der Unternehmer mit seinem Unternehmen.
00:23:20: Das ist unsere Zielgruppe halt einfach mehr Brauch als nur reine Zahlen.
00:23:25: Also wir haben neben dem natürlich der klassischen Finanzanalyse, was einfach unser Brot- und Buttergeschäft ist.
00:23:32: Was unser Handwerkszeug ist – ja wir müssen das bis ins kleinste Detail alles analysieren – haben wir aber auch immer einen großen Coachingansatz.
00:23:40: Das unterscheidet uns extrem von anderen Unternehmen.
00:23:43: Das heißt für uns steht wirklich der Mensch erstmal mit seiner Persönlichkeit und seinen Erfahrungen im Fokus.
00:23:51: Und das lassen wir mit einfließen!
00:23:54: über die Ermittlung von der finanziellen Risikopereitschaft, wie hat er denn sein Unternehmen überhaupt aufgebaut?
00:24:00: und so weiter?
00:24:01: Um dann vor allem halt auch nicht in so ein Produkt vertrieb zu gehen.
00:24:05: Wie du es vielleicht von einer Ausschließlichkeit oder das jetzt Allianz- oder Ergo- oder was dann da alles kommen oder generell Provisionsberater.
00:24:12: Die sagen jetzt brauchst du aber dies und dies Produkt weil erst wenn du abschließt habe ich quasi meinen Salär bekommen.
00:24:18: Erst bei uns anders.
00:24:19: wir wollen... Wir arbeiten fast ausschließlich auf Honorabasis.
00:24:25: Wir lassen uns von dem Unternehmer direkt bezahlen, um auch höchstmögliche Transparenz in diesem ganzen Prozess darzustellen.
00:24:37: Konzepte dann auch ausarbeiten zu können, da arbeiten wir ganz viel mit verschiedensten Experten.
00:24:42: Wir haben Sachverständige dabei und Leute aus Banken mit dabei, die seit Jahrzehnten eine gewisse Expertise aufgebaut haben.
00:24:51: Und so suchen wir gemeinsam mit den Kunden die richtigen Experten raus, helfen ihm aber im ersten Schritt überhaupt erst mal sein individuelles Konzept selbst mitzuerarbeiten.
00:25:05: davon überzeugt, dass der Unternehmer, Unternehmer geworden ist um selbstständig Entscheidungen zu treffen.
00:25:12: Und häufig das ist auch das was ich in meiner Untersuchung dann in der Masterarbeit herausgefunden habe es ist halt Dass der Berater die Entscheidung für den Kunden halt abnimmt weil er sagt Das wird schon gut sein und das wird schon so passen.
00:25:25: aber das ist halt nicht Weil wenn's dann mal ins Wackeln kommt Dann steht der Unternehmert nicht mehr hinter dieser Entscheidung.
00:25:31: also dieses Thema Verantwortung auch wirklich zu übernehmen nehmen und auch übernehmen zu können.
00:25:37: Das ist das, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben und es geht halt wirklich nur mit langfristiger Begleitung also am liebsten vom junge Unternehmer bis zur Nachfolge.
00:25:47: begleiten werden den Kunden und das funktioniert auch ganz gut, weil wir verschiedene Alterstrukturen im Unternehmen haben.
00:25:56: Wir haben einen Seniorberater der jetzt Mitte Ende Fünfzig ist, der macht das ganze Thema Nachfolge im Mittelstand.
00:26:04: Ich bin dann eher für die junge Unternehmer da um die weiter zu begleiten.
00:26:08: Das bedingt sich so mit alles und so können wir eine allumfassende Finanz- und Unternehmensberatung, Unternehmscoaching anbieten Was dann ein Mehrwert bringt im Vergleich zu diesem klassischen Versicherungsvermittler, den es da am Markt gibt.
00:26:25: Wie sieht der Vertrieb aus in dem Bereich?
00:26:28: Also ich weiß dass das Netzwerk irgendwie ein Riesenthema ist auch irgendwie gewisses Empfehlungsmarkting also ganz klassisch.
00:26:35: Jetzt gibt's natürlich auch ein paar Player am Markt die ja wirklich maßgebliche Strukturen aufgebaut haben.
00:26:42: Ein Freund von mir ist GM by ByTekis.
00:26:47: Nach seiner Offizierslaufbahn ist er dort eingestiegen, im Infekt auch erst mal mit der Motivation eigentlich selber nur eine Anlage zu tätigen und seinen damaliger Mente hat ihn dann halt irgendwie so gepusht.
00:26:59: Ich glaube das geht ja dann auch so im Strukturvertrieb dass die Zielsetzung ist weitere Leute irgendwie reinzuholen.
00:27:05: aber er hat jetzt eine Struktur irgendwie mit hundertzwanzig hundertvierzig Leuten und ich weiß Teges als Beispiel Ich weiß nicht, tausend oder mehrere Tausend Mitarbeiter wahrscheinlich deutschlandweit.
00:27:16: Da gibt es ja Unternehmen oder auch eine Allianz.
00:27:18: ich glaube die arbeiten inzwischen auch mit unabhängigen oder quasi selbstständigen Finanzmarkern oder Finanzdienstleistern.
00:27:26: da sind ja ein paar Unternehmen die wirklich extrem große Strukturen aufgebaut haben und ein großes Portfolio.
00:27:35: wie ist da deine Motivation?
00:27:37: Wie ist das so deine Vision?
00:27:38: willst du das irgendwie super exklusiv halten?
00:27:41: Oder gibt es da auch jetzt die Zielsetzung, du hattest das Startup mal in Frankfurt irgendwie auch mal ein Spiel gebracht?
00:27:47: Wo du eigentlich begeistert warst von dem Gründer der auch eine große Vision hatte und die dann eben gnadenlos umgesetzt hast.
00:27:54: Was ist hier ... Das Unternehmen ist noch relativ jung, dass du gegrüttet hast.
00:27:59: Wie sind da deine Ambitionen?
00:28:00: Wie sind so deine Gedankengänge?
00:28:03: Ja also so riesig möchte ich Nunikon nicht machen.
00:28:08: Es ist für mich klar... Intensität gar nicht gehen, was wir ja auch an Qualitätsanspruch an unsere Berater halt stellen.
00:28:19: Ja, sind alle studiert auch.
00:28:20: Wenn das nicht immer unbedingt das größte Qualitätsmerkmal ist ja aber eine gewisse Ausbildung muss halt da sein ob Bank oder Studium und Oderstudium.
00:28:29: Vor allem aber auch das Thema Affinität zu diesen Coaching Aspekten ist uns halt sehr wichtig.
00:28:35: also ich habe trotz meines Wirtschaftsdurchologiestudiums jetzt auch nochmal eine Coachingausbildung für anderthalb Jahre gemacht.
00:28:41: Das haben alle hier bei uns im Unternehmen Und dass in die Masse reinzubringen funktioniert nicht.
00:28:49: Also da ist wieder das Thema klassisch statt Masse auf jeden Fall, ich denke mal bis auf zwanzig Berater.
00:28:57: es ist was realistisches um diesen Qualitätsstandard auch hochzuhalten und genau und das muss man dann einfach nur umsetzen mit guten schlanken digitalen Prozessen die die Kunden dann auch gut abholen um dann entsprechend hinten raus auch einen gewissen Kunden stammen effektiv und vor allem gut betreuen zu können.
00:29:20: Jetzt hast du wirklich Klasse- und Qualität noch mal ins Spiel gebracht, dass du sagst okay also zwanzig ist mal irgendwie so eine potenzielle Zielzahl.
00:29:28: Wie sieht denn ja so ein Onboarding Prozess aus?
00:29:32: So jetzt gibt es irgendwie das Unternehmen oder Unternehmer XY.
00:29:39: Wie läuft das?
00:29:40: Der hat teilweise auch vielleicht, der hat Immobilien.
00:29:43: Dann hat er ein paar irgendwie einen Bausparvertrag.
00:29:47: Dann hatte er irgendwie noch einen kleinen Fond.
00:29:49: irgendwo ist ja häufig so.
00:29:51: Ich glaube bei uns ist es auch so.
00:29:54: So der Fokus war natürlich jahrelang aufs Unternehmen in meinem Bereich oder in meiner Person.
00:29:58: wir haben halt ein Fokus auf Immobilie gesetzt da viel aufgebaut aber haben natürlich auch noch ein paar Produkte teilweise bei verschiedenen Banken, bei verschiedenen Beratern.
00:30:10: Ich glaube das spiegelt ja häufig so das Bild wieder weil der Fokus des Unternehmers ist ja häufig ein anderer und da habe ich seinen Kerngeschäft und häufig fällt es etwas anderes ein bisschen drüber.
00:30:23: Wie wird das aussehen?
00:30:25: Ja, das ist spannend.
00:30:26: Weil häufig fragt man sich was hast du so?
00:30:28: Alles denn schon?
00:30:29: und dann sagt er weiß ich grad gar nicht muss ich mal gucken und dann dauert es ein Monat und dann kommt immer wieder neue Unterlagen rein Genau.
00:30:38: aber also häufig treten Unternehmerinnen mit einem konkreten Problem erstmal an uns heran.
00:30:46: Das ist Manic-Falt.
00:30:48: Manchmal sind es Themen innerhalb des Unternehmens, die besprochen werden sollen.
00:30:53: Es geht auch um Investmentbetriebliche Versorgung.
00:30:56: Ist nicht richtig aufgesetzt und nicht haftungssicher.
00:31:00: oder im Privaten.
00:31:01: Wie bringe ich überhaupt das Geld aus dem Unternehmen, vielleicht auch Steuer begünstigt?
00:31:06: Oder einfach smart ins Privatvermögen um mich und meine Familie abzusichern?
00:31:11: Weil das ist ja auch ein großes Thema.
00:31:14: Was ist eigentlich wenn der Unternehmer mal ausfällt oder sich nicht mehr so um seine Familie kümmern kann?
00:31:21: Was ist denn eigentlich mit denen?
00:31:22: Und dann ist eigentlich immer erst einmal eine komplette Bestandsaufnahme.
00:31:27: erstmal das Thema... Arbeiten wir im Hintergrund halt auf.
00:31:31: Und primär mit dem Unternehmer wird an seiner finanziellen Risikopereitschaft und auch an seiner Vision gearbeitet, also wo möchte er denn zu gewissen Zeiten dann sein?
00:31:42: Das Klassische und was jetzt auch in den USA viel gemacht wird dieses Financial Life Planning.
00:31:47: Wir sagen das ist so dieser dreihundertsechzig Gradblick.
00:31:50: Also wir gucken erst mal von Wo kommt der denn überhaupt?
00:31:52: Das hat er schon alles gemacht.
00:31:53: Was hatte alles erreicht?
00:31:55: Wo steht er aktuell Und wo will er jetzt eigentlich hin?
00:31:58: Und was sind dann positive oder negative Liquidationsströme, oder Finanzströmen die einen gewissen Impact auf so ein Finanzplan haben.
00:32:11: Ich
00:32:12: bin immer ein Veränder von Unternehmen und private Situation beiderseitig zu betrachten weil Man kann im Unternehmen erst mal relativ viel machen und man kann es dann auch smart ins private Vermögen wieder überführen.
00:32:29: Das ist für mich erstmal so die erste Maßgabe, weil bevor ich aus dem Netto anfange zu investieren nehme ich's doch erstmal eigentlich aus den Einnahmen, die ich im Unternehmen generiert habe Und dann aber auch wiederum zu schauen, okay ist denn erst mal eine Verbögenssicherung dann auch gewährleistet?
00:32:47: Inservenz gesichert und so weiter.
00:32:49: Das sind dann so Finanzplanungsthemen die wir mit dem Unternehmer gemeinsam erarbeiten.
00:32:55: Aber wie gesagt auch das ist ja unsere Herkunft dieses Thema des Coaching Ansatzes also wirklich über einen psychometrischen validierten Test Die Risikobereitschaft erstmal zu ermitteln.
00:33:06: Also woher kommt es eigentlich dass ich vielleicht sehr, sehr risikoreiche Investiere?
00:33:12: oder warum fühle ich mich eigentlich bei Aktienentscheidungen wenn ich investieren will immer so unwohl.
00:33:17: Das sind alles zu Fragen jetzt mal auf den Investmentbereich fokussiert die sich aber auch aus Unternehmen übertragen lassen und häufig sieht man das dass nicht nur Bankberater oder generell auch andere Finanzberater.
00:33:30: die fragen dann einfach ja wie Risiko bereit bist du denn von eins bis zehn?
00:33:35: Ja, und dann sagt der Unternehmer.
00:33:37: Erzähl natürlich!
00:33:38: Ich bin Unternehmer ich muss ins Risiko gehen ja aber wirklich hinter die Fassade dann zu gucken das ist immer noch mal ein bisschen anders.
00:33:45: oder der womöglich größte Fehler den nicht auch häufig beobachte ist Dass das ein Unternehmer oder eine Privatperson sehr risikoreich im Freizeitbereich ist, beispielsweise Bungie-Jumpen geht.
00:33:59: Oder Mountainbiken und so was.
00:34:00: Und dann schließt der Berater auf einmal darauf ja gut wenn er da schon Risiko bereit ist.
00:34:04: Da muss es in der Finanzanlage auch sein.
00:34:07: Das ist halt wissenschaftlich ganz klar widerlegt dass es nicht so ist.
00:34:11: Also das sind so noch hausachen die wir dann im Hinterkopf haben um... den Kunden wirklich zu verstehen und ihm auch helfen, sich besser zu verstehen.
00:34:24: Warum er wie Finanzentscheidungen oder auch unternehmerische Entscheidungen getroffen hat in der Vergangenheit?
00:34:29: Und was er machen kann um bessere Entscheidungen in der Zukunft zu treffen.
00:34:32: das ist so der erste Schritt.
00:34:35: und dann gehen wir in die Konzeptionierung und Umsetzung.
00:34:39: Jetzt
00:34:40: ist es ja wirklich sehr intensiv diese Begleitung.
00:34:43: also Ich glaube, das ist ja wirklich dann dieser Coaching-Ansatz, wo man jetzt nicht einfach mal ganz oberflächlich guckt.
00:34:50: Wie sieht zum Beispiel der Risikoprofil aus?
00:34:53: Ihr geht da ja wirklich super tief rein.
00:34:55: Wahrscheinlich ist auch dein Wirtschaftspsychologie-Studium hat da nicht einen unerheblichen Einfluss drauf gehabt und hilft natürlich wenn ihr jetzt weitere Berater Coaches onboardet.
00:35:07: Du hast es ja gesagt also weil der Qualitätsanspruch einfach extrem hoch ist, weil er so tief reingeht Gibt es diese Personen, gibt es diese Leute?
00:35:17: Thema Fachkräftemangel.
00:35:20: Wie sieht das aus?
00:35:21: Es ist eine Challenge wirklich, Leute an Bord zu holen.
00:35:25: Hol dir Leute rein die auch schon viele Jahre irgendwie in dem Bereich unterwegs sind.
00:35:30: Du hattest halt einen Seniorberater mal erwähnt der auch schon ein bisschen älter ist oder holt ihr teilweise ganz junge Leute rein.
00:35:37: ich weiß es gibt ein paar Strukturvertriebe die fokussieren sich extrem auf junge Studenten, um die Leute wirklich ganz frisch irgendwie von der grünen Wiese zu holen.
00:35:47: Wie gehst du davor?
00:35:48: ...
00:35:51: so sehr, sehr jung.
00:35:53: Dass man irgendwie gerade seinen ersten Anzug kauft mit sechzehn und dann losgeschickt wird... ...und jetzt verkaufen wir eine Muppetversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
00:36:01: Das passt zu uns halt nicht!
00:36:02: Also ne gewisse Erfahrung und Seniorität muss schon da sein,... ...und vor allem auch diese Affinität zu diesen ganzen Themen.
00:36:09: Ja das ist ja auch super gerne hoch ausgebildete Leute aus der Bank,... ...die aber merken okay das reicht mir nicht ich will wirklich.... mehr mit dem Kunden auch arbeiten.
00:36:22: Also wenn diese Bereitschaft da ist, dann kann man die Ausbildung zu den Coaching-Ansätzen dann entsprechend aufsatteln und das ist so auf der jungen Seite.
00:36:32: also da holen wir halt einige jetzt aus den Banken heraus bzw.
00:36:37: auch aus anderen Finanzbetrieben ähnlich wie meine Position als Vertriebler für den BtoB Bereich bei Investmentgesellschaften.
00:36:46: Das finden wir hochspannend älteren Beratern, mit denen wir jetzt sprechen.
00:36:53: Da gilt es halt auch eher um das Mindset.
00:36:55: also sind die bereit aus diesen alten Denkstrukturen herauszugehen.
00:36:59: ja dieses anhauen umhauen abhauen wie so früher war hinzu Wie kriegen wir den Kunden besser eingefangen?
00:37:10: Wie können wir auch diese Persönlichkeit einfach mehr herauskitzeln.
00:37:16: Wenn man sehen, dass da eine Wille ist und eine Bereitschaft dann sind das halt für uns potenzielle Kandidaten um weiter in die Ausbildung zu gehen.
00:37:24: Das ist ja aus einem bisschen Ansatz wie ... Man kennt ja damals also aus der Vergangenheit Privatbanken.
00:37:30: Das war ja alles ein bisschen exklusiver.
00:37:33: Auch er, den Ansatz glaube ich gehabt Smallest Beautiful haben sich halt auf wenige Kunden fokussiert.
00:37:39: Die waren natürlich dann entsprechend wahrscheinlich sehr vermögen und auch finanzstark.
00:37:44: aber es hört sich so ein bisschen für mich eigentlich so an das versucht wirklich hochqualitativ aber auch noch ein bisschen exklusiver zu halten.
00:37:54: Ja, exklusive würde ich fast gar nicht sagen.
00:37:58: jeder der Hilfe möchte ... den Mehrwert von uns erkennt.
00:38:03: Der ist hierher herzlich willkommen!
00:38:05: Also wir haben vom Neugründer, der einfach Unterstützung bei Business- und Finanzplan braucht bis hin zu ... ... sechshundert Mann Unternehmen.
00:38:17: Die Bandbreite ist wirklich groß... ...und dann darf jeder Kunde entscheiden wie intensiv er zu welcher Zeit begleitet werden möchte?
00:38:25: Und das ist ja wieder dieses Thema.
00:38:26: auch Transparenz,... Das können wir jetzt gerade für dich leisten, das macht in unserer Sicht auch Sinn.
00:38:37: Monitär muss es dann natürlich auch funktionieren für den
00:38:41: Unternehmer.".
00:38:43: Und deswegen ist hier jeder willkommen, auch einfach mal eine unabhängige Meinung sich einzuholen.
00:38:48: Wir machen auch ganz viel so Quick Checks oder gehen einfach mal für gewisse Themen oder gewisse Projekte mit rein wenn der Unternehmer das möchte.
00:38:58: also da muss keiner irgendwie Berührungsängst oder ähnliches haben.
00:39:04: Jetzt nochmal, ich glaube ein Riesenunterschied ist ja auch das Thema auf Honorabasis.
00:39:09: Ich weiß dass viele im Finanzvertrieb ist ja Provision eine riesen Thema.
00:39:14: Wenn man so eine betriebliche Altersversorgung verkauft oder eine private Krankenversicherung – ich glaube wir reden ja über Provision und du weißt es besser aber wir reden wahrscheinlich über mehrere Tausend Euro die da kommen.
00:39:27: Da ist ja die Incentivierung dann entsprechend nicht ganz banal.
00:39:31: und nicht umsonst machen ja diese Investmentgesellschaften einiges, um entsprechend oder natürliche Berater überhaupt einfach zu motivieren.
00:39:41: Nämlich genau das Produkt zu verkaufen wo die Provision natürlich richtig knallt.
00:39:47: So, jetzt habt ihr einen komplett anderen Ansatz.
00:39:49: Ihr sagt okay wir sind super transparent und arbeiten auf Honorabasis.
00:39:53: wie sieht das genau aus?
00:39:55: Entweder auch wahrscheinlich von Unternehmensgröße ab.
00:39:57: ein Start-up in einem Mannbetrieb kann wahrscheinlich nicht so dieses Honorazal wie ein Unternehmen mit fünfund sechs Ton Mitarbeitern.
00:40:04: Wie funktioniert das?
00:40:05: vielleicht kannst du das mal kurz ausführen.
00:40:07: Ja gerne also.
00:40:08: Das ist für mich auch so ein Ansatz weil ich denke gerade wenn man Provisionberater oder Kunde bei einem Provision Berater ist Immer der, der abschließt zahlt eigentlich die Zeche für alle anderen.
00:40:20: Weil die Beratung beim Provisionsberater erst mal kostenlos ist, so sagt das ja auch.
00:40:26: Aber wenn ich dann unterschreibe, muss sich die Zeit für alle mitfinanzieren.
00:40:30: Deswegen sind das wirklich vier, teilweise sogar fünfstellige Beträge, die an Provisionen von einem Vertrag fließen und das finde ich nicht fair.
00:40:39: Ja, also das ist auch so ein Fernis.
00:40:41: Das ist auch einen Wert der bei mir da hoch schwingt.
00:40:44: Deswegen gesagt haben wir machen das Thema auf Honorar und es wird dann... Da gibt's Stunden- und Tagessätze oder auch dann Projektvolumen die dann vereinbart werden, aber das ist dann immer ganz klassisch.
00:40:59: Nach einem Erstgespräch, wo dann die Feiler und die Rahmenbedingungen abgesteckt werden, dann gibt es ein entsprechendes Honorar.
00:41:08: Und für die gesamte Begleitung gibt's dann auch so Service-Fee Modelle, wo wir für, ich denke mal ein annehmbares Honorar den Kunden halt wirklich über die lange Zeit dann auch betreuen und immer wieder mit ihnen in Gesprächen gehen um sie dann halt erfolgreicher zu machen.
00:41:26: Also das ist wie gesagt alles Fahndungssache.
00:41:29: aber der Unternehmer hat halt die Möglichkeit zu kalkulieren zum ganzen Thema und entsprechend seiner Größe und auch seines Erfolgsunternehmens das dann in Anspruch zu nehmen.
00:41:45: Also super transparent.
00:41:47: Man hat fest vereinbarte Fies und diese Kickbacks oder diese Provision, die dann bei Abschlüssen irgendwie im Prinzip an die Berater gehen würden, sind im Prinzip auf Null gesetzt.
00:42:02: Das ist ja das Spannende mittlerweile, weil der Markt das auch mittlerweile erkennt.
00:42:08: Vielleicht noch einmal ganz kurz gibt es aktuell diese zwei Lager, entweder Provisionsberatung oder Honorarberatungen.
00:42:15: Ich sehe das nicht so dogmatisch bei.
00:42:17: beide haben dieses Principle Agents Theorie Thema also beide sind irgendwie an Nutzenmaximierung interessiert.
00:42:26: deswegen sehe ich dass gar nicht so das eine oder das andere.
00:42:29: man muss halt nur drüber reden.
00:42:31: So, das ist für mich so das Thema.
00:42:34: Jetzt habe ich gerade den Faden vollhauen vorab.
00:42:38: Ja, es
00:42:40: gibt ja immer noch diese beiden Welten aber jetzt sagst du das andere... Aber ihr fahrt erst mal die Honorarschiene oder seid ihr da auch flexibel?
00:42:53: Ich kann mir vorstellen, für manche ist eine gewisse... Auch wenn es vielleicht finanziell für den Kunden im Prinzip langfristig, vielleicht irgendwie günstiger ist trotzdem.
00:43:04: Es ist immer so ein bisschen eine Hürde potenziell dass man weiß okay da ist irgendwie ne jährliche oder monatliche Vieh die man da irgendwie flat bezahlt Auch wenn die Flight im Verhältnis long-term günstiger ist als diese brutalen Abschlussprovision, die dann in vier fünfstelligen Bereich teilweise sind.
00:43:22: Aber die man ja häufig gar nicht so genau weiß.
00:43:25: Ich glaube es ist zwar schon ein bisschen transparenter geworden und ich glaube da gibt's schon jetzt Gesetze dass das irgendwie ganz klar dargestellt werden muss wie die Provision aussieht.
00:43:34: aber man kennt ja die Verträge.
00:43:35: Da sind häufig zwanzig dreißig Seitenverträge im Kleingedruckung.
00:43:38: Das steht auch irgendwo auf Seite acht sind dann diese Provision Berater, die auch eigentlich ganz explizit benennen muss.
00:43:47: Da frage ich mich manchmal ob das wirklich immer so der Fall ist?
00:43:50: Aber gut!
00:43:54: Ja genau wie du richtig sagst also bei vierzig Seiten da würde ich sagen dass es ein kleines Handbuch was damit geschickt wird ja aber genau und dann sind die teilweise auch noch sehr komisch formuliert, da steht dann drin auf tausend Euro werden.
00:44:08: Zweiundvierzig Cent pro Volumen und sowas dann fällig.
00:44:12: Da steigt kein normaler Verbraucher durch.
00:44:14: das Schöne ist aber es gibt ja mittlerweile Honorar Tarife also wo die ganzen Abschluss- und Vertriebsprovisionen oder auch Bestandsprovision gar nicht erst mit reinkalkuliert werden Und diese sind echt extrem gut und günstig.
00:44:27: Also kann ich mir mal ein Beispiel geben.
00:44:29: wir haben letztens für den Geschäftsführer dass Mal Ja seine betriebliche Versorgung auch nochmal neu aufgestellt, auf der einen Seite haftungssicher gemacht mit einem Sachverständigen.
00:44:38: Das ist für uns immer ein Muss, weil gerade in dem Bereich ist das echt extrem wichtig.
00:44:44: aber auf der anderen Seite haben wir mal seinen Bestandsvertrag auf den Prüfstand gestellt.
00:44:48: Den hat er ja gerade erst von einem Jahr abgeschlossen.
00:44:50: Sechstausend achthundert Euro Vertriebsprovision Abschlussprovision und natürlich auch noch eine laufende Bestandsprovision innerhalb dieses Vertrages Allein dadurch, dass
00:45:03: irgendwie die Weiterläufe...
00:45:04: Genau.
00:45:05: Richtig!
00:45:05: Also jenseits über ein Prozent kosten glaube ich waren es ja Wir haben's halt auf Honorar umgestellt Dann fallen erstmal die Abschusskosten fallen schon mal weg.
00:45:18: also six tausend acht hundert und in der Ablaufleistung Haben wir über Hunderttausend Euro mehr gehabt im Vertrag bei gleichen Parametern, also gleiche Einzahl, gleiche Laufzeit und so weiter.
00:45:32: Und das finde ich schon extrem, wenn man dann in unser Honorar ... Das war jetzt gut eineinhalb Tage Setze.
00:45:40: War das ein Aufwand für uns?
00:45:43: Aber das steht dann im keinem Verhältnis mehr.
00:45:44: Und gerade auch als Unternehmer kann ich das Ganze wieder steuerlich in der Firma geltend machen und habe das ganze Thema dann im Privatvermögen dann in einer Netto-Polize.
00:45:56: Ja, also das sind so Themen wie wir denken und wie wir dann auch mit dem Kunden halt drüber sprechen den auch diese wirkliche Verantwortung für seine Entscheidung zu treffen wenn man es mit ihm einfach mal bespricht.
00:46:09: Es kann ja auch gewisse Situationen geben in dem ein Provisionsvertrag für den Unternehmer halt die einzige Möglichkeit ist weil er das Honorar jetzt gerade gar nicht bezahlen kann oder will wie auch immer.
00:46:21: aber dann weiß er Bescheid hey dass ist dann was halt aus dem Vertrag rausfließt und dann ist das auch okay.
00:46:27: Wo du gerade mal ganz konkret diese Abschlussprovision noch einmal benennst, so sechs tausend achthundert Euro ist ja nicht ganz wenig.
00:46:33: Da wurden vielleicht ein zwei drei Gespräche geführt.
00:46:35: der Verkäufer war wahrscheinlich sehr talentiert und stark darin das einfach irgendwie zu positionieren.
00:46:44: da fällt mir dazu ein es gibt ja diesen MEG Mehmet E. Gökker ... ist ja glaube ich so ein Social Media Phänomen.
00:46:56: Ich meine, der hat schon mal irgendwie in Süddeutschland auch im Finanzvertrieb irgendwie großen Unternehmen aufgebaut.
00:47:01: Ich glaube betriebliche Altersversorgung war glaube ich sein Thema.
00:47:04: Private Krankenversicherung hatte er gemacht?
00:47:05: Ja, private Krankenversicherungen und jetzt man verfolgt das ja so ein bisschen.
00:47:09: Jetzt sitzt ja teilweise irgendwie in Dubai und sitzt irgendwie in Istanbul und versucht Leute zu motivieren kommt hier zu mir hin.
00:47:16: Ich zeige euch wie dieses Vertriebssystem funktioniert und ihr verdient Ohne Ende Geld.
00:47:22: So was ist, du kannst das besser beurteilen?
00:47:26: Ist da etwas dran?
00:47:27: verdienen die wirklich so viel Geld da unten?
00:47:29: wie funktioniert das?
00:47:30: kaufen wir irgendwie?
00:47:31: wie funktioniert dieses Geschäftsmodell?
00:47:33: oder ist das alles nur eine Social Media Show?
00:47:36: Da ist nichts dran.
00:47:38: da sind ja Autos da sind Häuser da sind Willen dass dies da ist das?
00:47:41: Wie siehst Du Das?
00:47:45: Als der Mehmet Gürger das mit seiner MEG damals gemacht hat, er hat es ja wirklich in Perversionen getrieben.
00:47:52: Das war schon heftig.
00:47:53: Mit diesen privaten Krankenversicherungen hatten damals eine Stornozeit von zwölf Monaten.
00:47:58: Er hatte aber teilweise drei, zehn, vierzehn Monatsbeiträge an Provision bekommen.
00:48:03: Er hat es dann halt einfach zwölfe Monate laufen lassen gekündigt und umgedeckt dieses Delta von den Provisionserträgen.
00:48:18: Das war eher einfach smart, weil er das System in dem Moment ausgedribbelt hat und die Versicherungsgesellschaften haben es mit sich machen lassen, weil sie immer nur wieder auf Neuabschlusszahlen gucken.
00:48:30: Es ist super viel Geld, in diesem Markt zu verdienen auch immer noch.
00:48:35: Deswegen kann das funktionieren, ob das ... Ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, warge ich zu bezweifeln.
00:48:44: Und auch ob man damit langfristig wirklich erfolgreich ist, warg' ich auch zu bezWeifeln.
00:48:50: und dann halt in diesen Strukturen hattest du ja eben angedeutet wenn Du Dir so Strukture aufbaust profitierst Du halt eigentlich mehr davon dass andere für Dich die Arbeit machen ist auf jeden Fall möglich, passt aber überhaupt nicht zu unserem Ansatz.
00:49:06: Nein, das war einfach nur
00:49:07: interessant, weil es ist ja auch in der Versicherungsbranche, so Social Media ist inzwischen auch ein Riesenthema und gibt ja so personen wirklich eine Plattform oder gibt's wahrscheinlich weltweit, gibt's auch noch viele andere die man da jetzt wahrscheinlich benennen kann.
00:49:23: ich glaube dass ist jetzt ein bisschen deutsches Phänomen was man schon mal gehört hat Aber war nochmal interessant einfach so deine Einordnung da irgendwie zu hören.
00:49:31: Das war auf jeden Fall, weil das hat ja jetzt auch ein Thema, einmal Abschlussprovision.
00:49:35: Was war der Grund dieser ganzen Geschichte oder Honorarbasis?
00:49:40: Vielleicht nochmal nun nunikon und das Bestandsunternehmen deines Vaters.
00:49:46: Jetzt hast du gesagt die haben eigentlich eher so den klassischen Ansatz aber er hat natürlich über Jahrzehnte hat er natürlich maßgeblich was aufgebaut.
00:49:56: hinter fragte da manchmal dann so diesen Honoraransatz oder eure Marktpenetration.
00:50:03: Oder sagt er, du das ist vielleicht irgendwie ein neuer Ansatz finde ich auch irgendwie ganz interessant.
00:50:08: aber ich habe ja wahrscheinlich auch bewiesen kann ich mir vorstellen dass es so vorgeht dass was ich jetzt seit Jahrzehnten mache nicht ganz erfolglos war.
00:50:17: Er hat da etwas Tolles aufgebaut.
00:50:20: Das sind der zwei unterschiedliche Welten so ein bisschen noch.
00:50:24: Das merkt man auch.
00:50:26: Da geraten wir auch häufiger mal aneinander, weil diese Denkweisen nicht grundlegend anders sind aber schon auch anders sind.
00:50:36: was uns da hilft ist die Neugierde für beide Seiten.
00:50:40: ja das muss man schon sagen ich finde es Wahnsinn was er aufgebaut hat dass muss man sagen.
00:50:47: absolut größten Respekt, über vierzig Jahre so was aufzubauen und halt auch weiterhin eigentlich immer noch die Kunden zu haben, die am Anfang auch da waren.
00:50:55: Also die kennen mich seitdem ich geboren bin.
00:50:59: ja das ist schon toll.
00:51:02: also dann ziehe ich wirklich den Hut.
00:51:05: dennoch und das gebe ich ihm wieder mit zurück dass sich Sachen einfach verändern dürfen Und dass es einfach coole neue Ansätze gibt, die den größten Mehrwert für den Kunden auch haben.
00:51:17: Das war auch immer sein Bestreben wirklich den Kunden vollumfänglich langfristig zu begleiten.
00:51:23: Es ist fast schon so ein Family-Office-Charakter hat das ja.
00:51:26: Die kommen teilweise mit privaten Themen oder wird hier geholfen, die Posts zu bearbeiten und so weiter.
00:51:34: Einfach weil wir die unterstützen möchten wenn da Bedarf ist.
00:51:42: Ja, also diese Denkweise wirklich das Beste für den Kunden dann zu auch umzusetzen.
00:51:49: Das treibt uns dann wieder so zusammen und lässt halt beide Geschäftsmodelle davon profitieren.
00:51:58: Wie lange macht er noch?
00:52:01: Also wie viele Jahre erst operativ glaube ich noch tätig?
00:52:04: ... war da ja auch so stark am Kunden über Jahre und Jahrzehnte.
00:52:11: Das muss dann doch irgendwie übernommen werden, es ist dann wirklich so dass du ihn dann irgendwie eins zu eins ersetzt.
00:52:17: oder klar da sind Mitarbeiter, da ist ein Team.
00:52:20: Wie soll das in Zukunft laufen?
00:52:23: Er wird wahrscheinlich irgendwann mal an irgendeinem Tag X sagen okay jetzt bin ich wirklich operativ raus.
00:52:30: Wie ist da die Nachfolge oder der Übergang geregelt?
00:52:33: Oder steht das schon alles, ist das schon irgendwie alles klar.
00:52:36: Oder gibt es dann Geschäftsführer oder Leitender Angestellte, die das so betreiben?
00:52:41: Weil das ist glaube ich auch für viele andere Unternehmensnachfolger irgendwie spannend.
00:52:45: Ja also ich glaub dass ist auch super wichtig diesen Prozess halt frühzeitig einzuleiten und auch mit begleiten zu lassen.
00:52:53: Also das ist auch das was wir merken.
00:52:54: Wir haben das schon vor Sieben, acht Jahren haben wir schon angefangen.
00:53:00: Zumindest rechtlich diese ganze Nachfolge so aufzusetzen dass das Unternehmen auch ohne ihn funktionieren kann.
00:53:07: ja also Überschreibung von gewissen Anteilen und so weiter.
00:53:12: Das war jetzt sagen können okay wenn er von heute auf morgen sagt ich habe keinen Lust mehr dann würde das Unternehmen weiterlaufen und dann werde ich erst mal als Geschäftsführer alleinig eingesetzt sein.
00:53:25: Wenn ich ihn frage ... dann variiert das immer, ne?
00:53:29: Einen Tag so, ich habe gar keine Lust mehr.
00:53:31: Aber am liebsten würde ich jetzt schon in Rente gehen.
00:53:34: An anderen Tagen sagt er, er hat noch richtig Lust.
00:53:36: Ich mache noch zehn Jahre.
00:53:39: Also ich denke mal... Er kann auch
00:53:40: ein bisschen mehr Golf spielen!
00:53:43: Ja, der spielt auch Golf genau.
00:53:44: Wenn man
00:53:44: das Kind mal angefangen hast.
00:53:47: Ja ja, die ganze Family spielt ist unser Familienhobby.
00:53:52: Also, ich hoffe und dass es auch was er sagt, ihr wird immer als Berater und auch als Mentor im Unternehmen bleiben.
00:53:58: Es ist glaube ich klar, wenn man sein Leben lang Unternehmer ist dann ist das die DNA, das ist die Identität und es darf's auch sein aber dass ZEPTA dann auch wirklich mal komplett zu übergeben Das wird so in den nächsten paar Jahren dann auch vollzogen werden Und ich bin immer ein Fan davon gewisse Dinge abzugeben ist der Plan da eine Doppelspitze zu fahren hier im Unternehmen und nochmal jemanden mit Tina einzuholen, der das dann auch ganz operativ weiter lenkt.
00:54:28: Und ich dann quasi nur in Anführungsstrichen das ganze Thema von der Seitenlinie betreue und die Ideen und Vision halt
00:54:37: mitgestalten.".
00:54:39: Gibt es diese potenzielle Person?
00:54:41: Gibt's ja schon jemand irgendwie In-House wo er sagt okay den können wir da irgendwie aufbauen.
00:54:46: Ich weiß nicht, so habe ich das in meinem Fall gemacht.
00:54:48: Ein Autohaus wo ich auch seit zehn Jahren nicht mehr operativ tätig bin da gibt es einen Geschäftsführer aber den hab' ich im Prinzip selber von unten hochgezogen.
00:54:58: oder gibt es sowas irgendwie extern auf dem freien Markt?
00:55:02: Oder baut man da jemanden potenziell auf?
00:55:04: Gibt's ja schon Überlegung.
00:55:07: Ja also Beide Überlegungen und das Thema wird sein, dass ich beides anstoßen werde um einfach auf Nummer sicher zu gehen.
00:55:18: Ich habe ja auch noch eine kleine Schwester also die ist da auch eine potenzielle Kandidatin dafür und das finde ich natürlich toll auch dieses Familienunternehmen dann gemeinsam mit meiner Schwester zu führen.
00:55:30: Das sind aber alles noch Themen.
00:55:34: in der Zukunft fliegen sagen wir es mal erstmal so Aber beide Optionen sind möglich.
00:55:44: Für mich ist es einfach nur wichtig, diesen Prozess vor allem diese Staffelstabübergabe und auch diese Werte dann wirklich geregelt zu übergeben und auch klar zu kommunizieren weil das hat man ja häufig sonst auch in Unternehmenswürste mit anderen Unternehmen hier im Podcast auch schon besprochen haben.
00:56:00: Dann ist immer noch einer im Raum.
00:56:03: somit wenn das nicht gut gemacht wurde.
00:56:06: Und das ist ein Thema, wo wir auch immer wieder dann unsere Kunden sensibilisieren zu sagen hey es darf ein Prozess sein aber irgendwann muss auch ganz konkret dann gesagt werden jetzt ist hier so ein Tochter Nachfolgerin wie auch immer die entscheidende Position und dass da das dann klarer Cut ist.
00:56:30: Deine Schwester ist sie in dem Bereich?
00:56:32: oder hat die beruflich was ganz anderes gemacht?
00:56:35: Die macht beruflich noch was ganz anderes.
00:56:38: Aber das Thema Managementprozesse
00:56:40: etc.,
00:56:41: hat sie sehr gut drauf.
00:56:44: Abschlussfrage, wir haben ganz vieles gesprochen.
00:56:48: Wo siehst du dein Unternehmen oder beide Unternehmen in den nächsten zehn Jahren nicht?
00:56:53: Ich weiß, die Zeit hat ja nochmal durch KI, durch all die Dinge, die gerade so passieren.
00:56:58: Ich glaube da sind jetzt noch mal ganz neue und andere Dynamiken.
00:57:02: Trotzdem wie du es auch schon mehrfach gesagt hast dieser persönliche Beratungsansatz im Bereich Vermögensberatung, Finanzplanung, Finance Coaching wird glaub ich nicht mal so eben aussterben.
00:57:15: Du hast auch von Hybriden Modellen gesprochen.
00:57:18: Wie sieht deine Vision einfach?
00:57:20: für die nächsten zehn Jahre aus, du hast fast mal so eine gewisse potenzielle Mitarbeiterzahl benannt.
00:57:26: Aber wo und welche Richtung soll es gehen?
00:57:30: Ja wir wollen in dem Sinne das führende Unternehmen für diesen Bereich der Finanzunternehmenscoaching werden.
00:57:38: Die diese beiden Welten miteinander kombinieren mit höchster Qualität.
00:57:45: Das ist unser Anspruch weiter in diesem Boutique-Charakter zu haben und den Mehrwert über ein ausgefeiltes Expertennetzwerk dem Kunden dann zur Verfügung zu stellen.
00:57:55: Das ist so die, nicht nur die große Vision aber das ist glaube ich die machbare Vision in den nächsten zehn Jahren gepaart mit diesen ganzen wie du schon sagst digitalen Möglichkeiten die dabei sind um Kunden zu informieren und auch ja das ganze Thema Finanzplanung nochmal zu professionalisieren.
00:58:15: Aber wie wir auch am Anfang gesagt haben Geschäfte werden immer zwischen Menschen gemacht.
00:58:20: Wir wollen ein Begleiter sein, ja wir sind in dem Moment kein Berater sondern ein Beleiter so eine Art Sparringspartner weil wir auch immer sehen dass das Unternehmer sich häufig auch alleine fühlen und viele gar nicht diese Probleme nachvollziehen können diesen Unternehmer dann damit sich ausmachen muss.
00:58:36: und genau da sind wir ... um über gewisse Optionen zu sprechen und dann herauszuarbeiten, was für den Unternehmer der richtige Weg sein kann.
00:58:50: Super spannend!
00:58:51: Was da alles in den letzten Jahren, in den vergangenen Jahrzehnten von deinem Vater aufgebaut wurde?
00:58:56: Den Weg, den du auch jetzt schon beschritten hast, die verschiedene Installationen, die du durchlaufen hast mit der Entscheidung dann auch ein neues Unternehmen zu gründen doch noch mal einen ganz anderen Ansatz, nämlich Sparringspartner-Coach für Unternehmen zu sein, Unternehmer Startups größere Unternehmen.
00:59:11: Also wir werden es weiter verfolgen, ich glaube da wird noch einiges kommen in den nächsten Jahren.
00:59:17: Dir erstmal super vielen Dank für deine ganze Ausführung!
00:59:20: Das war unser Unterhalten haben über all die Punkte und ja ich würde sagen wir bleiben einfach in Kontakt und schauen was sie zukunft bringt.
00:59:31: Vielen Dank Carlo!
00:59:33: Ciao!
00:59:34: Tschüss.
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